Climategate



Fakegate: Klimaforscher stiehlt und verbreitet teils manipulierte Skeptikerunterlagen

26. Februar 2012 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Climategate, Klimawandel, Medien, Wissenschaft

Aus dem Heartland Institut – einem klimaskeptischen US Think-Tank – wurden Dokumente gestohlen und anscheinend ein Memo gefälscht, um das Institut zu diffamieren. Der bekannte Aktivist und Klimaforscher, Dr. Peter Gleick, gestand den Diebstahl.…



Afrikagate

7. Dezember 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Climategate, Klimawandel, Medien, Wissenschaft

Die Geschichte von Afrikagate beginnt im Jahr 2007. Verbunden mit der Veröffentlichung einer Zusammenfassung des vierten IPCC-Sachstandberichtes (“Synthesis Report”) begann der IPCC-Vorsitzende Rajendra Pachauri, die folgende Passage in seine Reden und Stellungnahmen zu integrieren (u.a. am 22.9.2009 in New York):

In Africa, by 2020, between 75 and 250 million people are projected to be exposed to water stress due to climate change, and in some countries yields from rainfed agriculture could be reduced by up to 50%.

Dies erregte die Aufmerksamkeit des britischen, klimaskeptischen Bloggers Richard North und des Journalisten Jonathan Leake (Sunday Times), die sich fragten, ob es denn für eine derartige Behauptung eine seriöse wissenschaftliche Quelle gäbe. Ausgehend von dem Ergebnis ihrer Recherchen entstand eine längliche Auseinandersetzung, die in den letzten Jahren in zahlreichen Blogs und Zeitungen in vielen Ländern ausgetragen wurde und deren vorläufigen Höhepunkt in Deutschland der Rechtsstreit zwischen der Journalistin Irene Meichsner und dem Klimaforscher Stefan Rahmstorf darstellt. Über diesen Konflikt hat der Journalist Markus Lehmkuhl hier umfassend berichtet und dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.

Durch die Berichterstattung auf der Klimazwiebel wurde ich nun darauf aufmerksam, wie sich im Laufe der Jahre das Thema der Auseinandersetzung verändert hat.

Leake und North stellten nämlich ursprünglich …



Climategate 2.0: Phil Jones auf Kriegsfuß mit Excel

25. November 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Climategate, Daten, Klimawandel, Kurioses, Wissenschaft

Hacker sind vor zwei Jahren in die Computer der Climate Research Unit (CRU) der britischen East Anglia Universität eingedrungen und haben brisantes Datenmaterial “erbeutet” und zwecks Aufklärung in die Öffentlichkeit gestellt. Darunter auch über 1000 E-Mails mit der privaten Korrespondenz der Klimaforscher. Nun, fast auf den Tag genau zwei Jahre nach der Offenlegung der ersten Mails wurden nochmals über 5000 Mails öffentlich gemacht. Auch dieses Mal enthalten die Mails brisante Informationen.…



Climategate 2.0 – Das Drama erlebt eine Fortsetzung

23. November 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Climategate, Klimawandel, Wissenschaft

Der 20. November 2009 ist für diesen Blog ein ganz besonderes Datum. Science Skeptical war damals  ein paar Monate alt, die Zahl der Autoren konnte gerade von eins auf zwei verdoppelt werden und mit etwas Glück verirrten sich pro Tag ein paar Hundert Besucher auf diese Seite.

Das sollte sich nach diesem 20. November dramatisch ändern. Die Besucherzahlen erreichten in diesen Tagen bis dahin ungekannte Höhen. Der 23.11.2009 ist seitdem und immer noch mit insgesamt 5.704 Seitenaufrufen der bis heute ‘busiest day’ .

Ursache für diesen Besucheransturm war der Artikel “Hackerangriff auf die britischen Climate Research Unit (CRU)?“, in dem (in Deutschland als erstes) über die Veröffentlichung von Korrespondenz und Daten aus der Klimaforschung berichtet wurde, einer Affäre die bald unter dem Namen Climategate weltweit für großes Aufsehen sorgen sollte.

Und nun, fast auf den Tag genau 2 Jahre nach der Offenlegung etwa von der Unterdrückung und Manipulation von Daten, der Beeinflussung von Veröffentlichungen, dem Verstecken von Informationen und von dubiosen Finanzierungspraktiken (eine Auswahl hier), sieht es jetzt so aus, als würde die Geschichte sich wiederholen. Gestern Morgen hinterließ jemand, der sich “fioa” nannte, im Blog Tallbloke’s Talkshop einen kurzen Hinweis auf eine Datei, die im …



Wie die Uni Bremen über das Arktiseis-Minimum 2011 täuscht

19. Oktober 2011 | Von | Kategorie: Blog, Climategate, Klimawandel, Medien, Profiteure, Wissenschaft
http://www.youtube.com/watch?v=f5Gfs22rlN0″>Kritische

Am 18.10.2011 entdeckte ich auf der FACEBOOK-Seite des bekannten TV-Wissenschaftsjournalisten Karsten Schwanke einen Eintrag vom 23. 08.2011 mit folgender Behauptung von Karsten Schwanke:

Neues Minimum der Arktischen Meereis-Ausdehung? Es sieht so aus, als ob Anfang September das historische Minimum vom 10. September 2007 noch untertroffen werden könnte. Tägliche Infos auf den Meereis-Seiten der Uni Bremen oder auf Cryosphere Today…”

Karsten Schwanke verlinkte zusätzlich auf folgende Grafik der Uni Bremen: http://www.iup.uni-bremen.de:8084/amsr/ice_ext_n.png

Beachten Sie an dieser Grafik die rote Linie für das Jahr 2011, die auffallend mit einer mindestens doppelten Dicke als die anderen Linien über die Eisausdehnung der letzten Jahre dargestellt worden ist. Denn durch diese dickere rote Linie für das Jahr 2011 wird das Jahr 2007 – das Jahr mit der bisher niedrigsten gemessenen Eisausdehnung in der Arktis – überdeckt. Und es wird dadurch die Suggestion erzeugt, die Arktis-Eisausdehnung im September 2011 hätte mindestens das gleiche Minimum wie im September 2007 erreicht.

Die folgende Grafik vom “National Ice and Snow Data Center” zeigt eine genauere Darstellung der Arktiseis-Ausdehnung und -Rückgänge im Jahr 2007 und 2011 im Vergleich und dokumentiert deutlicher, dass der Arktiseis-Minimum-Rekord aus 2007 im September 2011 in Wirklichkeit knapp, aber trotzdem erkennbar deutlich nicht erreicht



Der Stachel des Zweifels

9. September 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Climategate, Klimawandel, Wissenschaft

Anfang der 90er erschien ein sehr beachtetes Buch von Michael Baigent und Richard Leight mit dem Titel “Verschlussache Jesus” in dem es um einen Skandal um die Erforschung von Schriftrollen ging die kurz nach dem Krieg am Toten Meer entdeckt worden waren. Einige der Aussagen dieses Buches sind, dass die Rolle Paulus bei der Entstehung des Christentums eine ganz andere ist als meist dargestellt, und, was viel brisanter ist, dass Jesus eine gewisse Nähe zu den Sikariern oder Zeloten unterstellt wurde, welche eher als militante Gegner Roms gesehen werden können, als die auf innere Einkehr bedachten Essener, welchen man Jesus bis dahin zurechnete. Deren Erscheinungsbild allerdings im Rauschen der Vergangenheit eher undeutlich erscheint. Dies war jedenfalls die Erkenntnis von Forschen wie Robert Eisenman, auf dessen Informationen das Buch von Baigent und Leight hauptsächlich beruht.

Es entstand ein Streit unter Wissenschaftlern nicht nur um die Auslegung der Texte, sondern vor allem um den Zugang zu den Schriftrollen. Eine kleine Gruppe von Wissenschaftlern, die meisten der Kirche nahestehend, sicherten sich die Rollen beinah als Eigentum und versuchten anderen unabhängigen Forschern den Zugang zu den Schriften zu verwehren. Es dauerte gefühlte Ewigkeiten bis erste Ergebnisse veröffentlicht wurden und Faksimiles …



Einen Pfahl ins Herz des IPCC…

14. Februar 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Climategate, Klimawandel, Politik

Gastbeitrag von Willis Eschenbach

Hier auf WUWT [Wattsupwiththat] hat Ron Cram einen interessanten Überblick verschiedener Ideen über wünschenswerte Änderungen beim Uno-Weltklimarat (UN IPCC) vorgestellt. Er schlägt vor dass das IPCC einen Überblick über die Mehrheits- und die Minderheitsmeinung erstellt, anstatt nur einen einzelnen Zustandsbericht zu verfassen.

Ich möchte hier einen vollkommen anderen Vorschlag machen. Manche Leute möchten dass der Weltklimarat aufgelöst wird. Ich gehöre nicht zu denen.

Ich halte ein Auflösen des IPCC für eine schlechte Idee. Stattdessen denke ich wir sollten das IPCC des Mitternachts zu einer Kreuzung bringen, einen Pfahl aus Espenholz durch sein Herz schlagen, seinen Kopf mit Knoblauch vollstopfen und die Überreste in alle Winde verstreuen, damit diese durch das Sonnenlicht geläutert werden und niemals wieder auferstehen können.

Ich möchte Ihnen eine Auflistung meiner Gründe (in beliebiger Reihenfolge) nennen, warum ich ein solches Vorgehen für wünschenswert halte.

  • Das IPCC hat bislang wenig brauchbares zutage gefördert. Die bisherigen Zustandsberichte waren deutlich politisch eingefärbt, stark verzerrt und durchsetzt mit drittklassiger Wissenschaft, und schlimmer noch mit ängstlichen Vorhersagen von Nichtregierungsorganisationen, die als Wissenschaft getarnt wurden.
  • Kein anderer Bereich der Wissenschaft will, braucht oder hat irgend etwas dem IPCC vergleichbares – was dagegen spricht dass es sich hierbei