“Erneuerbare Energien”



Professor S. Fred Singer: Die grüne Blase steht vor dem Platzen

7. November 2010 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Climategate, Politik

Es ist eine Revolution im Anflug die möglicherweise die Blase der globalen Erwärmung zum Platzen bringen könnte: Die Temperaturkurve welche vom IPCC (dem UNO Weltklimarat) genutzt wird um die These von der menschengemachten globalen Erwärmung (AGW) zu unterstützen, könnte sich als falsch herausstellen. Diese Situation wird sich aufklären, sobald der Generalstaatsanwalt des US Bundesstaates Virginia, Kenneth Cuccinelli, jene Informationen erhält, die jetzt noch in den E-Mails der University of Virginia vergraben sind. Auch die Anhörungen des US-Kongresses könnten die „Smoking Gun“ zutage fördern die aufzeigt, dass der Erwärmungstrend in den Daten des IPCC in Wirklichkeit nicht existiert.

Es ist zunehmend klarer geworden, dass die beobachtete Erwärmung des letzten Jahrhunderts natürlichen Ursprungs ist und dass der menschliche Beitrag kaum zählt. Es ist zweifelhaft, dass überhaupt ein signifikanter Anteil der Erwärmung mit den Klimagasen in Verbindung gebracht werden kann.

Auswirkungen auf die Politik wären enorm

Sobald die Öffentlichkeit diese wissenschaftlichen Schlussfolgerungen akzeptiert, sollte dies immense Auswirkungen auf die Politik haben. Es wird bedeuten, dass der Einfluss von steigendem CO2-Gehalten in der Atmosphäre vernachlässigbar klein ist, wie es bereits vom NIPCC (dem inoffiziellen „Nichtregierungs-Weltklimarat“), einer Gruppierung von Wissenschaftlern die der IPCC-Wissenschaft skeptisch gegenüber stehen, geschlossen wurde. Es würde weiter bedeuten dass Windenergie, Solar-Energie …



Gedanken zum Klimaschutz

5. November 2010 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Biomasse, Blog, Windkraft

In der Klimadebatte geht es manchmal heiß her. Oft werden dabei Klimaschutz und Umweltschutz miteinander verwechselt, in einen Topf geworfen, oder sogar gleichgesetzt. Statements wie das Folgende können dann schon mal fallen:

“Klima, Natur und Umwelt sind untrennbar miteinander verbunden. Wer Klimaschutz betreibt, betreibt auch Natur- und Umweltschutz! Wer Naturschutz betreibt […], der tut auch etwas für den Klimaschutz.”

Ist das wirklich so? Sind Klima- und Umweltschutz untrennbar miteinander verbunden, oder schließt das eine das andere sogar aus? Über dieses Thema habe ich mir Gedanken gemacht und diese in einem Film umgesetzt.

Um erfolgreich Klimaschutz betreiben zu können, ist eine Abkehr von den fossilen Brennstoffen wie Kohle, Öl und Erdgas notwendig. Die sogenannten Erneuerbaren Energien, wie Windkraft, Sonnenenergie und Biokraftstoffe sollen dabei die alten CO2-lastigen Brennstoffe ersetzen. Nur wie umweltverträglich sind diese Erneuerbaren Energiequellen? Die Energiedichte von Erneuerbaren Energien, wie Wind- und Sonnenenergie ist vergleichsweise gering. Deshalb benötigt man relativ viel Material, Platz und mithin Naturraum, um jene Menge an Wind-, oder Sonnenenergie zu ernten, die es braucht, um ein Kilo Kohle, einen Liter Erdöl, oder gar ein Kilo Atombrennstoff zu ersetzen. Auch die landwirtschaftliche Erzeugung von Biokraftstoffen aus Raps, Mais und Ölpalmen ist sehr flächenintensiv und auf pflegeintensive Monokulturen …



Behindert die Solarförderung die effiziente Nutzung der Sonnenenergie?

20. Oktober 2010 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Energieerzeugung, Politik

Stellen Sie sich eine Zeit vor, in der man in der Lage gewesen wäre, erste Benzinkutschen herzustellen.  Diese Benzinkutschen wären den herkömmlichen Pferdekutschen aber in vielerlei Hinsicht unterlegen.  Sie wären sehr viel teurer in der Herstellung, könnten jedoch weniger weit fahren und hätten eine geringere Zugkraft.  Die Regierung würde aber unbedingt wollen, dass die Benzinkutschen die Pferdekutschen verdrängen.  Um dass zu erreichen, würde sie mit Hilfe von Steuern  die Benzinkutschen künstlich verbilligen, die Pferdekutschen künstlich verteuern.  In bestimmten Situationen würde es sogar eine gesetzliche Pflicht geben, Benzin- anstatt von Pferdekutschen zu nutzen.…



Energieagentur warnt vor drohendem Netz-Kollaps

18. Oktober 2010 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Energieerzeugung, Politik


Es gibt Momente, da hält es einen Frosch nicht mehr brav auf der Leiter. Hier werde ich also ausnahmsweise nicht über das Wetter quaken, sondern auf eine Mitteilung aufmerksam machen, die heute durch die deutsche Presse ging.
Quelle
Das Thema ist ja nicht neu. Seit Jahr und Tag machen kompetente Autoren auf das Thema aufmerksam. Ich verweise dabei gerne auf die bereits kürzlich hier erschienenen Artikel. Nicht zuletzt nach dem Erscheinen des Energiekonzeptes der Bundesregierung erhalten die Zweifel an diesem neue Nahrung.
Wärend die Solarbranche und ihre Aktivisten jubelnd das 20. Gigawatt installierte Solarleistung in Deutschland begrüßen, treibt es Netzplanern und Netzbetreibern zunehmend den kalten Schweiß auf die Stirn. Denn Strom muss dann erzeugt werden, wenn er gebraucht wird. Eine Speicherung ist heute im großtechnischen Maßstab nicht bzw. nur unzureichend möglich.
Gegen Mittag und bei Sonnenschein steht schon jetzt eher zu viel Strom zur Verfügung, um das Netz wirtschaftlich zu betreiben.
Aber Moment, warum Netzzusammenbruch? Auf der einen Seite wird vor einer Stromlücke gesprochen, und jetzt vom Kollaps durch ein Überangebot, ja haben die noch alle, wird sich der geschätzte Leser fragen.
Steigt das Angebot, müssen konventionelle Kraftwerke gedrosselt werden. Das senkt den Wirkungsgrad, erhöht Verschleiß, Kosten und auch den …



Die Technik als Feind?

11. Oktober 2010 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Energieerzeugung, Erdgas, Erdöl, Klimawandel, Kommentare, Medien

Es sind schon beeindruckende Maschinen in dieser von außen recht unscheinbaren Produktionshalle. Vibrationstische, die ein Werkstück einem Vielfachen der Erdbeschleunigung aussetzen können, Öfen, die es auf mehrere 100 Grad erhitzen, Kammern, in denen es enormen Drücken ausgesetzt werden kann. Kurz und gut: Die beste Simulationsumgebung, die man für Geld kaufen kann.  Um die Zustände im Erdinneren abzubilden, viele tausend Meter tief unter der Oberfläche. Und die Produkte, die dort einer rigiden Qualitätssicherung unterworfen werden, sind ebenso hochgezüchtete Hightech-Produkte. Es sind nicht nur einfache Bohrer. Sondern vielmehr Roboter. Autonome Maschinen, die getrieben vom Gewicht eines kilometerlangen Stahlgestänges tief in der Erdkruste in großem Umfang selbstständig agieren können. Die sich ihren Weg bahnen, in welche Richtung auch immer man vorstoßen möchte. Die ihre Umgebung erkennen und analysieren. Um Öl und Gas zu finden.

Denn da liegen die Gewinnaussichten, die den Einsatz dieser Bohrer rechtfertigen können. Und da liegt das Geschäftsfeld des Unternehmens mit der aufwendigen Qualitätssicherung. Ansässig in Deutschland, aber auch Teil des weltweiten Imperiums, das der genial/verrückte Erfinder und Luftfahrtpionier Howard Hughes einst errichtete. BakerHughes ist heute als Ausrüster der Öl- und Gasindustrie mit Bohrtechnik die Nummer 2 in der Welt.  Die Qualitätssicherung ist entscheidend für den Erfolg. Denn man kann …



Das CO2 und der soziale Kahlschlag

5. Oktober 2010 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Klimawandel, Politik

Leider haben diejenigen Recht, die der Bundesregierung einen „sozialen Kahlschlag“ vorwerfen.  Der Grund dafür ist aber nicht so sehr, dass Hartz IV-Empfänger jetzt 5 Euro mehr erhalten als vorher.

Neben der Gesundheitsreform mit der die FDP jetzt im krassen Gegensatz zu ihrem Hauptwahlversprechen vor allem bei den mittleren Einkommen für „weniger netto“ sorgt, ist es vor allem die CO2-Sparpolitik die viele Menschen hart treffen wird.…



Falsche Prioritäten: Das Energiekonzept der Bundesregierung

16. September 2010 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Biomasse, Blog, Energieerzeugung, Erdgas, Erdöl, Kernenergie, Kohle, Politik, Wasserkraft, Windkraft

Die ersten Eckpunkte zum neuen Energiekonzept der Bundesregierung liegen vor. Das Papier beschreibt die Zielstellung und deutet die auf dieser basierenden Maßnahmen an. In einer wenig aussagekräftigen Art und Weise, denn die ökonomischen und sozialen Folgen bleiben ausgeklammert. Das Eckpunkte-Papier ist kaum mehr als ein Marketing-Pamphlet. Man kann aus diesem Text lernen, wie die Bundesregierung plant, ihre Vorstellungen in der breiten Öffentlichkeit darzustellen, zu kommunizieren. Man kann etwas über die angedachten Sprachregelungen erfahren und wenig bis nichts über die Zukunft.

Das Eckpunkte-Papier basiert auf einem Gutachten, in dem verschiedene Zielszenarien für die Zukunft unserer Energieversorgung durchgerechnet wurden. Dieses enthält also die eigentlich wichtigen Details. Den Gutachtern wurden dabei sehr enge Leitplanken von der Bundesregierung vorgegeben. Die geplante Reduzierung von Treibhausgasemissionen (-40% bis 2020, -85% bis 2050, jeweils gegenüber 1990) und der geplante Anteil der NIEs (1) am Primärenergieverbrauch von 50% in 2050 wurden festgeschrieben. Andere denkbare Zukünfte wurden nicht berechnet und berücksichtigt. Variiert wurde in den 5 betrachteten Szenarien lediglich die Laufzeitverlängerung von Kernkraftwerken (0 (keine Änderung am bestehenden Ausstiegsgesetz im Referenzszenario), 4, 12, 20 und 28 Jahre).

Was kann man aus dem Energiegutachten lernen?

Szenarien sind keine Prognosen. Es werden keine Zukunftsbilder erstellt, denen man eine gewisse Eintrittswahrscheinlichkeit …