Ernährung



Klimaschutz an Grundschulen: An apple a day keeps the doctor away

20. März 2012 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Ernährung, Gesundheit, Klimawandel, Kurioses, Nachhaltigkeit, Ökologismus, Politik

Die Brandenburger Grundschule aus Prösen macht mit einer kreativen Klimaschutz-Idee beim Energiesparmeister-Wettbewerb 2012 mit. Die Idee ist, den Apfel als natürliches Heilmittel stärker zu nutzen. Dadurch sinkt die Medikamentenproduktion und der damit verbundene Energieverbrauch und CO2-Ausstoß.



Die Deutschen, EHEC und die Risikotechnologie

5. Juni 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Biomasse, Blog, Ernährung, Gesundheit

In den letzten Jahrzehnten haben sich die Ernährungsempfehlungen grundlegend geändert. War in den 70er Jahren das Fleisch noch „Ein Stück Lebenskraft“, galten schon bald darauf tierische Produkte als Wurzel allen Übels und standen im Verdacht Auslöser für zahlreiche „Zivilisationskrankheiten“ zu sein. Dieses Dogma gilt im Prinzip bis heute, ungeachtet der Tatsache, dass seitdem bei steigendem pro Kopf Verzehr von tierischen Produkten die Menschen bei uns im Land immer älter werden und im Alter gesünder sind als sämtliche Generationen vor uns.

Das Dogma von der gesunden Rohkost
Seit dem Beginn der Ökowelle gilt in Deutschland als gesund, was möglichst naturbelassen produziert und verarbeitet wird. Anhänger dieser Bewegung ignorierten dabei, dass der Mensch im Laufe seiner Kulturgeschichte seine Nahrung nur in den wenigsten Fällen unbehandelt zu sich nahm. Und das aus guten Gründen, schließlich sorgt das Kochen, Braten und Fermentieren dafür, dass die Nahrung besser zu verdauen ist, dass giftige Pflanzeninhaltsstoffe entfernt oder unschädlich gemacht werden und dass Krankheitserreger wie Bakterien oder Viren abgetötet werden.

Und diese Gründe haben im Prinzip noch heute Gültigkeit. Zwar können wir heute auf Pflanzen zurückgreifen, deren Gehalt an giftigen Abwehrstoffen durch züchterische Maßnahmen deutlich reduziert ist, und auch in Punkto Lebensmittelhygiene ist die Situation heute sehr



Experten empfehlen Gentechnik und Intensivierung gegen Welthunger oder von Hunger und mangelnder Freiheit

8. Februar 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Ernährung, Gentechnik, Politik, Wirtschaftsförderung

Die 400 Experten aus 35 Ländern, die den Report „The Future of Food and Farming“ erstellt haben, gehen davon aus, dass im Jahr 2050 die Nahrungsmittelproduktion unter nie da gewesenen Druck geraten wird. Ob das so sein wird, bleibt abzuwarten. Auf die Zukunft bezogene Prognosen sind bekanntlich die schwierigsten. Trotzdem gehe ich davon aus, dass die Autoren sauber gearbeitet haben und über weitreichende Kenntnisse verfügen. Interessant sind daher die Lösungsvorschläge, die sie für das Hungerproblem bereit halten: „… sollten auch gentechnisch veränderte Organismen oder Klontiere kein Tabu sein. Ihr Einsatz müsse nur sorgfältig ökologisch und ethisch geprüft und Akzeptanz bei allen Beteiligten hergestellt werden“, heißt es in dem „Zeit“-Artikel, der sich auf den Report bezieht. Der Biolandbau hingegen, „gehe zwar ökologisch in die richtige Richtung, sei aber oft noch zu teuer und ineffizient.“

Das sind zweifellos gute Ansätze. Investition in fortschrittliche Techniken war schon immer dem sturen Festhalten an ideologischer Verblendung überlegen. Auch einige der politischen Empfehlungen sind sehr erfreulich:

„Food security is best served by fair and fully functioningmarkets and by liberalised global trade arrangements, not by policies to promote self-sufficiency“ (Ernährungssicherheit ist am besten durch faire und voll funktionsfähige Märkte und durch liberalisierte



Was geteilte Staaten über Klima und Politik verraten

14. Januar 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Ernährung, Klimawandel, Politik

Seit Jahrtausenden bildet die Landwirtschaft die wichtigste Ernährungsgrundlage der Menschheit.  Und in einigen Klimazonen sind die Ackerböden fruchtbarer als in anderen, so ist zum Beispiel ein mediterranes Klima für Landwirtschaft im großen Stil sehr viel besser geeignet als eine Wüste.

Steffen Hentrich hat jedoch am Beispiel Simbabwes zurecht darauf hingewiesen, dass eine Erklärung der Ernterückgänge mit klimatischen Veränderungen allein zu kurz greift, da weltweit die Erträge gestiegen sind, obwohl der Temperaturanstieg in Simbabwe sogar unterhalb des globalen Durchschnitts liegt. Vielmehr sei das massive Versagen der Politik für die Misere der einstigen „Kornkammer Afrikas“ verantwortlich. Dieses Beispiel lässt sich noch weiter ausführen.



Dioxin-Fleisch, toxische Geldanlagen und Armani-Anzüge

13. Januar 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Ernährung, Gesundheit

Gastbeitrag von Eva Ziessler

Thilo Bode von Foodwatch und viele andere –nicht zuletzt wohl fast sämtliche Leitartikler Deutschlands— sind sich einig: Dioxin und andere Gifte in Lebensmitteln lassen sich nur durch mehr und gründlichere staatliche Kontrollen verhindern.

Sie mögen sich einig sein, aber sie liegen alle falsch.

Tatsächlich verhält sich die Sache genau umgekehrt: Staatlich-institutionalisierte Lebensmittelkontrollen vergrößern die Gefahr, dass verdorbene oder vergiftete Nahrungsmittel in den Handel kommen—genauso, wie staatliche Börsen- und Bankenkontrollen die Gefahr vergrößern, dass ahnungslose Anleger toxische Papiere kaufen oder ihre Ersparnisse in einem Schneeballsystem verlieren.

Um verständlich zu machen, wie ich auf diese vielleicht irrsinnig scheinende Idee verfallen konnte,
muss ich erst einmal zeigen, mit was für einem Problem wir es überhaupt zu tun haben. Es ist das Problem des versteckten, also nicht offensichtlichen, Produktmangels—beim dioxinverseuchten Fleisch wie bei toxischen Geldanlagen. Bei Produktmängeln, die für jeden Kunden sichtbar, schmeckbar und riechbar sind, gibt es überhaupt kein Problem: Ein Supermarkt, der immer nur vergammeltes Obst und welkes Gemüse anbietet, wird schnell keine Kunden mehr haben. Und der Gebrauchtwagenverkäufer, der notdürftig ausgebeulte und schlecht lackierte Unfallautos zum selben Preis anbietet, den sonst Autos ohne Unfall kosten, wird mit dem Preis runtergehen müssen, wenn er noch Käufer finden will.



Und wieder wird eine neue Sau durchs Dorf getrieben – Der Dioxinskandal

10. Januar 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Ernährung, Gesundheit

Das neue Jahr hat gerade erst begonnen und schon steht ein neuer Skandal ins Haus. Hauptakteur ist ein alter Bekannter, das als Seveso-Gift bekannt gewordene Dioxin. Diese Stoffgruppe ist schließlich seit vielen Jahren ein Garant für Panik-Reflexe bei Politikern, Medien und in der Bevölkerung. Da interessiert es wenig, dass weltweit bislang kein einziger Todesfall durch das vermeintlichen Supergift dokumentiert ist.

Das prominenteste Vergiftungsopfer mit Dioxin ist wohl der ehemalige Präsident der Ukraine, Wiktor Juschtschenko. Bei diesem wurden nach einem Abendessen mit dem Chef des Ukrainischen Inlandsgeheimdienstes Vergiftungserscheinungen festgestellt. Später fanden Ärzte eine 50.000-fache Überschreitung des Normalwertes an Dioxin in Juschtschenkos Körper. Möglicherweise haben die Geheimdienstler geglaubt, mit einer solchen Überdosierung des „Supergiftes“ auf Nummer sicher zu gehen. Aus ihrer Sicht bedauerlich war, dass der Stoff wohl nicht annähernd so gefährlich ist wie allgemein behauptet wird.

Um ähnliche Gehalte im Körper wie Wiktor Juschtschenko zu erreichen, müsste ein Konsument in Deutschland Hunderttausende „verseuchter“ Eier zu sich nehmen. Allerdings müssten diese über einen recht kurzen Zeitraum gegessen werden. Dioxin hat im Körper eine Halbwertszeit von etwa 15 Monaten.

Um eins klar zu stellen. Der Gehalt an Giftstoffen in unserer Nahrung soll selbstverständlich so niedrig wie möglich gehalten werden und Industrielle Reststoffe haben



Der mumifizierte Opa

6. Januar 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Ernährung, Gesundheit, Kurioses

Gastbeitrag von Eva Ziessler

Es ist ein Skandal: Die Japaner, so stellt sich jetzt heraus, werden gar nicht so alt wie wir alle immer dachten. Die angebliche Unzahl Hochbetagter, eine vermeintliche Tatsache, die Wissenschaftler weltweit intensiv forschen ließ, warum die durchschnittliche Lebenserwartung von Japanern so viel höher ist als die der Einwohner in allen anderen Industrienationen—lag’s an den ungesättigten Fetten im Fisch? An den Inhaltsstoffen von Reis oder einfach an der angeblich besonderen philosophischen Einstellung und Lebenshaltung der Menschen?—diese vielen Uralten, also, gibt es in Wirklichkeit nicht. Genauer gesagt, sind die meisten von ihnen schon lange tot.