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Plauderecke-Sonderedition “Holz”

5. Dezember 2013 | Von | Kategorie: Blog, Kurioses

Da sich das Interesse für den Wald und dessen Verheizung anscheinend doch wieder mehrt, mach ick doch ganz einfach einen extra Thread für auf.

Für all die lieben Mitmenschen, die den Wald vor lauter Bäume nicht sehen wollen, das Brett vorm Kopf als den Nabel der Welt ansehen oder grundsätzlich nur den Balken im Auge des anderen erkennen……….hier ist Platz, hier kann gehobelt werden bis die Späne fliegen, Hauptsache niemand sägt ausgerechnet an den Ast rum, auf dem er gerade sitzt.

Holzauge sei wachsam und wohl dem der genug Holz vor der Hütte hat…….der Winter könnte wieder verdammt kalt werden.

Heinz Eng……………..bitte nicht so eng sehen, denn Humor ist , wenn man trotzdem lacht.



Hans von Storch: Taifun Haiyan ” kaum als Zeichen für den menschengemachten Klimawandel zu verstehen”

18. November 2013 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel, Ökologismus, Wissenschaft

global_running_aceDer Klimaforscher Hans von Storch hat dem Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag ein Interview gegeben. Es offenbart dass es in der prominenten Klimaforschung keinesfalls Konsens ist, Taifun Hayan automatisch dem Klimawandel zuzuschlagen, wie es etwa Mojib Latif oder Stefan Rahmstorf machen. Hochinteressant!

Ihr recht bekannter Kollege Mojib Latif sagte in einer anderen Sendung, der Sturm sei „ein tragischer Weckruf für die internationale Politik, endlich was zu unternehmen“. Ist „Haiyan“ ein Zeichen des Klimawandels, wie auch diverse Kommentatoren meinten?
Nein. Das würde ich dann sagen, wenn wir über einige Zeit eine ungewöhnliche Entwicklung hin zu stärkeren oder häufigeren Stürmen hätten. Extremereignisse sind Teil des normalen Wettergeschehens. „Haiyan“ war ein ganz erheblicher und sehr starker Sturm, doch schon früher gab es wenige Taifune mit stärkeren Winden und niederen Luftdrücken. Dabei ist zu bedenken, dass solche Messungen immer problematisch sind. „Haiyan“ war kein Rekordsturm und wir haben auch keine ungewöhnliche Häufung in der Region in den letzten Jahren. Also ist dieser Sturm kaum als Zeichen für den menschengemachten Klimawandel zu verstehen.

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Titelbild: Graphische Darstellung der Entwicklung der globalen Aktivität tropischer Wirbelstürme in den letzten 40 Jahren (Global and Northern Hemisphere Accumulated Cyclone Energy) erstellt von R. N. Maue vom amerikanischen Center for Ocean-Atmospheric Prediction



Gute Fledermäuse, schlechte Fledermäuse…

10. November 2013 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Ökologismus, Tierschutz, Windkraft

Big-eared-townsend-fledermausGute Fledermäuse:

Fledermäuse stoppen A20

Was ist wichtiger? Autoverkehr oder die Flugrouten kleiner Tiere? Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet zugunsten der Bechstein-Fledermaus.

HAMBURG taz | Die Küstenautobahn A 20 darf vorerst nicht weiter gebaut werden. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig verhängte am Mittwoch einen Baustopp für einen Teilabschnitt bei Bad Segeberg im Zentrum Schleswig-Holsteins. Grund ist der Schutz des größten deutschen Fledermaus-Quartiers in den nahe gelegenen Segeberger Kalkberghöhlen mit mehr als 20.000 Tieren.

Schlechte Fledermäuse:

Studie sieht Fledermaus-Massensterben an Windrädern

Eine Stichprobe alarmiert Behörden: Eine Viertelmillion Fledermäuse könnten demnach pro Jahr in Deutschland durch Windräder zu Tode kommen. Vogelschützer fordern, gefährliche Rotoren zu bremsen – doch die untersuchten Anlagen bleiben geheim.

Bildquelle: Wikipedia (Public Domain)



Kernenergie im aktuellen Focus-Magazin

3. November 2013 | Von | Kategorie: Blog, Energieerzeugung, Innovationspolitik, Kernenergie, Medien, Technium

In seiner neuen Ausgabe (Nummer 45/2013 vom 4.11.) berichtet der Focus auf zwei Seiten unter dem Titel “Neustart für die Atomkraft” über fortgeschrittene Reaktorkonzepte. Der Dual Fluid Reaktor des IFK nimmt breiten Raum ein, aber auch auf den “Waste Annihilating Molten Salt Reactor” WAMSR der amerikanischen Firma Transatomic Power wird verwiesen. Die wesentlichen Merkmale dieser beiden Flüssigsalzreaktoren werden wie folgt beschrieben:

Mit einem Flüssigsalz-Reaktor in der Nachbarschaft muss sich auch niemand ängstigen: Solche Meiler sind GAU-sicher. Eine Kernschmelze, wie sie bei der Reaktorkatastrophe von Fukushima eintrat, ist ausgeschlossen, da es gar keinen festen Kern gibt, sondern der Brennstoff im flüssigen Salz gelöst zirkuliert. Bei Stromausfall fließt die Schmelze in ein Auffangbecken, die Kettenreaktion erlischt, das Salz kühlt ab und erstarrt. Und da der Reaktorkern nicht unter Druck steht, ist auch kein Druckbehälter vonnöten.

Auch der durch Bill Gates unterstützte Laufwellenreaktor wird angesprochen. Nicht ohne auf die Unterschiede zwischen den USA und Deutschland in der Betrachtung solcher Innovationen hinzuweisen:

Die Amerikaner bewegen sich aber immerhin im technikfreundlichen Umfeld des MIT. Unlängst gewannen sie bei einem Innovationswettbewerb des US-Energieministeriums gegen 200 Mitbewerber vorwiegend aus dem Segment der erneuerbaren Energien den ersten Preis. Ihre Berliner Kollegen machten eine andere Erfahrung. Sie hatten sich



Nuklearia e.V. gründet sich

30. Oktober 2013 | Von | Kategorie: Blog, Energieerzeugung, Kernenergie, Technium

Am heutigen Abend findet in Dortmund die Gründungsversammlung des Nuklearia e.V. statt. Rainer Klute hat dazu eine Presseinformation veröffentlicht:

Für Kernenergie, gegen Atommüll – Verein »Nuklearia« gründet sich

Der Pro-Kernkraft-Verein Nuklearia e.V. gründet sich am Mittwoch, 30.10.2013, in Dortmund. Er will Befürworter der Kernenergie sammeln und ihr Sprachrohr sein.

»Die Antiatombewegung ist seit Jahrzehnten gut organisiert. Wir Kernkraftbefürworter haben hier reichlich Nachholbedarf«, meint Rainer Klute (52). Der Informatiker aus Dortmund will sich am Mittwoch nach der offiziellen Gründung des Vereins von den Gründungsmitgliedern zum Vorsitzenden der Nuklearia wählen lassen. Weitere Vorstandskandidaten sind Dominik Wondrousch (33), Diplom-Chemiker aus Merseburg, Fabian Herrmann (34), Diplom-Physiker aus Jena, Dr. Heiko Leschhorn (49), Physiker aus Haan, Rainer Reelfs (41), Diplom-Ingenieur (FH) Umweltverfahrenstechnik und Mitarbeiter in einem Kernkraftwerk, sowie Fabian Lenker (26), Technischer Angestellter aus Ingolstadt.

Die Gründungsversammlung findet ab 19 Uhr im Dietrich-Keuning-Haus statt. 36 Mitglieder hat der Verein gleich zu Beginn. Mindestens 10 von ihnen werden bei der Gründung in Dortmund dabei sein. Die Mitglieder stammen aus allen Teilen Deutschlands, drei auch aus der Schweiz, den Niederlanden und Kanada. Mitmachen in der Nuklearia können nicht nur Kernkraftprofis, sondern jedermann. Die Nuklearia ist kein Berufsverband.

Der Verein ist gemeinnützig und unabhängig von Konzernen und Parteien,



Grün-Deutscher Imperialismus

26. Oktober 2013 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Energieerzeugung, Energiewende, Politik

avatar2_150_scsk_quentinHierzulande wird von der grün-ökologistischen Front immer wieder auf die allseligmachende Wirkung der sogenannten „grünen Technologien“, allen voran in der Stromerzeugung, hingewiesen. Als Zukunftsprojekt wird es dargestellt, von dem andere Länder lernen können, und was es sonst noch alles für Begründungen gibt. Angeblich soll es sogar für einen Neuaufschwung in den südlichen europäischen Krisenstaaten sorgen. Wie beispielsweise Claus Leggewie in einem Vortrag betont. Wie wenig allerdings derartige Vorschläge in gerade diesen Ländern geschätzt werden, das ist ihm selbst klar.

Claus Leggewie über grün-deutschen Imperialismus

eingebunden mit Embedded Video

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Ausschnitt aus einer Podiumsdiskussion im Anschluss an Vorträge zum Thema: „Zukunftsorte Europas: Der Mittelmeerraum

Ein Text von mir, der auch dieses Thema behandelt, aber mehr Augenmerk auf Probleme bezüglich der europäischen Einigung legt, ist auf Glitzerwasser erschienen:
Latiner, Teutonen und die Zukunft Europas



Klimaflüchtlinge: Mann aus Kiribati beantrag mit seiner Familie Asyl in Neuseeland

18. Oktober 2013 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel, Medien, Meeresspiegel

KlimafluechtlingeDie Angst vorm Klimawandel treibt so manch kuriose Blüten. Gerade ist der neue Weltklimabericht erschienen und malt noch erschreckendere Szenarien zum Meeresspiegelanstieg aus. So verwundert es auch nicht, dass jetzt ein Mann aus Kiribati mit seiner Familie Asyl in Neuseeland beantragt. Er fordert als Klimaflüchtling anerkannt zu werden, da seine Insel infolge des Klimawandels vom Untergang bedroht sei.