Blog



Wie man eine Umweltschutz-Erfolgsgeschichte als sicheres Zeichen für den Untergang verkauft

6. Januar 2014 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel, Kurioses, Medien, Wissenschaft
800px-Mangroves_in_Puerto_RicoBullshit-Alarm auf Spiegel-Online. Dort wurde heute über eine in den Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) erschienene Studie berichtet, wonach nur der Klimawandel die Erklärung für ein ansonsten unerklärliches Phänomen sein kann.

Laut der an der Arbeit beteiligten Forscher kann als Ursache für ein (nur im Norden Floridas zu beobachtendes) ungewöhnliches Mangroven-Wachstum nur der Klimawandel in Frage kommen. Allerdings nicht in Form einer schnöden Erwärmung, sondern durch “minimal weniger Tage mit strengem Frost”. Dadurch zeige die Studie “wie sensibel manche Ökosysteme auf Klimaschwankungen reagieren”. Schließlich reichten bereits 1,4 Tage weniger mit Temperaturen unter -4°C im Zeitraum von 1984 bis 2011 aus, um die Mangroven besser wachsen zu lassen. Oder wie es die Autoren in der Überschrift ausdrücken, das Wachstumsgebiet der Mangroven weiter in Richtung der Pole auszudehnen.

Interessant ist dabei schon die Tatsache dass der beobachtete Effekt nur dann zu finden ist, wenn man die Anzahl der Tage unter der magischen Grenze von besagten -4°C heranzieht. Allein das sieht schon sehr verdächtig nach Data-Minig aus.

So richtig interessant wird es aber erst wenn man in Betracht zieht, was in dem untersuchten Gebiet in den letzten Jahren noch so alles passiert ist. Genau in der Region, in welcher



Das Autarkie-Haus, das ohne Stromanschluss auskommt!

5. Januar 2014 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Energiewende, Photovoltaik

Ach ja, tatsächlich?

HausAutark

Endlich ist es fertig, das erste Haus, das angeblich völlig autark ist: Wohnen in der Zukunft.

… Timo Leukefeld ist da allerdings längst einen Schritt weiter. Er ist vor ein paar Wochen in das deutschlandweit erste energieautarke Haus eingezogen. Das steht im sächsischen Freiberg, wurde von Leukefeld gemeinsam mit anderen Ingenieuren entwickelt und kostet schlüsselfertig knapp 400.000 Euro.

Der Clou: Das Gebäude soll ganzjährig ohne Stromanschluss auskommen. Und seinen Bauherrn komplett unabhängig von Energieversorgern und stetig steigenden Kosten machen. Der Schüssel dazu ist die Speicherung von Sonnenstrom und -wärme im Haus selbst.
Das Heizkonzept unterscheidet sich deutlich vom Plusenergiehaus. Statt per Wärmepumpenstromheizung wird Solarthermie mit Fotovoltaik kombiniert. Denn Heizsysteme wie etwa eine Wärmepumpe verbrauchen zu viel Strom, erklärt Bauherr Leukefeld. Was außerdem bleibe, seien Heizkosten, Stromkosten und Benzinkosten fürs Auto.
“Die haben nichts mit einer echten Selbstversorgung an Energie zu tun”, sagt Solarforscher Leukefeld. “Unser Haus würde bei einem Stromausfall voll in Funktion bleiben über Tage und Wochen, da es die Energie, die es verbraucht, selbst erzeugt, speichert und genau in dem Moment zur Verfügung stellt, wenn sie gebraucht wird.”

Das hört sich ja großartig an!

Sehen wir auch noch auf diesen Blog, für ein paar



Wir werden so langsam Mainstream

25. Dezember 2013 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Energiewende

BlogEnergiewendeWelt

Oft werden hier ja mehr oder weniger ‘skandalöse’ News vorgestellt.
Ein Beitrag in der ‘Welt’ ist das genaue Gegenteil:

Flaute und Wolken stoppen Ökostrom-Produktion

Man könnte glauben, Sc Sk goes Mainstream, wenn man dort liest:

Im Frühjahr erfreute eine Serie von Jubelmeldungen die Herzen der Energiewende-Fans. “Wind- und Solarstromproduktion so hoch wie nie”, verkündete stolz das “Internationale Wirtschaftsforum Erneuerbare Energien” (IWR) am 19. April. Ökostrom mit 35 Gigawatt im Netz, “dieser Wert entspricht der Leistung von 26 Atomkraftwerken”.
….
Wer wollte angesichts solch kraftstrotzender Zahlen nicht von der Allmacht erneuerbarer Energien träumen? …
Gab es einen besseren Beweis, dass erneuerbare Energien konventionelle Kraftwerke bereits weitgehend überflüssig gemacht haben?…

Die schönen Statistiken der Ökostrom-Produktion haben nur einen Haken: Sie erwecken ein völlig falsches Gefühl von Sicherheit. Erneuerbare Energien liefern in der kalten Jahreszeit über Wochen und Monate hinweg oft kaum nennenswerte Strommengen.

Windkraftanlagen stehen tagelang still
Die Wind- und Solarstromproduktion lag in der vergangenen Woche durchgehend komplett danieder. Mehr als 23.000 deutsche Windkraftanlagen standen tagelang still. Eine Million Fotovoltaikanlagen, vom Verbraucher mit 108 Milliarden Euro subventioniert, stellten die Arbeit nahezu vollständig ein und lieferten selbst zur besten Mittagszeit nur ganz kurz mal ein paar Kilowattstunden. Eine ganze Woche lang mussten da



Plauderecke 8 – Ein gesundes neues Jahr 2014

22. Dezember 2013 | Von | Kategorie: Blog

Wie gewünscht und frohe Weihnachten!

Braunkohle



CDU vor der Zerreißprobe

21. Dezember 2013 | Von | Kategorie: Blog, Ökologismus, Politik

quentin_100Drei Tweeds von Peter Altmaier im Oktober und November zeigten schon an, dass er die sich abzeichnende Schwarz-Rote Koalition nicht bevorzugte:

Als Kanzleramtsminister wird er sich nun mit Twittermeldungen zurück halten müssen, dafür sagt aber Volker Bouffier auf der Pressekonferenz am 18.12.2013, als er zusammen mit Tarek Al-Wazir verkündete, dass sich Grüne und CDU in Hessen einig geworden sind:

Wir, die Union, wie auch Bündnis 90/Die Grünen, denken in Werten und nicht in Strukturen.
[...]
Für die einen ist es die Verantwortung vor der Schöpfung, für den anderen die Verantwortung gegenüber Natur und Umwelt.

Die Annäherung zwischen Grünen und der Union ist nicht nur eine politische, sondern vor allem eine kulturelle.



Extremwetter einmal anders: In Kairo fällt nach 112 Jahren wieder Schnee

13. Dezember 2013 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel, Kurioses, Ökologismus, Schnee und Eis

Für viele Ägypter ist es das erste Mal, dass sie Schnee zu Gesicht bekommen. In Kairo fiel heute Morgen nach 112 Jahren erstmals wieder Schnee, wie von diversen Medienanstalten berichtet wurde. Bei Twitter kursieren Bilder von diesem ungewöhnlichen Ereignis. Hier einige Auszüge:



Wer ist schuld am Tod von Millionen Kindern?

12. Dezember 2013 | Von | Kategorie: Blog, Ernährung, Gentechnik, Ökologismus

quentin_100Nicht nur Greenpeace, die und andere NGOs aber vor allem, auch die Öffentlichkeit ist schuld daran, dass zehn Jahre verplempert worden, in denen mit Goldenen Reis hätte unzählige Menschenleben gerettet werden können. In einem bemerkenswert sachlichen Beitrag bei spektrum.de zitiert Elana Bernhard Ingo Potrykus, emeritierter Professor der ETH Zürich und Miterfinder des Goldenen Reises, mit den Worten

“Wir haben viel Zeit verloren durch diese unsinnigen Regulationen. Wir haben zu verantworten, dass Millionen von Kindern inzwischen gestorben sind, die gerettet hätten werden können. Das ist schwer zu ertragen.”

Weiter schreibt sie, dass auch die Neigung der Öffentlichkeit eher negative Nachrichten zu beachten, hier über die Gentechnik, ein wesentlicher Grund dafür ist, dass kein öffentlicher Druck auf die Verhinderer ausgeübt wurde. Ich denke, hier geht Frau Bernhard nicht weit genug. Öffentlicher Druck geht in freien Gesellschaften auch immer von den Medien aus, die allerdings befinden sich mehrheitlich in großer Nähe zu einem ökologistischen Mainstream, der alles was »nicht natürlich« ist, als gefährlich einschätzt. Jahrzehntelange grüne Indoktrination, auch und gerade der Medien, haben Früchte getragen. Risiken werden überbewertet, Chancen und Vorteile klein geredet. Das dies so so ist, hat auch damit zu tun, dass Produkte und Techniken ideologisch bewertet werden, mit moralisch höchst