Energieerzeugung



Bioenergiedorf Jühnde muss mit Öl zuheizen

11. Februar 2012 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Biomasse, Blog, Energieerzeugung, Erdöl, Klimawandel

Jühnde bei Göttingen war das erste Bioenergiedorf und wurde 2006 eingerichtet. Wie der NDR in seiner Sendung Hallo Niedersachsen 19:30 gestern berichtete, reichen die Heizkapazitäten im Bioenergiedorf Jühnde nicht aus und es musste in den letzten kalten Tagen mit Öl zugeheizt werden.



Kalter Februar führt zu Stromengpässen – Erneuerbare Energien wirken destabilisierend!

11. Februar 2012 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Energieerzeugung, Kernenergie, Klimawandel, Kohle

Durch die eisigen Temperaturen haben die Deutschen in diesem Winter (Februar) ihre Heizungen deutlich höher gedreht, als in anderen Jahren und so für einen Stromengpass gesorgt.



Kleine Leseempfehlung

7. Februar 2012 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Medien, Windkraft

Windräder in Deutschland
Durchs Land der Riesen

Von Winand von Petersdorff     F.A.Z vom 05.02.2012

Von Ostfriesland bis nach Bayern: Windräder, wohin das Auge blickt. Auf einer Winterreise durch ein neues Deutschland bekommt man eine Ahnung, was aus diesem Land wird, wenn die Ökostrom-Pläne Wirklichkeit geworden sind.

Diese etwas längere Geschichte hat mich zu Herzen gerührt, zeigt sie uns doch den ganzen Wahn der Windkraft in konzentrierter Erzählform samt vieler Einzelschiksale.
Bemerkenswert sind auch die Methoden der Windkraftlobby, die Gewinner und Verlierer der Verschandelung unserer Landschaft, der Kampf gegen sprichwörtliche Windmühlen Einzelner und was wir unserer Natur und den darin lebenden Menschen antun.

Ein Satz der mich besonders erschüttert hat, wurde von Hans-Joachim Mengel, Politikprofessor an der Freien Universität Berlin, ausgesprochen.

„Wir erleben die schlimmsten Verheerungen des Landes seit dem Dreißigjährigen Krieg“

Einige kleine Textpassagen möchte ich Euch trotzdem nicht vorenthalten, den Rest möget Ihr bitte im Original bei der FAZ nachlesen.

Die Profiteure und grünen Überzeugungstäter stehen vereint gegen Naturschützer und Bürger, die Lärm und die Verschandelung der Landschaft fürchten. Es ist ein ungleicher Kampf: Die Windmacher haben das Geld, Erfahrung, gute Anwälte und Gutachter. Sie kennen jede Lücke im Planungsrecht, setzen Gemeinderäte unter Druck oder locken mit sogenannten Bürgerbeteiligungsmodellen,



Ein Termin bei der Kanzlerin?

4. Februar 2012 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Energieerzeugung, Innovationspolitik, Kernenergie, Politik, Wirtschaftsförderung

„Die Absender jener zehn Vorschläge, denen die meisten Nutzer ihre Stimme gegeben haben, werden nach dem Ende des Zukunftsdialogs ins Bundeskanzleramt eingeladen, um mit der Bundeskanzlerin über ihre Ideen zu sprechen.“

So heißt es im neuen Zukunftsdialog der Bundeskanzlerin.

Ich würde auch gerne mal direkt mit der Kanzlerin sprechen. Und ich hänge der Illusion an, man könne die Physikerin Angela Merkel mit einer neuen Idee für eine saubere, sichere, verläßliche und preiswerte Energieversorgung erreichen. Ich habe daher einen kurzen Text geschrieben, um eine aus meiner Sicht sehr vielversprechende Erfindung, den Thorium-Flüssigsalzreaktor, dem Publikum näherzubringen.

Hier ist er:

Thorium als Energiequelle

Vorschlag: Die Bundesregierung soll ein ambitioniertes Programm zur Entwicklung und Realisierung des Thorium-Flüssigsalzreaktors auflegen.

Nein, ich möchte hier nicht den Anstoß für die Fortsetzung einer ideologiebasierten Energiedebatte liefern, die von beiden Seiten voller Fanatismus und Bitterkeit geführt wird. Wollen wir denn nicht alle dasselbe? Eine bessere Zukunft für uns und unsere Kinder? Wenn wir uns doch in diesem Ziel einig sind, ist es dann nicht möglich, Gräben zu überwinden und die klügsten unserer jeweiligen Ideen miteinander zu verbinden, statt Gegensätze zu betonen und sich gegenseitig zu neutralisieren?

Auch und gerade als Befürworter der Kernenergie bin ich zu Einsicht in der



Freiburger Öko-Institut bescheinigt schlechte Klimabilanz für Elektroautos

31. Januar 2012 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Energieerzeugung, Klimawandel, Politik

Im Auftrag des Umweltbundesamtes hat das Freiburger Öko-Institut gerade eine Studie über Elektroautos veröffentlicht. Demnach sind Elektoautos für das Klima schädlicher als Autos, die mit effizienten Benzinmotoren fahren.



Deutschlands Energiediät – Teil 2: Gegen alle Trends

30. Januar 2012 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Energieerzeugung, Innovationspolitik, Politik, Wirtschaftsförderung

Wir hatten einen Kohlenkeller. Die Erinnerung an diese Episode meiner frühesten Kindheit ist natürlich nur noch schwach. Aber die regelmäßige Lieferung durch den örtlichen Brennstoffhändler, die es damals noch in fast jedem Stadtteil gab, gehörte zu den kindgerechten Attraktionen, die man wohl nie vergißt. Durch das Fenster wurden die Eierkohlen direkt in den Keller geschüttet, Staub und Lärm inklusive. Mein Vater dann nahm die Aufgabe wahr, ständig kleine Portionen zur Versorgung unserer Heizung nach oben zu tragen. Ich kann mich auch an die große Begeisterung und den Gewinn an Lebensqualität erinnern, die mit der Umstellung auf eine strombetriebene Nachtspeicherheizung verbunden waren. Ja tatsächlich, elektrische Energie galt für einige Jahre als die Lösung aller Probleme, sie beinhaltete – man mag es sich kaum vorstellen – das Versprechen ständig sinkender Kosten bei ständig wachsender Verfügbarkeit. Heute nun heize ich mit Gas, das durch eine Leitung direkt in unser Haus gelangt. Und wieder blicke ich optimistisch in die Zukunft, denn Gas erscheint als zukunftssicher. Das Angebot wird steigen, die Preise werden fallen. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Abbildung 1 vermittelt einen Teil dieser Geschichte. Sie zeigt die Struktur des Primärenergieträgeraufkommens für Deutschland von 1950 bis 2010. In den Aufbaujahren der Nachkriegszeit dominierten Stein- und



Deutschlands Energiediät – Teil 1: Verzicht statt Fortschritt

25. Januar 2012 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Energieerzeugung, Kohle, Politik, Wirtschaftsförderung

Gelbglühend bahnt sich das zähflüssige Roheisen seinen Weg durch die in den Boden der großen Halle eingelassenen Kanäle. Das Sprühen der Funken an der Abstichöffnung, das Leuchten der Schmelze, die auch in mehreren Metern spürbare, fast heimelige Wärme und die Gestalten in den silbernen Anzügen unmittelbar am Hochofen vermitteln eine dem Büroarbeiter fremd gewordene Welt. In der nicht flüchtige und virtuelle Produkte entstehen, sondern der Einsatz von Energie zur Umwandlung von Stoffen reale, fühlbare und dauerhafte Werte hervorbringt. Stahl. Der Werkstoff, der unsere Lebenswelt wie kaum ein zweiter durchdringt und prägt. Der Besuch im Hüttenwerk mag vielen in der Besuchergruppe wie eine Reise in eine fremde Welt vorkommen. Es ist laut und schmutzig, die Dimensionen der Hallen und Maschinen sind für die an die Enge kleiner Zimmer gewöhnten Augen nur schwer zu erfassen. Der Hochofen selbst, die Pfannenwagen, mit denen auf Schienensträngen das Roheisen in das Stahlwerk gelangt, die tiefroten Brammen, die dieses wieder verlassen, um durch kilometerlange Walzstraßen zu Blechen geformt zu werden – all dies macht Begriffe wie Leistung und Kraft erfahrbar. Energie ist nicht das Leuchten der Betriebsanzeigediode am Monitor des Umweltaktivisten. Energie – das ist die Fähigkeit, große Mengen an Materie umzuwandeln. Energie sind nicht 22