Daten



Abenteuer Antarktis: Prof. Miller zur Abkühlung in der Antarktis

3. Dezember 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Daten, Klimawandel, Schnee und Eis, Wissenschaft

Am 2. Dezember hat der NDR in der Sendung „Die Reportage“ einen interessanten Beitrag über die Antarktisstation Neumayer III ausgestrahlt. Begleitet wurde der Klimawissenschaftler Prof. Heinrich Miller bei seiner Tätigkeit auf Neumayer III. Miller ist der stellvertretende Direktor des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) in Bremerhaven und seit Jahrzehnten als Polarforscher in der Arktis und Antarktis tätig. Kaum ein anderer Klimawissenschaftler kennt die Polarregionen so gut und so lange wie Miller.

Befragt zum Klimawandel in der Antarktis teilt Miller dieses mit:



CO2-Ausstoß und kein Ende in Sicht!

30. November 2011 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Daten, Emissionshandel, Energieerzeugung, Karbonsteuer, Klimawandel, Medien, Nachhaltigkeit, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik, Wirtschaftsförderung

Pünktlich zum Auftakt des UN-Klimagipfels im Durban (Südafrika) hat die Tagesschau in der Sendung vom 28. November den CO2-Ausstoß in Millionen Tonnen von Deutschland, der EU, den USA, Indien und China präsentiert. Hier die Entwicklung der letzten Jahre im Vergleich:



Climategate 2.0: Phil Jones auf Kriegsfuß mit Excel

25. November 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Climategate, Daten, Klimawandel, Kurioses, Wissenschaft

Hacker sind vor zwei Jahren in die Computer der Climate Research Unit (CRU) der britischen East Anglia Universität eingedrungen und haben brisantes Datenmaterial “erbeutet” und zwecks Aufklärung in die Öffentlichkeit gestellt. Darunter auch über 1000 E-Mails mit der privaten Korrespondenz der Klimaforscher. Nun, fast auf den Tag genau zwei Jahre nach der Offenlegung der ersten Mails wurden nochmals über 5000 Mails öffentlich gemacht. Auch dieses Mal enthalten die Mails brisante Informationen.



Verstaubte Klimamittel des DWD — es geht auch anders!

4. September 2011 | Von | Kategorie: Blog, Daten, Klimawandel

Logo mit Schriftzug des Wetterdienstes WetterOnline

In seiner jährlichen Pressekonferenz bewertet der DWD – wie auch jüngst geschehen – das Wetter des jeweils vergangenen Jahres immer noch im Vergleich zur amtlich verordneten, starr festgelegten sogenannten „Normalperiode“ 1961-1990. Weil die Mitteltemperatur in den vergangenen Jahrzehnten im Vergleich zu dieser Periode auf einem höheren Niveau lag, erscheint jedes Jahr, jeder Sommer oder Winter und auch einzelne Monate demgegenüber fast immer „zu warm“. Man führe sich dazu die Rede des Herrn Müller-Westermeier, Leiter des Bereichs Klimaanalyse des DWD, zu Gemüte.

Unser Wetter muss sich also permanent mit einem Referenzwetter messen, das z.B. ein heute Vierzigjähriger nie erlebt hat. Jede Veränderung des Erwärmungstrends, selbst wenn dieser über ein Jahrzehnt anhält, wird aufgrund dieses Tricks unter den Tisch gefegt. Kein Wunder, wenn die Einordnungen des DWD immer häufiger Befremden auslösen.

Das es auch anders geht, zeigt jetzt das Wetter-Portal WetterOnline, welches von der WetterOnline Meteorologische Dienstleistungen GmbH betrieben wird. WetterOnline wird fortan die Jahre 1981-2010 als Referenzperiode benutzen und somit Veränderungen der Wetter-Realität („zu warm“, „zu kühl“) anhand der aktuellsten Klimaperiode messen! Somit dürften die Bewertungen „zu warm“ und „zu kühl“ endlich besser zur erlebbaren Realiät passen und klimatische Veränderungen besser berücksichtigen, als das AGW-konforme „zu warm, zu warm“-Geblöcke



DWD verschweigt: Temperaturniveau in Deutschland seit 21 Jahren nahezu stabil

25. August 2011 | Von | Kategorie: Blog, Daten, Klimawandel, Wissenschaft

DigitalthermometerIn einer Pressekonferenz am 26.7. hat der DWD seine Klimaprognose 2011 vorgestellt. Dies hat längst Widerhall gefunden in diversen Medienberichten und Blogartikeln.

Dabei stand auch diese alarmistisch effektheischende Grafik berechtigterweise in der Kritik, welche prognostizierte Temperaturentwicklungen maßstabsverzerrend den gemessenen Temperaturreihen anfügt. Am deutlichsten entlarvt wurde sie meines Erachtens nach just hier bei Science Skeptical — und zwar in dem Artikel DWD veröffentlicht ein Fehlersuchbild. Kritik ist aber auch erforderlich an der selektiven Art und Weise, wie der DWD mit seinen eigenen Daten (Temperaturreihen) umgeht. Dies soll in diesem Artikel geschehen.

Halbwahrheiten und Beinah-Lügen

Auf der Pressekonferenz bezeichnete Müller-Westermeier, Leiter Klimaanalyse des DWD, das 1.Halbjahr 2011 als „zu warm, zu trocken und zu sonnig“. Das mag sein, aber nur im Vergleich zum Referenzzeitraum. Es ändert nichts am derzeit nahezu gleichbleibenden Temperaturniveau — vergleiche Abbildungen 1 und 2. Weiter führte er aus:

„Die ersten sechs Monate 2011 zeigen aber, daß der Erwärmungstrend in Deutschland wie auch weltweit ungebrochen ist.“ … „Inzwischen ist, wie gerade für 2011 geschildert, auch in Deutschland der Erwärmungstrend meßbar zurückgekehrt.“

Diese Feststellungen sind nicht weit von einer Lüge entfernt, denn der DWD hat Kenntnis seiner eigenen Daten, welche in den letzten knapp 30 Jahre (also klimatisch relevant)



Der DWD veröffentlicht ein Fehlersuchbild

23. August 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Daten, Klimawandel, Wissenschaft

Fehlersuchbilder sind für viele Menschen – vor allem für Kinder – ein großer Spaß. Weniger lustig wird es dagegen, wenn Fehler und Ungenauigkeiten absichtlich in Diagramme eingefügt werden. Denn dies geschieht gerade in politischen Debatten, um zu verschleiern, wie schlecht begründet doch so manche Botschaft in Wahrheit ist. Wie man mit Diagrammen täuschen kann, ist allgemein bekannt. Es gibt Bücher darüber, Artikel in Zeitungen und Zeitschriften – online wie offline. Trotzdem wird es immer wieder versucht und ist immer wieder erfolgreich. Ein besonders perfides Beispiel lieferte vor kurzem der Deutsche Wetterdienst DWD ab. Auf die Grafik hat mich ein aktueller Beitrag bei EIKE aufmerksam gemacht.

Die erste Abbildung zeigt das Diagramm mit Markierungen für die drei Aspekte, die den Charakter eines Fehlers, einer absichtlichen Täuschung und einer Ungereimtheit aufweisen.

Abbildung 1: Das Fehlersuchbild

 

Der Fehler (Markierung 1)

Da wird also durch den Temperaturverlauf Deutschlands (Jahresmittelwerte 1881-2010) ein Polynom fünfter Ordnung (gelbe Linie) zur Verdeutlichung des Trends gelegt. Das kann man machen, keine Frage.  Mein Versuch, das Bild zu reproduzieren (zweite Abbildung), zeigt aber einen etwas anderen Verlauf der Trendlinie. Sie ist zum Ende hin flach – und keinesfalls weiter ansteigend, wie es der DWD berechnet hat. Das Abflachen hat



Täuschungen durch Grafik-Suggestionen

1. Mai 2011 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Daten

In einer Energie- und Umweltstatistik für das Land NRW für das Jahr 2008 ist dem Autor auf Seite 9 folgende Grafik aufgefallen:

Auf den „1. Blick“ macht diese Grafik den Eindruck, als ob die „erneuerbaren Energieträger“ bereits einen erheblichen Beitrag zum „Primärenergieverbrauch“ in NRW leisten würden, denn die Grafiklinie für „Erneuerbare Energieträger“ übersteigt ja im Jahr 2007 und 2008 sogar die Linie des „Primärenergieverbrauchs“. Erst auf den „2. Blick“ ist zu erkennen, daß die Kurve der „erneuerbaren Energieträger“ einem anderen Maßstab ausgesetzt ist, der an der „rechten Achse“ dargestellt und erklärt wird.

Der Autor hat diese Suggestion „auf die Spitze getrieben“ und die obige Grafik „manipuliert“, um die politisch-gewollte Suggestion deutlich zu machen:

Es ist zu erkennen: Wenn die Legende über die Grafikkurve der „erneuerbare Energieträger“ entfernt wird (rote Linien), erhalten die „erneuerbare Energieträger“ plötzlich eine „überwältigende Bedeutung“.

PrimaerenergieverbrauchNRW_1996_2008_manipul1

Im korrekten, einheitlichen und normalisierten Maßstab müßte die Grafikkurve der „erneuerbaren Energieträger“ (besser: Öko-Energieträger) nämlich wie folgt aussehen und dargestellt werden (rote Grafik-Linie):

PrimaerenergieverbrauchNRW_1996_2008_manipul3

Denn möglicher Weise sind solche Grafiken mit „zwei Maßstäben“ von der Politik für die Presse und Medien bewusst aufgestellte „Fallen“, die dann in anderen Veröffentlichungen manipuliert verwendet werden, aber die Manipulation dann als Manipulation bewusst nicht