Daten



Meereis in der Arktis: Ein Zustandsbericht

17. September 2013 | Von | Kategorie: Artikel, Daten, Klimawandel, Wissenschaft

Es ist mal wieder soweit. Das Meereis in der Arktis erreicht zum Sommerende mal wieder seine geringste Jahresausdehnung und -fläche. Zum Sommerende 2007 und 2012 wurden besonders geringe Werte erreicht, was die klimaalarmistische Presse dazu veranlasste das Thema in den Medien rauf und runter zu diskutieren. 2007 wurde von einigen Medien und Experten sogar noch über einen eisfreien arktischen Ozean zum Sommer 2013 spekuliert. Doch derzeit zeigt sich ein vollkommen anderes Bild:



EEG-Umlage und Börsenpreis

4. August 2013 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Daten, Energiewende, Ökologistische Mythen, Photovoltaik

EEG-Umlage

In der letzten Zeit wird der wachsende Stromexport Deutschlands auf vielerlei Art kommentiert. Der Tenor der EEG-Befürworter lautet:

  • Das ist der Beweis, dass wir keinen Kernkraftwerke brauchen
  • Da sieht man, wie leistungsstark die erneuerbaren Energien sind
  • Die Exportüberschüsse werden von den Kohlekraftwerken aus Profitgier verursacht

Die ablehnenden Stimmen meinen dagegen:

  • Das zeigt, dass die NIE (Neuen ineffizienten Energien) nicht bedarfsgerecht produzieren können
  • Wir machen ein schlechtes Geschäft, wenn wir überschüssigen, aber hochsubventionierten Strom billig verramschen

Die Wahrheit liegt weder ganz beim einen noch beim anderen. Natürlich sind die NIE nicht in der Lage, bedarfsgerecht zu produzieren. Natürlich ist es eine Belastung für das Netz und die konventionellen Erzeuger diesen Zufallsstrom auszuregeln und zu integrieren und natürlich fliessen da hohe Subventionsbeträge, die von den deutschen Verbrauchern bezahlt werden, ins Ausland, zu unserem Schaden und zur Freude unserer Nachbarn. Doch der Vorwurf der ‚Profitgier der grossen Konzerne‘ ist nicht unberechtigt. Beim derzeitigen NIE-Anteil an der Stromversorgung ist die Regelungskapazität der konventionellen Kraftwerke nämlich noch keineswegs ausgeschöpft und die Exporte wären technisch tatsächlich nicht notwendig. Sie sind eine Marktreaktion und dienen der Gewinnoptimierung.

Der Modellfall

Wind und Sonne benötigen konventionelle ‚Schattenkraftwerke‘ da sie nur unregelmässig und zufällig Strom erzeugen.

Um einen möglichst einfachen



Unbequeme Wahrheiten: Die biologisch-geologische CO2-Sackgasse

22. Mai 2013 | Von | Kategorie: Artikel, Biomasse, Daten, Erdgas, Erdöl, Klimawandel, Kohle, Schnee und Eis, Wissenschaft

Mit dem Argument, dass sich das als Treibhausgas diffamierte CO2 durch menschliche Aktivitäten in der Atmosphäre immer weiter anreichert und dadurch eine Klimakatastrophe auslöst, wird zurzeit versucht, diJuraKalk Kopiee technische Zivilisation, auf der unser Wohlstand beruht, zu zerstören. Ahnungslose Politiker, clevere Geschäftemacher und auf Sponsoren angewiesene Professoren, die es eigentlich besser wissen müssten, missbrauchen die Unerfahrenheit der Bevölkerung, um Angst zu erzeugen. Diese Angst ist Ausgangspunkt katastrophaler Fehlentscheidungen wie der sogenannten Energiewende, mit der manche Profiteure reich werden. Ihr Geschäft blüht, weil viele Menschen gar nicht wissen, in welchem Umfang hier wenig fundierte Halbwahrheiten verbreitet werden. Es ist daher dringend an der Zeit, einige einfach fassliche, aber wesentliche Fakten rund um das Thema CO2 in den richtigen Zusammenhang zu stellen.  (Bild links: Kalksteinklippe im Schweizer Jura)

 

Verlauf_Kohlendioxidgehalt-2012-08-05 Kopie

Bild 1. Nach Auffassung der AGW-Anhänger hat erst die industrielle Revolution einen dramatischen Anstieg der CO2-Konzentration in der Atmosphäre verursacht (Grafik: Wikipedia, Global Warming Art, Creative Commons)

Die Wissenschaft, so behaupten es die meisten Medien, sei sich in der Frage des Klimawandels weitgehend einig: Der Mensch sei dabei, das Klima in katastrophaler Weise zu destabilisieren. Die Anhänger der Theorie vom menschengemachten Klimawandel (AGW, Antrophogenic Global Warming) sehen als Hauptursache hierfür die



GISS: Sind die Tage der Fälscherwerkstatt unter dem Schirm der NASA gezählt?

11. April 2012 | Von | Kategorie: Blog, Daten, Klimawandel, Wissenschaft

Urheber des Bilds: tarsandsactionJetzt haben ehemalige NASA-Wissenschaftler und Astronauten die Nase voll von den Machenschaften des Goddard Institute For Space Studies (GISS), von J. Hansen und Gavin Schmidt und ihrem Klima-Unfug. In einem gemeinsamen, beissenden Brief an die NASA-Administration rügen sie die Agentur für ihre Haltung, anthropogene CO2-Emissionen mit grosser Sicherheit als Hauptgrund für den Klimawandel hinzustellen, während empirische Beweise vernachlässigt werden, welche die Theorie infrage stellen.

Die Gruppe, welche sieben Apollo-Astronauten und zwei ehemalige Direktoren des Johnson Space Centers der NASA in Houston umfasst, sind erschrocken über die Unfähigkeit der NASA, insbesondere des GISS, eine objektive Bewertung aller verfügbaren wissenschaftlichen Daten zum Klimawandel erbringen zu können. Sie klagen, die NASA vertraue zu sehr komplexen Klimamodellen, welche doch ihre wissenschaftlichen Unzulänglichkeiten bei der Vorhersage von Klima über ein oder zwei Jahrzehnte im voraus offenbart haben.

GISS hat sich bekanntermassen durch wiederholte, manipulative Modifikationen der GISS Temperatur-Datenreihen und durch unseriöse Filterung der Temperaturdaten von Meßstationen „verdient“ gemacht.



GRACE-Mission: Himalaja-Gletscher schmelzen nicht ab

25. März 2012 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Daten, Klimawandel, Schnee und Eis, Wissenschaft

GRACE-Satelliten, Quelle: DLRSeit nunmehr 10 Jahren (März 2002) vermessen die beiden Satelliten der GRACE-Mission (Gravity Recovery and Climate Experiment) aus einer Höhe von 500 km das Gravitationsfeld der Erde. Die ursprünglich auf fünf Jahre ausgelegte Mission wurde bis 2015 verlängert (eine Nachfolge-Mission GRACE-FO ist avisiert). Im Lauf eines Monats liefert GRACE genügend Daten, um das Schwerefeld der gesamten Erde zu berechnen. Die minimalen Variationen der Distanz zwischen beiden Satelliten (220 km) liefern Informationen über das Schwerefeld mit einer räumlichen Auflösung von „einigen 100 km“.

Kontinentale Gletscher und Eismassen

Aus den GRACE-Daten lassen sich unter anderem Rückschlüsse auf die globale Entwicklung der kontinentalen Gletscher sowie über das grönländische und antarktische Eisschild gewinnen. Die Auswertung eines US-amerikanischen Forscherteams der Uni Colorado und des National Center for Atmospheric Research (NCAR) über einen Zeitraum von acht Jahren brachte überraschende Ergebnisse — überraschend jedenfalls für Vertreter der AGW-These. Und zwar haben die kontinentalen Gletscher auf hohen Gebirgen (ohne Grönland und die Antarktis) deutlich weniger Masse verloren, als bisher geschätzt. Die Abschmelzrate ist tatsächlich 30 Prozent niedriger.



Rahmstorfs neue Temperaturstudie nach Strich und Faden auseinandergenommen

19. Dezember 2011 | Von | Kategorie: Blog, Daten, Klimawandel, Wissenschaft


Am 6.Dezember wurde in den Environmental Research Letters ein Papier vom G.Foster und S.Rahmstorf (F&R) veröffentlicht, Global temperature evolution 1979–2010, in welchem sie fünf bekannte Datenreihen der globalen Temperatur (Land + Meer) seit 1979 analysierten. F&R filterten dabei den Effekt dreier natürlicher kurzfristiger Schwankungsfaktoren heraus – El Niño, Sonnenaktivität und Vulkanausbrüche – und kamen zu dem Ergebnis, daß alle fünf Temperaturreihen den gleichen signifikanten Erwärmungstrend zeigen.

Dabei scheinen die Herren die Rechnung ohne den Wirt gemacht zu haben. An der fachlichen Kompetenz klimaskeptischer Blogger beissen sich die Alarmisten nämlich zunehmend die Zähne aus. F&R widersprechen nur scheinbar wohlbegründet der seit 13 Jahren andauernden Stagnierung des Erwärmungstrends, wie sie z.B. die Hadcrut-Daten zeigen (vgl. auch wood4trees):

Globaltemperatur nach Hadcrut 1997 - 2011



Abenteuer Antarktis: Prof. Miller zur Abkühlung in der Antarktis

3. Dezember 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Daten, Klimawandel, Schnee und Eis, Wissenschaft

Am 2. Dezember hat der NDR in der Sendung „Die Reportage“ einen interessanten Beitrag über die Antarktisstation Neumayer III ausgestrahlt. Begleitet wurde der Klimawissenschaftler Prof. Heinrich Miller bei seiner Tätigkeit auf Neumayer III. Miller ist der stellvertretende Direktor des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) in Bremerhaven und seit Jahrzehnten als Polarforscher in der Arktis und Antarktis tätig. Kaum ein anderer Klimawissenschaftler kennt die Polarregionen so gut und so lange wie Miller.

Befragt zum Klimawandel in der Antarktis teilt Miller dieses mit: