Windkraft



Energiewende: Nicht die Kosten entscheiden über den technischen Erfolg

13. April 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Energieerzeugung, Energiewende, Photovoltaik, Politik, Windkraft

ego150Den meisten Lesern wird die Frage merkwürdig vorkommen, aber ich möchte sie trotzdem stellen: Wozu eigentlich benötigen wir Strom?

Die Menschheit ist schließlich fast während ihrer gesamten Existenz ohne Elektrizität ausgekommen. Trotzdem waren soziale, kulturelle und technische Fortschritte möglich, die man nicht geringschätzen sollte. Man denke allein an die Heroen aus Naturwissenschaft und Technik. Von Archimedes bis Newton haben diese im Schein von Öllampen gearbeitet. Trotzdem entstanden am Ende einer langen Kette Dampfmaschine und Eisenbahn. Hätte es nicht auch einfach so weitergehen können?

In gewisser Weise ist die Entschlüsselung der Prinzipien, nach denen unsere Umwelt aufgebaut ist, ein zwangsläufiger Vorgang. Elektromagnetische Phänomene sind lange bekannt, man denke an Gewitter und an den Kompaß. Experimentelles Vorgehen, also schlicht die menschliche Neugierde, trug zur Formulierung einer technisch nutzbaren Beschreibung ebenso bei, wie Erkenntnisse aus anderen Bereichen. Kurz gesagt: Da die Natur den Elektromagnetismus kennt, war seine Nutzung zwangsläufig. Der Mensch nutzt immer alle seine Möglichkeiten, nur nicht immer alle sofort.

Heute nun ist Strom eine der grundlegenden Säulen unserer Lebenswelt. Seine Anwendung geht weit über elektrisches Licht hinaus. Die Maschinen und Apparate aufzuzählen, die von der Kommunikation über die Produktion bis hin zur Mobilität elektrisch betrieben werden, wäre ein niemals endendes Unterfangen.



Entwicklung der Wind- und Solarenergie von 2011 bis März 2015

12. April 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Energieerzeugung, Energiewende, Photovoltaik, Windkraft

Entwicklung der Solarenergie von 2011 bis März 2015

Die installierte Leistung basiert auf den Monatsmeldungen Solarenergie der Bundesnetzagentur. Die Grafik zeigt die Verdoppelung der Leistung vom 1.Jan 2011 mit 17.579 auf 38.458 MW im Februar 2015.

Der tägliche Zubau im März wird von mir niedrig geschätzt und in späteren Fortschreibungen entsprechend dem tatsächlichen Zubau korrigiert.

Bild 1: Entwicklung der Solarenergie in Deutschland 2011 bis März 2015

Bild 1: Entwicklung der Solarenergie in Deutschland 2011 bis März 2015

Entwicklung der Windenergie von 2011 bis März 2015

Die installierte Leistung der Windenergie entwickelte sich von 27.073MW im Januar 2011 auf 41.337 MW Ende Februar 2015 und übertrifft mittlerweile die Nennleistung der Solarenergie.

Der Zubau im März wird von mir niedrig eingeschätzt und später korrigiert.

Wind 2011 bis 2015

Bild 2: Entwicklung der Windenergie in Deutschland 2011 bis März 2015

 

Das nächste Bild zeigt die Entwicklung der installierten Leistung der Windenergie ab Januar 2014

Kapazität Wind ab 2014

Bild 3: Entwicklung der Anlagenanzahl und installierte Nennleistung Windenergie

 

Entwicklung der Summenleistung von Wind.- und Solarenergie

Addiert man die Einspeiseleistung und die Nennleistung von Wind.- und Solarenergie ergibt sich folgendes Bild.

Wind und Solar 2011 bis 2015

Bild 4: Entwicklung der Addition von Wind.- + Solarenergie in Deutschland 2011 bis März 2015

 

Man erkennt eine jahreszeitliche Abhängigkeit der Einspeisung mit einem Schwerpunkt der Solarenergie im Sommerhalbjahr und



Warum haben wir in Deutschland mit die höchsten Strompreise der Welt und warum hat sich der Strompreis seit 2000 mehr als verdoppelt?

9. April 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Biomasse, Daten, Energieerzeugung, Energiewende, Kernenergie, Klimawandel, Kohle, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Photovoltaik, Politik, Wasserkraft, Windkraft

strompreise-vergleich-weltweit-bdewDiese Frage möchte ich einmal entschlüsseln. Denn immer noch glauben viele Leute, dass Strom aus Erneuerbaren Energien (EE) die Strompreise senkt, da die Börsenstrompreise ja nur so purzeln, wenn viel Strom aus EE produziert wird und zur Verfügung steht. Gerade das führt aber zu einer steigenden EEG-Umlage.



Klimawandel ist kein Aprilscherz: Anti-Kohlekraftkette in Garzweiler bei Köln

7. April 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Biomasse, Emissionshandel, Energieerzeugung, Energiewende, Erdgas, Erdöl, Gentechnik, Karbonsteuer, Kernenergie, Klimawandel, Kohle, Kurioses, Medien, Nachhaltigkeit, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Photovoltaik, Politik, Profiteure, Unkonventionelles Gas und Öl, Wasserkraft, Windkraft

Menschenkette„Kohle stoppen, Klima schützen!”, so lautet das Motto von campact, einem Netzwerk für all diejenigen, denen Klimaschutz, Gentechnikverbot, Frackingverbot, Tierschutz, etc. am Herzen liegt. Mit Aktionen und Kampagnen versucht campact die Welt zu verbessern und das rein “spendenfinanziert” bzw. mit Hilfe solventer Förderer. Die Spenden sind natürlich von der Steuer absetzbar. Eine aktuelle Aktion von campact lautet: „Kohle stoppen, Klima schützen!”



Orkantief “Niklas” belastete Stromnetze und kostete die Stromkunden einen zweistelligen Millionenbetrag

3. April 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Daten, Energieerzeugung, Energiewende, Kohle, Ökologismus, Photovoltaik, Politik, Windkraft

SchaltzentraleDer Ausbau der Erneuerbaren Energien hat in Deutschland zu steigenden Strompreisen geführt. Mit Dänemark haben wir mittlerweile die höchsten Strompreise weltweit. Und auch die Netzsicherheit ist mit den Ausbau der Erneuerbaren Energien gefährdet. Die jüngsten Orkan-Tage haben die Netzbetreiber einen zweistelligen Millionenbetrag gekostet. Zahlen müssen das die Verbraucher. Die Lage war so kritisch, dass Hunderte Windräder einfach abgeschaltet werden mussten, um das Stromnetz stabil zu halten.



Irgendwo weht immer Wind, oder?

12. März 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Energieerzeugung, Energiewende, Windkraft

“Irgendwo weht immer Wind” ist die lapidare Antwort, die gerne gebraucht wird, wenn man auf den unsteten Charakter der Windkraft hinweist. Gemeint ist damit dann meist, dass man die Schwankungen der Stromproduktion durch Wind irgendwie ausgleichen könnte, wenn man zum Beispiel Windkraftanlagen über ganz Europa verteilen würde. Denn , irgendwo weht ja immer Wind, oder?

Dass diese Aussage so pauschal nicht nur nicht richtig ist, sondern sogar grundfalsch, zeigt die folgende Momentaufnahme aus dem Januar 2015 von Rolf Schuster.

 

Einspeisung Wind De, Se, Dk, Fr

Wenn Politiker, wie etwa die Grüne Bärbel Höhn, sich derart äußert, dann lässt man das noch so durchgehen. Sie dient damit ja nur Ihrer Partei und der grünen Agenda. Und schließlich weiß sie das ja auch nicht besser. ja, glaubt vermutlich sogar ihren Worten.

Anders sieht es aus, wenn solche Worte von jemandem kommen, der es besser wissen muss, schon allein weil er sich jeden Tag professionell mit dem Thema beschäftigt. So jemand ist Professor Jürgen Schmidt, seines Zeichens Leiter des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energie-Systemtechnik (IWES) in Kassel. Seine Antwort auf die Frage, ob bei einem weiteren Ausbau der “Erneuerbaren” überhaupt eine sichere Stromversorgung garantiert werden könne:

Viel einfacher ist es, wenn man die Stromversorgung europaweit aufzieht –



FDP: Gegenwind für die Windkraft

25. Februar 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Energieerzeugung, Energiewende, Politik, Windkraft

WindNein, dies ist keine Werbung für eine bestimmte Partei. Aber die folgende Entwicklung scheint mir wichtig genug, um sie hier zur Diskussion zu stellen:

Hannover. Die Zahl der Bürgerinitiativen in Niedersachsen, die sich gegen den von der rot-grünen Landesregierung beabsichtigten massiven Ausbau der Windenergie engagieren, wächst. Der Generalsekretär der FDP Niedersachsen, Gero Hocker, hat zu einer Reihe von Vernetzungstreffen für die Bürgerinitiativen eingeladen. Erklärtes Ziel der vertretenen Bürgerinitiativen ist die Gründung eines niedersächsischen Dachverbands, der die Interessen der Bürgerinitiativen bündeln und den gemeinsamen Absichten größeres Gehör verschaffen soll. „Bislang findet die Diskussion über den Ausbau ohne jede Beteiligung der Betroffenen statt, die sich Sorgen um ihre Gesundheit, ihr Eigentum und die Verschandelung ihrer Heimat machen“, sagt Hocker.

An den bisherigen Treffen haben jeweils zwanzig bis dreißig Vertreter von Initiativen aus ganz Niedersachsen teilgenommen. Ziel dieser Treffen ist es gewesen, dass sich die Vertreter der einzelnen Initiativen über die Problemlagen bei sich vor Ort austauschen können, Sorgen an die Politik herantragen können und zu verfahrenstechnischen Fragen eine juristische Fachmeinung einholen können.

„Die Interessen der Bürger stehen beim Ausbau der Windenergie nicht im Fokus der Landesregierung. Eine echte Bürgerbeteiligung gibt es nicht. Wir Freien Demokraten wollen dabei helfen, den Betroffenen Gehör zu