“Erneuerbare Energien”



Desertec Aus

8. Oktober 2014 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Energieerzeugung, Photovoltaik, Politik, Windkraft

DesertecDie Industrie-Initiative Desertec wollte in der Wüste Strom für Europa und Afrika produzieren. Nachdem sich immer mehr Geldgeber zurückgezogen haben, steht das Projekt jetzt vor dem Aus.



Im Winter droht die Dunkelflaute – Wie “Erneuerbare Energien” unser Stromnetz überlasten

18. September 2014 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Energiewende, Politik

678564_web_R_B_by_angieconscious_pixelio.deEigentlich wollte ich nur mal nachlesen, was sich genau hinter dem §13a Abs.2 EnWG verbirgt. Das ist der Paragraph im Energiewirtschaftsgesetz EnWG, mit dem die Regierung allen Kraftwerksbesitzern, denen das EEG die Wirtschaftlichkeit ruiniert hat und die deshalb ihre Anlagen so schnell wie möglich stilllegen wollen, die Pläne durchkreuzt hat.

Sie haben davon gelesen: Die Kraftwerksbesitzer müssen einen Antrag auf Stilllegung stellen, den ihr Netzbetreiber (ÜNB) – also Amprion, Transnet, Tennet und 50Hertz – prüft. Dieser soll bewerten, ob das Kraftwerk „systemrelevant“ ist oder nicht – und dann der Bundesnetzagentur BNetzA einen entsprechenden Antrag zur Entscheidung vorlegen.

Diese Anträge werden immer mehr: Mitte August waren insgesamt 7.900 Megawatt zur endgültigen Stilllegung angezeigt. Allein mehr als 4.500 MW entfielen dabei auf den süddeutschen Raum. Dort sollen jedoch nach dem Ausstiegsbeschluss der Bundesregierung bis 2022 fünf Kernkraftwerke vom Netz gehen.

Anträge auf Kraftwerksstillegungen müssen abgelehnt werden

Wie ernst die Situation schon heute ist, in der bereits jetzt alle Stilllegungsanträge aus dem süddeutschen Raum abgelehnt werden (müssen), ergibt sich aus den unten zitierten Feststellungen der Bundesnetzagentur.

Die Entscheidung der Bundesnetzagentur hat in jedem Fall unangenehme Konsequenzen für den Besitzer der verlustbringenden Anlage, denn selbst wenn das Kraftwerk als doch nicht systemrelevant eingeordnet ist,



Gegner der Energiewende ziehen in die Parlamente ein

16. September 2014 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Energieerzeugung, Energiewende, Klimawandel, Politik, Profiteure

ego150Das eigentlich bemerkenswerte an den drei Landtagswahlen der letzten Wochen ist der erstmalige Einzug einer Partei in die Parlamente, die die Energiewende rundheraus ablehnt. Gemeint ist natürlich die Alternative für Deutschland, AfD, die zur Überraschung vieler und zur Bestürzung einiger in Sachsen fast 10% erreichte und in Brandenburg und Thüringen über dieser Marke einlief.

Ich möchte die energiepolitische Programmatik der AfD nicht kommentieren oder analysieren (ich würde ihr zustimmen, was sicher niemanden überrascht), sondern einfach mal  mit ausführlichen Zitaten aus den jeweiligen Wahlprogrammen zur Diskussion stellen. Die Hervorhebungen stammen von mir.

AfD Sachsen:

Die aktuelle Energiepolitik Deutschlands orientiert sich an frei erfundenen und längst widerlegten Klimaprognosen. Ungeachtet dessen wurde überstürzt und ohne ausreichende Untersuchungen zu Machbarkeit und zu den Folgen eine Energiewende auf den Weg gebracht, die den Bürgern und der Wirtschaft riesige Kosten aufbürdet und somit großen Schaden zufügen wird.

Eine vollständige Abkoppelung der Energieerzeugung von fossilen Quellen oder spaltbarem Material ist zum aktuellen Zeitpunkt und beim derzeitigen internationalen Stand der Technik eine Illusion, der nur in Deutschland gefrönt wird. Diese Energiewende harmoniert weder mit dem europäischen Energieverbundnetz, noch wurde sie mit den anderen EU-Mitgliedsstaaten abgestimmt. Sie ist ein deutscher Sonderweg, der durch nichts gerechtfertigt ist und in die Irre führen



Geht beim “Milliarden-Überschuss beim Ökostrom” alles mit rechten Dingen zu?

5. September 2014 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Energiewende, Politik

Wie in mehreren deutschen Medien vor kurzem berichtet wurde ist zu erwarten, dass die EEG-Umlage im nächsten Jahr nicht nur nicht ansteigt, sondern zum ersten mal in der Geschichte dieser Sonderabgabe über eine Senkung nachgedacht wird.  Grund dafür ist das am Ende des Monats August mit 1,5 Milliarden Euro prall gefüllte EEG-Konto. Wie das funktioniert, sei im Folgenden kurz erklärt.

Jeden Monat werden von den Netzbetreibern in Deutschland die Zahlen zur Einspeisevergütung veröffentlicht. Wichtig sind im Wesentlichen die Einnahmen (übers EEG) und die Ausgaben an die EE-Produzenten. Daraus ergibt sich dann die Monatsbilanz. In einem typischen Jahr ergibt sich daraus das Bild, dass im Winter mehr Geld in die EEG-Kasse eingezahlt wird, als an EE-Vergütung an die Produzenten ausgeschüttet werden muss. Hauptgründe dafür sind, dass die besonders teure Photovoltaik in dieser Zeit kaum produziert und dass wegen des höheren Stromverbrauchs im Winter über die Umlage mehr Geld eingenommen wird. In dieser Zeit ist das Saldo also Positiv, das EEG-Konto füllt sich.

Einnahmen und Ausgaben gehorchen Zyklen

Irgendwann im Frühjahr dann ändert sich das Bild. Meist ab April oder Mai wird wegen des dann anfallenden PV-Stroms und der entsprechend hohen Vergütung (zusammen mit den geringeren EEG-Einnahmen wegen des geringeren Stromverbrauchs) das



Solarkraftwerk in der Wüste verbrennt Vögel…und Erdgas…und viel Geld

26. August 2014 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Energieerzeugung

800px-Ivanpah_Solar_Power_Facility_OnlineAls ein Weg, fossile Brennstoffe durch “natürliche” Quellen zu ersetzen  gilt die Solarthermie, bei der Wasser durch konzentriertes Sonnenlicht erhitzt wird und der so erzeugte Wasserdampf mit Generatoren Strom erzeugt. Das klingt auf den ersten Blick sauber und preiswert. Schließlich fallen keine CO2-Emissionen an und die Sonne schickt ja bekanntlich, wenn überhaupt, nur eine ganz kleine Rechnung. Richtig?

Falsch, aber der Reihe nach.

In der kalifornischen Mojave-Wüste, etwa 50 Kilometer südlich von Las Vegas, liegt das Ivanpah-Solar-Kraftwerk. Die im Februar dieses Jahres in Betrieb genommene Anlage fokussiert mithilfe von Spiegeln Sonnenlicht auf 3 Solartürme, wodurch in diesen Wasserdampf erzeugt wird, mit dem Dampfturbinen zur Erzeugung von elektrischem Strom angetrieben werden. Mit einer Nennleistung von 392 MW ist die Anlage das weltweit größte solarthermische Kraftwerk. Allerdings ist diese Zahl nicht mit der Nennleistung konventioneller Kraftwerke zu vergleichen, schließlich kann das Solarkraftwerk nur dann Strom produzieren, wenn die Sonne scheint. Und die Produktion ist, dem Sonnenverlauf folgend, in den Mittagsstunden deutlich höher als morgens oder abends. Die Jahresproduktion der drei Generatoren wird mit 1.080 GWh angegeben. Das entspricht knapp 2.800 Vollaststunden, also weniger als dem Wert, den ein Offshore-Windkraftwerk üblicherweise erzielt.

Wenig Leistung für sehr viel Geld

Herausragend sind bei



Veranstaltungshinweis: Fachforum Energiewende und Energiepolitik

21. August 2014 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Politik

Fachforum Energiewende EnergiepolitikAm 20. September findet im schwäbischen Albstadt eine Veranstaltung zum Thema Energiewende und Energiepolitik statt, auf die wir unsere Leser unbedingt hinweisen möchten. Mitveranstalter ist der Bürgermeister von Albstadt und Science Skeptical Gastautor Dr. Jürgen Gneveckow.

Die Liste der Referenten ist wirklich beeindruckend. Roland Tichy, Chefredakteur der Wirtschaftswoche und Professor Gerd Ganteför, bekannt unter anderem aus dem philosophischen Quartett, sind die wohl herausragendsten Köpfe in dieser hochkarätig besetzten Runde. Jedem, der die Zeit dafür findet, sei eine Teilnahme wärmstens empfohlen. Die Veranstaltung ist kostenlos.

Aus dem Einladungstext der Veranstalter:

Die verordnete Energiewende – scheitert ein Mythos? Was am Ende bleibt.

Sehr geehrte Damen und Herren,
die Energiewende betrifft uns alle und tangiert uns in den unterschiedlichsten Lebensbereichen. Neben den vorrangigen Handlungsmöglichkeiten wie beispielsweise Energie eingespart werden kann und dem Einsatz möglicher effizienter Energieformen, stellt sich die Frage des sinnvollen Einsatzes von erneuerbaren Energien.

Die Landkreisverwaltung setzt hier vor allen Dingen auf zielführende Energiesparmaßnahmen durch ein effektives Gebäudemanagement. Darüber hinaus ist der bisherige Weg gezeichnet durch die Versorgung mit einem wirtschaftlich
sinnvollen Energiemix.

Der Zollernalbkreis wurde hierfür zu Beginn dieses Jahres mit dem European Energy Award, der für die Optimierung des Energiemanagements steht, ausgezeichnet. Darüber hinaus bieten wir im Landkreis zusammen



Kernkraft und Energiewende……Pro und Contra

11. August 2014 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Kernenergie

SonnenaufgangIch habe dienstbedingt nicht viel Zeit, weswegen ich schnell mal diesen Thread eröffne, damit Andere nicht drunter leiden müssen, weil einige mit den Hufen scharren um sich endlich diesbezüglich austoben zu dürfen.

Hart aber Fair…….wenn es irgendwie geht, möchte ich mehr Fakten und möglichst keine persönlichen Beleidigungen sehen.

Na dann, haut rein.

Heinz Eng