Daten



“Klimaskeptiker”-Irrtümer: Welche Argumente “Klimaskeptiker” keinesfalls in der Klimadebatte vorbringen sollten

30. Januar 2014 | Von | Kategorie: Artikel, Daten, Klimawandel, Kurioses, Wissenschaft

NeroEs gibt so manch einen Irrtum, welchen “Klimaskeptiker” in der Debatte mit Klimaarlamisten ins Feld führen. Die bekanntesten dieser Irrtümer will ich einmal aufführen, damit diese in der Klimadebatte nicht zum Fallstrick werden.



Umweltökonomische Versager

23. Januar 2014 | Von | Kategorie: Artikel, Daten, Energieerzeugung, Energiewende, Innovationspolitik, Nachhaltigkeit

UGR_TitelKaum beachtet, veröffentlichte die Destatis kürzlich ihren Bericht

Umweltnutzung und Wirtschaft – Bericht zu den Umweltökonomischen Gesamtrechnungen

Weiterführende Publikationen finden sich hier: Umweltweltökonomische Gesamtrechnungen (UGR)

Der Spiegel kommentierte:

Zwölf-Jahres-Bilanz: Deutschland nutzt Rohstoffe besser

Für die meisten Waren werden natürliche Rohstoffe benötigt. Ihre Verschwendung scheint in Deutschland gebremst. Vor neun Jahren hatte die EU beschlossen, Rohstoffe effizienter nutzen zu wollen. Deutschland sei mit dem Vorhaben mittlerweile recht erfolgreich, berichtet die Bundesregierung. “Wir brauchen weniger natürliche Ressourcen und nutzen sie besser”, teilt sie unter Berufung auf Erhebungen des Statistischen Bundesamtes mit.

Ähnlich sei die Entwicklung bei Energie. Von 2000 bis 2012 sei dessen Effizienz um fast ein Fünftel erhöht worden, mithin um 1,5 Prozent jährlich.

Also eine Erfolgsgeschichte? Eine Bestätigung nachhaltiger, ökologischer Politik?

Das sollte man genauer hinterfragen.
Aber wie?
Nun, es bietet sich an, bestimmte Meilensteine der Umweltpolitik und ihren Einfluß zu betrachten. Wenn Politik etwas bewirkte, muss sich das in harten Zahlen und Daten niederschlagen.
Wenn sich zwischen 2000 und 2012 die Effizienz um knapp 20% verbesserte, dann kann dies nur dann als politischer Erfolg gelten, wenn die Effizienzsteigerung vorher in einem ähnlichen Zeitraum sehr viel schlechter war und die Erfolge anderer Länder deutlich übertroffen wurden.

Die Geburtsstunde der Umweltökonomie



Satellit misst Kälterekord von minus 93,2°C in der Antarktis

10. Dezember 2013 | Von | Kategorie: Blog, Daten, Klimawandel, Schnee und Eis, Wissenschaft

Kälterekord der ErdeSpiegel-Online berichtet ganz aktuell über einen neuen Kälterekord in der Antarktis. Wissenschaftler der NASA und anderer Institute haben alte Daten ausgewertet und sind dabei auf einen neuen Kälterekord in der Antarktis gestoßen. Die Forscher werteten Temperaturmessungen der Satelliten seit 1982 aus. Auf der Herbsttagung der Amerikanischen Geophysikalischen Union AGU in San Francisco wurden die Ergebnisse jetzt bekannt gegeben.



Der Hockeystick: Rise and Fall des Symbols für den menschgemachten Klimawandel

12. Oktober 2013 | Von | Kategorie: Artikel, Climategate, Daten, Klimawandel, Medien, Politik, Profiteure, Wissenschaft

Das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), im Deutschen oft als Weltklimarat bezeichnet, wurde im November 1988 vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) und der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) ins Leben gerufen. Hauptaufgabe des der Klimarahmenkonvention (UNFCCC) beigeordneten Ausschusses ist es, Risiken der globalen Erwärmung zu beurteilen und Vermeidungsstrategien zusammenzutragen. Eine entscheidende Rolle bei der Bewertung spielt die Klimaentwicklung der letzten ca. 1000 Jahre. Denn Warmzeiten und Kaltzeiten der letzten Jahrhunderte geben Aufschluss über die “Einzigartigkeit” und Bedrohlichkeit der heutigen, angeblich “menschgemachten” Erderwärmung. Schaut man sich die letzten fünf Weltklimaberichte an, so finden sich eine erstaunliche Entwicklungsgeschichte.



Der Weltklimarat (IPCC) korrigiert die Spannbreite seiner Temperaturszenarien bis zum Jahr 2100 um rund 1°C nach unten

3. Oktober 2013 | Von | Kategorie: Artikel, Daten, Klimawandel, Medien, Meeresspiegel, Wissenschaft

Vor wenigen Tagen ist der neue, fünfte Weltklimabericht erschienen. Am Freitag wurde die Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger der Öffentlichkeit vorgestellt und am Montag der Bericht der Arbeitsgruppe 1/ Wissenschaftliche Grundlagen. Insbesondere auf den Meeresspiegelanstieg wurde von der Presse das Augenmerk gelegt. Denn gegenüber den letzten Klimabericht wurden die Szenarien zum Meeresspiegelanstieg vom IPCC leicht nach oben korrigiert. Wenig Beachtung wurde hingegen den Temperaturszenarien geschenkt. Denn schaut man sich die Szenarien zum Temperaturanstieg genauer an, so zeigt sich ein gänzlich anderes, weniger alarmistisches Bild, als beim Meeresspiegelanstieg.



Meereis in der Arktis: Ein Zustandsbericht

17. September 2013 | Von | Kategorie: Artikel, Daten, Klimawandel, Wissenschaft
http://www.youtube.com/watch?v=YinOpWUOOMM

Es ist mal wieder soweit. Das Meereis in der Arktis erreicht zum Sommerende mal wieder seine geringste Jahresausdehnung und -fläche. Zum Sommerende 2007 und 2012 wurden besonders geringe Werte erreicht, was die klimaalarmistische Presse dazu veranlasste das Thema in den Medien rauf und runter zu diskutieren. 2007 wurde von einigen Medien und Experten sogar noch über einen eisfreien arktischen Ozean zum Sommer 2013 spekuliert. Doch derzeit zeigt sich ein vollkommen anderes Bild:



EEG-Umlage und Börsenpreis

4. August 2013 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Daten, Energiewende, Ökologistische Mythen, Photovoltaik

EEG-Umlage

In der letzten Zeit wird der wachsende Stromexport Deutschlands auf vielerlei Art kommentiert. Der Tenor der EEG-Befürworter lautet:

  • Das ist der Beweis, dass wir keinen Kernkraftwerke brauchen
  • Da sieht man, wie leistungsstark die erneuerbaren Energien sind
  • Die Exportüberschüsse werden von den Kohlekraftwerken aus Profitgier verursacht

Die ablehnenden Stimmen meinen dagegen:

  • Das zeigt, dass die NIE (Neuen ineffizienten Energien) nicht bedarfsgerecht produzieren können
  • Wir machen ein schlechtes Geschäft, wenn wir überschüssigen, aber hochsubventionierten Strom billig verramschen

Die Wahrheit liegt weder ganz beim einen noch beim anderen. Natürlich sind die NIE nicht in der Lage, bedarfsgerecht zu produzieren. Natürlich ist es eine Belastung für das Netz und die konventionellen Erzeuger diesen Zufallsstrom auszuregeln und zu integrieren und natürlich fliessen da hohe Subventionsbeträge, die von den deutschen Verbrauchern bezahlt werden, ins Ausland, zu unserem Schaden und zur Freude unserer Nachbarn. Doch der Vorwurf der ‘Profitgier der grossen Konzerne’ ist nicht unberechtigt. Beim derzeitigen NIE-Anteil an der Stromversorgung ist die Regelungskapazität der konventionellen Kraftwerke nämlich noch keineswegs ausgeschöpft und die Exporte wären technisch tatsächlich nicht notwendig. Sie sind eine Marktreaktion und dienen der Gewinnoptimierung.

Der Modellfall

Wind und Sonne benötigen konventionelle ‘Schattenkraftwerke’ da sie nur unregelmässig und zufällig Strom erzeugen.

Um einen möglichst einfachen