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Grün-Deutscher Imperialismus

26. Oktober 2013 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Energieerzeugung, Energiewende, Politik

avatar2_150_scsk_quentinHierzulande wird von der grün-ökologistischen Front immer wieder auf die allseligmachende Wirkung der sogenannten „grünen Technologien“, allen voran in der Stromerzeugung, hingewiesen. Als Zukunftsprojekt wird es dargestellt, von dem andere Länder lernen können, und was es sonst noch alles für Begründungen gibt. Angeblich soll es sogar für einen Neuaufschwung in den südlichen europäischen Krisenstaaten sorgen. Wie beispielsweise Claus Leggewie in einem Vortrag betont. Wie wenig allerdings derartige Vorschläge in gerade diesen Ländern geschätzt werden, das ist ihm selbst klar.

Claus Leggewie über grün-deutschen Imperialismus

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Ausschnitt aus einer Podiumsdiskussion im Anschluss an Vorträge zum Thema: „Zukunftsorte Europas: Der Mittelmeerraum

Ein Text von mir, der auch dieses Thema behandelt, aber mehr Augenmerk auf Probleme bezüglich der europäischen Einigung legt, ist auf Glitzerwasser erschienen:
Latiner, Teutonen und die Zukunft Europas



Klimaflüchtlinge: Mann aus Kiribati beantrag mit seiner Familie Asyl in Neuseeland

18. Oktober 2013 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel, Medien, Meeresspiegel

KlimafluechtlingeDie Angst vorm Klimawandel treibt so manch kuriose Blüten. Gerade ist der neue Weltklimabericht erschienen und malt noch erschreckendere Szenarien zum Meeresspiegelanstieg aus. So verwundert es auch nicht, dass jetzt ein Mann aus Kiribati mit seiner Familie Asyl in Neuseeland beantragt. Er fordert als Klimaflüchtling anerkannt zu werden, da seine Insel infolge des Klimawandels vom Untergang bedroht sei.



Harald Welzer und die Tiefenprägung

8. Oktober 2013 | Von | Kategorie: Blog, Energieerzeugung, Innovationspolitik, Ökologismus, Wissenschaft

170px-Roemerberggespraeche-2011-ffm-harald-welzer-095Ein bemerkenswerter Disput, über die Frage, ob wir Wachstum bräuchten, fand am 26.09.2013 in Berlin statt. Eingeladen hatte die Heinrich Böll Stiftung und die Gäste waren Harald Welzer und Ralf Füchs. In Berlin trafen sie sich also diesen beiden grünen Vordenker, nur ein paar Tage nach der Bundestagswahl, und sprachen über ihre Vorstellungen einer Gesellschaft ohne, oder mit gesteuerten Wachstum. Vordergründig jedenfalls, eigentlich ging es aber um Weltbilder, bei denen es trotz der scheinbar ansonst unvereinbaren Positionen auch Gemeinsamkeiten gab, welche sich hauptsächlich auf Überzeugungen gründen wie sie beispielsweise in The Limits to Growth beschrieben werden. Die Behauptungen aus dieser vom Club of Rome beauftragten Studie, auch dessen Update, gelten hinsichtlich der konkreten Zukunftsbeschreibungen zwar weitestgehend als widerlegt, was aber die Diskutanten nicht daran hindert, von der Richtigkeit des gedanklichen Ansatzes, wonach die Menschheit gewissermaßen ein Schmarotzer der Natur ist, auszugehen.

Welzer meint, unsere moderne Industriegesellschaft hat bei den Menschen eine Tiefenprägung verursacht, wonach wir nur noch fähig sind in den Gegebenheiten dieser Gesellschaft zu denken und spricht sich für ein anderes Kulturmodell aus. Eines was mit dem etwas altmodischen Wort Genügsamkeit noch völlig unzureichend umschrieben wird. Ja geht sogar noch bis hin zu Selbsthass wenn er meint:

„Ich



Günter Ederer über die FDP: Selbstmord in Raten

5. Oktober 2013 | Von | Kategorie: Blog, Energiewende, Klimawandel, Politik

achgutAuf der Achse des Guten hat Günter Ederer einen lesenswerten Artikel veröffentlicht, der die Misere der FDP aus meiner Sicht hervorragend charakterisiert. Neben vielen anderen Punkten ist auch für ihn die Haltung der Liberalen zu Klimaschutz und Energiewende ein entscheidendes Moment, mit dem sie ihre Wähler enttäuscht haben. Ederer schreibt dazu:

Die allergrößte Sünde gegen die Marktwirtschaft hat die FDP begangen, als sie das Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien, kurz das EEG mitgetragen hat. Da wird ein Gesetz verabschiedet, das dem Investor zusichert, dass sein Produkt zu einem vielfachen des Marktpreises garantiert in unendlicher Menge aufgekauft und die Kosten dafür bei den Verbrauchern zwangseingetrieben werden. Das ist staatliche Planwirtschaft pur.

Und weiter führt er aus:

Die Position der „Liberalen“ zu den Fragen Klimawandel-Energiewende-Umweltschutz blieb von Anfang an unbestimmt. Der wirtschaftspolitische Sprecher der Fraktion, Paul Friedhof bemühte sich um Informationen und unvoreingenommene Aufklärung. Als er den hoch dekorierten US-Wissenschaftler Prof. Fred Singer zu einem Vortrag in die Räume des Bundestags einlud, kamen nur ein Dutzend Abgeordnete, darunter die für Umwelt in der CDU zuständige Marie-Louise Dött, aber nicht Michael Kauch, der diese Funktion in der FDP-Fraktion innehat. Dött und Friedhoff wurden anschließend von allen Seiten heftig kritisiert, dass sie überhaupt



Fundis sind sie alle, die Grünen

2. Oktober 2013 | Von | Kategorie: Blog, Ökologismus

apokalyptische-reiter-stefan-klinkigtIn einem SPON-Artikel wird von Jürgen Trittin vermeldet, dass dieser sehr erstaunt ist über die Kritik die aus Südwesten nun immer deutlicher seine Person erreicht, auch und vor allem an seinen Steuerplänen, die ja zu einem nicht unerheblichen Teil zur Niederlage bei der Bundestagswahl beigetragen haben sollen:

“Um Legendenbildung entgegenzutreten: Das Steuerkonzept, das erstmals 2011 auf dem Parteitag in Kiel beschlossen wurde, war sehr eng mit der Stuttgarter Staatskanzlei abgestimmt.”

Kann sein, dass sich hier Trittin die Wahrheit etwas zurechtbiegt, und möglicherweise die Übereinstimmungen mit Stuttgart doch nicht so eng waren, oder das Wahlkampfkonzept noch über die Beschlüsse von 2011 hinausgehen; um diese Feinheiten brauchen wir uns nicht kümmern, die Frage ist vielmehr, widersprechen die Südwestdeutschen GRÜNEN grundsätzlich Trittins Vorstellungen von der Reformierung des Steuerrechts. Wenn man sich die Reden auf den grünen Länderrat anschaut, bekommt man diese Darstellung nicht bestätigt, vielmehr geht es darum wie diese Steuerpläne im Wahlkampf präsentiert worden.

Schnell sind nun die Medien dabei, die alten Bezeichnungen für die verschiedenen Flügel der GRÜNEN herauszukramen: Realos und Fundis. Und selbst in der Ökopartei scheut man sich nicht vor diesen Bezeichnungen, die allerdings schon immer falsch waren. Ein gemeinsames Ziel eint nämlich alle: Die große Transformation hin zu



Basler Zeitung: IPCC Forscher sind ehrlich – auf eine Art und Weise, wie sie am Hof von Dschingis Khan gut angekommen wäre

29. September 2013 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel, Medien, Politik, Wissenschaft

BaZ_App_LogoDass eine Berichterstattung über die am Freitag der Öffentlichkeit vorgestellte Zusammenfassung für Entscheidungsträger (Summary fore Policymakers, SPM) auch anders aussehen kann, als im Großteil der Medien hierzulande, zeigt der folgende Beitrag der Basler Zeitung. In seinem Kommentar spricht Chefredakteur Markus Somm all jene Punkte an, die in Deutschland bisweilen in Internetforen und Blogs diskutiert werden, in den Mainstream-Medien jedoch kaum Thema sind. Im folgenden einige Auszüge mit der Empfehlung, den Kommentar auf der Internetseite der Basler Zeitung in Gänze zu lesen:#

Unsicherheit in einer unsicheren Welt
Wie und wann erwärmt sich die Erde? Wahrscheinlich, sehr wahrscheinlich oder bald. Ein Kommentar zum Leiden an der Prognose.

(…) Wenn dieses «Summary for Policymakers» etwas auszeichnet, dann eine unerreichte Eleganz darin, wie man Wahrscheinlichkeit, Vorhersage und Zweifel in allen Nuancen ausdrückt – damit einen später, dieser Verdacht stellt sich ein, niemand zur Rechenschaft ziehen kann. Es wirkt defensiv. Es ist ein Meisterwerk der dosierten Prophezeiung. Wäre Moses so vorgegangen: er hätte keinen Juden davon überzeugt, Ägypten zu verlassen, um sich ins gelobte Land aufzumachen. In keinem Papier der Wissenschaft oder der Politik habe ich je so oft das Wort «wahrscheinlich» oder «unwahrscheinlich» gelesen.

(…) Seit fünfzehn Jahren hat sich die Erde



Plauderecke 7

27. September 2013 | Von | Kategorie: Blog, Plauderecke

Forum-300x199Pünktlich zur Veröffentlichung der Summary for Policymakers des 5. IPCC Sachstandsberichtes eröffnen wir unsere Plauderecke 7.

Anregungen, Wünsche, Kritik, Hinweise, Kurioses oder Erstaunliches. All das ist hier gut aufgehoben.