Energieerzeugung



Die Energiewende: Reise nach Eden

4. Februar 2016 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Energieerzeugung, Ökologismus, Ökologistische Mythen

EdenGestern Abend lief auf ZDFneo eine Wiederholung der Star-Trek-Folge Reise nach Eden. Dabei stellte ich verblüffende Parallelen zum aktuellen Aktionismus in Sachen Energiewende fest.



Die technischen Grenzen der volatilen Stromerzeugung

1. Februar 2016 | Von | Kategorie: Artikel, Energieerzeugung, Energiewende, Kernenergie, Kohle, Photovoltaik, Windkraft

ego150Energie ist nicht gleich Energie. Es genügt nicht, über sie in bedarfsgerechter Menge zu verfügen. Energie hat zusätzlich in einer für den jeweiligen Einsatzzweck geeigneten Form und in einer bestimmten Qualität bereitgestellt zu werden. So wenig, wie der Mensch von unverdaulicher Nahrung leben kann, so wenig hilft dem Hochofen eine Befeuerung mit Stroh. Diesen Umstand berücksichtigen die Befürworter einer Umstellung auf regenerative Energieträger nicht. Potentielle Primärenergiequellen sind beispielsweise hinsichtlich der mit ihnen erreichbaren Prozesstemperaturen zu bewerten. Bei Raumtemperatur wäre eine Wärmemenge von einem Kilojoule völlig nutzlos, bei mehreren hundert Grad dagegen für viele Anwendungen tauglich. Und Strom bedarf einer konstanten, im gesamten Verteilnetz einheitlichen Frequenz von fünfzig Hertz. Sonst funktionieren weder die Regelungs- und Schaltmechanismen der Netzinfrastruktur, noch die meisten der bei den Endverbrauchern eingesetzten Geräte.

Auf vier unterschiedlichen Spannungsebenen verbindet das Stromnetz Erzeuger und Verbraucher. Private Haushalte und kleine Gewerbetriebe sind an das Niederspannungsnetz (230 Volt) angeschlossen. Dieses bezieht seine Energie aus dem Mittelspannungsbereich (1.000 bis 50.000 Volt), in das neben kleineren städtischen Kraftwerken auch große Solarparks und Windkraftwerke einspeisen. Kraftwerke mittlerer Größe bilden das Hochspannungsnetz (110.000 Volt), auf das Eisenbahn und Schwerindustrie zugreifen. Von der obersten Ebene aus, dem Höchstspannungsnetz (220.000 bis 380.000 Volt), dirigieren die leistungsstarken



Der Irrsinn mit der Windkraft: Nach der Dunkelflaute folgt die Schattenschlagflaute, Schallimmissionsflaute und Eisschlagflaute

26. Januar 2016 | Von | Kategorie: Blog, Energieerzeugung, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik, Schnee und Eis, Windkraft

Im Jahr 2010 wurden im Bereich des Bremer Blocklandes (LSG und NATRURA 2000 Gebiet) bei der Blocklanddeponie vier Großwindkraftanlagen errichtet. Dabei stellten und stellen sich folgende Probleme mit der Errichtung und der Betreibung dar:



Auch die Energiewende hat ein Integrationsproblem

25. Januar 2016 | Von | Kategorie: Artikel, Energieerzeugung, Energiewende, Photovoltaik, Politik, Windkraft

Die Energiewende stockt. Von ihrem Ziel einer massiven Reduzierung des Energieverbrauches hat man sich im vergangenen Jahr erneut entfernt. Daran ändert auch der fortschreitende Ausbau von Solar- und Windenergie nichts. Deren Integration in die Stromversorgung verursacht dagegen immer größere Schwierigkeiten und Kosten.  

Nach den Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen ist der Primärenergieverbrauch Deutschlands in 2015 um 1,3% gegenüber dem Vorjahr auf nun 13.335 PJ gestiegen. Das Ziel, diesen bis 2050 um die Hälfte zu reduzieren, rückt in weite Ferne. Etwa 40% der Primärenergie dienen der Produktion von Elektrizität. Die Bruttostromerzeugung hat im vergangenen Jahr mit 647 Milliarden kWh sogar den höchsten Wert seit 1990 erreicht. Auch in diesem Sektor ist man den Sparvorgaben der Bundesregierung nicht näher gekommen.

Dabei wurden für die alternativen Quellen Biomasse, Onshore-Wind und Photovoltaik die für 2020 und 2050 angestrebten Ausbauziele bereits erreicht oder gar übertroffen. Die Gier nach Subventionen erwies sich als größer, als von der Bundesregierung in 2010 vermutet. Einzig die Offshore-Windenergie hinkt hinterher. Nach wie vor aber stellen die konventionellen Energieträger die Basis unserer Stromversorgung dar. Es handelt sich bei diesen um die Technologien, für die in der Energiewende kein weiterer Ausbau (Wasser, Müll), eine deutliche Reduzierung (Steinkohle, Erdgas) oder gar ein Ausstieg



Der Klimapapst HJ Schellnhuber und die Grünen

24. Januar 2016 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Biomasse, Blog, Energieerzeugung, Klimawandel, Kohle, Medien, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Photovoltaik, Profiteure, Windkraft, Wissenschaft

Schellnhuber-Gruene2Die Grünen haben den Klimapapst HJ Schellnhuber zu ihrer Fraktionsklausur eingeladen, um darüber zu diskutieren, wie es nach Paris weiter geht.



Das kleine 1×1 des Winters

19. Januar 2016 | Von | Kategorie: Blog, Energieerzeugung, Klimawandel, Kohle, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Photovoltaik, Windkraft

Die Kinder in Deutschland kennen in Zeiten des Klimawandels Eis noch Schnee nur noch von Erzählungen ihrer Eltern und Großeltern und von alten Fotos. Wintern mit viel Eis und Schnee sind lange Vergangenheit. Das wusste schon der Klimaforscher Mojib Latif im Jahre 2000 im Spiegel-Interview.

Und jetzt das. Nach dem wärmsten, wärmsten Dezember aller, aller Zeiten zog im Januar in weiten Teilen Deutschlands der Winter ein.



Aktivisten stilisieren Leckage an kalifornischer Gasspeicherbohrung zur Umweltkatastrophe

10. Januar 2016 | Von | Kategorie: Artikel, Erdgas

UGS Rig in TeutschenthalSeit gut zwei Monaten entströmt in großen Mengen unkontrolliert Erdgas aus einem Untergrundspeicher in Kalifornien. Erstaunlicherweise fand dieses Ereignis bis zur abgelaufenen Woche kaum Niederschlag in der deutschen Medienlandschaft. Dabei handelt es sich tatsächlich um eine bedeutende Havarie. Umweltschützer stellen sogar den maßlos übertriebenen Vergleich zur „Deepwater Horizon“-Katastrophe an.

Ende Oktober 2015 bemerkten Anwohner der Siedlung Porter Ranch den Geruch von faulen Eiern in der Luft. In der Erwartung, dass die für die Region typischen Windböen den unangenehmen Geruch schnell vertrieben, schenkten sie dem Ereignis wenig Aufmerksamkeit. Doch die Beeinträchtigung ging entgegen den Erwartungen nicht zurück.

Die Ursache für den Gestank war schnell gefunden. Aus einer Bohrung des nahegelegenen Erdgasspeichers im Aliso Cañon, der vor gut vier Jahrzehnten in einer ausgeförderten Erdöllagerstätte eingerichtet wurde, trat unkontrolliert Erdgas aus. Insgesamt können bis zu 2,26 Milliarden Kubikmeter Erdgas gelagert werden.

Die eruptierende Bohrung mit der Bezeichnung SS 25 hat eine Teufe von 8.750 Fuß bzw. 2.667 Metern. Aus dieser Bohrung entweichen täglich etwa 1.200 Tonnen Methan. Soweit die nackten Zahlen, die im Wesentlichen auf dem seriös wirkenden Artikel „Two months in, Porter Ranch gas leak compared to BP Gulf oil spill“ der Los Angeles Daily News (LADN) basieren. Doch nun dazu, wie