Energieerzeugung



Die „Halbwahrheiten“ über das Energie-Autark-Haus

17. Mai 2011 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Ökologistische Mythen

Am 08.05.2011 wurde in ZDF-„UMWELT“ über das angeblich „energieautarke Haus“ von Timo Leukefeld berichtet.

SOLARKRITIK.DE hat in dem folgenden Video (Länge ca. 12 Minuten) einige „Halbwahrheiten“ kommentiert und mit weiteren Informationen ergänzt, die wichtig sind, um sich sich über dieses „ökologische Haus“ ein halbwegs objektives Bild zu machen.
So wird z.B. irreführend und „halbwahr“ behauptet, daß die im ZDF-Filmbericht gezeigten Akku-Batterien (nur) für die Speicherung des überschüssigen (!) Solarstroms vorhanden wären.
SOLARKRITIK.DE ergänzt und kommentiert im Video diese „Halbwahrheit“ mit wichtigen Informationen zum technischen Stand der Speichertechnik, nicht nur bei Batterien.
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In dem obigen Video ist auch ein Zitat von DENA-Chef Stephan Kohler zum technischen Stand der Energie-Speichertechnologie im Rahmen der Ethikkommission-Konferenz in Berlin zu finden. Stephan Kohler referiert in diesem Ausschnitt sehr glaubwürdig und fundiert im Beisein der anwesenden Energiefachleute über die Unwirtschaftlichkeit und Ineffizienz der bis heute existierenden Energie-Speichertechnologien.
SOLARKRITIK.DE hat allerderdings mehrfach Publikationen der DENA und/oder von Stephan Kohler aufgedeckt, die dokumentieren, daß es Stephan Kohler und die DENA mit der Wahrheit und Ehrlichkeit in Energiefragen nicht so genau nimmt, wenn der Adressat kein ausgewiesener Energiefachmann, sondern der „normale Bürger“ als Energielaie ist. Vor den zahlreichen Energie-Fachleuten in dieser Ethik- und


Der Markt und die Atomkraft

16. Mai 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Energieerzeugung, Kernenergie, Politik, Wirtschaftsförderung

Eine Betrachtung der Atompolitik aus libertärer Sicht.

von Kalle Kappner


„Atomkraft – Nein, danke!“ oder „Atomkraft – Ja, bitte!“ – die Fronten in der politischen Debatte scheinen klar zu sein. Hier die Grünen und Linken, die schon immer (außer natürlich vor den 80ern) gegen Atomkraft waren. Dort die Konservativen und Liberalen, als Stimme der wirtschaftlichen Vernuft, die an der Atomenergie festhalten. Exemplarisch dafür steht der Eifer, mit dem die rot-grüne Bundesregierung den Ausstieg forciert hat, der dann später von der schwarz-gelben Regierung wieder verwässert wurde. Emotionen spielen natürlich eine wichtige Rolle. Nicht anders lässt sich die enorme Politisierung der Energiefrage erklären: Wenn die übliche linksgrüne Klientel gegen Atomkraft ist, muss man als Liberaler scheinbar zwingend dafür sein und AKWs mit Zähnen und Klauen verteidigen. Als Linker braucht es oftmals überhaupt keine Begründung mehr für eine ablehnende Haltung zur Atomkraft. Man ist halt dagegen. Das S21-Phänomen scheint sich zu wiederholen. Als die linksgrüne Klientel gegen S21 auf die Straße ging (freilich nicht, um gegen Steuergeldverschwendung zu protestieren, sondern um das Steuergeld für ein alternatives Zwangsprojekt einzusetzen), entdeckten viele „Liberale“ aufeinmal ihre Liebe für den Polizeistaat, den Bahnsozialismus und für bürokratische Planfeststellungsverfahren.

Atomkraft im freien Markt

„Ursache: Militärisch-industrieller Komplex. Grundlagen: Staatliche Forschung.



Täuschungen durch Grafik-Suggestionen

1. Mai 2011 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Daten

In einer Energie- und Umweltstatistik für das Land NRW für das Jahr 2008 ist dem Autor auf Seite 9 folgende Grafik aufgefallen:

Auf den „1. Blick“ macht diese Grafik den Eindruck, als ob die „erneuerbaren Energieträger“ bereits einen erheblichen Beitrag zum „Primärenergieverbrauch“ in NRW leisten würden, denn die Grafiklinie für „Erneuerbare Energieträger“ übersteigt ja im Jahr 2007 und 2008 sogar die Linie des „Primärenergieverbrauchs“. Erst auf den „2. Blick“ ist zu erkennen, daß die Kurve der „erneuerbaren Energieträger“ einem anderen Maßstab ausgesetzt ist, der an der „rechten Achse“ dargestellt und erklärt wird.

Der Autor hat diese Suggestion „auf die Spitze getrieben“ und die obige Grafik „manipuliert“, um die politisch-gewollte Suggestion deutlich zu machen:

Es ist zu erkennen: Wenn die Legende über die Grafikkurve der „erneuerbare Energieträger“ entfernt wird (rote Linien), erhalten die „erneuerbare Energieträger“ plötzlich eine „überwältigende Bedeutung“.

PrimaerenergieverbrauchNRW_1996_2008_manipul1

Im korrekten, einheitlichen und normalisierten Maßstab müßte die Grafikkurve der „erneuerbaren Energieträger“ (besser: Öko-Energieträger) nämlich wie folgt aussehen und dargestellt werden (rote Grafik-Linie):

PrimaerenergieverbrauchNRW_1996_2008_manipul3

Denn möglicher Weise sind solche Grafiken mit „zwei Maßstäben“ von der Politik für die Presse und Medien bewusst aufgestellte „Fallen“, die dann in anderen Veröffentlichungen manipuliert verwendet werden, aber die Manipulation dann als Manipulation bewusst nicht



Es gibt ein Muster beim Platzen von Wunschdenken, sei es die Windkraft oder der Euro.

1. Mai 2011 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Politik, Windkraft

Christopher Booker

Auf den ersten Blick scheint es merkwürdig zu sein, die globale Erwärmung und die Sinnlosigkeit von Windfarmen mit dem stattfindenden Zusammenbruch des Euro in Verbindung zu bringen. Aber momentan können wir in vielerlei Hinsicht sehen, wie sich eines der versteckten Muster in menschlichen Angelegenheiten entfaltet, den ich vor Jahren den „Phantasiezyklus“ genannt habe. Es ist ein Muster, das immer wiederkehrt, im persönlichen Leben, in der Politik, in der Geschichte – und im Erzählen von Geschichten.
Wenn wir uns einer Aktion anschließen, die unbewusst von Wunschdenken getrieben wird, scheint alles für eine Weile gut zu gehen. Wir können dies das „Traumstadium“ nennen. Aber da dieses Wunschdenken niemals mit der Realität in Übereinstimmung gebracht werden kann, geht dieses Stadium früher oder später in ein „Frustrationsstadium“ über, wenn die Lage sich ungünstig entwickelt. Dies führt prompt dazu, dass die Anstrengungen, den Traum am Leben zu halten, erheblich verstärkt werden. Wenn sich dann aber die Realität immer stärker in den Vordergrund schiebt, entwickelt sich das „Alptraumstadium“, wenn alles nur noch schief geht; bis die Phantasie schließlich in einer „Explosion der Realität“ auseinander fällt.

Es gibt zwei große Beispiele in jüngster Zeit, wie dieser Zyklus gegenwärtig in seine finalen Stadien übergeht. Ein Beispiel



Das Ökostrommärchenwunderland

21. April 2011 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Energieerzeugung, Ökologismus, Wasserkraft

Am 19.04.2011 bin ich bei Spiegel Online über folgenden Artikel gestolpert:

Greenpeace wirft Stromriesen Blockade vor

Nachdem ich mir das in Ruhe durchgelesen hatte, bin ich natürlich auch noch ins Forum gelatscht um zu sehen wie andere Kommentatoren den Artikel bewerten.

Es kamen die üblichen Kommentare wie, Energiewende, sauberen Strom und vor allem das man ja die bösen Stromkonzerne in die Knie zwingen kann, nur allein damit das man den Stromanbieter wechselt.

Auf den eigentlichen Artikel möchte ich hier nicht weiter eingehen, er war nur der Auslöser für gewisse Eigenrecherchen. Mich hat interessiert wo denn Greenpeace seinen sauberen Strom bezieht und habe nebenbei auch gleich bei Lichtblick vorbeigeschaut. Greenpeace-Energy bezieht den Hauptanteil seinen Stromes aus österreichischen Laufwasserkraftwerken, Lichtblick zumindest aus einen Wasserkraftwerk in Österreich.

So weit, so gut das ist legal und viele andere Ökostromanbieter handhaben das ähnlich, der Hauptbatzen ist nun mal Wasserkraftstrom aus zumeist ausländischen Quellen.

Die menschliche Logik sagt uns ja, wer viel Strom exportieren kann muss sicherlich genügend Überkapazitäten an Kraftwerksleistung im Land stehen haben, um auch seinen europäischen Nachbarn etwas von den wertvollen „Saft“ abgeben zu können. Was liegt also näher als die Import/Export-Situation Österreichs zu überprüfen, gesagt getan.

Österreichs Stromsaldo 2007 -2010

  • 2007 –


Der Mythos der Kraft-Wärme-Kopplung

10. April 2011 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Energieerzeugung, Innovationspolitik, Politik

Immer wieder wird in den Medien behauptet, dass „dampfende Kühltürme“ Energieverschwendung sind, Abwärme, welche zum Beispiel bei der Kraft-Wärme-Kopplung vollständig genutzt werden könnte.
Dieser „Mythos“ (aus: „Energiestudie“ der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG),2010) der KWK ist weit verbreitet; mit der Betrachtung der physikalischen Zusammenhänge wird jedoch schnell klar, dass die nutzbare Energiemenge eines Wärmekraftwerks durch physikalische Naturgesetze bestimmt wird, welche bewirken, dass die KWK eine (wenn überhaupt) nur minimal bessere Ausnutzung des Brennstoffes ermöglichen als getrennte Anlagen zur Erzeugung von Wärme und elektrischer Energie.
Siehe auch: FAZ vom 26.01.2011, „Kraft-Wärme-Kopplung : Schlechter als ihr Ruf“

Physikalischer Hintergrund

Zum Verständnis sei erwähnt, dass sich der nutzbare Energieanteil mathematisch aus der Differenz aus Anfangs- und Endtemperatur (TA, TE) des thermo-dynamischen Prozesses ergibt:


(alle Temperaturen in Kelvin)

Um die Energie zu gewinnen, muss also gleichzeitig erhitzt und gekühlt werden (dies ist auch bei anderen Umwandlungen von Wärme in mechanische oder elektrische Energie so, zum Beispiel bei allen Verbrennungskraftmaschinen, Thermoelementen, aber auch prinzipiell der Umkehrung dieses Prozesses in Kälteanlagen).
Beim Wärmekraftwerk (egal ob mit Kohle, Gas oder Kernenergie befeuert) liegt die Ausgangstemperatur (Frischdampf) heute bei 320 bis ca. 600°C, welcher die Turbine antreibt. Dabei entspannt sich der Dampf und gibt stufenweise seine Energie an die



Die Energiezukunft Deutschlands Teil 3-Der zukünftiger Nettostrombedarf Deutschlands im Jahr 2050

10. April 2011 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Energieerzeugung

Hinweis, dieser Artikel ist dynamisch aufgebaut, wenn es mir die Zeit erlaubt, werden Hinweise und Bilder/Grafiken zeitnah eingearbeitet, natürlich dürfen alle anderen Schreibberechtigten Teile hinzufügen zur Vervollständigung des Artikels.

Dieser Teil stellt das Grundgerüst unserer Analyse dar, denn nur wenn man weiß wie viel Strom wir zukünftige benötigen, kann man abschätzen wie hoch die Erzeugerkapazitäten im Jahr 2050 sein müssen.

Wer die große Anzahl diesbezüglicher Studien kennt, weiß das wir uns in einen Rahmen von 460 TWh (Energiekonzept der Grünen) bis zu 700 TWh (SRU Szenario 2) bewegen. Viele Faktoren beeinflussen den zukünftigen Stromverbrauch und eigentlich finde ich es persönlich vermessen ein Prognose für 2050 abzugeben, sind viele technische Entwicklungen noch nicht abzuschätzen, sind viele andere Faktoren heute noch unbekannt.

Widmen wir uns also den Faktoren die wir heute kennen und versuchen deren Einfluss etwas näher zu beleuchten.

1. Energieeffizienz und Einsparpotentiale

(Platzhalter)

2. Faktoren die zu höheren Stromverbräuchen führen werden

-das große Thema IT und Kommunikation

(Platzhalter)

-Wärmepumpen, Ersatz fossiler Energieträger zur Beheizung/Kühlung des Gebäudebestandes

(Platzhalter)

-E-Mobilität

(Wer sich die Folgen der Transformation unserer Gesellschaft verdeutlicht, sollte erkennen das 2050 der  individuelle Personenverkehr so wie wir ihn heute kennen nicht mehr geben wird. Der Fokus wird auf Vermeidung/Verminderung von