Erdöl



Die gefährliche Utopie der Klimakrieger

12. Oktober 2014 | Von | Kategorie: Artikel, Biomasse, Energieerzeugung, Energiewende, Erdgas, Erdöl, Kohle, Ökologismus, Politik

ego150“Wie viele weitere Warnungen von Klimaforschern müssen eintreffen, bevor sie ernst genommen werden?” fragt Stefan Rahmstorf angesichts von Computersimulationen, die den Zerfall des westantarktischen Eisschildes prognostizieren. Hypothetische Ereignisse einer fernen Zukunft als “eingetroffene Warnung” zu bezeichnen, entlarvt den Forscher als Aktivisten. Der auch noch verdrängt, daß bis dato keine einzige der vielen Warnungen alarmistischer Klimaforscher eingetroffen ist. Trotzdem kann man eine Antwort geben: Keine. Die jahrzehntelange Propaganda selbsternannter Klimaschützer war überaus erfolgreich. Die Idee von der Notwendigkeit zur Dekarbonisierung ist bereits in einem nicht mehr steigerungsfähigen Ausmaß in der Politik verankert. Das Wort von der Erderwärmung als größte Herausforderung der Menschheitsgeschichte wird tagtäglich durch die Medien verbreitet. Umwelt- und sonstige Interessenverbänden, Kirchen, Gewerkschaften und ein großer Teil der Wirtschaft agieren in dieser Angelegenheit wie gleichgeschaltet. Selbst die Bevölkerung stimmt dem Raubzug namens Energiewende mehrheitlich zu. Ganz zu schweigen von vielen weiteren Geldverbrennungsaktionen (Elektromobilität) und einer Unmenge an Vorschriften und Gängelungen, die Freiheiten in vielerlei Hinsicht einschränken.

Stefan Rahmstorf und seine Mitkämpfer haben erreicht, was zu erreichen war. Skepsis ist an den Rand gedrängt und lebt nur noch in wenigen Online-Biotopen. Die Präsenz der Apokalypse in unser aller Phantasie kann nicht noch weiter gesteigert werden. Jedes neue Menetekel verpufft daher



Fracking – Warum der Boom der Öl- und Gasförderung weitergeht

4. September 2014 | Von | Kategorie: Artikel, Energieerzeugung, Erdgas, Erdöl, Nachhaltigkeit, Unkonventionelles Gas und Öl

Rig_wind_riverDie USA verursachen seit einigen Jahren eine Revolution auf dem Gas- und auf dem Ölmarkt. Grund dafür sind neue Fördertechniken, dazu gehört vor allem die Möglichkeit tief unter der Erde horizontal zu bohren und das stimulieren von Gas- und Ölvorkommen in eigentlich zu dichtem Gestein durch das Erzeugen von Rissen mit Hilfe von Wasser, Sand und hohem Druck. Vor allem letztere Methode, das Fracking, ist in den USA und auch ganz besonders auch in Deutschland Gegenstand häufig heftiger Kritik (Hier ein Überblick über die Technologie und Potentiale in Deutschland).

Sorge bereitet den Kritikern dabei am meisten, daß dem Frack-Fluid geringe Mengen Chemikalien beigemischt werden. Da hilft es auch nicht, daß es in den USA trotz vieler Tausend durchgeführter Bohrungen bislang zu keinem ernstzunehmenden Zwischenfall gekommen ist. Und auch  nicht daß von Sachkundiger Seite Entwarnung gegeben wird, wie etwa von der University of Texas oder in Deutschland von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), die dem Fracking bei sachgemäßer Durchführung ein äußerst geringes Gefährdungspotential zuschreibt:

“Die Risiken von Fracking-Maßnahmen im geologischen Untergrund stellen sich im Vergleich zu möglichen Unfällen bei obertägigen Aktivitäten als gering dar. durch standortbezogene Voruntersuchungen können Fracking-Maßnahmen so geplant werden, dass ein unkontrolliertes Entweichen der Fracking-Fluide



“5 vor Frack”/ Bötersen: Demo gegen Fracking/ Krebs durch Fracking?

23. Februar 2014 | Von | Kategorie: Blog, Energieerzeugung, Erdgas, Erdöl, Gesundheit, Kurioses, Ökologismus

FrackingDie Frackingangst treibt so mach seltsame Blüte. NDR Hallo Niedersachsen berichtete gestern um 19:30 über eine Anti-Fracking-Demo in Bötersen bei Rotenburg. Die Angst geht dort und in nahe gelegenen Söhlingen um, dass Fracking und die dabei zum Einsatz kommenden Frackfluide, oder undichte Leitungen zum Transport von Lagerstättenwasser und verunreinigtes Lagerstättenwasser, welches in den Boden gepresst wurde, Krebs auslösen könnten.



Das Energiepolitische Manifest

30. Januar 2014 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Biomasse, Energieerzeugung, Energiewende, Erdgas, Erdöl, Innovationspolitik, Kernenergie, Kohle, Photovoltaik, Politik, Unkonventionelles Gas und Öl, Wasserkraft, Windkraft, Wirtschaftsförderung

Hinweis: Das “Energiepolitische Manifest” der drei Autoren Günter Keil, Michael Limburg und Burkard Reimer wird seit heute in mehreren Teilen bei EIKE veröffentlicht. Ich stelle hier das Papier in voller Länge zur Verfügung. Zur Generierung einer druckfähigen und vielleicht besser lesbaren pdf-Datei findet sich eine Funktion am Ende des Textes.

Manifest

Energiepolitisches Manifest

Argumente für die Beendigung der Energiewende

von Günter Keil, Michael Limburg und Burkard Reimer

Hinweis zur Einordnung dieses Papiers

Die Autoren wirken in einer Gruppe von Fachleuten mit, die Bewertungen und Vorschläge zur Energiepolitik für die Partei „Alternative für Deutschland “ (AfD) erarbeitet. Es handelt sich dabei um den Bundesfachausschuss Energiepolitik (BFAE) der AfD.

Der Inhalt des vorliegenden Papiers ist zum Teil in die Programm-Arbeit der AfD eingeflossen, es gibt jedoch ausschließlich die Meinung der Autoren wieder und ist kein Programm-Papier der AfD. Politische Grundsätze und Ziele dieser Partei werden auf einem in Vorbereitung befindlicher Programmparteitag nach eingehender Beteiligung ihrer Landesverbände beschlossen – dieser Prozess und seine Ergebnisse bezüglich der künftigen Energiepolitik der AfD sind abzuwarten.

Gliederung

Vorwort

1. Klimaschutz – das Hauptziel der Energiewende wurde bereits aufgegeben

2. Faktencheck: Erneuerbare-Energien-Gesetz EEG, Energie-Einsparverordnung EnEV, Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz  EEWärmeG und Energiewende

   2.0    Physik und Technik des elektrischen Stromes versus Ideologie



Die verschiedenen Formen des Hydraulic Fracturing

11. November 2013 | Von | Kategorie: Artikel, Energieerzeugung, Erdgas, Erdöl, Unkonventionelles Gas und Öl

012_ML14_1Über Hydraulic Fracturing zur Gewinnung von Erdgas wird seit fast 3 Jahren in Deutschland intensiv diskutiert. Hintergrund ist dabei, dass kurz nachdem mit der Exploration unkonventioneller Lagerstätten begonnen wurde, der inzwischen längst in nahezu sämtlichen Belangen als unwahr enttarnte Film “Gasland” herauskam (siehe dazu auch den gelungenen Artikel von Tritium “Fracking in den USA – ‘Gasland’ und die Fakten” hier bei Science Skeptical). Dieser war mit seinen Falschdarstellungen nicht nur bezüglich des Hydraulic “Fracking” Fracturings sondern auch wegen der angeblichen Folgen dieses seit sechs Jahrzehnten angewendeten Verfahrens ein gefundenes Fressen für Umweltbesorgte und unsere sensationsgierigen Medien. Darauf soll hier nicht weiter eingegangen werden, es finden sich auf dem Blog “Erdöl und Erdgas in Deutschland” einige Artikel zum Thema. Vielmehr möchte ich in diesem Beitrag die unterschiedlichen Formen des Frac-Verfahrens vorstellen und kurz erläutern.

Ursprüngliches Hydraulic Fracturing

Im Jahr 1947 wurde die erste hydraulische Fracmaßnahme durchgeführt, und zwar im Hugoton-Feld im Süden von Kansas. Dabei kamen ca. 4000 Liter angedicktes (geliertes) Benzin, auch aus Kriegseinsätzen bekannt als Napalm (naphthenic-acid-and-palm-oil) sowie im Anschluss ein Gelbrecher zum Einsatz. Dabei wurde eine ca. 800 Meter tief liegende Erdgaslagerstätte in einer Kalksteinformation gefract, allerdings zunächst ohne den erhofften Erfolg, die Produktionsrate der Bohrung bedeutend zu



Die Energiewende und der energetische Erntefaktor

14. September 2013 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Biomasse, Energieerzeugung, Energiewende, Erdgas, Erdöl, Kernenergie, Kohle, Photovoltaik, Politik, Wasserkraft, Windkraft

ein Beitrag von Daniel Weißbach und Götz Ruprecht vom Institut für Festkörper-Kernphysik gGmbH

Der folgende Artikel basiert auf einer kürzlich in dem Fachjournal “Energy” erschienenen Veröffentlichung vom Institut für Festkörper-Kernphysik Berlin.[1]. Er beschreibt die vermutlich wichtigste Kenngröße von Stromerzeugungstechniken, den energetischen Erntefaktor, und beleuchtet die ökonomischen Konsequenzen. Auf dem US-amerikanischen Politblog “Daily Kos” wurde diese Publikation sehr positiv rezensiert und mit über 300 Kommentaren diskutiert. Der Hauptautor Daniel Weißbach hat das Paper für Science Skeptical aufgearbeitet. Eine weitergehende, detaillierte Zahlenbasis kann der Google-Tabelle, welche auch für das Paper benutzt wurde, entnommen werden.

Die Energiewende und der energetische Erntefaktor

“Photovoltaik – Alles nur eine Frage des Wirkungsgrades” meldete die FAZ im März dieses Jahres. Kurz vorher steigerte Sharp den Wirkungsgrad von Solarzellen auf rund 38%. Auch Fortschritte in der Speichertechnik werden stets auf Messen präsentiert. Immer größer werdende Windkraftanlagen und neuerdings auch Drachen zur Stromerzeugung sollen einen höheren Nutzungsgrad haben. Aber wieso gibt es dann ebenso viele Insolvenzmeldungen bei Solarfirmen und wieso verzeichnet die Windbranche immer mehr Absatzprobleme?

Mit derartigen Erfolgsmeldungen soll zwar suggeriert werden, dass es voran geht mit der Energiewende, dass man den neuen Stromerzeugungstechniken nur einen anfänglichen finanziellen “Klaps” (der inzwischen 15



Abschied von der Klimarettung?

6. Juni 2013 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Biomasse, Energieerzeugung, Energiewende, Erdgas, Erdöl, Kernenergie, Kohle, Photovoltaik, Wasserkraft, Windkraft

Windrad KopieEine europäische Regierung, die infolge einer Strompreisrevolte zurücktreten musste – eine solche Prophezeiung hätte man noch Anfang 2013 als Hirngespinst belächelt. Ein deutscher Umweltminister, der zugibt, dass die Energiewende mehr als eine Billion € kosten wird – noch vor einem halben Jahr völlig undenkbar. Nicht nur in Deutschland, auch in immer mehr europäischen Ländern mehren sich inzwischen die Anzeichen, dass die Bevölkerung gegen die als „Klimarettung“ maskierte Abzocke bei der Stromversorgung aufzubegehren beginnt. Dies könnte zugleich eine dramatische Wende bei den Diskussionen über die CO2-Frage einläuten.

 

Das Klima wird durch die Menschheit ruiniert. Nobelpreisträger wie Al Gore und Professoren wie Mojib Latif und Hans Joachim Schellnhuber werden nicht müde zu behaupten, dass steigende CO2-Gehalte in der Luft zu einem Treibhauseffekt führen, der noch innerhalb dieses Jahrhunderts katastrophale Ausmaβe annehmen werde. Man droht mit Naturkatastrophen, Dürren, sich häufenden Extremwetterereignissen und einem lebensbedrohlichen Anstieg des Meeresspiegels. Die Massivität und Bandbreite, mit der diese Thesen vertreten werden, führt zu einer zunehmenden Diskriminierung abweichender Meinungen. Einen traurigen Höhepunkt fand dies in der Forderung eines in Österreich lehrenden Professors, für Leugner des Klimawandels die Todesstrafe einzuführen. Unterdessen machen gewitzte Zeitgenossen mit der Angst vor dem Klimawandel glänzende Geschäfte. In