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Lasset uns rätseln und plaudern – Der adiabatische Temperaturgradient

5. August 2014 | Von | Kategorie: Blog

GradientIn dem schönen Beitrag von Peter Heller hier kommt eine interessante Diskussion auf.

Die Kontroverse geht zurück auf Loschmidt und Boltzmann.

Was ist nun die Ursache für den adiabatischen Temperaturgradienten. Die Schwerkraft alleine oder braucht es die Konvektion, und/oder die Treibhausgase. Die Situation scheint verfahren.

Ich schlage vor, dass wir uns dem Thema aus einer anderen Perspektive nähern. Deshalb habe ich eine Serie von Gedankenexperimenten konstruiert zu denen ich hier einige Fragen stellen möchte. Wer Lust hat darüber skeptisch nachzudenken der sei hiermit eingeladen darüber nachzudenken und seine Gedanken in den Ring zu werfen. Allerdings gibt es Regeln. Gegenseitige Vorwürfe werden wegmoderiert.

Einfach irgendwelche Texte zu verlinken ist nicht erlaubt. Kommentare mit Links werden von mir deshalb gelöscht. Zitate sind ebenfalls nicht erlaubt, wobei das schwieriger nachzuprüfen. Sollte ich welche entdecken werde ich sie löschen, falls es überhand nimmt.

Gedankenexperiment 1: Der adiabatische Temperaturgradient in der Metereologie

Gedankenexperiment 2: Wir bauen einen Turm 1 mit 100mx100m quadratischer Grundfläche und 1000 m Höhe auf der Erde. Der Turm sei 1 m in den Erdboden versenkt. Die Wände des Turms sind sehr dünn und nicht dehnbar mit sehr niedriger Wärmekapazität. Der Teil des Turmes oberhalb des Erdbodens ist thermisch perfekt isoliert gegen



LASSET UNS PLAUDERN ÜBER EBOLA, KLIMAFONDS UND IMPFSTOFFE

31. Juli 2014 | Von | Kategorie: Blog

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Zu Ebola lese ich einerseits, dass die WHO 100 Millionen Euro für Eindämmunsgmassnahmen ausgibt. Gleichzeitig liest man, dass es keinen Markt gibt für den Impfstoff gibt. Da frage ich mich kann das ein Hinderungsgrund sein, wenn wir doch schon jetzt mit dem Klimafonds Geld für vermutete Probleme ausgeben. Beim Klimawandel hindert uns der fehlende Markt ja nicht. Auf der anderen Seite stellt sich die Frage wie man einen Impfstoff testet der gegen eine Krankheit hilft die bisher immer nur wenige Menschen fiel und dann durch Eindämmungs-massnahmen unter Kontrolle gehalten wurde. Jetzt interessiert mich ihre Meinung. Lasset uns plaudern.



Lasset uns plaudern über Glaube, Zweifel und Wissenschaft

19. Juli 2014 | Von | Kategorie: Blog

StringsIch lese im Netz immer mal wieder wie Natur-wissenschaftler wie zum Beispiel auch Roy Spencer mit „ad hominem“- Argumenten angegangen werden, weil sie sich öffentlich zu ihrem Glauben bekennen.

Mich würde deshalb die Meinung der Leser dieses Forums zu dem Thema Glaube und Naturwissenschaft interessieren. Deshalb starte ich mal mit meiner Meinung und starte eine Plauderecke zu dem Thema.

Als Naturwissenschaftler ist mein Bild von Natur und Kosmos geprägt von den Lehrbüchern der Physik, Chemie und Biologie, der Fachliteratur aus diversen Zeitschriften, aber auch den Ergebnissen meiner eigenen Experimente und  Erkenntnisse an der Universität und im Beruf. Zusammen ergibt das mein persönliches Bild unserer Welt. Damit ist mein Weltbild meine persönliche Vermutung die ich als Naturwissenschaftler immer wieder kritisch in Frage stellen muss.

Mein Glaube als Christ ist geprägt von der persönlichen Erfahrung, dass die Botschaft Jesu in sozialen Gruppen funktioniert. Mit meinem Glauben verbinde ich die Hoffnung, dass ich mich als Naturwissenschaftler irre und den Zweifel an meinem eigenen Weltbild.

Gerade deshalb ist es für mich auch kein Widerspruch gläubiger Christ und gleichzeitig Naturwissenschaftler zu sein. Der Gegensatz der in den Medien ab und zu aufgebaut wird existiert für mich nicht. Im Gegenteil ich bin Skeptiker gerade weil ich



Steven Spielberg der Dino-Mörder!

18. Juli 2014 | Von | Kategorie: Blog, Kurioses

Derzeit geistert gerade ein Foto des Starregisseurs Steven Spielberg durchs Netz, dass für Furore sorgt: Auf dem Foto aus dem Jahre 1993 ist Spielberg zu sehen, wie er vor einem riesigen leblosen Tier hockt und zufrieden in die Kamera grinst. Es fragt sich: Ist Spielberg ein Großwildjäger, der ein wehrloses Nashorn auf dem Gewissen hat?



Schneller Reaktor BN-800 in Russland erstmals mit selbst erhaltender Kettenreaktion

30. Juni 2014 | Von | Kategorie: Blog, Energieerzeugung, Kernenergie

BN-800_Laengsschnitt_ReaktorbehaelterAm vergangenen Freitag ist der BN-800 Reaktor im russischen Kernkraftwerk Beloyarsk erstmals kritisch geworden, hat also eine sich selbst erhaltene Kettenreaktion erreicht. Dies sollte für Kernkraft-Befürworter, wie auch für Gegner, eine gute Nachricht sein. Als Befürworter freut man sich über das Erreichen eines Meilensteins bei der Entwicklung der nuklearen Bruttechnologie. Als Kernkraft-Gegner sollte einen der Umstand freuen, dass mit diesem neuen Reaktor langlebige Produkte aus herkömmlichen Kernkraftwerken (sogenannter Atommüll) weitestgehend unschädlich gemacht werden können.

Wobei die Freude bei den deutschen Kernkraft-Gegnern wohl eher verhalten ausfallen dürfte. Zum einen, weil aus deren Sicht jedwede Nutzung der Kernkraft des Teufels ist, selbst wenn damit die Endlager-Problematik obsolet würde (siehe hierzu die Posse um den Greentech-Award für den Dual-Fluid-Reaktor), und zum anderen, weil die allermeisten davon ohnehin nichts erfahren. Kernkraft ist in den deutschen Medien nur dann Thema, wenn sich damit Ängste und eine politische Agenda verbreiten lassen. Dazu schreibt Rainer Klute auf Nuklearia.de:

Vielleicht schreiben deutsche Medien ja doch noch etwas zum BN-800. Obwohl: Können sie ihren Lesern wirklich die Tatsache zumuten, daß man Atommüll nicht für Jahrhunderttausende endlagern muß, sondern ihn in Schnellen Reaktoren zur Energieerzeugung nutzen kann? Daß man aus langlebigem Atommüll kurzlebigen machen kann? So etwas



Veranstaltungshinweis: Panamarenko – Vom Fliegen

27. Juni 2014 | Von | Kategorie: Blog, Innovationspolitik, Technium, Wirtschaftsförderung

PanamarenkoIn vielen Bereichen hat Deutschland Innovation verlernt. Auch, weil man technische Systeme als die Summe ihrer Einzelteile betrachtet und somit die Entwicklung „an der Schraube“ beginnt. Dieser Ansatz schafft Pfadabhängigkeiten, durch die Neuerungen auf die Optimierung des Bestehenden begrenzt werden. Oft beschönigend „inkrementelle Innovation“ genannt, ist dieser Prozeß von komplexer und schwer zu erläuternder Natur. Ein Charakteristikum, das Laien den Zugang erschwert, und damit Technologieferne oder gar Technikfeindlichkeit in der breiten Öffentlichkeit befördert.

Vielleicht sollten wir wieder einen Schritt zurücktreten und technische Systeme in ihrer Gesamtheit betrachten. Das Ganze ist eben mehr als nur die Summe seiner Teile. Wer könnte uns diese Perspektive besser vermitteln, als die Kunst? Noch im 19. Jahrhundert sahen sich die Konstrukteure der Maschinen der industriellen Revolution als legitime Nachfolger der Universalgelehrten früherer Zeiten an, die in Naturwissenschaften, in der Philosophie und in den bildenden Künsten keine Gegensätze erkannten. Der Begriff der „Getriebekunst“ kündet bis heute davon. Als moderner Leonardo da Vinci kann der belgische Künstler Henri van Herreweghe, bekannt unter seinem Pseudonym Panamarenko, angesehen werden. Seinem Lebenswerk widmet sich seit heute eine Ausstellung der Städtischen Galerie Delmenhorst:

Nur beim Machen kommt man in Kontakt mit der Wahrheit.“ Als Künstler-Ingenieur träumt Panamarenko den uralten Traum



Treibhausgase und Klimaschutz im Umweltausschuss!

25. Juni 2014 | Von | Kategorie: Blog

FeynmanIm Umweltausschuss des niedersächsischen Landtages wurden am 16.4.2014 verschiedene Experten zum Thema Klimaschutz gehört. Wie es guter Brauch ist werden dann auch Experten aus unterschiedlichen Lagern gehört. EIKE hat hier dankenswerterweise ausführlich berichtet.

Mein Augenmerk gilt dem  Artikel der als Vorbereitung für den Umweltausschuss von Klaus Ermecke vorbereitet wurde.

Der Artikel leitet sehr gut in die Thematik ein, erläutert die Analyse des Autors und fasst deutlich die Hauptargumente des Autors zusammen. Also ein gut aufgebauter Artikel, um didaktisch den Zusammenhang zwischen Treibhausgasen und Erderwärmung, sowie Treibhauseffekt zu verstehen, wenn man bereit ist den Artikel gründlich zu studieren und auch Hintergrundmaterial heranzuziehen. Was ein skeptischer Wissenschaftler oder Staatsbürger tun sollte. Sicher nur aufgrund des didaktischen Wertes hätte ihn der hervorragende Physiker und Hochschullehrer Richard P. Feynman empfohlen.

Ich möchte deshalb die Zusammenfassung des Artikels hier mal explizit zitieren:

Der Klima-Wirkungsturm zeigt, daß das gesamte Gedankengebäude, auf dem in der obersten Ebene („Geld und Macht für die Retter“) der Wunsch nach „Klimaschutz“ angesiedelt ist, auf einem einzigen Fundamentbaustein beruht: einem Satz von Hypothesen, die einen erderwärmenden „Treibhauseffekt“ beschreiben sollen.

Diese Hypothesen verstoßen gleich gegen eine ganze Reihe physikalischer Gesetze, so daß es eine Reihe fundamentaler Gegenargumente gibt, die diesen Fundamentbaustein des Turms