Ernährung



Der mumifizierte Opa

6. Januar 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Ernährung, Gesundheit, Kurioses

Gastbeitrag von Eva Ziessler

Es ist ein Skandal: Die Japaner, so stellt sich jetzt heraus, werden gar nicht so alt wie wir alle immer dachten. Die angebliche Unzahl Hochbetagter, eine vermeintliche Tatsache, die Wissenschaftler weltweit intensiv forschen ließ, warum die durchschnittliche Lebenserwartung von Japanern so viel höher ist als die der Einwohner in allen anderen Industrienationen—lag’s an den ungesättigten Fetten im Fisch? An den Inhaltsstoffen von Reis oder einfach an der angeblich besonderen philosophischen Einstellung und Lebenshaltung der Menschen?—diese vielen Uralten, also, gibt es in Wirklichkeit nicht. Genauer gesagt, sind die meisten von ihnen schon lange tot.…



Die neuen AKW: Algenkraftwerke

8. Dezember 2010 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Biomasse, Blog, Ernährung, Gesundheit

Gastbeitrag von Udo Pollmer

„Grüne“ Energien sollen Schritt für Schritt Atomstrom und Erdöl ersetzen. Deshalb werden zunehmend Ackerflächen zur Produktion von Biodiesel zweckentfremdet. Nimmt man die Erträge einer modernen Landwirtschaft als Maßstab, zeigen sich allerdings schnell die Grenzen des Konzepts: Um den aktuellen Ölbedarf der Menschheit nur für Motoren (also nicht für den weitaus höheren Energiebedarf) zu decken, benötigte man – um genug Biodiesel zu erhalten – das komplette Ackerland von mehr als fünf Erdkugeln für den Anbau von Sojabohnen, Raps schneidet mit knapp fünf Globen geringfügig besser ab. Die derzeit optimale Lösung böte die Ölpalme: Hier würden 40 Prozent des weltweit nutzbaren Ackerlandes genügen, um vom Erdöl als Energieträger unabhängig zu sein [11].

Mehr Licht!
Der Grund für die schlechten Bilanzen der „Energie vom Acker“ ist der geringe Wirkungsgrad von Pflanzen: Sie nutzen nur fünf Promille des einfallenden Sonnenlichtes. Weitaus effizienter sind Algen – Mikroalgen z.B. nutzen teilweise mehr als 10 Prozent und teilen sich täglich bis zu dreimal. Da sie in Tanks heranwachsen, benötigen sie kaum Fläche und schon gar kein Ackerland. Zudem können sie mit einfacheren Verfahren geerntet und in Biodiesel umgewandelt werden als Landpflanzen. Der Gehalt an Fetten und Ölen kann bis zu 50 …



Zuviel Vorsorge tut nicht gut

24. November 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Ernährung, Politik, Wissenschaft

Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass sowohl das Standortregister für Gentechnikfelder als auch die weitreichende Haftungsregelung mit dem Grundgesetz vereinbar sind. Nach dieser Haftungsregelung müssen Gentechnik-Landwirte Bußgelder bezahlen, wenn veränderte Pollen ein Nachbarfeld verunreinigen – unabhängig davon, ob sich der konkrete Verursacher tatsächlich nachweisen lässt.

Begründet hat das Gericht dieses Urteil damit, dass der Erkenntnisstand der Wissenschaft bei der Beurteilung der langfristigen Folgen eines Einsatzes von Gentechnik noch nicht endgültig geklärt sei. Der Gesetzgeber habe daher eine besondere Sorgfaltspflicht. Wie der “Focus” berichtet, stellte das Gericht weiterhin fest, Regierungen dürften es nicht bei einer einfachen Kosten-Nutzen-Rechnung belassen. Sie seien auch „in der Verantwortung, für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen“. Die Gentechnik greife in die elementaren Strukturen des Lebens ein, weshalb beim Aussäen und Vermarkten gentechnisch veränderter Produkte „größtmögliche Vorsorge“ getroffen werden müsse.  Sie (die Regierungen) seien auch „in der Verantwortung, für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen“. …



Zurück in die vorindustrielle Kultur ?

18. Januar 2010 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Ernährung

Vor GewitterEs fing ganz harmlos an, erst im Garten Center, dann in den Versand-Katalogen, zum Schluss haben selbst die Discounter nach und mitgezogen:

Es war “in”, im Garten oder auf der Terrasse einen Feuerkorb nicht nur stehen zu haben, nein, ihn auch mit dicken Scheiten Holz zu betreiben. Ist der perspektivische Sommer einer der kälteren?
Oder soll der gemeine Bürger wieder anfangen, sich an offenes Feuer zu gewöhnen?

Fest steht, in der Ökobilanz vieler Klimaerwärmungshysteriker mit Öko-Heizung und Öko überhaupt, tauchte dieser Holzverbrauch und CO2-Zuwachs nicht auf. Nun gut.

Im Zuge des so genannten Klimaschutzes kam man ja mal auf die glorreiche Idee, alles Mögliche in Sprit, Diesel etc umwandeln zu wollen, das zu manch Auswüchsen führte, die nicht eigentlich im Sinne der Erfinder waren, Biosprit aus Getreide, um nur ein Beispiel zu nennen. Brasilien baut “en masse” Zuckerrohr an, um daraus Ethanol herzustellen, der Mais in den USA galoppiert preislich davon, eher bekommt man wohl Sprit aus Mais statt Polenta…..

Ich kann mich erinnern, früher mein Aquarium mit CO2 gedüngt zu haben, ganz primitiv, mit Zuckerwasser und Hefe in einer Flasche, und das CO2 wurde dann über einen Schlauch ins Aquarium geleitet, in der Flasche blieb dann Alkohol in irgend …



Maisschädlinge würden Grün wählen!

30. Oktober 2009 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Ernährung, Gesundheit
http://www.youtube.com/watch?v=cPTU0nZmw_Q

In Deutschland ist, was die grüne Gentechnik anbelangt, die Diskussion inzwischen an einem Punkt angekommen wo Sachargumente kaum mehr zählen und politische Entscheidungen mehr und mehr von diffusen Ängsten beeinflusst werden. Wo Züchtungen, die durch Zufallsmutationen in Atomreaktoren entstanden sind, völlig ungeprüft überall angepflanzt werden dürfen, da wird Pflanzen die geplant und gezielt gentechnisch verändert wurden die Zulassung auch nach ausgiebigsten Studien die deren Unbedenklichkeit unter Beweis stellen verweigert.
Viele hochrangige Wissenschaftler haben die Konsequenzen aus dieser Entwicklung derweil schon lange gezogen. Sie forschen jetzt im Ausland.



Sind dicke Menschen Klimaschädlinge?

23. April 2009 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Ernährung, Gesundheit, Kurioses

434803_59168381Vor Kurzem ist von englischen Forschern eine Studie veröffentlicht worden, nach der dicke Menschen eine größeren Einfluss auf das Klima hätten, als dünne Menschen. Die Thesen der Forscher sind simpel. Weil dicke Menschen mehr essen und mehr wiegen verursachen sie aufgrund von Nahrungsproduktion, Nahrungskonsum und erhöhtem Energieaufwand beim Reisen höhere CO2-Emissionen als Schlanke. Presse und Medien nahmen die Studie dankbar auf, zeigt sie doch was viele schon immer zu wissen glaubten. Dicke schaden nicht nur sich selbst, sondern auch der Umwelt.

Damit bewegen sich die Wissenschaftler genau im Zeitgeist. Angetrieben von einer umsatzstarken Fitness- und Gesundheitsindustrie wird vermeintliches Übergewicht als Hauptursache für viele Übel in unserer Welt angesehen. Dicke gelten in unserer Gesellschaft gemeinhin als faul, verfressen und zügellos. Die zusätzlichen Pfunde seien das Resultat aus einem zu viel an kalorienreicher und fetthaltiger Nahrung und zu wenig gesundem Sport. Auf den Punkt brachte es Welt-Online in ihrem Bericht über die englische Studie. Unter einem Bild von schlanken, sportlichen und jungen Menschen titelte sie: “So ist es recht: Schlanke Menschen leben nicht nur gesünder, sondern sind auch besser für das Klima.”

Dicke essen weniger

Nur stimmt eben diese Ansicht nicht mit dem überein, was wissenschaftlich bisher zum Thema Nahrungsaufnahme und Übergewicht …