Blog



Einspeisung der Wind- und Solarenergie August 2015

9. September 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Energieerzeugung, Energiewende, Photovoltaik, Windkraft

Im folgenden einige Abbildungen und Tabellen, die die Einspeisung der Wind- und Solarenergie sowie der konventionellen Kraftwerke im August 2015 zeigen. Die Daten gesammelt und die Abbildungen erstellt hat Rolf Schuster.

Zunächst die Einspeisung von Wind uns Solar und die Netzlast (der Strombedarf im Netz):

August 2015 1

August 2015 Tabelle 1

In der nächsten Abbildung ist dargestellt was passiert, wenn man die Leistung von Wind und Photovoltaik in Deutschland verdreifachen würde. Das entspräche dann rechnerisch gemittelt über das Jahr 43 Prozent der Stromproduktion. An mehr als der Hälfte der Tage im August läge dann allein die Produktion an Wind und PV oberhalb des Strombedarfs. Und der August ist ein eher schwacher Monat für „Erneuerbare“.

August 2015 2

Wie wenig aussagekräftig die Angabe der installierten Leistung bei Wind und Sonne ist zeigt die nächste Abbildung. Es werden nur kurzzeitig einmal knapp 50 Prozent der Nennleistung erbracht. Die meiste Zeit liefern Wind und Sonne wenig bis nichts.

August 2015 3

August 2015 Tabelle 2

Ausbau Wind und Solar 2015:

August 2015 4

Leistung, Produktion und Ausbau Wind:

August 2015 5

August 2015 Tabelle 3

August 2015 6

Leistung, Produktion und Ausbau Solar:

August 2015 7

August 2015 Tabelle 4

August 2015 8

Der Strompreis an den Strombörsen in Leipzig und Paris zeigt im Monatsverlauf starke Schwankungen. Sie folgen der Produktion an „Erneuerbaren“ in Deutschland. Weht der Wind und scheint die Sonne, sinken die Preise.

August 2015 9

Für den EE-Strom wurde im August insgesamt



Die Drückerkolonnen der Umwelt- und Klimaschützer

4. September 2015 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel, Ökologismus, Profiteure

Druecker2Sie haben bestimmt auch schon davon gehört: Drückerkolonnen ziehen durch die Lande, die den Leuten an der Haustür irgendwelche Abos verticken. Den Drückern wird zunächst ein Lohn von mehreren tausend Euro versprochen. Sind diese aber erst einmal in die Fänge der Drückerbanden geraten, so werden sie in schäbigen Unterkünften untergebracht, zur Arbeit gefahren und müssen für ihre Auftraggeber anschaffen gehen und werden dafür mit einem Hungerlohn abgefunden. So ähnlich machen es jetzt auch die Umweltschutz- und Klimaschutzverbände, um Mitglieder zu werben und an Gelder von arglosen Bürgern zu kommen.



Buchempfehlung: „Erst stirbt der Wald, dann du!“

1. September 2015 | Von | Kategorie: Blog, Nachhaltigkeit, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Wissenschaft

avatar-quentin150In einer Rezension über Birgit Metzgers „Erst stirbt der Wald, dann du!“. Das Waldsterben als westdeutsches Politikum (1978–1986) heißt es:

Umso erklärungsbedürftiger ist es in der Rückschau, warum das „Waldsterben“ in vergleichsweise kurzer Zeit einem Großteil der Bevölkerung als drängendes Problem erscheinen konnte. So forderten bereits im Bundestags-Wahlkampf 1983 neben den jungen Grünen als selbsterklärten Bündnispartnern der Umweltbewegung auch die anderen Parteien konsequente Abhilfe. Den entscheidenden Grund für eine Breitenwirkung „quer durch soziale Milieus und politische Lager“ (S. 10) sieht Metzger im Gegensatz zu den damaligen Protagonisten nicht in der Größenordnung tatsächlich zu beobachtender Waldschäden – diesbezüglich habe weder in der Bundesrepublik noch andernorts eine direkte Relation zur Intensität medialer und öffentlicher Debatten bestanden. Vielmehr benennt sie als wesentliche Voraussetzung, dass sich um 1980 bis dahin getrennte Denkbewegungen zu verbinden begannen: aus dem wissenschaftlichen Bereich die organizistisch orientierte Ökosystemtheorie, aus der gesellschaftlichen Sphäre Diskurse des Krisenbewusstseins und der Zukunftsangst.

Frau Metzger hat dies als Dissertation geschrieben, doch so manches, so deutet sich in der Rezension an, könnte auch auf meinem Mist gewachsen sein. Wenn ich mal so im Gedächtnis meine älteren Texte durch gehe. Besonders interessant wird es dann hier:



Der Förster Peter Wohlleben erklärt, dass sich der Wald selbst helfen kann und mit dem Klimawandel keine Probleme hat

24. August 2015 | Von | Kategorie: Blog, Daten, Klimawandel, Wissenschaft

WohllebenDer „Öko“-Förster Peter Wohlleben erklärt am 16.08.2015 im TV, dass sich der Wald selbst helfen kann und mit dem Klimawandel keine Probleme hat.



Sonne und Wind schicken doch eine Rechnung

22. August 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Energieerzeugung, Energiewende, Photovoltaik, Windkraft

Der Zusammenhang zwischen installierter Wind- und Solar-Leistung und dem Preis für Haushaltsstrom im europäischen Vergleich: 
Y-Achse: Private Strompreise in der zweiten Hälfte des Jahres 2014 (Eurostat)
X-Achse: Installierte Wind-/Solarleistung pro Kopf (2015 BP Statistical Review)

Bildquelle:

http://irishenergyblog.blogspot.de/2015/08/europe-electricity-price-vs-installed.html?spref=tw



Lesetipp: Das wahre Klimaarchiv steckt im Erdboden

17. August 2015 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel, Wissenschaft

Bild_5-1024x700Der Wissenschaftsjournalist Fred F. Müller hat in einem Artikel der bei Ruhrkultur. de erschienen ist einen interessanten Ansatz vorgeschlagen, wie man langfristige Temperaturtrends aussagekräftiger messen könnte, als bislang. Und zwar nicht über das allgemein üblich Messen der Lufttemperatur, sondern über Messung der Temperatur im Boden:

Bei festen Körpern ausreichender Größe lassen die Temperaturänderungen im Inneren dagegen eine ziemlich exakte Bilanzierung der Zu- und Abflüsse an thermischer Energie zu. Wenn es um klimatische Langfristtrends geht, sind Messungen der Temperatur im Boden daher aussagekräftiger als solche in der Luft.

Ein Ansatz, der durchaus diskussionswürdig erscheint. Ebenfalls interessant ist die im Artikel dargestellte Abbildungen 4 und 5 (siehe auch das Titelbild oben), auf welcher die Entwicklung der Sonnenscheindauer in Deutschland seit 1898 aufgetragen ist. Der Autor dazu:

Der Anstieg der Temperaturen sowohl im Boden als auch in der Luft ist eindeutig mit einer Zunahme der Sonnenscheindauer von ca. 4,5 h/ d auf inzwischen 4,9 h/d verknüpft. Das entspricht einer Zunahme um fast 9 % innerhalb des Beobachtungszeitraums von 116 Jahren. Dass zusätzlich eingestrahlte Sonnenenergie auch eine Temperaturerhöhung zur Folge hat, bedarf eigentlich keiner weiteren Erläuterung. Dass viele Klimawissenschaftler, statt diesen einfach nachzuweisenden und völlig plausiblen Zusammenhang näher zu erforschen, sich auf das Thema



Deutschland und die Gentechnik: „Keine Vernunft. Nirgends.“

12. August 2015 | Von | Kategorie: Blog, Gentechnik, Ökologismus, Politik

800px-Golden_RiceWas würde ein gentechnikfreies Deutschland in Wirklichkeit bedeuten? Wäre das wünschenswert? Ist das überhaupt möglich? Diesen und anderen Fragen geht Ralph Bock, Geschäftsführender Direktor des Max-Planck-Instituts für Molekulare Pflanzenphysiologie in Golm bei Potsdam, in einem Beitrag für das Laborjournal nach.

Ohne zu viel zu verraten, ein gentechnikfreies Deutschland ist, wie der Autor deutlich herausstellt, nichts weiter als eine Illusion, der Politik und Umweltverbände hinterherlaufen, die aber in Konsequenz kaum wünschenswert, wenn nicht unerreichbar ist:

Ich verstehe das Dilemma. Vollständige Kennzeichnung hieße schon heute Gentechnik-Aufdrucke überall im Regal: auf sehr vielen Lebensmitteln (vom Käse bis zur Wurst), auf nahezu allen Medikamenten – und auch unsere schönen, bunten Euro-Geldscheine würden einen Aufdruck tragen, der darauf hinweist, dass sie aus gentechnisch veränderter Baumwolle hergestellt wurden (hier ist die Wahlfreiheit zugegebenermaßen etwas schwieriger umzusetzen, aber Münzgeld wird meines Wissens momentan noch gentechnikfrei hergestellt und Kartenzahlung ist ja schließlich auch vielerorts möglich…). Willkommen in der Realität!

Um mehr Ehrlichkeit (und auch Realitätssinn) in die Debatte um genetisch veränderte Pflanzen zu bekommen fordert Bock eine konsequente Kennzeichnungspflicht gentechnisch hergestellter Produkte. Nur das gibt wirkliche Wahlfreiheit, und wird vielen Verbrauchern erst klarmachen, dass Gentechnik in fast allen Nahrungsmitteln, Medikamenten und anderen Dingen des täglichen Bedarfs bereits ganz