Internes



Warnung vor dem Lieblingsblog

20. März 2015 | Von | Kategorie: Blog, Internes

BlogwarnungEin Herr oder eine Frau namens Huber schreibt nette Dinge über uns. Es macht natürlich Spaß, so etwas zu zitieren:

Mehrere Stammautoren wie Peter Heller, Günter Heß, Rudolf Kipp und Quentin Quencher bemühen sich hier, faktenbasiert ihre Skepsis bezüglich der Energiewende, der Klimakatastrophe und Irrwegen der Umweltpolitik auszudrücken. Die Artikel sind gut recherchiert, mit Quellenangaben versehen und wohlformuliert.

Danke für das Kompliment. Den Michael Krüger darf man aber nicht vergessen. Und Steven Arndt. Und die vielen Gastautoren, die uns mit ihren Texten unterstützen.

Besonders lobenswert ist meines Erachtens der Standpunkt beim Thema Klimakatastrophe. Hier gibt es in den Reihen der Skeptiker ja eine ganze Anzahl von merkwürdigen Gestalten, die selbst spektroskopische Tatsachen wie die Isolationswirkung von CO2 in der Atmosphäre anzweifeln. Beim ScienceSkepticalBlog hingegen steht man mit beiden Beinen auf dem Boden der Physik. Man bezweifelt nur die Katastrophenwarnungen, die auf Basis fragwürdiger Modelle den Teufel an die Wand malen und mit Horrorprojektionen den baldigen Untergang der Menschheit prognostizieren.

Auch deswegen erklärt uns Herr/Frau Huber zu einem seiner/ihrer Lieblingsblog.

Da fühle ich mich schon verpflichtet, eine Warnung auszusprechen. Denn aus der Sicht des erfahrenen Wissenschaftsjournalisten Reiner Korbmann sind wir doch einer ganz anderen Klientel zuzurechnen:

Diese Menschen holen



Nach der Wahl ist vor der Wahl

10. Januar 2015 | Von | Kategorie: Blog, Internes

StreitDie Wahl zum Wissenschaftsblog des Jahres sorgt für Gesprächsstoff. Und das ist gut so. Denn die Idee der Initiative Reiner Korbmanns ist nicht primär die eines Wettbewerbes mit Gewinnern und Verlierern, die sich um irgendeine Art von „Preis“ streiten. Für ihn ist die Abstimmung ein Werkzeug des Marketings, ein Instrument, um Aufmerksamkeit für die Wissenschaftsbloggerei in Deutschland zu schaffen. Denn Aufmerksamkeit ist die Belohnung, für die wir Blogger schreiben. Wir wollen gelesen werden. Was auch immer Menschen dazu anregt, uns ihre Zeit zu schenken, ist daher zu begrüßen. Auch und gerade dann, wenn es zu Streitigkeiten führt. Kontroversen schaffen Klicks. Manchmal führen Konflikte auch zu konstruktiven Lösungen und besseren Ideen.

Im Jahr 2012 nahm ich den Wettbewerb erstmals zur Kenntnis. Science Skeptical wurde nominiert. Obwohl wir uns nicht darum beworben hatten. Reiner Korbmann legt seiner Vorschlagsliste (zusätzlich zu Leserempfehlungen) eine Rangliste einer auf Internet-Werbung spezialisierten Marketing-Agentur zugrunde, deren genaue Kriterien auch er nicht kennt. In dieser Tabelle werden 84 deutsche Wissenschaftsblogs nach „Einfluß“ sortiert (der sich gemäß der kurzen Beschreibungen aus Verlinkungen und Aktivitäten auf Twitter und Facebook ableiten lassen soll) und wir liegen dort eigentlich immer unter den Top 20. Damals schrieb ich Herrn Korbmann dazu:

[…] Sie werden



Aufruf an die Leser: Empfehlen Sie unsere wichtigsten Texte!

17. Dezember 2014 | Von | Kategorie: Blog, Internes

ScSKPodiumIm Oktober 2009 ging Science Skeptical online. In den letzten fünf Jahren haben wir nahezu 900 Beiträge hier veröffentlicht. Darunter viele kurze Denkanstöße und Hinweise, aber eben auch hunderte von längeren Analysen. Stetig steigende Nutzerzahlen bestätigen unser Konzept. Gerade in den letzten Wochen und Monaten sind viele neue Leser zu uns gestoßen. Das spiegelt sich auch im Kommentarbereich wieder.

Nun ist das Internet ein schnelles, tagesaktuelles Medium. Auf unserer Startseite finden sich gerade mal die jüngsten 25 Artikel und Blogbeiträge. Manchmal rutschen wichtige Texte schon nach wenigen Wochen ins Archiv und geraten damit leider aus dem Blickfeld. Gerade für die neuen Leser ist es daher mitunter schwierig, einen Einstieg zu finden und sich ein umfassendes Bild von diesem Blog zu machen. Manche Gedanken werden ja über mehrere Beiträge kommuniziert und häufig erweitern neue Artikel eine Argumentation, die durch ältere Texte schon vorbereitet wurde.

Ich ertappe mich jedenfalls oft bei dem Gedanken: Hey, das Thema haben wir doch bereits erschöpfend behandelt. Aber sich im Archiv auf gut Glück etwas herauszusuchen, ohne genau zu wissen, wonach man denn eigentlich sucht, suchen sollte, suchen kann, ist schwierig und aufwendig.

Ich würde daher gerne eine Art „Einstiegsseite“ für neue Leser gestalten, auf der



Wahl zum Wissenschaftsblog des Jahres 2014

16. Dezember 2014 | Von | Kategorie: Artikel, Internes

Blog-TeufelchenDie Wahl zum Wissenschaftsblog des Jahres ist eröffnet. Sie können hier für uns abstimmen.

Reiner Korbmann hat eine Idee. Die heftigen Auseinandersetzungen des vergangenen Jahres rund um seine Initiative „Wissenschaftsblog des Jahres“ will er heuer vermeiden. Diskussionen, die sich allein an der Tatsache entzündeten, daß Science Skeptical überhaupt zu den Nominierten gehörte. Aufgrund eines obskuren Rankings, dessen Algorithmus keiner kennt. Obwohl wir noch nicht einmal auf dem Treppchen landeten, lehnte der Sieger die Auszeichnung (mit der keinerlei „Preis“ im herkömmlichen Sinne verbunden ist) ab. Korbmann fand das alles wenig erfreulich. Dabei hat die Debatte Aufmerksamkeit (die Währung im Web) auf seinen kleinen Blog gelenkt, wie kein anderes seiner Themen. Und sie verdeutlichte den unvoreingenommenen Lesern, wie Fundamentalisten und Ideologen wirklich denken. Ein Blog kann nach deren Auffassung kein Wissenschaftsblog sein, wenn er nicht dem politischen Mainstream folgt. Die Klima- und Energiewendeskeptiker seien daher auszuschließen und zu ignorieren.

Sich dieser Haltung öffentlich zu unterwerfen, behagt Reiner Korbmann aber scheinbar auch nicht. Durch einen Trick möchte er es allen Seiten recht machen. Zunächst hat er einen undurchschaubaren Wortnebel über die Frage gelegt, was denn nun ein „Wissenschaftsblog“ sei. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist die dafür entscheidende Bedingung, nicht einfach



Vierter Platz

6. Januar 2014 | Von | Kategorie: Blog, Internes

wiblog_logoLeider hat es für uns in diesem Jahr nicht für einen Platz auf dem Podest bei der Wahl zum „Wissenschaftsblog des Jahres“ gereicht. Gewonnen hat der Blog Astrodictium Simplex von Florian Freistetter. Zweiter wurde „Kritische Wissenschaft – critical science„. Eine Seite, die sich vor allem mit den Thesen Karl Poppers auseinandersetzt und einem libertären Ansatz folgt. Jedenfalls war das mein Eindruck nach zugegeben kurzer Prüfung. Denn ich kannte die Seite ebensowenig wie Astrodictium Simplex. Auf dem dritten Platz landete die Klimalounge, die wesentlich von Stefan Rahmstorf geprägt wurde und wird. Meine Glückwünsche gelten allen drei Gewinnern. Respekt für die offensichtlich gute Arbeit im vergangenen Jahr. Science Skeptical schließlich ging als vierter durchs Ziel. Nach der Beschreibung von Rainer Korbmann war es ein enges Rennen um den dritten Platz.

Den wir nachträglich vielleicht doch noch zugesprochen bekommen. Nein, das meine ich natürlich nicht ernst. Aber Florian Freistetter hat nun öffentlich erklärt, die Wahl nicht annehmen zu wollen. Er hat dafür eine interessante Begründung geliefert. Es hat eine Weile gedauert, diese aus ihm herauszulocken. Wer mag, kann meine kurze Diskussion mit ihm zu diesem Thema hier nachlesen: Scienceblogs – Wissenschaftsblog des Jahres.

Kurz zusammengefaßt: Er mag



Science Skeptical steht zur Wahl zum Wissenschaftsblog des Jahres 2013

17. Dezember 2013 | Von | Kategorie: Artikel, Internes, Medien

logo_wissenschaftsblog2013_3d_gold_kleinAls wir im letzten Jahr bei der Wahl zum Wissenschaftsblog des Jahres nominiert waren hatte sich unser Admin Peter Heller noch einigermaßen verwundert (wenn nicht gar entsetzt) gezeigt. Richtig groß war die Verwunderung auf unserer Seite allerdings erst, als wir das Ergebnis der Online Abstimmung des Blogs Wissenschaft kommuniziert erfahren haben. In einem ohne Übertreibung als hochkarätig zu bezeichnenden Teilnehmerfeld schafften wir es aus dem Stand auf den zweiten Platz.

In diesem Jahr wird wieder gewählt. Und uns damit die Chance gegeben, unsere Platzierung aus dem letzten Jahr noch zu verbessern. Wobei die Luft nach oben doch schon sehr dünn wird. Und auch in diesem Jahr treten wir gegen Namhafte Konkurrenz an. Einer der Teilnehmenden Blogs, der ebenfalls hauptsächlich Klima und Energie zum Thema hat, wird sogar von einem renommierten Professor aus Potsdam betrieben (Dessen Chef, so munkelt man, residiert gar in dem Büro, das einst Albert Einstein als Wirkungsstätte diente).

Aber wir wären nicht das was wir sind, wenn wir vor so großen Namen im Respekt vergehen würden. In diesem Sinne auch mein völlig eigennütziger Aufruf an unsere Leser: Wählen Sie uns und nicht die anderen. Zur Abstimmung geht es hier.



In eigener Sache: Science Skeptical und das Technium

29. Mai 2013 | Von | Kategorie: Innovationspolitik, Internes, Off-Topic-Arena, Technium

Kernenergie2aQuentin Quencher hat vor ein paar Monaten hier bei uns über das antagonistische Begriffspaar Anthropozän und Technium geschrieben:

Zwei Begriffe die die gleiche Zeit beschreiben, ab dem Punkt an dem sich der Mensch mittels Technik die Natur und seine Umwelt zu Diensten macht. Nein, eigentlich mehr noch, als der Mensch begann, sich in nennenswertem Umfang von den Launen der Natur zu befreien, etwa ab den Zeitpunkt der industriellen Revolution. Der erste Begriff, Anthropozän, wurde von Paul Crutzen geprägt und wird vor allem dann verwendet, wenn der schädliche Einfluss des Menschen auf die Natur und die Geosysteme beschrieben wird. Der zweite Begriff, Technium, geht auf Kevin Kelly zurück, der damit die Entwicklung und Weiterentwicklung von Technik als einen evolutionären Prozess beschreibt, welcher vom Menschen nur bedingt geplant und gelenkt werden kann.

Ich denke, den Begriff des Techniums sollte man allein schon deswegen den Menschen näherbringen, weil er eine im Grundsatz positive und optimistische Sicht auf die Welt und ihre weitere Entwicklung beinhaltet. Seit einiger Zeit berichten wir auf Science Skeptical ja auch über Inventionen und Innovationen, die die Zukunft weit eher prägen können, als ein diffuses, gesamtgesellschaftliches Gefühl der Angst und die daher den Ökologisten ein Dorn im Auge sind. Ich