Erdöl



Peak-Oil und Anti-Fracking Propanganda in der ARD – “Wir haben noch 7 Jahre”

25. März 2013 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Erdgas, Erdöl, Medien, Nachhaltigkeit, Ökologistische Mythen, Unkonventionelles Gas und Öl

RundfunkgebührenIch war heute morgen mit dem Auto unterwegs und hatte das zweifelhafte Vergnügen im Halbstunden-Rhythmus die Nachrichten auf WDR 5 verfolgen zu dürfen. Topmeldung des Tages und damit in jeder Nachrichtensendung präsent war erwartungsgemäß  das vorläufige Abwenden des finanziellen Kollaps in Zypern. An zweiter Stelle war jedoch eine Meldung, die einen fast noch mehr aufhorchen ließ. Nach Angaben des WDR stünden Peak-Oil und Peak-Gas nun unmittelbar bevor. Es ist, wieder einmal, noch schlimmer als man ohnehin schon befürchtet hatte. Interessant war zudem auch die Evolution der Meldung.

Studie: Öl und Gas gehen schneller aus als gedacht (06:35Uhr)

Öl und Gas werden weltweit möglicherweise schneller ausgehen als bisher gedacht. Eine internationale Expertengruppe hat in einer Studie berechnet, dass schon in sieben Jahren ein Zeitpunkt erreicht ist, ab dem nicht mehr Öl und Gas gewonnen werden können. Die Einzelheiten: Ab 2020 geht es laut Studie abwärts mit den fossilen Brennstoffen. Und sie werden immer teurer. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass auch neue Fördermethoden wie das Fracking nichts bringen. Dabei wird eine Chemikalienmischung in tiefe Erdschichten gepumpt, um Gas freizusetzen. Die USA setzen gerade stark auf die umstrittene Fördermethode – laut der Studie kann damit aber nicht so viel Gas gefördert



Von den Walen lernen

17. März 2013 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Biomasse, Energieerzeugung, Energiewende, Erdöl, Nachhaltigkeit, Ökologistische Mythen, Politik, Tierschutz

ego150“There she blows! There she blows! A hump like a snow-hill! It is Moby Dick!”

(Herman Melville, Moby Dick, 1851)

So ein Wal ist eine tolle Sache. In den Barten des Blauwals findet sich Fischbein für körperformende Kleidung (Korsetts, Reifröcke) und diverse Accessoires (Sonnenschirme). Ein Pottwal liefert Ambra für allerlei Duftwässerchen und Walrat für feine Kerzen. Aus allen großen Meeressäugern kann man Tran gewinnen, nützlich als Energieträger (Beleuchtung), als wichtiger Grundstoff für die chemische Industrie (Farben, Pflegemittel, Sprengstoffe), für Medizin und Kosmetik (Salben, Seifen) und für Lebensmittel (Margarine, Suppen, Gelatine). Nicht zu vergessen: Der Wal ist ein nachwachsender Rohstoff.

Da wundert die Anziehungskraft nicht, die der Walfang über Jahrhunderte auf abenteuerlustige Tierliebhaber ausübte. Monate oder gar Jahre auf den Weltmeeren fernab der zivilisierten Metropolen unterwegs, trotzten diese Naturburschen allen Gefahren der See. Beseelt von dem Anspruch, der Menschheit Unabhängigkeit von fossilen Rohstoffen zu sichern, setzten sie tagtäglich ihr Leben ein. Wahre Helden, denen Herman Melville in der Figur des fiktiven Kapitäns Ahab ein literarisches Denkmal für die Ewigkeit erbaute.

Leider aber agierten die Regierungen im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert nicht so vorausschauend, wie unsere heutige Administration. Statt ihn also massiv zu subventionieren, ließen sie den Walfang erst sterben, …



Die Ressourcen und das Primat der Technologie

17. Februar 2013 | Von | Kategorie: Artikel, Energieerzeugung, Erdöl, Innovationspolitik, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik, Unkonventionelles Gas und Öl

ego150Es ist ziemlich einfach, eine Phantasie über den Weltuntergang zu begründen. Man kann Vogonen erfinden, die die Erde aus dem Weg sprengen. Man kann aber auch die bekannten Rohstoffvorräte gedanklich in einen begrenzten Behälter ohne Zulauf packen, nach dessen zwangsläufiger Entleerung unsere Zivilisation zusammenbricht. Beides ist gleichermaßen plausibel. Während allerdings die erste Variante von den meisten Menschen als überaus unterhaltsam empfunden wird, ist die zweite zentrales Dogma der ökologistischen Ideologie und damit nicht nur fester Bestandteil des gesellschaftlichen Diskurses, sondern auch Quelle weitverbreiteter Zukunftsangst geworden.

Denn wie in einem Artikel von Brian Hayes in der aktuellen Ausgabe von Spektrum der Wissenschaft (Februar 2013) beschrieben, ist die Idee limitierter Ressourcenverfügbarkeit grundlegendes Element der Computersimulationen, die dem 1972 erschienenen Buch „Die Grenzen des Wachstums“ zugrunde liegen. Ein Werk, das die ökologistische Denkweise bis heute prägt. Nun übt Hayes durchaus heftige Kritik an dieser Veröffentlichung, bis hin zu der Aussage, das verwendete mathematische Modell („World3“) sei „eher ein Mittel der Polemik als eines der wissenschaftlichen Forschung“. Auch wird Vaclav Smil in diesem Zusammenhang zitiert, der in den „Grenzen des Wachstums“ schon immer „eine Übung in Falschinformation und Verschleierung“ erkannte. An der grundlegenden Idee begrenzter Ressourcen möchte Brian Hayes aber nicht rütteln.

Und das …



Forsa: 50% haben noch nie von „Fracking“ gehört

14. Februar 2013 | Von | Kategorie: Artikel, Energieerzeugung, Erdgas, Erdöl, Unkonventionelles Gas und Öl

umfrage79 % der Befragten in einer Forsa Umfrage sprechen sich dafür aus, dass die Schiefergasförderung durch sehr strenge Umweltgesetze geregelt werden sollte. So jedenfalls die Mitteilung des Verbandes Kommunaler Unternehmen. Wie die Frage genau formuliert wurde ist nirgends nachzulesen, als Text unter einer Grafik steht mit Auslassungszeichen folgendes:

„(…). Würden Sie sagen, dass die Schiefergasförderung durch scharfe Umweltgesetze geregelt werden sollte, oder sollten solche Regeln nicht zu streng sein, damit man diese alternative Energiequelle (…) möglichst gut nutzen kann?“

Nun, ich gehöre ja zu denen die die Förderung von Schiefergas unbedingt befürworten, doch würde ich nicht befürworten, dass dies unter, sozusagen, laxen Umweltschutzbedingungen geschieht.

Und die sind momentan keineswegs lax, nur wird mit der Forderung, zum Beispiel dem Verbot von Schiefergasförderung in Wasserschutzgebieten und dergleichen, unterschwellig behauptet, dass dies momentan so sei. So ist laut geltender Gesetzeslage eine Umweltverträglichkeitsprüfung notwendig, ebenso darf nicht in Wasserschutzgebieten gefördert werden. Diese Information braucht aber der Befragte, um eine vernünftige Antwort geben zu können. Doch die haben die wenigsten und dass die Interviewer von Forsa dies erwähnten, darf als ausgeschlossen gelten.

Überhaupt scheinen viele keine Ahnung zu haben, von was überhaupt geredet wird. So haben auf die Frage:

„(….). Haben Sie schon einmal etwas



“Peak Oil” ist Geschichte

16. Januar 2013 | Von | Kategorie: Artikel, Energieerzeugung, Erdöl, Unkonventionelles Gas und Öl

ego150Thema meines jüngsten Szenario-Projektes war das künftige Umfeld unserer Energieversorgung. Mit sieben anderen Experten saß ich in einer Reihe von Workshops zusammen, um über die Welt in vierzig Jahren nachzudenken. Wie könnten sich gesellschaftliche, ökonomische, politische und technologische Faktoren entwickeln und welche Projektionen wären daraus abzuleiten? Da es bei der Szenarioerstellung um theoretisch denkbare Zukünfte geht, und nicht nur um solche, die man als wahrscheinlich oder gar wünschenswert erachtet, wird eine entsprechende Bewertung der Projektionen traditionell erst am Ende des Prozesses vorgenommen. Und es ergab sich ein eindeutiges Ergebnis: Acht Fachleute aus unterschiedlichen Disziplinen mit unterschiedlichen beruflichen Tätigkeiten und auch unterschiedlichen politischen Haltungen schätzten alle Szenarien, in denen Erdöl aufgrund einer Verknappung stetig teurer und weniger verfügbar wird, als sehr unrealistisch ein. Das nun wieder überraschte einen der Moderatoren sehr. Er begann gar, an der Kompetenz der Teilnehmer zu zweifeln, denn für ihn stand zweifelsfrei fest: Erdöl wird bald zur Neige gehen.

So etwas erlebt man ja oft. Seit der Club of Rome in den 1970er Jahren begann, von den „Grenzen des Wachstums“ zu sprechen, ist das Ende des Ölzeitalters im kollektiven Bewußtsein zumindest der westlichen Industrieländer eine feste Größe. Zahlreiche darauf beruhende Endzeitvisionen wurden durch Sachbücher, durch Erzählungen und …



Günther Oettinger bemängelt die Abneigung Europas gegen Schiefergas und Offshore Öl

19. Juli 2012 | Von | Kategorie: Blog, Energieerzeugung, Erdgas, Erdöl, Politik, Unkonventionelles Gas und Öl

Europe is at a competitive disadvantage because of a reluctance to take risks on offshore oil drilling and tar sands, and a failure to fully explore its shale gas options, EU Energy Commissioner Günther Oettinger says. “In the US there’s a process to re-industrialise the country first by oil. They accept some risks with offshore drilling for ‘own sources’ in the Gulf of Mexico and they accept [tar] sand oils and others,” the commissioner said. By contrast, “we import oil and have high taxation.” The result is that Europe’s transport and industrial sectors are disadvantaged, Oettinger said. He argues that since the US used shale to reduce its dependence on cheap imports from Qatar and Nigeria, North Americans now pay roughly 30% of the European gas price. “We are not really active in looking at which risks and options we would have with shale gas,” hier weiterlesen…

Via achgut.com (Benny Peiser)



Die Energiewende ist bereits gescheitert

14. Mai 2012 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Biomasse, Blog, Energieerzeugung, Energiewende, Erdgas, Erdöl, Kernenergie, Kohle, Politik, Wasserkraft, Windkraft

Aktualisierte und stark erweiterte Fassung des Artikels “Die Energiewende ist schon gescheitert” aus Dezember 2011.

Man stelle sich vor, dass einem TV-Sender ein Drehbuch über ein politisches Thema angeboten wird, dessen Inhalt sich in Kurzform etwa wie folgt liest:

„In Japan ereignet sich ein furchtbares Erdbeben mit einer gewaltigen Tsunamiwelle, die eine riesige Zahl an Toten zur Folge hat. Auch ein großes Atomkraftwerk an der Küste wird schwer beschädigt. Im fernen Deutschland bricht Panik aus, obwohl in diesem Land die sichersten Reaktoren stehen und weder schwere Erdbeben noch Tsunamis drohen. Die deutsche Regierungschefin – nennen wir sie Frau M. – hat aber eine Idee: Sie will ihren Gegnern endlich das Atomangst-Argument aus der Hand schlagen, mit dem man sie ständig ärgert. Sie will jetzt die Atomenergie einfach abschaffen und verkündet, dass sie nun plötzlich begriffen hätte, dass Atomreaktoren unsicher sind. Das habe sie vorher nicht gewusst. Frau M. ist übrigens Physikerin. Sofort werden acht Kernkraftwerke abgeschaltet, die übrigen dann später. Weil die Reaktorsicherheits-Experten leider erklären, dass die Atomkraftwerke doch sicher sind, beruft Frau M. einen Ethikrat, der gar nicht erst über den Ausstieg diskutieren soll, sondern dem sie gleich die gewünschte Antwort als Frage vorlegt: „Wie kann ich