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Bundesregierung ermutigt zur Umgehung ihrer Energiegesetzgebung

21. September 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Energiewende, Nachhaltigkeit, Politik

ego3-150x150Die Vorschriften zur Energieeinsparung in Gebäuden, die im wesentlichen in zwei Gesetzen niedergelegt sind, werden seit einigen Wochen im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise diskutiert. Es existiert nämlich die Rechtsauffassung, nach der die Erfüllung der Vorgaben aus dem Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) und der Energieeinsparverordnung (EnEV) die Bereitstellung von Notunterkünften häufig nicht gestatten.

In einem Rundschreiben fordert das Bundeswirtschaftsministerium die zuständigen Ressorts der Länder nun dazu auf, Lücken in diesen beiden Gesetzen aktiv zu nutzen.

Auf der eigens zu diesem Thema gestalteten Webseite heißt es:

Werden bestehende Gebäude umgebaut – beispielsweise die Ausrüstung einer alten Kaserne mit einer Heizungsanlage oder die Erneuerung von Fenstern – sehen EnEV und EEWärmeG Ausnahmeregeln von den energetischen Anforderungen vor. Die Länder haben dann die Möglichkeit, wegen „unbilliger Härte“ die Mindestanforderungen der EnEV nicht einzuhalten. Wenn energetische Anforderungen dazu führen, dass die öffentliche Hand im Einzelfall erforderliche bauliche Maßnahmen nicht umgehend umsetzen kann, sollte dies als ein Fall der „unbilligen Härte in sonstiger Weise“ bewertet werden.  […] Selbst wenn bei Neubau oder bei grundlegender Renovierung von Bestandsbauten grundsätzlich die Anforderungen von EnEV und EEWärmeG gelten: Die Ausnahme- und Befreiungsmöglichkeiten können auch hier zur Anwendung kommen.

Energetische Anforderungen seien grundsätzlich wichtig, schreibt das BMWI, aber in der gegebenen



Hoffest auf dem Ökohof

14. September 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Energieerzeugung, Ernährung, Gesundheit, Klimawandel, Kurioses, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Profiteure, Windkraft

vlcsnap-2015-09-14-11h16m35s129Ich war gestern mal wieder mit dem Rad im Bremer Blockland unterwegs. Dort gibt es seit einigen Jahren einen Biohof mit Ferienwohnungen, Bio-Eiscafe, Spielplatz, Kunstausstellungen und Erlebnis-Ökostall. Autos strengstens verboten. Dazu schreibt der Biohof auf seiner Internetseite:



Einspeisung der Wind- und Solarenergie August 2015

9. September 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Energieerzeugung, Energiewende, Photovoltaik, Windkraft

Im folgenden einige Abbildungen und Tabellen, die die Einspeisung der Wind- und Solarenergie sowie der konventionellen Kraftwerke im August 2015 zeigen. Die Daten gesammelt und die Abbildungen erstellt hat Rolf Schuster.

Zunächst die Einspeisung von Wind uns Solar und die Netzlast (der Strombedarf im Netz):

August 2015 1

August 2015 Tabelle 1

In der nächsten Abbildung ist dargestellt was passiert, wenn man die Leistung von Wind und Photovoltaik in Deutschland verdreifachen würde. Das entspräche dann rechnerisch gemittelt über das Jahr 43 Prozent der Stromproduktion. An mehr als der Hälfte der Tage im August läge dann allein die Produktion an Wind und PV oberhalb des Strombedarfs. Und der August ist ein eher schwacher Monat für „Erneuerbare“.

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Wie wenig aussagekräftig die Angabe der installierten Leistung bei Wind und Sonne ist zeigt die nächste Abbildung. Es werden nur kurzzeitig einmal knapp 50 Prozent der Nennleistung erbracht. Die meiste Zeit liefern Wind und Sonne wenig bis nichts.

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August 2015 Tabelle 2

Ausbau Wind und Solar 2015:

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Leistung, Produktion und Ausbau Wind:

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August 2015 Tabelle 3

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Leistung, Produktion und Ausbau Solar:

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August 2015 Tabelle 4

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Der Strompreis an den Strombörsen in Leipzig und Paris zeigt im Monatsverlauf starke Schwankungen. Sie folgen der Produktion an „Erneuerbaren“ in Deutschland. Weht der Wind und scheint die Sonne, sinken die Preise.

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Für den EE-Strom wurde im August insgesamt



Die Drückerkolonnen der Umwelt- und Klimaschützer

4. September 2015 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel, Ökologismus, Profiteure

Druecker2Sie haben bestimmt auch schon davon gehört: Drückerkolonnen ziehen durch die Lande, die den Leuten an der Haustür irgendwelche Abos verticken. Den Drückern wird zunächst ein Lohn von mehreren tausend Euro versprochen. Sind diese aber erst einmal in die Fänge der Drückerbanden geraten, so werden sie in schäbigen Unterkünften untergebracht, zur Arbeit gefahren und müssen für ihre Auftraggeber anschaffen gehen und werden dafür mit einem Hungerlohn abgefunden. So ähnlich machen es jetzt auch die Umweltschutz- und Klimaschutzverbände, um Mitglieder zu werben und an Gelder von arglosen Bürgern zu kommen.



Buchempfehlung: „Erst stirbt der Wald, dann du!“

1. September 2015 | Von | Kategorie: Blog, Nachhaltigkeit, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Wissenschaft

avatar-quentin150In einer Rezension über Birgit Metzgers „Erst stirbt der Wald, dann du!“. Das Waldsterben als westdeutsches Politikum (1978–1986) heißt es:

Umso erklärungsbedürftiger ist es in der Rückschau, warum das „Waldsterben“ in vergleichsweise kurzer Zeit einem Großteil der Bevölkerung als drängendes Problem erscheinen konnte. So forderten bereits im Bundestags-Wahlkampf 1983 neben den jungen Grünen als selbsterklärten Bündnispartnern der Umweltbewegung auch die anderen Parteien konsequente Abhilfe. Den entscheidenden Grund für eine Breitenwirkung „quer durch soziale Milieus und politische Lager“ (S. 10) sieht Metzger im Gegensatz zu den damaligen Protagonisten nicht in der Größenordnung tatsächlich zu beobachtender Waldschäden – diesbezüglich habe weder in der Bundesrepublik noch andernorts eine direkte Relation zur Intensität medialer und öffentlicher Debatten bestanden. Vielmehr benennt sie als wesentliche Voraussetzung, dass sich um 1980 bis dahin getrennte Denkbewegungen zu verbinden begannen: aus dem wissenschaftlichen Bereich die organizistisch orientierte Ökosystemtheorie, aus der gesellschaftlichen Sphäre Diskurse des Krisenbewusstseins und der Zukunftsangst.

Frau Metzger hat dies als Dissertation geschrieben, doch so manches, so deutet sich in der Rezension an, könnte auch auf meinem Mist gewachsen sein. Wenn ich mal so im Gedächtnis meine älteren Texte durch gehe. Besonders interessant wird es dann hier:



Der Förster Peter Wohlleben erklärt, dass sich der Wald selbst helfen kann und mit dem Klimawandel keine Probleme hat

24. August 2015 | Von | Kategorie: Blog, Daten, Klimawandel, Wissenschaft

WohllebenDer „Öko“-Förster Peter Wohlleben erklärt am 16.08.2015 im TV, dass sich der Wald selbst helfen kann und mit dem Klimawandel keine Probleme hat.



Sonne und Wind schicken doch eine Rechnung

22. August 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Energieerzeugung, Energiewende, Photovoltaik, Windkraft

Der Zusammenhang zwischen installierter Wind- und Solar-Leistung und dem Preis für Haushaltsstrom im europäischen Vergleich: 
Y-Achse: Private Strompreise in der zweiten Hälfte des Jahres 2014 (Eurostat)
X-Achse: Installierte Wind-/Solarleistung pro Kopf (2015 BP Statistical Review)

Bildquelle:

http://irishenergyblog.blogspot.de/2015/08/europe-electricity-price-vs-installed.html?spref=tw