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Artenschutz-Report: Jede dritte Tierart in Deutschland ist nach Angaben des Bundesamts für Naturschutz bedroht

21. Mai 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Biomasse, Blog, Daten, Energieerzeugung, Klimawandel, Ökologismus, Ökologistische Mythen

Gruene-Landschaften3Das Bundesamts für Naturschutz hat ganz aktuell, von der Presse wenig beachtet, seinen neuen Artenschutz-Report vorgestellt. Ob Rebhuhn oder Wildbienen, der Zustand der Artenvielfalt in Deutschland ist laut Bundesamt für Naturschutz alarmierend. Jede dritte Tierart in Deutschland ist nach Angaben des Bundesamts für Naturschutz bedroht.



Stefan Rahmstorf: Keine Pause, nirgends!

18. Mai 2015 | Von | Kategorie: Blog, Daten, Klimawandel, Kurioses, Medien, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Profiteure, Wissenschaft

„Keine Pause, nirgends!“, verkündet Stefan Rahmstorf in seinem neusten Artikel in der KlimaLounge. Und weiter: „Wie unsere Stammleser wissen, hat es seit den 1970er Jahren einen stetigen globalen Erwärmungstrend gegeben, der zwar durch die üblichen kurzfristigen Schwankungen überlagert wird, der sich aber seither nicht in irgendeiner signifikanten Weise beschleunigt oder verlangsamt hat. […] Da es keine Verlangsamung gegeben hat, hat es schon gar nicht eine Pause oder eine Unterbrechung (engl. „hiatus“) der Erwärmung gegeben.“

Das lässt sich doch einfach überprüfen. Dazu habe ich mir die Daten der Globaltemperatur von der NOAA (Wetter- und Ozeanografiebehörde der Vereinigten Staaten) besorgt diese aufgetragen und die linearen Trends 1970-2015, 1980-2015, 1990-2015, 2000-2015 und 2005-2015 eingefügt. (Die NOAA Daten verwendet übrigens auch die NASA in ihren GISS-Datensatz der Globaltemperatur).



Kernpunkte zur Klima- und Energiepolitik aus der AfD

7. Mai 2015 | Von | Kategorie: Blog, Energieerzeugung, Energiewende, Innovationspolitik, Klimawandel, Politik

ThesenIch habe ein Positionspapier der Bundesweiten Arbeitsgruppe Klima und Energie (BAKE) in der AfD erhalten, das ich hier zur Diskussion stellen möchte. Mit Günter Keil gehört auch einer unserer Autoren zu den Verfassern und ich werde in einem der sogenannten Kernpunkte (Nummer 7) wörtlich zitiert (was ich im Vorfeld gestattet hatte).

Es handelt sich hier nicht um eine offizielle Verlautbarung der Partei oder gar um eine Zusammenfassung aus der beschlossenen Programmatik. Denn die BAKE ist kein gewähltes oder beauftragtes Gremium, sondern eine Gruppe engagierter Mitglieder. Deren Einfluß auf die Parteilinie trotzdem nicht als gering eingeschätzt werden sollte. Einige der in der BAKE aktiven Personen wirken parallel in den offiziellen Landes- bzw. Bundesfachausschüssen der AfD mit oder sind als Funktionäre in der Parteistruktur tätig.

Mit den acht formulierten Thesen möchte man natürlich die Parteilinie in der Energie- und Klimapolitik beeinflussen und sucht daher Unterstützer auch außerhalb der AfD.

Mir persönlich gefällt das Papier. Ich finde auch in den ersten beiden Punkten, über die einige Leser vielleicht stolpern werden, nichts unmittelbar Unwissenschaftliches. Es mag sein, daß einige hier lesen „es gibt keinen Treibhauseffekt“ und einige der Verfasser das auch so verstanden wissen wollen. Aber politische Papiere, das sollte man beachten, beinhalten immer



Eisschild in Zentralgrönland und Ostantarktis wächst

4. Mai 2015 | Von | Kategorie: Blog, Daten, Klimawandel, Medien, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Profiteure, Wissenschaft

Immer wieder wird in den Medien und von einigen „Klimawissenschaftlern“ behauptet, der Eisschild in Grönland und in der Antarktis hätte seinen unaufhaltsamen Zerfall begonnen und wir müssen uns auf einen Meeresspiegelanstieg von mehreren Metern einstellen. Ist das wirklich so?



Novo: Grüne Gentechnik – Süßkartoffel bringt Gesetz ins Wanken

28. April 2015 | Von | Kategorie: Blog, Ernährung, Gentechnik, Ökologismus, Ökologistische Mythen

novo_logo1Auf Novo Argumente ist vor kurzem ein Beitrag des Molekularbiologen Ludger Weß erschienen der eine Entdeckung beschreibt, die unsere Sicht auf genveränderte Pflanzen gehörig ins Wanken bringen könnte. Zumindest wenn man sich zumindest noch etwas Rest-Aufgeschlossenheit bei diesem Thema bewahrt hat. Bei in der natur vorkommenden Süßkartoffeln ist eine Genveränderung durch Bakterien gefunden worden die dafür sorgt, dass diese natürlich entstandenen Pflanzen nach dem in Europa geltenden Gesetz hier nicht angebaut werden dürften.

Süßkartoffeln sind ein prächtiges Gemüse. Rötliche Schale, darunter Fruchtfleisch in verschiedenen Farbtönen: weiß, gelb oder tief orange. Je heller, desto trockener, je dunkler, desto weicher und süßer ist es. Süß und nussig im Geschmack, erinnert die Süßkartoffel an Kürbis und Kastanie. Aber sie birgt noch eine andere Überraschung: Sie hebelt das europäische Gentechnikrecht aus.

Ein internationales Team von Wissenschaftlern hat kürzlich eine Studie [1] veröffentlicht, wonach Süßkartoffeln so genannte transfer-DNA (T-DNA) des Bakteriums Agrobacterium enthalten. Eine der beiden T-Regionen trägt vier Gene des Bakteriums, die für jeweils ein Enzym kodieren und deren Produkte in nachweisbarer Menge vorhanden sind. Diese T-DNA war in allen 291 getesteten Süßkartoffelsorten vorhanden, nicht aber in verwandten Wildpflanzen, woraus die Wissenschaftler schließen, dass erst diese Veränderung die Süßkartoffel attraktiv für die Zucht durch



Neue Studie: Ein Grund für den Bürgerkrieg in Syrien ist der vom Menschen verursachte Klimawandel!

25. April 2015 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel, Kurioses, Medien, Nachhaltigkeit, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Plauderecke, Politik, Ressourcenverknappung, Wissenschaft

In einer aktuellen Studie legen Colin Kelley von der University of California in Santa Barbara und seine Kollegen nahe, dass ein Grund für den Bürgerkrieg in Syrien der vom Menschen verursachte Klimawandel ist! Stefan Rahmtorf untermauert das in der aktuellen Ausgabe des Umweltmagazins zeozwei der taz.



Ein Aufruf an unsere Leser – Technische und wirtschaftliche Aspekte der Kohleverflüssigung

15. April 2015 | Von | Kategorie: Biomasse, Blog, Energieerzeugung, Kohle

ElewatorWeglowyPoliceIn Deutschland wird in den letzten Jahren vermehrt ein Thema in den Mittelpunkt gerückt, das eigentlich mit dem Ende des zweiten Weltkriegs und der Globalisierung von Rohstoffmärkten und Produktionsprozessen gar keine Rolle mehr spielen sollte. Man möchte die Abhängigkeit von Rohstoffimporten unabhängig werden. Speziell im Bereich der Versorgung mit Energierohstoffen wird diese Ziel besonders in den Mittelpunkt gerückt. Energieautarkie ist hier das Stichwort.

Während damit zunächst nur gemeint war, dass einzelne Häuser oder Gemeinden von der Stromversorgung unabhängig werden sollten, hat die weltpolitische Entwicklung, im nahen Osten und vor allem in Russland, dazu geführt, dass sich die Politik immer häufiger Gedanken macht, wie man der Abhängigkeit etwa von Gasimporten adäquat begegnen kann.

Anstatt jetzt vielleicht das Offensichtliche zu tun, hierbei auf heimische Rohstoffen im Boden, wie Schiefergas oder -Öl zu setzen, solche Ansätze werden bei uns lediglich von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe  (BGR) verfolgt, geht man ansonsten andere Wege.

Einer davon ist eine Rückbesinnung auf das seit fast 100 Jahre bekanntes Verfahren der Kohleverflüssigung. So wird seit einigen Jahren diskutiert, ob man neben der Holzvergasung aus den dabei entstandenen Rohstoffen nicht auch langkettige Kohlenwasserstoff, sprich Benzin, Diesel und Aromaten als chemische Grundstoffe gewinnen könnte.

Unnötig