Energieerzeugung



Greentec Awards: “Projekt DFR inhaltlich nicht mit den Zielen der Awards vereinbar”

12. Juni 2013 | Von | Kategorie: Blog, Energieerzeugung, Kernenergie, Medien

Greentec Awards FacebookDie Macher des Greentec Awards haben auf ihrer Facebook Seite eine Stellungnahme zum Ausschluß des DFR abgegeben. Es bestätigt, was man vermuten konnte. Die Verantwortlichen hinter dem Award haben in keiner Weise begriffen, welche Potentiale der Dual Fluid Reactor hat. Es ist Atom und deshalb abzulehnen. Basta.

Kritische Kommentare werden von Greentec Awards konsequent gelöscht. Allerdings hat die Facebook Seite der Naturfreunde für Atomstrom davon einiges dokumentiert. Interessant ist dort etwa eine Stellungnahme von Greentec Awards, die inzwischen ebenfalls gelöscht wurde (siehe Screenshot):

“Der Name Fukushima wurde zum Inbegriff für mehr als 19.000 Tote, für verstrahlte und verwaiste Landstriche. Dies können, wollen und werden wir nicht ignorieren! Atomkraft in jeder Form lehnen wir und unsere Jury kategorisch ab! Eine weitere Diskussion wird es nicht geben!”

Greentec Awards Facebook 2

Die komplette Stellungnahme im Wortlaut:

Stellungnahme der Veranstalter der GreenTec Awards
zum Ausschluss der Bewerbung „Dual Fluid Reaktor“ aus dem diesjährigen Wettbewerb durch die Jury

Aufgrund der öffentlich geführten Diskussion der vermeintlich unsachgerechten Behandlung der Einreichung „Dual Fluid Reaktor“ (kurz DFR) des Instituts für Festkörper-Kernphysik gGmbH möchten wir an dieser Stelle die Entscheidung der Jury verteidigen und unsere inhaltliche Meinung zum Projekt als Veranstalter darlegen (und damit eine objektive Diskussion ermöglichen).

Unseren Ausführungen möchten wir



Suffizienz, Green Economy und die fröhliche Sesshaftigkeit

10. Juni 2013 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Energiewende, Nachhaltigkeit, Ökologismus

peach-fuechs

Die soziale Fallhöhe, die wir ins Unermessliche steigern, durch einen konsumistischen und damit auf Wachstum beruhenden Lebensstil, das ist ein weiteres Problem was wir lösen müssen. Das geht nur über einen Rückbau.

Dies sagte im WiWotalk der Wachstumskritiker Nico Paech im Videochat mit Ralf Fücks, Vorstandsmitglied der Heinrich-Böll-Stiftung. Wie dieser Rückbau auszusehen hat, davon hat Peach auch konkrete Vorstellungen, beispielsweise das hier:

75% der Flughäfen müssten unbedingt still gelegt werden und die Hälfte der Autobahnen. […] Da ist es viel viel sinnhafter eine fröhliche Wende zur Sesshaftigkeit anzupeilen.

Hier könnte man nun kalauern, wenn es nicht so traurig wäre, dass die Fallhöhe vom Pferd oder vom Fahrrad auch nicht so hoch ist, wie aus einem, oder mit einem, Flugzeug. Doch Spaß beiseite, Peach spricht nur deutlich aus wovon auch andere Postwachstumsökonomen überzeugt sind. Nur durch Suffizienz, sprich Wohlstandverluste, werde sich eine drohende ökologische Apokalypse verhindern lassen. Helfen kann hier nur eine neue Genügsamkeit, wer sozial nicht aufsteigen kann, nicht darf, der kann auch nicht so tief fallen. Ein Rückbau der (sozialen) Fallhöhe bedeutet nichts anderes. Doch dass diese fröhliche Sesshaftigkeit, die ja nur stellvertretend für eine allumfassende Genügsamkeit, oder Verzicht wie andere sagen, sich sozusagen durch Überzeugungsarbeit erreichen ließe,



GreenTec-Skandal: Stellungnahme des IFK

9. Juni 2013 | Von | Kategorie: Blog, Energieerzeugung, Kernenergie

(übernommen von der Webseite “Dual Fluid Reactor“)

Stellungnahme des Instituts für Festkörper-Kernphysik gGmbH zur „Denominierung” des Dual Fluid Reaktors bei den Greentec-Awards 2013

Stellungnahme IFK zu den Greentec-Awards 2013

Unser Team entwickelte in jahrelanger Arbeit in Kooperation mit Wissenschaftlern aus der Kernphysik und dem Ingenieurswesen den Dual Fluid Reaktor. Es handelt sich hierbei um einen extrem umweltfreundlichen Lösungsvorschlag sowohl für die Energieprobleme im allgemeinen als auch für das sogenannte „nukleare Abfallproblem”. Auch die kostengünstige Produktion von Treibstoffen ist damit vollständig CO2-frei möglich.

Für ein großtechnisches Projekt eher ungewöhnlich, legten wir bereits in einer frühen Implementierungsphase und nachdem ausreichender Patentschutz bestand, nicht nur die technische, sondern insbesondere auch die ökonomische Machbarkeit dieses Konzepts ausführlich in mehreren Publikationen dar, unter anderem in einer Veröffentlichung, die von der internationalen Atomenergiebehörde IAEO begutachtet wurde.

Am 31. März 2013 reichten wir unseren Vorschlag gemäß den Teilnahmebedingungen bei den „Greentec-Awards”, Europas größtem Umwelt- und Wirtschaftswettbewerb, ein und gewannen das Online-Voting am 10. Mai mit deutlichem Abstand. Laut Wettbewerbsregeln sind wir damit automatisch einer von 3 Nominierten in unserer Kategorie („Galileo-Wissenspreis”), was uns am 22. Mai auch per Email in Form eines Glückwunschschreibens mit einer Einladung zur Preisverleihungs-Gala am 30. August 2013 in



Greentec Awards: Macher stemmen sich gegen Online-Voting

9. Juni 2013 | Von | Kategorie: Artikel, Energieerzeugung, Kernenergie, Medien

ego150Kleine Kinder erfinden gerne neue Spiele. Sie sind da sehr kreativ, insbesondere wenn es mit Karten oder Würfeln gegen Erwachsene geht. Gemein ist diesen Ideen eine gewisse Dynamik ihrer Regelwerke. Die abhängig vom Spielverlauf immer gerade so neu definiert werden, daß Mutter oder Vater auf die Verliererstraße geraten. Kindern sieht man so etwas natürlich nach. Sie lernen noch früh genug, einmal getroffene Vereinbarungen und Regeln einzuhalten oder nur in gegenseitigem Einvernehmen zu ändern. Und das, obwohl manche Erwachsene in dieser Hinsicht keine Vorbilder sind. Ein besonders schlechtes Beispiel stellen die Veranstalter der GreenTec Awards dar.

Die GreenTec Awards werden mit dem Ziel veranstaltet, ökologisches und ökonomisches Engagement und den Einsatz von Umwelttechnologien zu fördern. Unter GreenTec verstehen wir Unternehmen, Technologien, Produkte, Innovationen und Dienstleistungen, die einen Beitrag dazu leisten, die Umwelt und Ressourcen im Sinne ökologischer Nachhaltigkeit zu schonen und Schadstoffe zu vermeiden und zu reduzieren. Dabei steht der Technologiefokus in enger Verbindung mit dem Effizienzbegriff, also der ökonomisch sinnvollen Umsetzung.

Wer auch immer glaubt, diesem Anspruch zu genügen, konnte sich bis zum 31. März 2013 in einer von neun vorgegebenen Kategorien (Energie, Luftfahrt, Mobilität, …) mit seinem Projekt bewerben. Außer einer Holzkugel in gewöhnungsbedürftiger Gestaltung gibt es dabei übrigens



Abschied von der Klimarettung?

6. Juni 2013 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Biomasse, Energieerzeugung, Energiewende, Erdgas, Erdöl, Kernenergie, Kohle, Photovoltaik, Wasserkraft, Windkraft

Windrad KopieEine europäische Regierung, die infolge einer Strompreisrevolte zurücktreten musste – eine solche Prophezeiung hätte man noch Anfang 2013 als Hirngespinst belächelt. Ein deutscher Umweltminister, der zugibt, dass die Energiewende mehr als eine Billion € kosten wird – noch vor einem halben Jahr völlig undenkbar. Nicht nur in Deutschland, auch in immer mehr europäischen Ländern mehren sich inzwischen die Anzeichen, dass die Bevölkerung gegen die als „Klimarettung“ maskierte Abzocke bei der Stromversorgung aufzubegehren beginnt. Dies könnte zugleich eine dramatische Wende bei den Diskussionen über die CO2-Frage einläuten.

 

Das Klima wird durch die Menschheit ruiniert. Nobelpreisträger wie Al Gore und Professoren wie Mojib Latif und Hans Joachim Schellnhuber werden nicht müde zu behaupten, dass steigende CO2-Gehalte in der Luft zu einem Treibhauseffekt führen, der noch innerhalb dieses Jahrhunderts katastrophale Ausmaβe annehmen werde. Man droht mit Naturkatastrophen, Dürren, sich häufenden Extremwetterereignissen und einem lebensbedrohlichen Anstieg des Meeresspiegels. Die Massivität und Bandbreite, mit der diese Thesen vertreten werden, führt zu einer zunehmenden Diskriminierung abweichender Meinungen. Einen traurigen Höhepunkt fand dies in der Forderung eines in Österreich lehrenden Professors, für Leugner des Klimawandels die Todesstrafe einzuführen. Unterdessen machen gewitzte Zeitgenossen mit der Angst vor dem Klimawandel glänzende Geschäfte. In



Thorium, billiger als Kohle

30. Mai 2013 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Kernenergie, Klimawandel, Technium

thoriumbilligerRobert Hargraves greift tief in die Alarmistenmottenkiste, als er auf einem Vortrag, am 9. November 2012, vor der »Thayer Scholl of Engineering at Dartmouth« über die Chancen des Thorium-Flüssigsalzrektors hält. Sämtliche Schreckensszennarien, selbst solche welche den Alarmisten in der Klimadebatte so langsam zu peinlich sind, werden angesprochen. Doch diesen Aspekt seines Vortrages können wir vernachlässigen, es ist nur interessant festzustellen, dass sein hier vorgestelltes Programm für die Entwicklung und Nutzung des Thorium-Flüssigsalzreaktors auch im Interesse der Klimaschützer ist. Nur spricht er aus, was offensichtlich ist: Sämtliche Versuche mittels internationaler oder bilateraler oder nationaler Programme die CO₂-Emissionen zu reduzieren sind gescheitert, und haben auch in Zukunft keinen Aussicht auf Erfolg.

Der Schlüssel zum Erfolg einer Reduzierung von Treibhausgasen, wie ich jetzt einfach mal unkommentiert sage, liegt nicht in Verzicht oder Regulierungen wie Cap & Trade, sondern in der Aussicht Energie bereitzustellen, die billiger als die aus Kohle ist. Und hier sieht er mit den sogenannten »Erneuerbaren« kein Chance. Die sind und bleiben einfach zu teuer, zu unzuverlässig, und es ist nicht abzusehen ob und wann dies sich ändern könnte. An Kohle kommen die nicht ran, also werden sie ein Spielzeug von eher reichen Ländern bleiben. Ganz anders der LFTR



Der Dual Fluid Reaktor – ein neues Konzept für einen Kernreaktor

29. Mai 2013 | Von | Kategorie: Artikel, Energieerzeugung, Energiewende, Innovationspolitik, Kernenergie, Technium, Wirtschaftsförderung

Der folgende Text wurde von Götz Ruprecht und seinen Kollegen beim IFK für Science Skeptical erstellt. Er wurde gegenüber bereits im Internet (bspw. bei EIKE) veröffentlichten Versionen überarbeitet und erweitert. Es handelt sich hier um ein kleines Dankeschön für unseren Aufruf, den DFR bei den Greentec Awards zu unterstützen. Was ja auch funktioniert hat. In ihrer Kategorie (“Galileo Wissenspreis”) erhielt diese Invention die mit Abstand meisten Stimmen und gehört damit zu den drei nominierten Ideen. Am 4. Juni soll die Jury den endgültigen Sieger bestimmen. Man darf gespannt sein.  


Bei der Spaltung eines Atomkerns wird 100 Millionen mal so viel Energie freigesetzt wie bei der Verbrennung eines Kohlenstoffatoms. In Anbetracht dieses Verhältnisses ist es erschreckend, dass heutige Nukleartechnik nur 3-4 mal so effektiv Strom erzeugt wie Kohle- und Gaskraftwerke (siehe dazu auch die begutachtete Veröffentlichung zu Erntefaktoren, Preprint hier). Natürlich ist für die Nutzung eines Energieträgers mit derartig hoher Energiedichte auch ein höherer Aufwand erforderlich, insbesondere für die Förderung von Uran und Thorium verglichen mit Kohle, Gas und Öl. Die eigentliche Ursache dieses extremen Missverhältnisses liegt jedoch im militärischen Ursprung der Kerntechnik. Dort zur Perfektion entwickelt, verlieren viele Konzepte, allem voran die Verwendung fester Brennelemente, ihren Bezug, wenn sie auf zivile