Kernenergie



Kernkraftwerk auf See. Die Zukunft der Energieversorgung? Greenpeace ist empört!

29. April 2018 | Von | Kategorie: Blog, Energieerzeugung, Kernenergie, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik

akademik-lomonosovDie Russen haben gerade einen schwimmenden Kernreaktor fertiggestellt der transportabel ist und abgelegene Städte mit Strom und Wärme versorgen kann. Tsunamis wie bei Fukushima stellen jetzt keine Gefahr mehr da, da ein Tsunami einfach unten den schwimmenden Reaktor auf See hinweglaufen kann und diesen nicht mehr überrollen kann. Auch eine Versorgung mit ausreichend Kühlwasser ist jetzt kein Problem mehr. Im Notfall könnte man sogar das Schiff samt Reaktor einfach auf hoher See versenken, so dass eine Kernschmelze ausgeschlossen ist. Dabei würde zwar auch Radioaktivität freigesetzt, allerdings tief im Ozean. Das kalte, schwere Tiefenwasser des Ozeans gelangt erst nach Jahrzehnten wieder an die Oberfläche und hat sich dabei verdünnt und die radioaktive Strahlung zum Teil abgebaut. Bis in die 80er Jahre hat man Atommüll sogar im Meer verklappt. Zudem gelangen aus der Erdkruste auch auf natürlichen Weg radioaktive Substanzen in den tiefen Ozean.



An Tagen wie diesen …

6. Juni 2017 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Biomasse, Blog, Daten, Energieerzeugung, Energiewende, Erdgas, Erdöl, Kernenergie, Klimawandel, Kohle, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Photovoltaik, Politik, Unkonventionelles Gas und Öl, Wasserkraft, Windkraft

… ist in Deutschland eine volle konventionelle Kraftwerksreserve nötig, um den Strombedarf zu sichern. Wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht, nützt noch so viel an installierte, erneuerbare Kraftwerksleistung von Wind und Sonne nichts, um den Strombedarf zu sichern. Daher muss man immer im Hintergrund einen vollen zweiten, konventionellen  Kraftwerkspark vorhalten!

100%Reserve



Thorium und MSR: Die Grünen wollen was wissen…

15. Februar 2017 | Von | Kategorie: Blog, Energieerzeugung, Energiewende, Innovationspolitik, Kernenergie, Politik, Technium, Wirtschaftsförderung

Deutscher Bundestag Drucksache 18/11092

18. Wahlperiode 02.02.2017

(Vorabfassung – wird durch die lektorierte Version ersetzt.)

Kleine Anfrage

der Abgeordneten Sylvia Kotting-Uhl, Kai Gehring, Özcan Mutlu, Beate Walter-Rosenheimer, Katja Dörner, Dr. Franziska Brantner, Maria Klein-Schmeink, Tabea Rößner, Elisabeth Scharfenberg, Ulle Schauws, Kordula Schulz-Asche, Dr. Harald Terpe, Doris Wagner und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Thorium-Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Thorium ist ein radioaktives Element, das natürlicherweise auf der Erde vorkommt und 1828 vom schwedischen Chemiker Jöns Jakob Berzelius entdeckt wurde. Thorium ist zwar nicht direkt spaltbar, durch Neutroneneinfang lässt sich jedoch aus ihm das leicht spaltbare und waffenfähige Uran-233 gewinnen. Im Rahmen des EU-Projektes SAMOFAR (Safety Assessment of the Molten Salt Fast Reactor), an dem u. a. auch das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und das Joint Research Center (JRC) beteiligt sind, soll die Sicherheit von mit Thorium betriebenen Flüssigsalz-Reaktoren erforscht werden (samofar.eu).

Wir fragen die Bundesregierung:

1. Welche Kenntnisse hat die Bundesregierung bezüglich am KIT durchgeführter Forschungen im Zusammenhang mit Thorium? An welchen konkreten Thorium-Forschungsprojekten ist das KIT derzeit mit welchen Instituten bzw. welchen (Gast-)Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern beteiligt (bitte detailliert aufschlüsseln)?

2. Welche Kenntnisse hat die Bundesregierung bezüglich am ITU (Institut für Transurane) durchgeführter Forschungen im Zusammenhang mit



New Nuclear – ein Rohrkrepierer?

16. Januar 2017 | Von | Kategorie: Artikel, Energieerzeugung, Innovationspolitik, Kernenergie, Nuklearmedizin, Politik, Technium, Wirtschaftsförderung

ego150Der folgende Text erschien in drei Teilen im Dezember in meiner Kolumne „Lichtblicke“ bei Tichys Einblick. Für Science Skeptical bringe ich ihn in einem Stück. Einerseits wird er dadurch natürlich sehr, sehr lang. Andererseits stellt er eine Zusammenfassung vieler Aspekte zur Kernenergie dar, die ich hier schon über mehrere Artikel verteilt beschrieben und kommentiert habe. Langjährigen Lesern wird daher das Meiste bekannt vorkommen.

Am 27. November 2016 lehnten die Bürger der Schweiz eine Initiative ab, die sich für die Abschaltung der fünf eidgenössischen Kernkraftwerksblöcke bis zum Jahr 2029 aussprach. Dies als ein Votum für die Kernenergie anzusehen, wäre ein Fehler. Denn die Debatte im Vorfeld der Volksabstimmung eröffnete den Wählern nur die Wahl zwischen Pest, also Super-GAU und Strahlentod, und Cholera, also steigenden Stromkosten und sinkender Versorgungssicherheit. Wie immer, wenn es um die Kernkraft geht, prallten Ängste auf Ängste und es gewann die Kampagne, die die wirkmächtigeren Emotionen zu schüren verstand. Tatsächlich aber hätten die Schweizer die Pest auch loswerden können, ohne die Cholera in Kauf nehmen zu müssen. Sollten die Optionen für die Wasserkraft tatsächlich ausgereizt sein, genügen zwei oder drei moderne, leistungsstarke Kohle- oder Gaskraftwerke als Ersatz für die ohnehin schon sehr betagten Kernreaktoren. Die Pest wäre weg



Sonne und Wind ersetzen keine konventionellen Kraftwerke

9. August 2016 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Biomasse, Blog, Energieerzeugung, Erdgas, Erdöl, Kernenergie, Klimawandel, Kohle, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Photovoltaik, Wasserkraft, Windkraft

Immer und immer wieder wird von den Energiewende-Aktivisten und Klima-Aktivisten behauptet, die sogenannten Erneuerbaren Energien wie Sonne und Wind würden konventionelle Kraftwerke ersetzen und den CO2-Ausstoß vermindern. Das ist nicht der Fall, wie folgende Abbildungen aufzeigen.



Das Ende der Endlagerkommission

13. Juni 2016 | Von | Kategorie: Artikel, Energieerzeugung, Energiewende, Innovationspolitik, Kernenergie, Politik, Technium

AtomGastbeitrag von Dr. Götz Ruprecht

Seit nunmehr über zwei Jahren tagt die »Kommission Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe«, und sie muss am 30. Juni ihren Abschlussbericht vorlegen. Das Berliner Institut für Festkörper-Kernphysik (IFK) hat im vorläufigen Bericht gravierende Mängel festgestellt, denn moderne und verfügbare Technik für Partitionierung und Transmutation kann ein Endlager sogar überflüssig machen. Doch die Kommission reagiert auf Einwände nicht.

Ende dieses Monats muss die »Kommission Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe« zu einem Ende kommen – eine Verlängerung gibt es nicht. Nach über zwei Jahren Diskussionen des 32-köpfigen (plus zwei Vorsitzende) vom Deutschen Bundestag und Bundesrat eingesetzten Gremiums muss nun Ende Juni ein Abschlussbericht vorgelegt werden. In diesem Bericht sollen Handlungsempfehlungen für Bund und Länder vorgelegt werden, wie mit der nuklearen Altlast nach dem angeblichen Konsens zum Atomausstieg weiter zu verfahren ist.

Acht der Kommissionsmitglieder sind Vertreter der Wissenschaft, weitere acht Vertreter gesellschaftlicher Gruppen. Nur diese 16 Mitglieder sind stimmberechtigt. Die übrigen 16 sind Politiker aus Bund und Ländern. Sie dürfen nur mitreden und Texte vorschlagen, aber nicht abstimmen. Lediglich ein Viertel der Mitglieder, davon zwei Juristen, hat also überhaupt theoretisch die Kompetenz, etwas Fachliches zu dieser Thematik beizutragen.

Die Kommission gibt sich transparent und bürgernah. Am 29. und 30.



Warum die Energiewende scheitern wird. Die Flächenbilanz!

22. März 2016 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Biomasse, Blog, Energieerzeugung, Erdgas, Erdöl, Kernenergie, Kohle, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Photovoltaik, Wasserkraft, Windkraft

Durch Zufall bin ich über den Potentialatlas Deutschland, Erneuerbare Energien 2020, der Agentur für Erneuerbare Energien (dem Lobbyverein zur Förderung von Erneuerbaren Energien) von 2009 gestoßen. Darin werden die Flächenbedarfe und Flächenerträge/ Stromerträge/ Wärmeerträge der Erneuerbaren Energien, Photovoltaik/ Solarthermie, Windkraft, Biomasse und Geothermie ausgewiesen. Das Ergebnis ist erschreckend.