Energieerzeugung



Die Energiezukunft Deutschlands Teil 3-Der zukünftiger Nettostrombedarf Deutschlands im Jahr 2050

10. April 2011 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Energieerzeugung

Hinweis, dieser Artikel ist dynamisch aufgebaut, wenn es mir die Zeit erlaubt, werden Hinweise und Bilder/Grafiken zeitnah eingearbeitet, natürlich dürfen alle anderen Schreibberechtigten Teile hinzufügen zur Vervollständigung des Artikels.

Dieser Teil stellt das Grundgerüst unserer Analyse dar, denn nur wenn man weiß wie viel Strom wir zukünftige benötigen, kann man abschätzen wie hoch die Erzeugerkapazitäten im Jahr 2050 sein müssen.

Wer die große Anzahl diesbezüglicher Studien kennt, weiß das wir uns in einen Rahmen von 460 TWh (Energiekonzept der Grünen) bis zu 700 TWh (SRU Szenario 2) bewegen. Viele Faktoren beeinflussen den zukünftigen Stromverbrauch und eigentlich finde ich es persönlich vermessen ein Prognose für 2050 abzugeben, sind viele technische Entwicklungen noch nicht abzuschätzen, sind viele andere Faktoren heute noch unbekannt.

Widmen wir uns also den Faktoren die wir heute kennen und versuchen deren Einfluss etwas näher zu beleuchten.

1. Energieeffizienz und Einsparpotentiale

(Platzhalter)

2. Faktoren die zu höheren Stromverbräuchen führen werden

-das große Thema IT und Kommunikation

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-Wärmepumpen, Ersatz fossiler Energieträger zur Beheizung/Kühlung des Gebäudebestandes

(Platzhalter)

-E-Mobilität

(Wer sich die Folgen der Transformation unserer Gesellschaft verdeutlicht, sollte erkennen das 2050 der  individuelle Personenverkehr so wie wir ihn heute kennen nicht mehr geben wird. Der Fokus wird auf Vermeidung/Verminderung von



Inseln der Stabilität

8. April 2011 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Energieerzeugung, Erdgas, Kohle

Beim Anblick der fraktal anmutenden Strukturen eines großen Chemiewerkes stellt sich mir unweigerlich die Frage, ob man denn immer ganz genau weiß, in welchem Rohr welches Produkt fließt oder fließen sollte. Im Verlauf der Jahrzehnte gehen schließlich Dokumente und Pläne verloren, Betriebszustände werden umgestellt, das Personal ändert sich. Bei der Rundfahrt durch die Anlage, die mit mehr als 500 Hektar viel zu groß für einen Rundgang ist, konnte der Vertreter des Unternehmens angesichts dieser Anmerkung sein Schmunzeln nicht verbergen. Ja, so räumte er ein, Informationsverluste dieser Art geschähen durchaus – und nicht einmal selten. Wenn niemand mehr da sei, von den alten Hasen, in deren Köpfen die erforderlichen Kenntnisse noch steckten, dann bliebe oft nur eine Möglichkeit: Man müsse die Leitungen abgehen, um zu sehen, woher sie kommen und wohin sie führen.

Die verwirrende Komplexität einer modernen chemischen Großproduktion scheint mir eine nützliche Metapher für das vielbeschworene „Smart Grid“ zu sein. Für das „intelligente Stromnetz“, das sowohl als notwendige wie auch als hinreichende Vorbedingung des von vielen herbeigesehnten „Zeitalters der NIEs“ gilt. Denn seine Komplexität hinsichtlich der statischen Infrastrukturen wie auch hinsichtlich der dynamischen Zustandsänderungen spottet jeder Beschreibung. Und wer sich gelegentlich Problemen wie den einleitend geschilderten gegenübersieht,



Die Energiezukunft Deutschlands Teil 2 – Das Konzept

6. April 2011 | Von | Kategorie: Blog, Energieerzeugung

Sehr geehrte Leser und Mitstreiter, es wird langsam Zeit unser Projekt weiter zu führen. Nachdem wir jetzt schon eine Menge Wissen und Links angehäuft haben, ist es an der Zeit den nächsten Schritt zu gehen.

Das Grundgerüst der Analyse.

Ich werde nachfolgend versuchen eine gewisse Reihenfolge vorzuschlagen, die ich hier dann gerne zur Diskussion stellen würde.

Meine eigentliche Idee ist folgende, da  die endgültige Version unserer Analyse verdammt groß werden wird, möchte ich diese am Ende als PDF hinterlegen und nur die Zusammenfassung als Artikel einstellen. Wenn jemand Lust hat zu gewissen Absätzen einen Text beizusteuern, wäre ich verdammt Dankbar dafür. Besonders Themen die sich mit Statistik und Handel/EEX beschäftigen, liegen mir nicht besonders weil mir da einfach die Erfahrung fehlt.

Zu Beginn möchte ich eine Grafik einfügen, die sich der geneigte Leser in aller Ruhe ansehen sollte. Um was geht es eigentlich bei der Transformation der Energiewirtschaft in Richtung 100% Erneuerbarer Energien ? Richtig, durch CO2- induzierten, menschengemachten Klimawandel und deshalb folgernd, die Verminderung des CO2 Ausstoßes Deutschland um xx % bis zum Jahr 2050. Als zweiten Grund geben die Befürworter dieser Transformation die schwindenden Vorräte an fossilen Brennstoffen und Ausgangsmaterialien für Kernbrennstoffen an.

(Sollte jemand eine aktuellere



Energiepolitik endgültig in der Sackgasse

3. April 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Energieerzeugung, Politik

Erinnern wir uns: Noch vor wenigen Wochen wußte die Regierung ganz genau, in welche Richtung ihre Energiepolitik marschieren muß: Die erneuerbaren Energien als alle Probleme lösende Verheißung am Horizont mit der Kernenergie als „Brückentechnologie“.

Um diese Brückentechnologie aus der rot-grünen Laufzeitbeschränkung zu befreien, gab es dann vor nicht langer Zeit das Gesetz zur Laufzeitverlängerung, das bereits Zeichen von innerer Zerrissenheit der Koalition aufwies. Das war dann auch schon alles. Von einer konsequenten, vorausschauenden, dem extrem energieabhängigen Industriestandort Deutschland dienenden Politik war schon damals nichts zu sehen.

Die Widersprüche der bisherigen Energiepolitik
Bereits diese Politik war von Widersprüchen und von der Nichtbeachtung entscheidender Tatsachen gekennzeichnet:

Es ging immer nur um die Stromerzeugung, genau wie es die Grünen von Anfang an in ihrer ideologischen Verengung auf Kernenergie und Kohlekraftwerke postulierten und wie es die schwarz-gelbe Bundesregierung unbegreiflicherweise übernahm und fortsetzte.

Daß die weitaus größte Energiemenge in unserem Land der milden Sommer und kalten Winter in die Wärmeerzeugung fließt und die mit Absicht fernab der Ballungszentren errichteten Kern- und Kohlekraftwerke niemals mit ihrer großen Abwärme (70 % bei Kernkraft, 60% bei Kohlestrom) über logischerweise auch fehlende Fernheiznetze zur Heizung von Wohn- und Gewerbegebäuden beitragen konnten und daß deshalb Erdgas und Heizöl in riesiger



Ein Aufruf an unsere Leser II – Fragen zum Speicherbedarf

31. März 2011 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Energieerzeugung, Politik, Windkraft

Ich habe ein paar Überlegungen angestellt die ich hier gerne zur Diskussion stellen möchte.

Unser (einziger) deutscher Vorzeige-Offshore-Windpark Alpha Ventus soll pro Jahr bei geschätzten 3.800 Volllaststunden

12 x 5 MW x 3.800 h = 228.000 MWh = 228 GWh

Strom produzieren. Weil der Wind aber ein so unsteter Geselle ist, muss man diesen Strom speichern können. Ich erfahre von Wolfgang Flamme in einer Überschlagskalkulation:

2/3 der Windenergieerzeugung entfallen auf ein Halbjahr. Es müßte also etwa 1/6 der jährlichen Energieerzeugung mal 1/2 Jahr – also ein mittlerer Monatsbedarf gespeichert werden.

Alles klar. Annahme Nummer Eins: Ein Monatsbedarf als Speicher – Ich kann nicht beurteilen ob dieser Wert richtig ist, aber als Annahme für dieses Gedankenexperiment erscheint er mir erst einmal ausreichend,

Das würde jendenfalls bedeuten dass ich, wenn ich Windkraft im ganz großen Stil betreiben will, für einen Winpark wie Alpha Ventus einen dynamischen Speicher in der Größenordnung von

228 GWh / 12 = 19 Gwh

benötige.

Die einzig bislang in Deutschland eingesetzten Speicher sind Pumpspeicherseen. Der Speicher mit der größten Kapazität ist das Pumpspeicherwerk Goldisthal im Thüringer Schiefergebirge. Er hat eine Kapazität von 8.480 MWh, also knapp 8,5 GWh. Man bräuchte also allein für Alpha Ventus 2,24



Darf man Kernenergie erzwingen?

28. März 2011 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Energieerzeugung, Kernenergie, Politik

Es war nicht schwer zu erkennen und alle, von Sigmar Gabriel bis Guido Westerwelle, haben es sofort verstanden: Es ist das Thema Kernenergie, dem die Grünen ihre Wahlerfolge in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz verdanken. Ein grüner Bundeskanzler ist mittelfristig nicht länger unvorstellbar. Mit anderen grünen Forderungen dürfte kein Blumentopf zu gewinnen sein:



Plädoyer für mehr Ehrlichkeit in der Energiepolitik

27. März 2011 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Energieerzeugung, Kernenergie, Kommentare, Politik

Ursprünglich hatte die Überschrift zu diesem Artikel „Ein Aufruf zu mehr Rationalität in der Energiepolitik“ lauten sollen. Doch angesichts der Vorgänge in den letzten zwei Wochen in unserem Land erschien mir der Ausdruck Rationalität beim momentanen Gemütszustand der Deutschen absolut nicht mehr angebracht. Schließlich ist die derzeit vorherrschende Geisteshaltung in Deutschland selbst mit dem Wort hysterisch noch äußerst wohlwollend beschrieben.

Zehntausende Menschen gehen in diesen Tagen auf die Straße, um für einen sofortigen Ausstieg aus der aus ihrer Sicht unverantwortlichen Kernkraft zu fordern. Warum, so fragen diese Menschen, haben wir nicht schon längst begonnen, unsere Stromversorgung komplett auf sogenannte Erneuerbare Energien umzustellen. Wind und Sonne sind schließlich weniger gefährlich. Und auch schickt die Sonne, wie die Photovoltaik-Lobby nicht müde wird zu betonen, uns keine Rechnung.

Japaner reagieren rational
Man fragt sich unwillkürlich, warum denn nicht die Japaner schon längst auf die gleiche Idee gekommen sind. Die Voraussetzungen dort wären für Wind und Sonne sogar besser als in Deutschland. Japan liegt weiter südlich als Deutschland und hat demnach auch mehr Sonnenenergie pro Fläche zu bieten. Auch die Länge der Küstenlinie Japans beträgt ein vielfaches der deutschen Nord- und Ostseeküste. Demnach bietet gerade dieses Land optimale Standorte für die von uns favorisierten