Daten



Modelle: Der Faktor Mensch

8. Juli 2014 | Von | Kategorie: Artikel, Daten, Klimawandel, Wissenschaft

avatar-quentinImmer wieder dreht sich in der Klimawandeldiskussion alles um die Frage der Daten, wie werden diese erhoben, oder um die Naturwissenschaften, wie können welche Beobachtungen naturwissenschaftlich erklärt werden. Hier erscheint es mir nun angebracht, einmal hinzuschauen, was passiert mit den Daten und den wissenschaftlichen Erklärungen. Wie werden sie gedeutet, welche Schlüsse kann man daraus ziehen, welche Empfehlungen können gegeben werden? Einzelne Daten oder Erklärungen sagen ja erst einmal gar nichts darüber aus, was es für uns bedeutet, sie sind neutral, erst wenn der Mensch selbst aktiv werden soll bekommen sie eine Bedeutung für ihn. Ist Klimaschutz sinnvoll oder nicht, beispielsweise. Besteht überhaupt keine Gefahr durch den Klimawandel oder kommt die Katastrophe. Das lässt sich aus Daten oder aus der Naturwissenschaft nicht erkennen, beides muss gedeutet werden. Ein Bild, ein Modell muss erstellt werden: Was wird sein … .

Deshalb scheint es mir angebracht einmal anzuschauen was diese Modelle eigentlich sind, wie sie entstehen, welche Faktoren einfließen und welche nicht. Dazu hier, um auch mal über den Tellerrand der Klimamodellierung hinaus zu schauen, zwei Videos in denen aus unterschiedlicher Sichtweise Modelle beschrieben werden. Was mir auffiel, der Faktor Mensch spielt eine wesentlich größer Rolle als gemeinhin angenommen wird. Das beginnt schon



Skeptikerirrtümer II: Kühlen Treibhausgase, oder wärmen sie?

25. Juni 2014 | Von | Kategorie: Artikel, Daten, Klimawandel, Wissenschaft

In der KlimaLounge ist gerade eine heftige Debatte entbrannt, ob Treibhausgase wie CO2 und Wasserdampf die Erde kühlen, oder erwärmen. Auslöser der Debatte war ein Vortrag, welchen Klaus Ermecke in der letzten Woche im Umweltausschuss des niedersächsischen Landtages gehalten hatte. Grundlage des Vortrages war eine Ausarbeitung, welche Herr Ermecke (studierter Wirtschaftswissenschaftler) mit dem Diplomingenieur Heinz Thieme zum Treibhauseffekt ausgearbeitet hatte. Demnach erwärmen Treibhausgase die Erde nicht, sondern kühlen sie. Diese Ansicht vertreten eine Reihe von Klimaskeptikern, wie z.B. auch ein Dr. Gerhard Stehlik. Der Effekt lässt sich nach Herrn Ermecke belegen, indem man die Temperatur des Mondes mit der der Sahara vergleicht. Bei gleicher Sonneneinstrahlung ist der Mond mit einer Temperatur von maximal 134°C, um 54°C wärmer als die Sahara, die maximal nur 80°C erreicht. Zieht man bei der Erde noch den natürlichen Treibhauseffekt von 33°C ab, so ergeben sich für die Sahara sogar nur 47°C, also -87°C Temperaturdifferenz. Das ist der Beleg gegen das Treibhausdogma und dafür, dass Treibhausgase kühlen! Oder vielleicht doch nicht?



Rahmstorf und Latif: Die Katastrophentrompeter im ZDF

11. Juni 2014 | Von | Kategorie: Artikel, Daten, Klimawandel, Medien, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Wissenschaft

Die Unwetter von Pfingsten und das aktuelle “Unwetterchaos” in NRW boten mal wieder eine Steilvorlage für alle Katastrophentrompeter in Sachen Klimawandel. Das durften sich das ZDF und die Klimaforscher Stefan Rahmstorf und Mojib Latif natürlich nicht entgehen lassen um ihre düsteren Prognosen an die Wand zu malen. Sehen Sie selbst:



Die Grünen: Klimaschutzgesetz – Damit wir nicht absaufen!

6. Juni 2014 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Daten, Energieerzeugung, Klimawandel, Kohle, Wissenschaft

In einen aktuellen Video fordern BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ein Klimaschutzgesetz, d.h. der Klimaschutz soll per Gesetz in Deutschland festgeschrieben werden, “damit wir nicht absaufen” und die Folgen des Klimawandels begrenzt werden. Was ist davon zu halten?



Deutschland verfehlt trotz Ausbau der erneuerbaren Energien die Klimaziele

6. Mai 2014 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Daten, Energieerzeugung, Kernenergie, Klimawandel, Kohle, Medien

Deutschland wird Trotz des Ausbaus der erneuerbarer Energien sein Klimaziel verfehlen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Berliner Energieberatungsinstituts Enervis, aus welcher der „Focus” zitiert.



“Klimaskeptiker”-Irrtümer: Welche Argumente “Klimaskeptiker” keinesfalls in der Klimadebatte vorbringen sollten

30. Januar 2014 | Von | Kategorie: Artikel, Daten, Klimawandel, Kurioses, Wissenschaft

NeroEs gibt so manch einen Irrtum, welchen “Klimaskeptiker” in der Debatte mit Klimaarlamisten ins Feld führen. Die bekanntesten dieser Irrtümer will ich einmal aufführen, damit diese in der Klimadebatte nicht zum Fallstrick werden.



Umweltökonomische Versager

23. Januar 2014 | Von | Kategorie: Artikel, Daten, Energieerzeugung, Energiewende, Innovationspolitik, Nachhaltigkeit

UGR_TitelKaum beachtet, veröffentlichte die Destatis kürzlich ihren Bericht

Umweltnutzung und Wirtschaft – Bericht zu den Umweltökonomischen Gesamtrechnungen

Weiterführende Publikationen finden sich hier: Umweltweltökonomische Gesamtrechnungen (UGR)

Der Spiegel kommentierte:

Zwölf-Jahres-Bilanz: Deutschland nutzt Rohstoffe besser

Für die meisten Waren werden natürliche Rohstoffe benötigt. Ihre Verschwendung scheint in Deutschland gebremst. Vor neun Jahren hatte die EU beschlossen, Rohstoffe effizienter nutzen zu wollen. Deutschland sei mit dem Vorhaben mittlerweile recht erfolgreich, berichtet die Bundesregierung. “Wir brauchen weniger natürliche Ressourcen und nutzen sie besser”, teilt sie unter Berufung auf Erhebungen des Statistischen Bundesamtes mit.

Ähnlich sei die Entwicklung bei Energie. Von 2000 bis 2012 sei dessen Effizienz um fast ein Fünftel erhöht worden, mithin um 1,5 Prozent jährlich.

Also eine Erfolgsgeschichte? Eine Bestätigung nachhaltiger, ökologischer Politik?

Das sollte man genauer hinterfragen.
Aber wie?
Nun, es bietet sich an, bestimmte Meilensteine der Umweltpolitik und ihren Einfluß zu betrachten. Wenn Politik etwas bewirkte, muss sich das in harten Zahlen und Daten niederschlagen.
Wenn sich zwischen 2000 und 2012 die Effizienz um knapp 20% verbesserte, dann kann dies nur dann als politischer Erfolg gelten, wenn die Effizienzsteigerung vorher in einem ähnlichen Zeitraum sehr viel schlechter war und die Erfolge anderer Länder deutlich übertroffen wurden.

Die Geburtsstunde der Umweltökonomie