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North Dakota: Exorbitante Einkommenssteigerungen durch Fracking

28. März 2014 | Von | Kategorie: Blog, Energiewende, Unkonventionelles Gas und Öl

quentin_50„Wir freuen uns über das Wirtschaftwachstum in allen Regionen des Landes und der Einkommenszuwachs betrifft nahezu alle Branchen.” Das sagte der Gouverneur von North Dakota (ND), Jack Dalrymple. Woran das liegt, ist jedem im Lande klar. ND ist nun der zweitgrößte Ölproduzent in den USA, nach Texas, und beim Einkommen auf die dritte Stelle, nach Conneticut und Washington D.C., vorgerückt. In 10 Jahren hat sich das Einkommen fast verdoppelt. Und es sind nicht nur einige wenige Profiteure die am Ölboom verdienen, so wie hierzulande nur einige wenige am Wind- oder Solarernergieboom profitiert haben, nein, in ND betrifft es nahezu alle Branchen. Allein im im letzten Jahr stieg das Einkommen um 7,6 Prozent und war damit um 5% höher als der durchschnittliche Einkommenszuwachs in den USA.

Nun ist in den Nachrichten zu hören, dass Angela Merkel geäußert hat: „Es wird eine neue Betrachtung der gesamten Energiepolitik geben“. Grund ist aber nicht die durch das EEG und die sogenannten Erneuerbaren Energien ausgelöste Schwindsucht in deutschen Geldbeuteln, sondern die Erkenntnis, dass man sich von russischen Energielieferungen unabhängig machen möchte.

Statt nur nach neuen Lieferanten zu schauen, was an sich nicht verkehrt ist, ist es allerdings nun höchste Zeit auch die bislang weitestgehende



Steht das Windrad still…

27. März 2014 | Von | Kategorie: Blog

OLYMPUS DIGITAL CAMERA…rollt trotzdem der Rubel.

Auf Facebook gefunden:

Ich beobachte nun seit einigen Wochen den Betrieb einer Enercon 101 aus meinem Fenster. An vielen Sonntagen bei mittleren Windgeschwindigkeiten steht der Rotor still. Daneben stehende kleine 1 MW Anlagen drehen sich jedoch. Erst habe ich mir nichts dabei gedacht, nur so: ist halt Sonntag und es wird nicht soviel Strom verbraucht. Aber das stimmt nur indirekt. Die Windfabriken haben Einspeisevorrang. Das heißt wenn sie abgeschaltet werden weil ihr Strom nicht benötigt wird oder das Netz den Strom nicht aufnehmen kann, dann gibt es eine Entschädigung für den Betreiber. Diese richtet sich jedoch nicht nach der nach vorhandener Windstärke möglichen Einspeiseverluste, sondern nach der installierten Leistung. Eine Enercon 101 leistet unter Volllast 3 MW und davon gibt es 90% laut EEG.
Das bedeutet die Anlage stand am Sonntag 10 Stunden still und bekommt 27.000 kWh vergütet
Wäre sie in Betrieb gewesen dann läge zur für den selben Zeitraum, die anderen WIAs liefen in etwa bei 1/3 ihrer Leistung, der Stromertrag bei 9900 kWh.
Ein tolles Geschäft das mit dem EEG, nichts tun lohnt sich wieder.
Für nichts tun fast den 3 fachen Gewinn abschöpfen.

Bildquelle: luise  / pixelio.de



Sonnenstrom aus Mondlicht? Bullshit!

24. März 2014 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Photovoltaik

631px-FullMoon2010Vor ein paar Wochen machte die Idee des deutschen Architekten André Brößel die Runde, Licht mit Hilfe einer Glaskugel auf eine Solarzelle zu fokussieren und so den Wirkungsgrad dramatisch zu erhöhen. Von der Presse wurde das Konzept begeistert aufgenommen. Und auch eine Crowdfunding-Aktion verlief äußerst erfolgreich. Was von der neuartigen Technologie zu halten ist, und vor allem wie sinnvoll der Vorschlag ist, der in den meisten Überschriften zu lesen war, nämlich dass man mit dem Gerät selbst aus Mondlicht Strom erzeugen könne, damit hat sich der Physiker Markus Pössel bei SciLogs näher auseinandergesetzt. Mit, na ja, ernüchternden Ergebnissen.

Von der Sonne empfangen wir rund 400.000 Mal mehr Strahlungsenergie als vom Vollmond. (Das findet man durch einfaches Googlen, oder kann es aus den scheinbaren Helligkeiten ausrechnen.) Und das ist, wie gesagt, bei Vollmond. Während der anderen Phasen ist das Mondlicht noch deutlich schwächer, und in jenen Zeiten, wo Mond und Sonne gleichzeitig am Himmel stehen, wird man die Fotozellen auch tunlichst so ausrichten, dass sie das Sonnenlicht einfangen.

Small data – gerade mal ein paar Zahlen. Aber mit denen muss man quantitativ umgehen (können).

Selbst bei einer um einen Faktor vier gesteigerten Effizienz der Solarzellen – es bleibt ein Missverhältnis Sonne



Die Wetterhexe: Oder wie das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung den Klimawandel erklärt

18. März 2014 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel, Kurioses, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Wissenschaft

Wetterhexe

Klimawandel ganz einfach. Man nehme eine Wetterhexe und einen Klimakessel und fertig ist der Klimawandel. So stellt sich zumindest Nora Molkenthin vom PIK den Klimawandel vor.



Oh Gott, wir werden Mainstream II: ZDF “heute-show” vernichtend zur Energiewende

11. März 2014 | Von | Kategorie: Blog

KiloWatt The FuckWenn selbst der Staatsrundfunk auf den Trichter kommt, daß die Energiewende mit rationalen Argumenten nicht mehr zu fassen ist und folglich nur mit einer religiösen Verirrung erklärt werden kann, dann scheint es um das Projekt “Deutschland wird Erneuerbar” wirklich schlecht zu stehen. Ich bin ja eigentlich kein Freund der meist seicht vor sich hin kalauernden “heute-show”, aber was die Macher der Sendung am letzten Freitag in Punkto Kritik am “Jahrhundertprojekt Energiewende” abgeliefert haben, habe ich in dieser Deutlichkeit im Öffentlich-Rechtlichen noch nicht vernommen. Kein Zweifel, die Kritik an der Energiewende ist im Mainstream angekommen. O-Ton Oliver Welke zu den Ergebnissen der von der Bundesregierung eingesetzten Expertenkommission zur Energiewende:

“Das ist offiziell, das haben die jetzt schwarz auf weiß, von deren Experten aufgeschrieben. Die Ökostrom-Förderung läßt den Strompreis immer weiter steigen, und führt zu weniger Klimaschutz.

(…) Jerder Deutsche hat im letzten Jahr 240 Euro für Ökostrom-Umlage gezahlt. Babys, Alte, jeder Deutsche. Insgesamt 21,8 Milliarden Euro, für Strom der an der Börse aber nur 2 Milliarden wert war. Das ist doch krank.”

Hier die Sendung zum nachsehen.

 



Zwei Umfragen zum Fracking in Deutschland

11. März 2014 | Von | Kategorie: Blog, Energieerzeugung, Erdgas, Unkonventionelles Gas und Öl

header_47Das Helmholtz Zentrum führt im Rahmen eines Forschungsprojektes zwei Umfragen zur Akzeptanz der Förderung von unkonventionellem Erdgas in Deutschland durch (mehr zur Technologie und zum Potenzial in Deutschland hier).

Die erste Umfrage beschäftigt sich lediglich mit zwei Fragen, nämlich ob man glaubt Fracking wäre in Deutschland “Socially Acceptable” ist (Wobei es mir ein Rätsel ist warum diese klar für Deutschland gemachte Umfrage nur in englisch durchgeführt wird) und ob man persönlich die Förderung von unkonventionellem Gas in der Nähe seines Hauses oder Arbeitsplatzes akzeptieren würde. Zur Umfrage geht es hier, die bisherigen Ergebnisse lassen sich hier einsehen.

Die Zweite Umfrage ist etwas umfangreicher. Die Beantwortung der Fragen nimmt etwa 10 Minuten in Anspruch. Man kann dabei seine persönlichen Daten angeben und erhält dadurch weitere Informationen über die Umfrage (das habe ich gemacht), oder man kann anonym teilnehmen. Ich werde hier, so Informationen verfügbar sind, über den weiteren Verlauf der Umfrage berichten. Wer sich also anonym teilnehmen möchte, verpasst dadurch nichts. Hier der Link zur Umfrage.

Ich würde unterstellen dass die Leser dieser Seite, was das Thema unkonventionelles Gas und Hydraulic Fracturing angeht, eher überdurchschnittlich gut informiert sind. Von daher können die Macher der Umfrage von einer



Ulli Kulke auf Welt Online zur Gentechnikphobie: Die Angstmaschine arbeitet wieder

27. Februar 2014 | Von | Kategorie: Blog, Ernährung, Gentechnik, Gesundheit

donnerunddoria“Die Debatte um gentechnisch veränderte Feldfrüchte (GVO) nimmt wieder Fahrt auf. Der Grund: Der Europäische Gerichtshof hat die EU-Kommission aufgefordert, den Anbau der Genmais-Sorte 1507 zuzulassen. Es gebe keinerlei Gründe, sagen die Richter, die Zulassung weiter hinauszuzögern. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA hat der Sorte bereits vor neun(!) Jahren wohlbegründet ihre Unbedenklichkeit bescheinigt und mehrfach bestätigt.

(…) Keine wissenschaftlich fundierte Studie liefert heute einen Grund dafür, dass gentechnisch veränderte Pflanzen für die Gesundheit oder die Umwelt aus Prinzip – also deshalb, weil sie Ergebnis eines biotechnischen Eingriffs seien – eine Gefahr darstellten. Macht nichts, hat man die Angst erst einmal etabliert, ist die Ratio unnötig.”

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