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Walter Russell Mead: Die Energie-Revolution und das neue amerikanische Jahrhundert

21. Juli 2012 | Von | Kategorie: Blog, Energieerzeugung, Politik, Unkonventionelles Gas und Öl

Stellen Sie sich auf ein neues amerikanisches Jahrhundert ein: das scheint die Hauptkonsequenz der Energierevolution zu sein, die jetzt weltweit Wirtschafts- und Politikexperten dazu veranlasst, ihre alten Prognosen zu zerreißen. Das neue amerikanische Jahrhundert wird keine Wiederholung des letzten sein, aber in mancherlei Hinsicht sieht es so aus, als ob die Welt eher die Richtung eines globalen, liberalen Kapitalismus einschlägt, den die Vereinigten Staaten – wie Großbritannien zuvor – seit Jahrzehnten als ihr geopolitisches Ziel ansehen.

Energie war für die Geopolitik des 20. Jahrhunderts sehr wichtig; Energieknappheit formte die strategischen Entscheidungen, die Deutschland und Japan zur Niederlage im 2. Weltkrieg führten und der Kampf um den energiereichen Nahen Osten spielte im Kalten Krieg eine wichtige Rolle. Die Annahme, dass die Welt bereits „Peak Oil“ erreicht hat oder kurz davor steht, motivierte die Prognosen, dass das 21. Jahrhundert ein Zeitalter eines Wettkampfs zwischen den USA und China werden würde, da Chinas verzweifelte Suche nach mehr Energiequellen das Land zu einer aggressiven globalen Energiepolitik verleiten könnte, die mit vitalen Interessen der USA in Konflikt gerät.

Die Annahme, dass sich nur noch wenige große Vorkommen erschließen lassen, brachte viele dazu, Prognosen aufzustellen, in denen die Golf-Region weiterhin einen weltpolitischen Dreh- und Angelpunkt bildet; …



Günther Oettinger bemängelt die Abneigung Europas gegen Schiefergas und Offshore Öl

19. Juli 2012 | Von | Kategorie: Blog, Energieerzeugung, Erdgas, Erdöl, Politik, Unkonventionelles Gas und Öl

Europe is at a competitive disadvantage because of a reluctance to take risks on offshore oil drilling and tar sands, and a failure to fully explore its shale gas options, EU Energy Commissioner Günther Oettinger says. “In the US there’s a process to re-industrialise the country first by oil. They accept some risks with offshore drilling for ‘own sources’ in the Gulf of Mexico and they accept [tar] sand oils and others,” the commissioner said. By contrast, “we import oil and have high taxation.” The result is that Europe’s transport and industrial sectors are disadvantaged, Oettinger said. He argues that since the US used shale to reduce its dependence on cheap imports from Qatar and Nigeria, North Americans now pay roughly 30% of the European gas price. “We are not really active in looking at which risks and options we would have with shale gas,” hier weiterlesen…

Via achgut.com (Benny Peiser)



Tödliche Energie: Biogasanlagen

19. Juli 2012 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Biomasse, Blog
http://www.youtube.com/watch?v=64Ouqm_Vi8g&version=3&f=user_uploads&c=google-webdrive-0&app=youtube_gdata]

In der Sendung quer im BR3 wurde über Unfälle bei Biogasanlagen berichtet:

Besonders delikat ist, dass man offensichtlich im bayerischen Umweltministerium keine Ahnung hat, wie viele dieser Unfälle es schon gegeben hat. So startete das Ministerium eine Abfrage bei den Umweltbehörden, um überhaupt erst einmal einen Überblick zu bekommen.

(Beitrag auch erschienen bei Glitzerwasser)



CO2: Warum Emissionen in den USA sinken, aber nicht in Europa

15. Juli 2012 | Von | Kategorie: Blog, Energieerzeugung, Energiewende, Erdgas

Von Michael Shellenberger und Ted Nordhaus

Es ist noch gar nicht so lange her, da wurden die USA als der globale Klimaschurke hingestellt, der sich weigerte, das Kyoto- Protokoll zu unterschreiben, während Europa den Handel mit Klimazertifikaten einführte. Allerdings ist, wie wir im Folgenden ausführen, etwas Bemerkenswertes passiert: Die Emissionen in den USA begannen bereits 2005 zu sinken, und es wird erwartet, dass sich diese Entwicklung im nächsten Jahrzehnt fortsetzt – während das europäische System des Handels mit Verschmutzungsrechten keinen messbaren Einfluss auf Emissionen hatte. Selbst das angeblich so grüne Deutschland wendet sich wieder der Kohle zu.

Und warum? Der Grund hierfür ist offensichtlich: Die USA profitieren von einer staatlich geförderten, über 30 Jahre angelegten technologischen Revolution, die die Versorgung mit Erdgas massiv erhöht und verbessert hat; und zwar in einem Maße, die es sogar im Vergleich mit Kohle billig machen. Der Gegensatz zwischen dem, was in Europa und dem, was in den USA geschieht, fordert all diejenigen heraus, die immer noch glauben, dass die Verteuerung fossiler Brennstoffe und der Handel mit Emissionsrechten für eine Reduzierung von Emissionen wichtiger seien als direkte und dauerhafte öffentliche Investitionen in technologische Innovation.

Jenseits des Zertifikathandels: Ein neuer Weg zu sauberer Energie

Damit hatten …



Neue CO2-Verordnung für PKW – Gefährliche Industriepolitik zu Lasten Deutschlands

11. Juli 2012 | Von | Kategorie: Blog

Von Holger Krahmer, Mitglied des Europäischen Parlaments.

Die EU-Kommission stellt heute eine neue Regelung zur Begrenzung von CO2-Emissionen durch PKW vor. Ziel des Vorschlags ist die Umsetzung des sogenannten Langfristziels von 95 Gramm CO2 pro Kilometer im Flottendurchschnitt, das bereits in der zugrundeliegenden Regelung aus dem Jahr 2005 verabschiedet wurde.

„Die Klimakommissarin macht versteckte Industriepolitik zu Gunsten der Hersteller von Kleinwagen“, urteilt Holger Krahmer, umweltpolitischer Sprecher der FDP im Europäischen Parlament:

„95 Gramm CO2 im Durchschnitt der Flotte eines Herstellers ist kein neues Ziel, es steht bereits in der gültigen CO2-Verordnung. Die Folge des aktuellen Vorschlags besteht ausschließlich darin, die Kosten der CO2-Minderung innerhalb der Autoindustrie zu verlagern und zwar von den Herstellern, die vor allem Kleinwagen absetzen auf die Hersteller, die in der Oberklasse erfolgreich sind. Man könnte auch sagen, das nutzt vor allem französischen und italienischen Firmen und belastet deutsche.

Eine Wirkung auf das Klima hat diese Maßnahme nicht. Daher erschließt sich mir auch nicht der Sinn. Der absolute CO2-Ausstoss gibt keine Auskunft über die Effizienz eines Fahrzeugs. Effizienz ergibt sich aus dem Verhältnis der Motorleistung zum jeweiligen Kraftstoffverbrauch. Große Fahrzeuge sind heute schon meist effizienter als kleine.

Bestenfalls fördert die EU-Kommission also den Bau kleiner PKW, die



Der Wind schickt keine Rechnung…

9. Juli 2012 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Windkraft

…aber die Feuerwehr.

Generator fängt Feuer, Windrad brennt

Beckum (scl) - Großeinsatz für die Beckumer Feuerwehr zwischen Keitlinghausen und Sünninghausen:  Der Generator eines Windrades fing  am späten Freitagnachmittag im Bereich Am Flimmerberg Feuer. 26 Kameraden der Beckumer Feuerwehr waren dort zeitweise mit acht Fahrzeugen im Einsatz.

Dabei waren die Einsatzkräfte weitgehend zum Zuschauen verdammt. Denn eingreifen konnten sie am eigentlichen Brandherd nicht.

Ein bedauernswerter Einzelfall? Wohl eher nicht. Weiter Beispiele finden sich hier. Wobei nicht immer Feuer im Spiel sein muss. Manchmal fallen Windräder auch einfach nur so um.

Im Focus war letztens zu lesen, dass die Offshore Windkraft viele neue und krisensichere Arbeitsplätze schafft. Vorausgesetzt man ist ein wenig, ähem, abenteuerlustig:

Schwere Unfälle in Windparks
Ausbau der Windenergie forderte schon drei Tote

Die Energiewende hat mitunter tödliche Folgen: Nach FOCUS-Informationen gab es auf Baustellen deutscher Offshore-Windparks bereits 80 schwere Unfälle. Drei Männer kamen dabei ums Leben – und es dürfte noch mehr Tote geben.

Und demnächst hier mehr über die Segnungen der Wasserkraft (weil auch der Regen keine Rechnung schickt…) und wie die Photovoltaik für einen Boom in der Bauindustrie sorgen kann.

 …



Gentechnik erhöht Erträge und Lebensstandard von Kleinbauern

3. Juli 2012 | Von | Kategorie: Blog, Gentechnik
idw-online – In einer Langzeitstudie hat der Göttinger Agrarökonom Prof. Dr. Matin Qaim mit seinem Team die wirtschaftlichen und sozialen Aspekte von Gentechnik in Entwicklungsländern untersucht. Die Wissenschaftler der Universität Göttingen haben dabei unter anderem erforscht, welche Effekte der Anbau von gentechnisch veränderter Baumwolle (sogenannter Bt-Baumwolle) in Indien auf die lokale ländliche Bevölkerung hat. Die Ergebnisse der Studie wurden in der renommierten Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) veröffentlicht.

Pressemitteilung
Nr. 120/2012