Energieerzeugung



Veranstaltungshinweis: III. Internationale Klima- & Energiekonferenz in Berlin am 03. und 04. Dezember

3. November 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Energieerzeugung, Klimawandel, Politik

Wie bereits im letzten Jahr, findet auch in diesem Dezember in Berlin wieder eine  Internationale Klimakonferenz mit gewohnt hochkarätiger Besetzung statt. 

Zeitgleich mit dem Klimagipfel der Vereinten Nationen in Cancún erläutern führende internationale Wissenschaftler die Klima- und Energiethematik unter Vorstellung neuester Erkenntnisse, häufig konträr zu den IPCC Verlautbarungen. Aus aktuellem Anlass liegt dieses Jahr ein besonderes Augenmerk auf den energiepolitischen Aspekten der Klimapolitik und deren Auswirkungen. Bei der Konferenz wird daher ein breites Themenspektrum von den naturwissenschaftlichen Aspekten des Klimas bis zu den politisch- sozialen Auswirkungen der aktuellen Klima- und Energiepolitik behandelt. 

Auch in diesem Jahr werden Peter Heller und ich an dieser Veranstaltung teilnehmen und würden uns darüber freuen, mit möglichst vielen unserer Leser bei der Gelegenheit auch einmal persönlich diskutieren zu können. 

[Ergänzung]
Die Veranstaltung findet statt im: 

Hotel Maritim pro Arte
Friedrichstraße 151
10117 Berlin 

Anmeldung am besten per E-Mail (info@berlinmanhattan.org) oder Fax (49(0)30 6920 80039). Anmeldeformulare gibt es in deutsch oder englisch.

Als Referenten haben bislang zugesagt: 

Prof. Dr. Dieter Ameling „Präsident Wirtschaftsvereinigung Stahl a. D. und Vorsitzender Stahlinstitut VDEh a. D 

Dr. Horst Borchert, Deutschland Physiker 

Prof. Dr. Bob Carter, Australien Geologe 

Prof. Dr. Vincent Courtillot, Frankreich Geophysiker 

Günther Ederer, Deutschland Journalist 



Behindert die Solarförderung die effiziente Nutzung der Sonnenenergie?

20. Oktober 2010 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Energieerzeugung, Politik

Stellen Sie sich eine Zeit vor, in der man in der Lage gewesen wäre, erste Benzinkutschen herzustellen.  Diese Benzinkutschen wären den herkömmlichen Pferdekutschen aber in vielerlei Hinsicht unterlegen.  Sie wären sehr viel teurer in der Herstellung, könnten jedoch weniger weit fahren und hätten eine geringere Zugkraft.  Die Regierung würde aber unbedingt wollen, dass die Benzinkutschen die Pferdekutschen verdrängen.  Um dass zu erreichen, würde sie mit Hilfe von Steuern  die Benzinkutschen künstlich verbilligen, die Pferdekutschen künstlich verteuern.  In bestimmten Situationen würde es sogar eine gesetzliche Pflicht geben, Benzin- anstatt von Pferdekutschen zu nutzen.



Energieagentur warnt vor drohendem Netz-Kollaps

18. Oktober 2010 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Energieerzeugung, Politik


Es gibt Momente, da hält es einen Frosch nicht mehr brav auf der Leiter. Hier werde ich also ausnahmsweise nicht über das Wetter quaken, sondern auf eine Mitteilung aufmerksam machen, die heute durch die deutsche Presse ging.
Quelle
Das Thema ist ja nicht neu. Seit Jahr und Tag machen kompetente Autoren auf das Thema aufmerksam. Ich verweise dabei gerne auf die bereits kürzlich hier erschienenen Artikel. Nicht zuletzt nach dem Erscheinen des Energiekonzeptes der Bundesregierung erhalten die Zweifel an diesem neue Nahrung.
Wärend die Solarbranche und ihre Aktivisten jubelnd das 20. Gigawatt installierte Solarleistung in Deutschland begrüßen, treibt es Netzplanern und Netzbetreibern zunehmend den kalten Schweiß auf die Stirn. Denn Strom muss dann erzeugt werden, wenn er gebraucht wird. Eine Speicherung ist heute im großtechnischen Maßstab nicht bzw. nur unzureichend möglich.
Gegen Mittag und bei Sonnenschein steht schon jetzt eher zu viel Strom zur Verfügung, um das Netz wirtschaftlich zu betreiben.
Aber Moment, warum Netzzusammenbruch? Auf der einen Seite wird vor einer Stromlücke gesprochen, und jetzt vom Kollaps durch ein Überangebot, ja haben die noch alle, wird sich der geschätzte Leser fragen.
Steigt das Angebot, müssen konventionelle Kraftwerke gedrosselt werden. Das senkt den Wirkungsgrad, erhöht Verschleiß, Kosten und auch den



Die Technik als Feind?

11. Oktober 2010 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Energieerzeugung, Erdgas, Erdöl, Klimawandel, Kommentare, Medien

Es sind schon beeindruckende Maschinen in dieser von außen recht unscheinbaren Produktionshalle. Vibrationstische, die ein Werkstück einem Vielfachen der Erdbeschleunigung aussetzen können, Öfen, die es auf mehrere 100 Grad erhitzen, Kammern, in denen es enormen Drücken ausgesetzt werden kann. Kurz und gut: Die beste Simulationsumgebung, die man für Geld kaufen kann.  Um die Zustände im Erdinneren abzubilden, viele tausend Meter tief unter der Oberfläche. Und die Produkte, die dort einer rigiden Qualitätssicherung unterworfen werden, sind ebenso hochgezüchtete Hightech-Produkte. Es sind nicht nur einfache Bohrer. Sondern vielmehr Roboter. Autonome Maschinen, die getrieben vom Gewicht eines kilometerlangen Stahlgestänges tief in der Erdkruste in großem Umfang selbstständig agieren können. Die sich ihren Weg bahnen, in welche Richtung auch immer man vorstoßen möchte. Die ihre Umgebung erkennen und analysieren. Um Öl und Gas zu finden.

Denn da liegen die Gewinnaussichten, die den Einsatz dieser Bohrer rechtfertigen können. Und da liegt das Geschäftsfeld des Unternehmens mit der aufwendigen Qualitätssicherung. Ansässig in Deutschland, aber auch Teil des weltweiten Imperiums, das der genial/verrückte Erfinder und Luftfahrtpionier Howard Hughes einst errichtete. BakerHughes ist heute als Ausrüster der Öl- und Gasindustrie mit Bohrtechnik die Nummer 2 in der Welt.  Die Qualitätssicherung ist entscheidend für den Erfolg. Denn man kann



Das CO2 und der soziale Kahlschlag

5. Oktober 2010 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Klimawandel, Politik

Leider haben diejenigen Recht, die der Bundesregierung einen „sozialen Kahlschlag“ vorwerfen.  Der Grund dafür ist aber nicht so sehr, dass Hartz IV-Empfänger jetzt 5 Euro mehr erhalten als vorher.

Neben der Gesundheitsreform mit der die FDP jetzt im krassen Gegensatz zu ihrem Hauptwahlversprechen vor allem bei den mittleren Einkommen für „weniger netto“ sorgt, ist es vor allem die CO2-Sparpolitik die viele Menschen hart treffen wird.



Energiekonzept: Deutschland ohne Strom?

2. Oktober 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Energieerzeugung, Politik
Die Produktion von Roheisen ist ein Vorgang, bei dem sehr viel Kohle verbraucht wird. Das Prinzip ist, das im Eisenerz vorhandene Eisenoxid durch eine Verbrennung zu reduzieren. Der Kohlenstoff aus der Kohle geht dabei eine Verbindung mit dem Sauerstoff aus dem Eisenoxid ein, es entstehen reines Eisen und Kohlendioxid. In der aktuellen Ausgabe der Technology Review wird nun eine interessante Idee vorgestellt, diesen Prozeß durch eine effizientere Alternative zu ersetzen. Man kann die eisenoxidhaltigen Mineralien bei hohen Temperaturen auch in einer Salzschmelze auflösen und dann elektrolytisch die Eisen-Ionen abscheiden. Kohle wird nicht mehr benötigt. Und wenn die erforderliche Prozeßwärme durch Kernreaktoren der 4. Generation bereitgestellt würde, entstünden auch keine Kohlendioxid-Emissionen mehr.

Noch ist dies eine Invention im Konzeptstadium. Die praktische Realisierung wird weitere Forschungs- und Entwicklungsanstrengungen erfordern. Aber dieses kleine Beispiel zeigt den Weg, wie die industrielle Produktion effizienter werden kann. Man ersetze fossile Energieträger durch Elektrizität:

  • Bei der Erzeugung von mechanischer Energie für Maschinen aller Art ist der Elektromotor aufgrund seines höheren Wirkungsgrades gegenüber Verbrennungskraftmaschinen klar im Vorteil. Jedenfalls bei stationären Anwendungen, bei denen der Energieträger nicht mitgeführt werden muß.
  • Bei der Erzeugung von Prozeßwärme sind elektrische Systeme (Laser, Mikrowellen) gegenüber chemischen (Verbrennung) wann immer möglich zu bevorzugen. Die


Lesetipp: Nicht der Atommüll, sondern die grüne Anti-Atomkraftideologie leidet unter einem Endlagerungsproblem

25. September 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Kernenergie, Ökologismus, Politik

Im Blog „Denken für die Freiheit“ des Liberalen Instituts der Friedrich-Naumann-Stiftung ist unter dem Titel „Die Moritat von der ‚ungelösten Endlagerfrage‚“ ein bemerkenswerter Beitrag von Klaus-Dieter Humpich erschienen, welchen ich den Lesern dieses Blogs wärmstens zur Lektüre empfehlen möchte. Hier ein Auszug:

Wäre der „Atommüll“ innerhalb von — sagen wir 300 Jahren — vollständig verschwunden, würde die Diskussion sicherlich zu einer gänzlich anderen Bewertung führen. Als Totschlagargument gegen die Kerntechnik dient die Gefahr für Jahrmillionen. Diese besteht aber nur, wenn man so langlebige Isotope, wie Plutonium und die  sog. „Minoren Aktinoiden“ weiter bestehen lässt. Genau dies fordern aber nur die Deutschen Grünen! Machen wir uns nichts vor, selbst wenn heute weltweit mit der Nutzung der Kernenergie (Brückentechnologie!) Schluss gemacht würde, würden einige tausend Tonnen Plutonium und Aktinoiden — nicht zuletzt aus der Rüstung — verbleiben. Diese sollen nach den Wünschen von Trittin und Co aus rein ideologischen Gründen einfach verbuddelt werden. Wahrscheinlich als Dünger für die Verwirklichung des Sozialismus. Diese Forderung von „Atomkraftgegnern“ kann man nur als pervers bezeichnen. Es soll eine vermeidbare Gefahr aus einer verquasten Ideologie heraus erhalten werden, um Argumente für die Durchsetzung unsinniger Investitionen in Wind und Sonne rechtfertigen zu können

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