Radioaktivität – einige Fakten
18. Oktober 2011 | Von Rudolf Kipp | Kategorie: Artikel, Blog, Energieerzeugung, Kernenergie, PolitikAuf den Seiten der Bundesregierung findet man folgende Aussage unserer Kanzlerin Angela Merkel:
“Ich habe für mich eine neue Bewertung vorgenommen(…) Fukushima hat meine Haltung zur Kernenergie verändert.“[1]
sagte die studierte Physikerin. Es gehe um die Verlässlichkeit von Risikoannahmen und Wahrscheinlichkeitsanalysen. Sekundiert wird sie von dem neuen Umweltminister in Baden -Württemberg, Franz Untersteller:
„25 Jahre liegen zwischen dem ersten atomaren Supergau in Tschernobyl und dem zweiten Supergau im japanischen Fukushima.“
Erhellendes hat auch die Bundestagsabgeordnete und atompolitische Sprecherin der Grünen, Sylvia Kotting-Uhl, beizutragen. In einem Interview sagte sie:
„Wir haben außerhalb der Schutzzone gemessen, weil es dort eine breite Schneise von Fukushima-Daiichi aus Richtung Nord-Westen gibt, die stark kontaminiert ist. Wir waren an einem Ort, an dem noch ungefähr zehn Prozent der Menschen leben. Es sieht aber nicht so aus, als wären die Verbliebenen schon am Packen, sondern sie verrichten ganz normal ihren Alltag. Wir haben dort elf Mikrosievert gemessen, unter einem Abflussrohr sogar 500. Wenn ein Mensch ein Jahr lang dort leben würde [unter dem Abflussrohr?], käme er auf eine Jahresdosis von 89mSv. Das ist mehr als das Vierfache der Grenzwertdosis, der ein Arbeiter in Atomkraftwerken ausgesetzt sein darf.“
Nach ihrer Meinung beträgt …




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