Unkonventionelles Gas und Öl



Die Klimawende steht vor dem Aus: Das Billionengrab Energiewende

27. August 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Biomasse, Daten, Energieerzeugung, Energiewende, Erdgas, Erdöl, Kernenergie, Klimawandel, Kohle, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Photovoltaik, Politik, Unkonventionelles Gas und Öl, Wasserkraft, Windkraft

KindLiebe Klimaschützer, Ihr müsst jetzt ganz tapfer sein, denn was ich hier verkünden werde, wird ein Schock für Euch sein. Denn die Energiewende steht kurz vor dem Aus.



The Moral Case For Fossil Fuels – Alex Epsteins Gegenrede zur päpstlichen Enzyklika

15. Juli 2015 | Von | Kategorie: Artikel, Emissionshandel, Energieerzeugung, Energiewende, Erdgas, Erdöl, Karbonsteuer, Kohle, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik, Unkonventionelles Gas und Öl

ego150Seit vielen Jahren versuche ich, ein Buch zu schreiben. Es gelingt nicht, weil mir die Zeit fehlt. Es gelingt auch deswegen nicht, weil mir ständig neue Themen und Argumente einfallen, die mich veranlassen, immer wieder von vorne zu beginnen. Manch ein Ansatz endet als Artikel bei Science Skeptical. Wäre es vielleicht eine gute Idee, die hier veröffentlichten Texte zu redigieren und als Sammlung herauszugeben? Was käme wohl dabei heraus, wie würde es sich im Zusammenhang lesen?

Ganz so, wie Alex Epsteins The Moral Case For Fossil Fuels, denke ich. Das mit dem Buch hat sich für mich erst einmal erledigt. Denn was schon geschrieben wurde, bedarf keiner neuen Fassung. Auch wenn es nur in Englisch verfügbar ist. Ob es jemals ins Deutsche übertragen wird? Sinnvoll wäre es, denn kaum ein Land könnte so von Epsteins klarsichtiger Rationalität profitieren, wie das unsere.

Das Buch ist schon einige Monate auf dem Markt, es erschien im November 2014. Besprechen möchte ich es trotzdem jetzt, weil es als (vorweggenommene) Antwort auf einige aktuellere Debattenbeiträge angesehen werden kann. Gelesen habe ich es außerdem erst in den vergangenen Tagen. Es wurde mir geschenkt. Von einem unserer vielen stillen Mitleser, die uns seit Jahren treu sind,



Reizthema „Fracking“ – Wie dramatisierende Schlagzeilen Artikel- und Studieninhalten widersprechen

18. Mai 2015 | Von | Kategorie: Artikel, Energieerzeugung, Unkonventionelles Gas und Öl

Zu den Hauptsorgen der Gegner des „Fracking“, korrekt Hydraulic Fracturing, zählt, dass durch das Verfahren Grundwasser zur Trinkwassergewinnung  „verseucht“ wird. Sie fühlten sich bestätigt, als am 6. Mai dieses Jahres beim Tagesspiegel ein Artikel erschien, der mit der Schlagzeile „Fracking-Chemikalien im Trinkwasser entdecktaufwartete.

ITAG23_DüsteZ10vklDoch bereits in den ersten Zeilen des Artikels wird die dramatisierende Schlagzeile relativiert. Die Chemikalien stammen mutmaßlich aus Erdgasbohrungen, heißt es.

Ferner wird in dem Artikel abermals deutlich, dass die Autoren solcher Artikel offenbar wenig davon verstehen, worüber sie schreiben. So wird das Fracverfahren folgendermaßen beschrieben:

Unter hohem Wasserdruck bricht das Gestein auf, Sand und verschiedene Chemikalien sorgen dafür, dass die Spalten offen bleiben und Gas ins Bohrloch strömt, wo es dann gefördert wird.

Im Gegensatz zahlreicher anderer Beschreibungen des Verfahrens in deutschen Medien entspricht diese im Großen und Ganzen den Tatsachen, ist aber dennoch nicht exakt. Richtig ist, dass der Sand oder andere Stützmittel (Schwerminerale wie Zirkon oder Korund, hochfeste Keramikkügelchen) den Zweck haben, die erzeugten Risse offenzuhalten.

Die dem Fracfluid beigemengten Chemikalien, deren Anteil bei Fracarbeiten in Tongesteinen unter 0,5 Prozent liegt, haben hingegen die Aufgabe die Reibung zu vermindern, Tonquellung während der Risserzeugung zu verhindern und Ablagerungen an den Rohrwandungen zu



Die Grünen wissen, Schuld am Klimawandel und Extremwetter ist der Mensch und fordern den Ausstieg aus der Kohlekraft!

1. Mai 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Biomasse, Daten, Energieerzeugung, Energiewende, Erdgas, Erdöl, Kernenergie, Klimawandel, Kohle, Kurioses, Medien, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Photovoltaik, Politik, Profiteure, Unkonventionelles Gas und Öl, Wasserkraft, Windkraft, Wissenschaft

Gruene-BaerbockDie Bundesfraktion der Grünen und deren klimapolitische Sprecherin Annalena Baerbock (Wahlkreis Potsdam, nahe des PIK) wissen es ganz genau, Schuld am Klimawandel, dem schmelzenden Nordpol und Gletschern, den zunehmenden Wirbelstürmen und Extremwetterereignissen ist der Mensch. All das hat der Mensch durch seine CO2-Emissionen ausgelöst. Auch wenn dafür die Belege fehlen. Daher haben wir unverzüglich aus der Kohlekraft auszusteigen!



Klimawandel ist kein Aprilscherz: Anti-Kohlekraftkette in Garzweiler bei Köln

7. April 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Biomasse, Emissionshandel, Energieerzeugung, Energiewende, Erdgas, Erdöl, Gentechnik, Karbonsteuer, Kernenergie, Klimawandel, Kohle, Kurioses, Medien, Nachhaltigkeit, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Photovoltaik, Politik, Profiteure, Unkonventionelles Gas und Öl, Wasserkraft, Windkraft

Menschenkette„Kohle stoppen, Klima schützen!“, so lautet das Motto von campact, einem Netzwerk für all diejenigen, denen Klimaschutz, Gentechnikverbot, Frackingverbot, Tierschutz, etc. am Herzen liegt. Mit Aktionen und Kampagnen versucht campact die Welt zu verbessern und das rein „spendenfinanziert“ bzw. mit Hilfe solventer Förderer. Die Spenden sind natürlich von der Steuer absetzbar. Eine aktuelle Aktion von campact lautet: „Kohle stoppen, Klima schützen!“



Öffentlich-rechtliche Sender wollen „Gasland“ nicht mehr ausstrahlen – Warum die Entscheidung vier Jahre zu spät kommt

8. Februar 2015 | Von | Kategorie: Artikel, Energieerzeugung, Unkonventionelles Gas und Öl

ITAG23_DüsteZ10vkl-e1395494632228Vor einigen Wochen hatte mich Peter Heller ausdrücklich darum gebeten, den folgenden Artikel auch hier zu veröffentlichen. Der Bitte komme ich hiermit mit einer leicht verbesserten Version gegenüber dem Original Öffentlich-rechtliche Sender wollen “Gasland” nicht mehr ausstrahlen – Entscheidung kommt vier Jahre zu spät auf meinem Blog „Erdöl und Erdgas in Deutschland – Unabhängige Infos und Meinungen zur Erdöl- und Erdgasförderung sowie deren Erkundung in Deutschland“ gerne nach.

Die Meldung, dass die öffentlich-rechtlichen Sender „Gasland“ nicht mehr ausstrahlen wollen, erschien Anfang Januar 2015 im PR-Magazin (hier der Link zur Einleitung, ). Angeblich reagierte der Programmbeirat auf einen FAZ-Artikel, der die reißerische Ankündigung des „Kampagnenjournalismus“-Films auf Arte noch im August 2014, deutlich kritisierte. Doch die Entscheidung der öffentlich-rechtlichen Sender kommt viel zu spät.

Denn bereits spätestens seit Mai 2011 ist bekannt, dass der „Gasland“-Filmemacher Josh Fox bewusst unwahre Aussagen/Darstellungen in sein Machwerk integriert hat. Das hat der investigative Journalist Phelim McAleer herausgefunden, indem er bei einer Veranstaltung Josh Fox unbequeme Fragen stellte. Im Verlauf der Befragung musste dann Fox eingestehen, dass ihm bekannt war, dass lange vor Fracarbeiten Methan im Grundwasser enthalten war und somit das Phänomen der entflammbaren Wasserhähne altbekannt ist (YouTube-Video „Gasland director hides full facts



LNG: Der Sprit, der aus der Kälte kam

31. Januar 2015 | Von | Kategorie: Artikel, Elektromobilität, Energieerzeugung, Erdgas, Innovationspolitik, Politik, Technium, Unkonventionelles Gas und Öl, Wirtschaftsförderung

ego150Die junge Dame starrte mich an, als wäre ich ein Alien. Ziel Ihres Auftrittes war, die Besucher von den Vorteilen der Elektromobilität zu überzeugen. Und weil interaktive Elemente irgendwie angesagt sind, wurde gleich zu Beginn das Publikum mit einer Frage einbezogen: Was sollte ein Elektroauto können, damit man es sich kauft? Meine Antwort rief nicht nur besagten Blick der Vortragenden, sondern auch sofortiges Schweigen im Publikum hervor: „Es sollte das bieten, was ein konventionelles Fahrzeug auch bietet, dabei aber preiswerter sein.“

Das war eine aus Sicht der Dame offensichtlich unerhörte und unerwartete Äußerung. Auch der Rest des Publikums schien geradezu betroffen ob meiner egoistischen Ignoranz höherer Ziele. Aber nach wenigen Sekunden der Überraschung erhoben sich erste Stimmen, die mir beipflichteten. Und andere, die wütend protestierten. „Batterien bringen es nicht!“ gegen „So darf man das doch nicht sehen!“. Auf „Wir müssen doch mal darüber nachdenken, wo wir in zwanzig Jahren sein wollen!“ mußte man auch nicht lange warten.  Die Veranstaltung war gelaufen. Wenig später verließ ich den Saal.

Es ist schwierig geworden mit Innovationen in Deutschland. Weil die jahrzehntelange Ökopropaganda in uns den Reflex verankert hat, das Neue auf andere Weise zu bewerten. Etwas unter den subjektiven Kriterien der