Cancun



Der EEG-Wahnsinn

28. November 2011 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Biomasse, Blog, Cancun, Energieerzeugung, Klimawandel, Nachhaltigkeit, Ökologismus, Politik, Wasserkraft, Windkraft

Am 17. November strahlte das ARD-Politmagazin Panorma den Bericht “Energiewende: Wie Ökostrom die Natur zerstört” aus. Darin wird der unkontrollierte Ausbau von Wasserkraft, Biokraftstoffen und Windenergie kritisiert, der durch das Erneuerbare Energien Gesetz in Deutschland gefördert wird.



Neue Menschen für den Klimaschutz

24. November 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Cancun, Klimawandel, Politik

In der Klimazwiebel macht Hans von Storch auf einen Text von Oliver Geden aufmerksam, der mit dem Titel “Das Ende der Klimapolik, wie wir sie kannten” überschrieben ist. Geden spricht von einem notwendigen Paradigmenwechsel in der Klimaschutzpolitik, weg vom Top-Down-Paradigma hin zum Bottom-Up-Paradigma. Weg vom 2°C-Ziel hin zu “je weniger (Emissionen/Klimawandel), desto besser.” Es ist ein Szenario für ein Rückzuggefecht und zeigt nur an, dass der bisherige Ansatz gescheitert ist. Die Wahrscheinlichkeit für Business as usual in der Klimaschutzpolitik ist sehr hoch. Das heißt, der Klimaschutz wird zwar noch propagiert, doch nur dann umgesetzt, wenn es nicht weh tut. Damit wären wir in etwa bei Strategie der USA, die sich keine Verbindlichen Ziele zur Senkung des CO₂-Ausstoß gesetzt haben. Dazu schreibt Ross McKitrick im von Steffen Hentrich und Holger Krahmer herausgegebenen Buch “Realitätscheck für den Klimaschutz”:

Stattdessen kündigte der damalige Präsident George W. Bush 2002 das unverbindliche Ziel an, die Emissionsintensität (Treibhausgase je Dollar BPI) bis 2012 um 18% gegenüber den Stand von 2002 zu senken – Was allein durch die Beibehaltung der nach den 1980er Jahren eingeschlagenen Entwicklungstrends der Emissionen erreicht werden konnte. (S.25)

Doch so weit soll das neue Bottom-Up_Paradigma nicht gehen sondern, wie Geden schreibt,



Kohlenstoffintensität – Ein neuer Ansatz für die Klimapolitik?

7. Januar 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Cancun, Emissionshandel, Energieerzeugung, Erdgas, Erdöl, Innovationspolitik, Klimawandel, Kohle, Politik, Wirtschaftsförderung
In der Klimadebatte stehen sich seit Anbeginn zwei Positionen diametral gegenüber. Die eine, die skeptische Haltung, besagt, der menschgemachte Klimawandel wäre aus verschiedenen Gründen ein Nichtproblem, dem sich Politik nicht widmen sollte. Die andere, die alarmistische Haltung, sieht im menschgemachten Klimawandel ein Risiko für eine umfassende Katastrophe, das um jeden Preis zu vermeiden bzw. zu verringern wäre. Während die Alarmisten einen monolithischen Meinungsblock denkwürdiger Uniformität bilden, stellen die Skeptiker einen ziemlich bunten Haufen dar. Ihre Argumente gegen die Etablierung einer “Klimaschutzpolitik” umfassen ein breites Spektrum. Es reicht von der Infragestellung der Existenz eines menschgemachten Klimawandels bis hin zu Zweifeln an den mit ihm verbundenen Risiken. Ein sehr starkes Argument gegen die etablierte Politik, das gemeinhin zu wenig Beachtung findet, ist dabei der Hinweis auf deren Erfolglosigkeit.

Die Alarmisten hatten nun schon mehr als zwanzig Jahre Zeit, die Sinnhaftigkeit ihres Tuns zu belegen. Sie hatten die öffentliche und die veröffentlichte Meinung auf ihrer Seite und es ist ihnen gelungen, “Klimaschutz” in den politischen Agenden aller Strömungen zu verankern. In einem breiten Netzwerk zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Gesellschaft und Medien, das tief in die deutsche Bürokratie hinein Einfluß nimmt, befassen sich mittlerweile so viele Menschen mit der Thematik, daß es kaum möglich



Die globale Fähigkeit zu Handeln

12. Dezember 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Cancun, Klimawandel, Kommentare

Eine Meinungsäußerung von Günter Heß

In der Klimazwiebel wurde folgende Frage gestellt:

“Cancun: The return of the global capacity to act?”

Ich finde es interessant diese Frage auch hier zu diskutieren und beginne mit meiner Antwort.

Die Fähigkeit zu Handeln in Bezug auf Klimawandel erfordert, dass wir technische Lösungen zur Verfügung haben, die den Wohlstand aller Menschen mehren und ein bestimmtes Temperaturziel oder eine bestimmte absolute CO2-Emission der Welt zu erschwinglichen Preisen erreichen.

Cancun stellt die Fähigkeit zum Handeln nicht her
Deshalb stellt der Gipfel in Cancun die Fähigkeit zu Handeln nicht her, da er sich nicht an technischen Lösungen orientiert. Darüber hinaus glaube ich nicht, dass das Kyoto-Protokoll jemals diese Fähigkeit hergestellt hatte.

Ich kann mir nicht helfen aber wenn ich dem Schauspiel in Cancun zuhöre und darüber lese, dann habe ich das Gefühl, dass die falschen Leute am Tisch sitzen. Das Diskussionsklima ist merkwürdig und der Geist der herrscht scheint mir falsch. Das folgende ist mein subjektiver Eindruck und ein Bauchgefühl.

Ich beobachte Menschen, die verhandeln als würden sie Ablass suchen. Ich beobachte Menschen, die verhandeln als würden sie ihren ökonomischen Vorteil suchen. Ich beobachte Menschen, die verhandeln als würden sie Wiedergutmachung suchen. Ich beobachte Menschen, die verhandeln