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Solarworld-Pleite

7. August 2013 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Energieerzeugung, Klimawandel, Photovoltaik, Profiteure

AsbeckEinst, ja einst war die deutsche Solar-Branche das grüne Zugpferd in die schöne, neue Welt der Erneuerbaren Energien. Ja wäre da nicht bloß nicht die Konkurrenz aus dem Ausland. Immer mehr Solarunternehmen stehen nun vor der Insolvenz. Neben Suntech und Conergy und der Gehrlicher Solar AG hat es jetzt auch Solarword erwischt.



Spezialisten und ihre Hybris

2. August 2013 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel, Wissenschaft

spezialistIn seinem Blog „Landschaft und Ökologie“ fragt sich Ludwig Trepl, warum wohl Naturwissenschaftler sich berufen fühlen, auch über ökonomische Fragen urteilen zu können, und, obwohl selbst nur Spezialisten in ihrem Bereich, sie sich als Universalgelehrte gebärden?

Nicht selten ist es, daß Naturwissenschaftler glauben, die ökonomischen, soziologischen usw. Fragen mit ihren eigenen Mitteln, also naturwissenschaftlichen, beantworten zu können. Hier wirkt der szientifische Naturalismus, der unter Naturwissenschaftlern eine Art Fachideologie ist, deren Funktion vor allem darin liegt, das Selbstwertgefühl zu heben. In jüngerer Zeit ist er jedoch unter Leuten in Mode gekommen, die gar keine Naturwissenschaftler sind, wohl aber von der Naturwissenschaft überaus beeindruckt.

Hier fällt einem natürlich sofort die die Klima- oder auch Nachhaltigkeitsdebatte ein, obwohl dies Trepl nicht extra benennt, doch gerade da ist es besonders offensichtlich. Interessant finde ich die Bemerkung über die Leute, die keine Naturwissenschaftler sind, nur von ihr beeindruckt, die ebenfalls meinen, mit Hinweis auf die Naturwissenschaften, ökonomische Fragen ebenso beantworten zu können. Dabei, so meint Trepl:

der Sachverhalt, daß Wissenschaftler, von denen man doch meinen sollte, in ihnen habe sich im Laufe ihrer langen und schweren Ausbildung doch ein gewisser Respekt vor dem Wert einer solchen entwickelt, so daß sie den Gedanken fassen können müßten,



Plauderecke 6

26. Juli 2013 | Von | Kategorie: Blog, Plauderecke

ForumEs ist wieder mal an der Zeit, nach über 500 Kommentaren in der “Alten” eine neue Plauderecke zu eröffnen, nicht ganz ohne Eigeninteresse, denn mein Smartphone braucht inzwischen “gefühlte” Stunden zum Laden.

Viel Spass, möge auch diese Ecke wieder kunterbunt gefüllt werden.

Heinz Eng



Zauberlehrlinge in Aktion – die Risiken der Geothermie Teil 2

25. Juli 2013 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Energieerzeugung

Etliche Reaktionen von Kommentatoren auf den ersten Teil des Artikels lassen erkennen, dass das Hintergrundwissen der Öffentlichkeit über die beschriebenen Fakten, Zusammenhänge und Risiken eher bruchstückhaft zu sein scheint. Entsprechende Hinweise des Verfassers wurden daher als Übertreibungen empfunden und teils sogar als Alarmismus bezeichnet. Nachfolgend daher eine Sammlung von Sachaussagen aus der Wissenschaft, um die entsprechenden Fakten zu untermauern und es jedem zu ermöglichen, sich selbst ein Bild zu machen.

 

Wissenschaftler zum Thema Erdbebenrisiken

 

„Mehr als 200 Starkbeben sind bereits menschlichen Aktivitäten geschuldet, hat der Geophysiker Christian Klose von der Columbia University in Palisades, USA, nach Informationen der Wochenzeitung „Die Zeit“ gezählt”. [KLOS]

 

“Pumping water underground at geothermal power plants can lead to dangerous earthquakes even in regions not prone to tremors, according to scientists. They say that quake risks should be factored into decisions about where to site geothermal plants”. [BROD]

 

“Another key feature of the research shows that sites experiencing sustained pumping of water into the ground for a period of decades or more are more susceptible to large tremors triggered by earthquakes occurring in other parts of the world”. [BROD]

 

“It is already accepted that when we have very large earthquakes seismic



Zauberlehrlinge in Aktion – die Risiken der Geothermie

22. Juli 2013 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Energieerzeugung, Energiewende, Politik

Die Grenzregion zwischen der Schweiz und Deutschland – insbesondere das Umfeld von Basel – ist ein Erdbebengebiet. Der seit Millionen von Jahren andauernde Vormarsch der afrikanischen Platte nach Norden, der die Alpen aufgeschoben hat, wirkt auch heute weiter und erzeugt Spannungen in den tiefen Erdschichten. Davon zeugen die schweren Schadensbeben in der Römerzeit beziehungsweise im Mittelalter.

Einen solchen Untergrund mit einem hohen Niveau an mechanischen Spannungen sollte man tunlichst in Ruhe lassen, solange man nicht genau weiss, was man durch Fracking – dem Aufspalten des Gesteins durch Einpumpen von Flüssigkeiten in Bohrlöcher unter hohem Druck – darin so alles auslösen kann. Dass dadurch in der Schweiz jetzt zum zweiten Mal innerhalb weniger Jahre ein Erdbeben ausgelöst wurde, sollte den Verantwortlichen in der Regierung eigentlich Warnung genug sein.  Eine Technologie, deren Wirkungen nebst den zugehörigen Folgen so offensichtlich nicht mit der erforderlichen Sicherheit beherrscht werden können, sollte nicht zum Einsatz gebracht werden. Erst vor wenigen Jahren war es ein Geothermieprojekt in der Region Basel, das ausser Kontrolle geriet und ein Erdbeben verursachte. Jetzt ist das Gleiche bei St. Gallen passiert. Berichten zufolge wurde das Beben ausgelöst, weil man unvermutet auf Gas gestossen war und die gefährlich gewordene Situation nur noch durch



Das Positionspapier Energiepolitik der AfD

15. Juli 2013 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Emissionshandel, Energieerzeugung, Energiewende, Kernenergie, Politik

AfD LogoDie Partei Alternative für Deutschland, AfD, stellt heute in Berlin auf einer Pressekonferenz ihr “Positionspapier Energiepolitik” vor. Eine Vorab-Version des Papiers ist bereits jetzt auf der Facebook-Seite der AfD erschienen. Kernpunkte sind: Abschaffung des EEG und Ersatz durch eine direkte Finanzierung aus Steuergeldern (wobei Altverträge nicht angetastet werden sollen) und ein Wiedereinstieg in die Kernenergie-Forschung, insbesondere in das internationale Generation IV Programm.

Wer nach der Vorstellung des Entwurfes eines Energieprogramm der AfD den ganz großen Wurf erwartet hatte, wird möglicherweise etwas enttäuscht sein. Allerdings stellt der vorgelegte Entwurf wohl die Grenze dessen dar, was im momentanen gesellschaftlichen Klima politisch erreichbar scheint. Hier das Positionspapier im Wortlaut:

Die Arbeit des Fachausschusses Energie der Alternative für Deutschland zielt darauf ab, unserem Land eine kostengünstige, international wettbewerbsfähige Verfügbarkeit von Energie mit einer hohen Versorgungssicherheit zu gewähren.

Die Energiepolitik der letzten Jahre ist durch schwere Fehler gekennzeichnet, die seither Bürger und Wirtschaft erheblich belasten. Insbesondere die Förderung von Photovoltaikanlagen hat zu hohen Kostensteigerungen geführt. Nun drohen nicht nur Energiearmut, sondern vor allem der Verlust der Wettbewerbsfähigkeit der Industrie, Unternehmensverlagerungen in das Ausland und somit der Verlust von Arbeitsplätzen. Inzwischen kostet in Deutschland der Strom für Industriekunden schon gut doppelt so viel wie in den



GreenTec, in eigener Sache.

17. Juni 2013 | Von | Kategorie: Blog

Projekt “GreenTec-Analyse”

Wie vor Tagen schon “angedroht”, hier nun das Organisatorische zur Realisierung unseres Gemeinschafts-Artikels. Nach eingehender Beratung mit einer guten Freundin haben wir uns entschlossen, den kostenlosen Dienst von Google-Drive zu nutzen. Dieser Online-Dienst ermöglicht nicht nur das gemeinsame bearbeiten der Texte, sondern liefert auch noch eine Chat-Funktion mit, die ein Echtzeit-Kommunikation ermöglicht. Natürlich habe auch ich etwas Kopfschmerzen bei Google, wegen den kürzlich erhobenen Überwachungsvorwürfen, sehe aber keine bessere Lösung, die derart komfortable Möglichkeiten bietet. Grundvoraussetzung einer Teilnahme an diesen Projekt wäre allerdings eine kostenlose Google-Mail-Adresse und eventuell das Laden der Google-Drive-Software (die Mac-Version war 27 MB groß) um auch alle Funktionen nutzen zu können. Ich bitte hiermit zu entschuldigen, das ich bei Google Drive auch erst einmal etwas reinschnuppern muss, also kann es noch ein paar Tage dauern, bis wir den Interessenten die Zugangsdaten schicken können.

Nun ein paar Worte zur Taktik. Die Greentec-Nominierten sind in acht Kategorien zu jeweils drei Vorschlägen unterteilt, wobei wir uns besonders auf “Energie”, “Galileo Wissenspreis”, “Recycling” und vielleicht noch “Bauen&Wohnen” konzentrieren sollten. Jeder Text zu einen nominierten Vorschlag sollte als Einzelmodul erstellt werden, so das man am Ende leichter einen kompletten Text zusammenstellen kann. Das ist aber nur ein Vorschlag meinerseits,