Energieerzeugung



Klimaforscher James Hansen – Amerika und die Welt braucht Kernkraft

19. April 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Kernenergie, Klimawandel

Einer der weltweit bekanntesten Klimaforscher ist der amerikanische NASA-Wissenschaftler James Hansen. Er ist Direktor des Goddard Institute for Space Studies (GISS) der NASA und Professor für Erd- und Umweltwissenschaften an der Columbia University. Bekannt wurde Hansen besonders in den 1980ern als einer der ersten Wissenschaftler, der eindringlich vor den Gefahren der globalen Erwärmung warnte.

In den 1960er und frühen 1970er Jahren hat ein Großteil der Klimawissenschaftler noch eine globale Abkühlung befürchtet. Sowohl natürliche Einflüsse, als auch die zunehmende Luftverschmutzung durch Aerosole wurden als Ursache diskutiert. Gegen Ende der 1970er Jahre setzte sich dann die Ansicht durch, dass mit der Zeit eine CO2 bedingte Erwärmung dem kühlenden Einfluss der Aerosole überwiegen würde. Heute geht man davon aus, dass die Aerosole den Temperaturanstieg durch CO2 nur “maskieren” und eher eine unterordnete Rolle spielen. Diese Ansicht geht auf eine Arbeit von James Hansen aus dem Jahre 1978 zurück.

Von sich reden machte James Hansen aber erst zehn Jahre später, als er im Jahre 1988 eine Rede vor dem US-Kongress hielt. In der Rede warnte er eindrücklich vor den Folgen des Klimawandels. Hansens Vortrag war geschickt inszeniert. Er hatte seine Anhörung bewusst auf Ende Juli legen lassen, in der Hoffnung auf hohe



Spanien erzeugt Solarstrom mit Diesel-Generatoren

15. April 2010 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Energieerzeugung, Profiteure

In Spanien wird derzeit ein Skandal ganz besonderer Qualität aufgedeckt. Bei Inspektionen ist dort herausgekommen, dass einige Solarkraftwerke auch in der Nacht in der Lage waren, Strom zu produzieren. Damit wurde offensichtlich bestätigt, was wir in Deutschland spätestens seit den 70er Jahren schon wussten. Die Sonne scheint bei Tag und Nacht….Eviva España.

Weil aber die spanischen Inspektoren dieses Lied offenbar nicht kannten, suchten sie nach einer anderen Erklärung für dieses wundersame Phänomen – und wurden fündig. Die Betreiber der Solarkraftwerke hatten der Kraft der Sonne offenbar dadurch nachgeholfen, dass sie Diesel-Generatoren mitlaufen ließen und den so erzeugten Strom als teuren Solarstrom deklariert mit ins Netz einspeisten.

Der bisherige Schaden durch den Betrug wurde auf 2,6 Millionen Euro beziffert. Die nächtlichen Einspeisungen wurden bei Kraftwerken in La-Mancha, den Kanarischen Inseln und Andalusien festgestellt. Nach Angaben eines Branchenexperten stellt diese Summe aber nur die Spitze des Eisbergs dar. Schließlich ist es nicht möglich festzustellen, wie viel Strom am Tage mit diesen Generatoren produziert und illegal ins Netz eingespeist wurde.

Den Medien in Deutschland war dieser Fall bislang noch keine Berichterstattung wert, lediglich in der liberalen Schweiz wurde in den Zeitungen darüber berichtet.

Man darf gespannt sein, was sich die



Biosprit und Rinderzucht – mit zwei Mythen im Klimaschutz wird aufgeräumt

13. April 2010 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Politik

Als Ergebnis von Studien ist jetzt herausgekommen:

1. Das Zehn-Prozent-Ziel für Biodiesel würde mehr Schaden anrichten als nützen

2. Grasende Kühe verbessern die Lachgas-Bilanz

Die Ergebnisse der internen EU-Kommissionsstudien zum Thema Biosprit sind brisant. Wenn Autos in Europa bis 2020 tatsächlich zu zehn Prozent mit erneuerbaren Energien angetrieben werden müssen, drohen massive Schäden für Umwelt und arme Bevölkerungsgruppen weltweit.

Bereits seit Juli 2009 sind die Studien fertig. Doch die EU-Kommission hielt die Ergebnisse der vier Studien geheim und weigert sich, diese der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.

Schon seit Jahren gibt es massive Zweifel an den Segnungen des Biosprits, dessen Einsatz im großen Stil notwendig wäre, um das Ziel zu erreichen. Dass Energiepflanzen wie Raps den Anbau von Nahrungsmittelpflanzen verdrängen und zu Knappheiten bei Lebensmitteln beitragen können, ist dabei nur ein Problem.

Auch die Klimabilanz von Biosprit ist durchwachsen: Der Anbau der Nutzpflanzen ist in vielen Fällen so energieintensiv, dass unterm Strich mehr CO2 ausgestoßen als eingespart wird.

Diese Ergebnisse sind nicht neu. Schon im Jahr 2007 hat eine internationale Arbeitsgruppe von Wissenschaftlern um den Chemie-Nobelpreisträger Paul Crutzen folgendes festgestellt:

Biosprit ist klimaschädlicher als Benzin. Der Grund liegt in dem gefährlichen Stickoxid (N2O, Lachgas), welches vor allem beim Düngen der



Mythos Ölpreis

14. März 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Energieerzeugung, Erdöl, Politik

Der Frage nach der Verfügbarkeit von Erdöl bin ich ja bereits vor kurzem hier nachgegangen. Ich gelange dabei zum dem Schluß, daß über Planungshorizonte von 20 bis 25 Jahren Engpässe nicht zu erwarten und auch über längere Zeiträume (bis in etwa 100 Jahren) eher unwahrscheinlich sind.

Die gegenteilige Idee wird von den Ökologisten oft als zusätzliche Untermauerung für ihre Vorstellungen von der Zukunft der Energieerzeugung und insbesondere der Zukunft der Mobilität verwendet. Sie ist nicht nur in den Medien, sondern auch in Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft weit verbreitet. Dabei gibt es keinerlei Hinweise auf den Wahrheitsgehalt dieser Spekulation. Keine reale Statistik, gleich, welche Daten betrachtet werden, kann derzeit als Begründung für die Angst vor dem Ende des Erdöls herangezogen werden. Seine Verknappung ist eine Phantasie von und über die Zukunft, sie findet vielleicht irgendwann statt, vielleicht auch nicht. Das Ende des Erdölzeitalters kann in der Gegenwart nicht ausgerufen werden.

Für die Bevölkerung ist es dabei nicht einmal erforderlich, sich in Verbrauchsdaten der Vergangenheit, in Fragen über Heizung und Verbrennungsmotoren, in Themen wie die Entwicklung der Mobilität oder den sozioökonomischen Wandel einzuarbeiten. Daß Erdöl nicht knapp ist, merkt man bei jeder Fahrt zur Tankstelle. Man kann seine Derivate, ob Benzin,



Warum regenerative Energien in Deutschland keine Zukunft haben

11. März 2010 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Emissionshandel, Energieerzeugung, Klimawandel, Politik, Profiteure

Im Sinne eines nachhaltigen Klimaschutzes sind regenerative Energien derzeit in aller Munde. Wie realistisch ist aber eine Voll-Versorgung durch regenerative Energien in Deutschland? Und was bringt es für das Klima?

Zu den regenerativen, oder Erneuerbaren Energien (EE) gehören Wasserkraft, Windenergie, Biomasse und Biogas, Solarthermie und Photovoltaik und die Erdwärme (Geothermie).

Kann man mit diesen Energieformen den Primärenergieverbrauch in Deutschland abdecken?

Der Primärenergieverbrauch ist der Gesamtenergieverbrauch mit Strom, Wärme und Verkehr in Deutschland. Der primäre Energiebedarf Deutschlands wird derzeit zu über 90% aus den konventionellen Energieträgern Öl, Kohle, Gas und Kernenergie gedeckt. Die EE machen weniger als 10% aus.

Schaut man sich nur den Stromanteil an, so werden ca. 15% des Strombedarfes in Deutschland durch die EE gedeckt. Davon ca. 0,003% aus Erdwärme, 0,6% aus Photovoltaik, 3,4% aus Wasserkraft, 4,2% aus Biomasse und 6,6% aus Windenergie.

Vor allem die Photovoltaik- und Windkraftanlagen werden derzeit in Deutschland stakt beworben und ausgebaut. Hier besteht das größte Potential, zumindest, wenn man den Versprechungen der Werbung und den laufenden Kampagnen glauben schenkt.

Biomasse und Wasserkraft sind weitgehend ausgebaut. Der Ausbau der Biomasse ist alleine durch die landwirtschaftlichen Flächen sehr beschränkt und die Flüsse sind weitgehend ausgebaut, so dass hier keine großen Steigerungsraten zu erwarten sind.



Das Erdölzeitalter beginnt

17. Februar 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Energieerzeugung, Erdöl, Klimawandel

Man kann die ob der Entwicklung unseres Klimas ängstlichen und besorgten Zeitgenossen mit der Unmöglichkeit konfrontieren, schlechtes Wetter zu vermeiden. Man kann auch  mit den Wissenslücken in den Projektionen der künftigen klimatischen Bedingungen argumentieren. In jedem Fall lautet eine beliebte Rückzugsposition, die Maßnahmen zur Vermeidung des Klimawandels wären auch ohne diesen sinnvoll. Denn eine Umstellung unserer Energieversorgung auf „kohlenstoffarme“ Energieträger müsse sein. Insbesondere Erdöl stünde bald nicht mehr zur Verfügung. Das Ende des Erdölzeitalters wäre gekommen.

Oft wird die Hypothese über das globale Fördermaximum („Peak Oil“) ins Feld geführt. Wenn denn die Neufunde die Fördermengen nicht mehr ausgleichen oder übertreffen, so die Kernaussage dieser Idee, dann werden immer knappere Reserven auf eine immer größere Nachfrage treffen. Enorm steigende Preise könnten in der Folge ökonomisches Chaos verursachen. Und irgendwann wäre das Angebot zu klein, um unsere gegenwärtige Zivilisationsstufe zu halten. Aus dieser düsteren Zukunft einer in das Mittelalter zurückgeworfenen Welt winkt Mad Max den Ängstlichen im Traume bereits zu.

Ist diese Befürchtung realistisch?

Reserven und Ressourcen

Diese Fieberphantasien sind oft Folge eines mangelnden Verständnisses für die Differenzen und Kopplungen zwischen Reserven und Ressourcen. Und sie beinhalten einen unverständlichen Pessimismus hinsichtlich der Kreativität unserer Techniker und Ingenieure.

Die Erdölressourcen entstammen im wesentlichen



Zurück in die vorindustrielle Kultur ?

18. Januar 2010 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Ernährung

Vor GewitterEs fing ganz harmlos an, erst im Garten Center, dann in den Versand-Katalogen, zum Schluss haben selbst die Discounter nach und mitgezogen:

Es war “in”, im Garten oder auf der Terrasse einen Feuerkorb nicht nur stehen zu haben, nein, ihn auch mit dicken Scheiten Holz zu betreiben. Ist der perspektivische Sommer einer der kälteren?
Oder soll der gemeine Bürger wieder anfangen, sich an offenes Feuer zu gewöhnen?

Fest steht, in der Ökobilanz vieler Klimaerwärmungshysteriker mit Öko-Heizung und Öko überhaupt, tauchte dieser Holzverbrauch und CO2-Zuwachs nicht auf. Nun gut.

Im Zuge des so genannten Klimaschutzes kam man ja mal auf die glorreiche Idee, alles Mögliche in Sprit, Diesel etc umwandeln zu wollen, das zu manch Auswüchsen führte, die nicht eigentlich im Sinne der Erfinder waren, Biosprit aus Getreide, um nur ein Beispiel zu nennen. Brasilien baut “en masse” Zuckerrohr an, um daraus Ethanol herzustellen, der Mais in den USA galoppiert preislich davon, eher bekommt man wohl Sprit aus Mais statt Polenta…..

Ich kann mich erinnern, früher mein Aquarium mit CO2 gedüngt zu haben, ganz primitiv, mit Zuckerwasser und Hefe in einer Flasche, und das CO2 wurde dann über einen Schlauch ins Aquarium geleitet, in der Flasche blieb dann Alkohol in irgend