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Früher Schnee in Deutschland

14. Oktober 2015 | Von | Kategorie: Blog, Daten, Klimawandel, Kurioses, Ökologismus, Ökologistische Mythen

Schnee14-10-2015Am 1. April 2000 hat der Klimaforscher Mojib Latif noch verkündet: “Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben”. Es handelte sich damals um keinen Aprilscherz. Nun überrascht der 14. Oktober 2015 mit frühen Schneefall in den deutschen Mittelgebirgen (Kassler Berge, Harz, Rhön, Thüriger Wald, Fichtelgebirge, Erzgebirge) und (Eifel, Hunsrück, Westerwald).



Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, der heizende Supercomputer und Gelder von VW

5. Oktober 2015 | Von | Kategorie: Blog, Energieerzeugung, Klimawandel, Kurioses, Ökologismus, Politik, Profiteure, Wissenschaft

PIK-NeubauDas Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) berät über den WBGU die Bundesregierung und Kanzlerin in Klimafragen. Seine Grundfinanzierung von knapp zehn Millionen Euro im Jahr stammt je zur Hälfte vom Bund und vom Land Brandenburg. Hinzu kommt noch einmal ca. zehn Millionen Euro Summe an Drittmitteln, welche das Institut im Wettbewerb mit anderen Einrichtungen einwirbt. Ein Großteil davon stammt aus Förderprogrammen der Europäischen Union. Zudem erhält das PIK Gelder aus der Wirtschaft, auch von großen Automobilhersteller wie VW. Da kann man sich auch schon mal einen neuen Dienstsitz und einen heizenden Supercomputer gönnen.



Der VW Abgasskandal – Etwas Licht ins Dunkel

30. September 2015 | Von | Kategorie: Blog, Medien, Mobilität

150494_web_R_by_O. Fischer_pixelio.deSeitdem bekannt geworden ist, dass VW bei den Abgasmessungen mithilfe von eigens dafür programmierter Software die Messergebnisse manipuliert hat, sind dutzende Artikel zu dem Thema erschienen. Wobei die meisten davon sich mit möglichen Strafen für VW beschäftigten, damit, was das für den Standort Deutschland bedeutet, was für Köpfe nach dem Rücktritt von VW Chef Winterkorn noch rollen sollten, oder allgemein auf moralische Aspekte abzielten oder gleich zu einem Rundumschlag gegen die gesamte Automobilindustrie ausholen.

Dabei sind einige ganz entscheidende Fragen zumeist unbeantwortet geblieben. Ob das so ist, weil die Redakteure ihre Leser nicht mit zu technischen Details überfordern wollten, oder weil die Beantwortung oder selbst das Stellen dieser Fragen ein gewisses Maß an Technikverständnis und Recherchefähigkeit erfordert, Eigenschaften die in vielen Redaktionsstuben nicht mehr besonders ausgeprägt vorhanden sind, sei dahingestellt.

Fragen die sich angesichts des VW-Skandals aufdrängen sind etwa, ob nicht auch andere Autohersteller ihre Autos so einstellen, dass sie auf dem Prüfstand anders reagieren, als im realen Straßenverkehr (Antwort: Sie tun es). Warum ließ VW die Harnstoffeinspritzung nicht dauerhaft auf höherem Niveau laufen (Antwort: Eine Mischung aus Kostensparender Bauweise und weltfremden Vorschriften von Seiten der Behörden). Wie wahrscheinlich ist es, dass Winterkorn nichts von der Schummelei wusste (Antwort: Nicht



Leserbrief an die FAZ: „Abgasskandal: Kraftfahrtbundesamt stellt VW Ultimatum“

29. September 2015 | Von | Kategorie: Blog, Innovationspolitik, Mobilität, Politik

800px-VW_WolfsburgLeserbrief von Prof. Dr.-Ing. Helmut Alt zum Artikel „Abgasskandal: Kraftfahrtbundesamt stellt VW Ultimatum“ vom 27.09.2015

Der VW-Abgasskandal sollte für alle besser als Weckruf an den Gesetzgeber und die Autoindustrie verstanden und genutzt werden, mit dem Unsinn der Zweigleisigkeit aufzugeben, den Brennstoffverbrauch in l/100 km und den CO2 Emissionswert in g/km der Fahrzeuge anzugeben.

Es sollte endlich, die physikalische Gesetzmäßigkeit der CO2 Abhängigkeit vom Kraftstoffverbrauch zur Kenntnis genommen werden. Diese ist ebenso nur eine Frage der Umrechnung, wie die zuvor erfolgte Umstellung der Leistungsangabe in PS auf die von den SI-Einheiten abgeleitete Einheit kW. Auch die Diskussion um eine CO2 basierte Kfz-Steuer ist neuen Wein in alten Schläuchen zu verkaufen, da die bisherige Kraftstoffsteuer auf den im Zuge der Verbrennung gebildeten CO2 Anteil einfach umgerechnet werden kann. Hierdurch würde das Kraftfahrtbundesamt (KBA) verhindern, dass überhaupt Manipulationssoftware zum Nachweis der dann überflüssigen Abgasverordnung nützlich wäre.

Mit den EU-Auflagen aus dem Jahr 2012, demnach ab 2020 nur noch ein CO2 Ausstoß von 95 g/km als Durchschnittswert zulassungsfähig sein wird, hat sich die EU voll der auf dem Gebiet des sogenannten „Klimaschutzes mittels anthropogener CO2-Reduzierung“ üblichen Vernebelungstaktik zu eigen gemacht.

Tatsache ist, dass zwischen Kraftstoffverbrauch



Die Stickoxide: VW vs. Holzverbrennung & Energiepflanzenanbau

29. September 2015 | Von | Kategorie: Biomasse, Blog, Emissionshandel, Energieerzeugung, Erdgas, Erdöl, Kohle, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik

NOxGerade ist VW in aller Munde, wegen erhöhter Stickoxidwerte (NOx). VW hatte seine Software manipuliert, so dass die NOx-Grenzwerte im Testmodus eingehalten wurden. Wird dieser Testmodus ausgeschaltet, so liegen die NOx-Werte deutlich über den Grenzwert. Welch ein Skandal!? Dabei werden völlig die sogenannten, „ökologischen“ NOx-Quellen außer Acht gelassen, die doch „klimaneutral“ sein sollen.



Klage gegen UBA wird endlich verhandelt

25. September 2015 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel, Medien

UBA1Michael Miersch schreibt auf seiner Facebook-Seite:

Liebe Kollegen und Freunde,

zweieinhalb Jahre nachdem Dirk Maxeiner und ich das Umweltbundesamt (UBA) verklagt haben, findet nur endlich der mündliche Verhandlungstermin vor dem Verwaltungsgericht in Halle statt.

Mittwoch 18. November um 13:15 Uhr
Erste Kammer des Verwaltungsgerichts Halle
Sitzungssaal 1.063
Thüringer Straße 16
06122 Halle

Es geht in dem Verfahren darum, ob eine Bundesbehörde das Recht besitzt, Journalisten zu bezichtigen, sie würden falsch berichten.

Zur Erinnerung: 2013 brachte das UBA eine Broschüre mit dem Titel „Und sie erwärmt sich doch“ heraus. Darin wurde erklärt, dass es bedauerlicherweise Wissenschaftler und Journalisten gibt, die Unwahrheiten über den Klimawandel verbreiten. Neben einigen anderen wurden Dirk Maxeiner und ich (damals Ressortleiter „Wissen“ beim FOCUS) genannt.

Dies führte zu einer Welle der Berichterstattung. Zu meiner Freude vertraten die meisten Medien (unabhängig von ihrer Position in der Klimadebatte) die Auffassung, es stehe einer Behörde nicht zu, Journalisten zu denunzieren.

Der Deutsche Journalistenverband beschwerte sich beim obersten Dienstherren des UBA, dem damaligen Umweltminister Altmaier. Im Bundestag kritisierten mehrere Abgeordnete das Umweltministerium für die beleidigende Broschüre. Martin Schneider, Vorsitzender der Wissenschafts-Pressekonferenz (WPK) erklärte: „Es ist nicht Aufgabe einer staatlichen Institution festzulegen, welche Meinungen geäußert werden dürfen und welche nicht. Journalisten dürfen



Deutscher Umweltpreis für Mojib Latif

25. September 2015 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel, Medien, Ökologismus, Profiteure, Wissenschaft

LatifDer Kieler Klimaforscher Mojib Latif bekommt den Deutschen Umweltpreis und ein Preisgeld in Höhe von 245.000€.