“Erneuerbare Energien”



Ein Fazit zu den “Erneuerbaren Energien” – Produktion 2014 und ein Blick in die Zukunft

19. Dezember 2014 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Energiewende, Photovoltaik, Windkraft

Diese kurze Ausarbeitung zeigt grafisch aufbereitete Zahlen der Erzeugung und des Verbrauchs (Last/Load) elektrischer Energie in Deutschland, aus dem Jahre 2014.

Das Jahr 2014 wird von den EE-Protagonisten wieder als ein erfolgreiches Energiewende-Jahr hochgejazzt. Hier ein paar Beispiele:

  • Neuer Rekord: Neuer Rekord: Erneuerbare decken 28,5 Prozent des Stromverbrauch (pv magazine)
  • Ökostrom jetzt Deutschlands wichtigste Energiequelle (Welt online)

Die Liste ließe sich beinahe beliebig fortsetzen.

In einem Beitrag zur Energiewende „Klimawandel – schmutziger Irrtum“ (ein Kommentar dazu hier)der Zeit vom 04.12.2014 erklärte Patrick Graichen, die „Erneuerbaren“ würde andere Energieträger aus dem Markt drängen, da diese praktisch keine Brennstoffkosten haben.

Diese Aussage ist grundsätzlich falsch, da die „Erneuerbaren“ durch den Gesetzgeber den Einspeisevorrang genießen, ob der Strom im Augenblick gebraucht wird, oder auch nicht. Würde man die Betreiber mit den, durch das EEG bedingten, sinkenden Strompreise entlohnen, wäre der Spuk von heute auf morgen vorbei.

Ich kann nicht nachvollziehen, dass man bei einer installierten Leistung von 74.000 MW an Wind und Solarenergie noch von einer Markteinführung der „Erneuerbaren“ spricht.

Die EEG-Protagonisten arbeiten gerne mit den summierten Einspeisungen, um darzustellen, dass der Siegeszug der Erneuerbaren voranschreitet und bei einem weiteren



Klimaschutz contra Artenschutz

12. Dezember 2014 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artensterben, Artikel, Biomasse, Daten, Energieerzeugung, Klimawandel, Ökologismus, Politik, Profiteure, Windkraft

ArtenschutzEin Gastbeitrag von ConstanzeW: Die EU hat sich Ziele gesetzt, nicht nur im Klimaschutz, sondern auch im Artenschutz. Dazu wurde im Jahr 1992 die Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21. Mai 1992 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen, kurz Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH-RL) verabschiedet. Ziel dieser Richtlinie ist es ein europaweites Schutzgebietsnetz (Natura 2000) aufzubauen, welches dem Erhalt wildlebender Pflanzen- und Tierarten und ihrer natürlichen Lebensräume dient.



Die Avancen der Kanzlerin

12. Dezember 2014 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Energiewende, Politik

Merkel setzt auf Schwarz-Grün, meint Hugo Müller-Vogg, und ich sehe dies genau so. Wörtlich sagte sie auf dem CDU-Parteitag in Köln:

Liebe Freunde, das war eine schwierige Entscheidung. Es war schwierig, hierfür überhaupt eine Unterstützung im Bundesrat zu bekommen. Ich will noch einmal daran erinnern: Die gleichen Grünen, die Baden-Württemberg einen Vorwurf gemacht haben, weil es sich im Bundesrat für sichere Herkunftsstaaten entschieden hat, haben im letzten Jahr entschieden, dass sie unter keinen Umständen eine Koalition mit uns eingehen wollen.

(Vereinzelt Beifall)

Ich will noch einmal in Erinnerung rufen: Wir wären bereit gewesen, eine solche Koalition zu wagen, manche Grüne waren es nicht. Schade drum!

(Beifall)

Umso erfolgreicher arbeitet unser Freund Volker Bouffier als Ministerpräsident unter einer schwarz-grünen Koalition in Hessen. Lieber Volker, danke, dass du das hinbekommen hast.

(Lebhafter Beifall)

Das ist ein neuer interessanter Weg. Ich habe den Eindruck, er ist gut für Hessen.

Zur Energiewende sagte sie in ihrer Rede:

Wenn wir wettbewerbsfähig bleiben wollen, dann muss uns die Energiewende gelingen. Gelingt sie, ist sie ein absolutes Zukunftsprogramm mit neuen Technologien. Gelingt sie nicht, ist sie eine Gefahr für den Industriestandort Deutschland.

Die Hoffnung, dass Frau Merkel schon erkannt hat, dass die Energiewende scheitern muss,



Deutschlands führender EE-Lobbyist: “Wir haben uns geirrt bei der Energiewende”

8. Dezember 2014 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Energiewende, Medien, Politik

imageDass dieser Artikel (*) ausgerechnet in der bislang der Energiewende gegenüber völlig unkritischen “Zeit” erscheint ist die eine Überraschung. Die andere ist, wer darin so prominent zitiert wird, und in seiner Kritik kein gutes Haar am Projekt Energiewende lässt. Es ist einer der führenden Vordenker in Deutschland, wenn es um den Einsatz sogenannter Erneuerbarer Energien zur Stromerzeugung geht, der Leiter des Thinktanks Agora Energiewende, Dr. Patrick Graichen. Und was er den Journalisten der Zeit zu sagen hat, ist eine Kritik an der Energiewende in Deutschland, die es in dieser Deutlichkeit bislang höchstens von ausgewiesenen Energiewende-Gegnern zu hören gab. Die Zeit dazu:

Graichen sagt, kurz gefasst: Wir haben uns geirrt bei der Energiewende. Nicht in ein paar Details, sondern in einem zentralen Punkt. Die vielen neuen Windräder und Solaranlagen, die Deutschland baut, leisten nicht, was wir uns von ihnen versprochen haben. Wir hatten gehofft, dass sie die schmutzigen Kohlekraftwerke ersetzen würden, die schlimmste Quelle von Treibhausgasen. Aber das tun sie nicht.

Dabei hätte alles so schön sein können. Durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) massiv geförderte (nur unstetige und ineffiziente) neue Energiequellen wie Wind und Photovoltaik sollten immer mehr Strom produzieren. Bei Dunkelheit oder Flaute sollten konventionelle Kraftwerke einspringen, vor allem den



Deutschland Strompreis-Spitzenreiter hinter Dänemark in der EU: Seit Einführung des EEG im Jahre 2000 hat sich der Strompreis mehr als verdoppelt!

5. Dezember 2014 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Daten, Emissionshandel, Energieerzeugung, Kernenergie, Klimawandel, Kohle, Medien, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Photovoltaik, Profiteure, Windkraft

Immer und immer wieder wurde uns seit Einführung des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) im Jahre 2000 durch rot/ grün von den Befürwortern der Erneuerbaren Energien (EE) versprochen, dass durch Strom aus EE die Strompreise in Deutschland langfristig sinken werden. Wie sieht die Realität aus? Dazu habe ich heute eine Nachricht der Bundesnetzagentur zu den aktuellen Strompreisen in der Tagespresse gefunden.



E.on und die Bad Bank – Eine alternative Erklärung

2. Dezember 2014 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Energieerzeugung, Energiewende, Medien

E.on Düsseldorf Das bislang größte deutsche Energieunternehmen, E.on, hat am Sonntag überraschend seine Aufspaltung bekannt gegeben. Die Reaktionen darauf waren vielfältig. Einigkeit war jedoch in einem Punkt zu finden. E.on würde die bisherigen Kernsparten mit seinen Fossilen- und Kernkraftwerken abstoßen, um mit dem verbleibenden Mutterkonzern auf neuen Märkten mit „Erneuerbare Energien“ zukunftsfähig aufgestellt zu sein.

In den Medien war vielfach von einer “Bad Bank” die Rede, in die E.on seine nicht lukrativen Sparten ausgliedert. Oder gar von einer “Atomaren Bad Bank”, weil E.on sich so seiner Verpflichtung zum Rückbau der Kernkraftwerke entziehen wolle. Und diese Einschätzung einer Trennung lukrativer oder zukunftsträchtiger Bereiche von dem Teil, von dem man eher Verluste erwartet, kann sogar richtig sein, nur vielleicht anders herum, als das den meisten Kommentatoren angenommen wird.

Aufspaltung in zwei unabhängige Konzerne
E.on spaltet sich auf in zwei Sparten auf. Die eine bekommt sämtliche konventionellen Kraftwerke und natürlich die Rückstellungen für den Rückbau der in dem Paket enthaltenen Kernkraftwerke. Ein Name für diese “neue” Sparte steht noch nicht fest. In dieser neuen Gesellschaft sollen künftig 20.000 Mitarbeiter beschäftigt werden. Neben der Stromeerzeugung wird auch die Öl- und Gasgewinnung, sowie deren Vertrieb du Speicherung aus dem Mutterkonzern ausgelagert. Die zweite Sparte behält den Namen



Der DGB und die Rückkehr zur Realität

29. November 2014 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Energieerzeugung, Energiewende, Kohle, Politik

avatar-quentinDer Wirtschaftsminister und SPD-Vorsitzende Gabriel hat derzeit viele Widersacher. Kohlekraftwerke, TTIP und CETA, kaum ein Thema wird nicht kontrovers diskutiert, und überall sitzt er zwischen allen Stühlen. Parteitagsbeschlüsse, der potentielle grüne Bündnispartner, die Umweltministerin, Gegenwind von allen Seiten. Die ehemaligen grünen Verbündeten, die auf Länderebene natürlich immer noch welche sind, in den Köpfen vieler Sozialdemokraten sowieso, beginnen in Gabriel ein neues Feindbild zu entwickeln. Ein ehemaliger Bündnispartner der Sozialdemokraten schlägt sich allerdings auf Gabriels Seite: Die Gewerkschaften. Zumindest in einem Punkt, die Kohlekraftwerke betreffend. Die will Gabriel, im Gegensatz zu seiner Parteigenossin Hendricks, nicht so schnell abschalten. Bis vor kurzem waren auch die Gewerkschaften ebenfalls voll auf der grünen Linie, meinten einer Vorreiterrolle Deutschlands im Klimaschutz das Wort reden zu müssen, versprachen sich neue Jobs bei den sogenannten “Erneuerbaren Energien”, die Energiewende wurde als Chance gesehen, und die Notwenigkeit eines Strukturwandels in Wirtschaft und Gesellschaft nicht in Frage gestellt.

Das scheint vorbei zu sein. Wie dieser Sinneswandel gekommen ist, ob durch Druck der Basis, oder wegen eines wieder erwachenden wirtschaftlichen Sachverstandes, ist zumindest mir nicht klar. Vielleicht gibt es mehrere Gründe. Tatsache ist nur, diesen Sinneswandel gibt es, am deutlichsten an einer von den Gewerkschaften gestarteten gemeinsamen Unterschriftenaktion mit dem