Internes



Vierter Platz

6. Januar 2014 | Von | Kategorie: Blog, Internes

wiblog_logoLeider hat es für uns in diesem Jahr nicht für einen Platz auf dem Podest bei der Wahl zum “Wissenschaftsblog des Jahres” gereicht. Gewonnen hat der Blog Astrodictium Simplex von Florian Freistetter. Zweiter wurde “Kritische Wissenschaft – critical science“. Eine Seite, die sich vor allem mit den Thesen Karl Poppers auseinandersetzt und einem libertären Ansatz folgt. Jedenfalls war das mein Eindruck nach zugegeben kurzer Prüfung. Denn ich kannte die Seite ebensowenig wie Astrodictium Simplex. Auf dem dritten Platz landete die Klimalounge, die wesentlich von Stefan Rahmstorf geprägt wurde und wird. Meine Glückwünsche gelten allen drei Gewinnern. Respekt für die offensichtlich gute Arbeit im vergangenen Jahr. Science Skeptical schließlich ging als vierter durchs Ziel. Nach der Beschreibung von Rainer Korbmann war es ein enges Rennen um den dritten Platz.

Den wir nachträglich vielleicht doch noch zugesprochen bekommen. Nein, das meine ich natürlich nicht ernst. Aber Florian Freistetter hat nun öffentlich erklärt, die Wahl nicht annehmen zu wollen. Er hat dafür eine interessante Begründung geliefert. Es hat eine Weile gedauert, diese aus ihm herauszulocken. Wer mag, kann meine kurze Diskussion mit ihm zu diesem Thema hier nachlesen: Scienceblogs – Wissenschaftsblog des Jahres.

Kurz zusammengefaßt: Er mag



Science Skeptical steht zur Wahl zum Wissenschaftsblog des Jahres 2013

17. Dezember 2013 | Von | Kategorie: Artikel, Internes, Medien

logo_wissenschaftsblog2013_3d_gold_kleinAls wir im letzten Jahr bei der Wahl zum Wissenschaftsblog des Jahres nominiert waren hatte sich unser Admin Peter Heller noch einigermaßen verwundert (wenn nicht gar entsetzt) gezeigt. Richtig groß war die Verwunderung auf unserer Seite allerdings erst, als wir das Ergebnis der Online Abstimmung des Blogs Wissenschaft kommuniziert erfahren haben. In einem ohne Übertreibung als hochkarätig zu bezeichnenden Teilnehmerfeld schafften wir es aus dem Stand auf den zweiten Platz.

In diesem Jahr wird wieder gewählt. Und uns damit die Chance gegeben, unsere Platzierung aus dem letzten Jahr noch zu verbessern. Wobei die Luft nach oben doch schon sehr dünn wird. Und auch in diesem Jahr treten wir gegen Namhafte Konkurrenz an. Einer der Teilnehmenden Blogs, der ebenfalls hauptsächlich Klima und Energie zum Thema hat, wird sogar von einem renommierten Professor aus Potsdam betrieben (Dessen Chef, so munkelt man, residiert gar in dem Büro, das einst Albert Einstein als Wirkungsstätte diente).

Aber wir wären nicht das was wir sind, wenn wir vor so großen Namen im Respekt vergehen würden. In diesem Sinne auch mein völlig eigennütziger Aufruf an unsere Leser: Wählen Sie uns und nicht die anderen. Zur Abstimmung geht es hier.



In eigener Sache: Science Skeptical und das Technium

29. Mai 2013 | Von | Kategorie: Innovationspolitik, Internes, Off-Topic-Arena, Technium

Kernenergie2aQuentin Quencher hat vor ein paar Monaten hier bei uns über das antagonistische Begriffspaar Anthropozän und Technium geschrieben:

Zwei Begriffe die die gleiche Zeit beschreiben, ab dem Punkt an dem sich der Mensch mittels Technik die Natur und seine Umwelt zu Diensten macht. Nein, eigentlich mehr noch, als der Mensch begann, sich in nennenswertem Umfang von den Launen der Natur zu befreien, etwa ab den Zeitpunkt der industriellen Revolution. Der erste Begriff, Anthropozän, wurde von Paul Crutzen geprägt und wird vor allem dann verwendet, wenn der schädliche Einfluss des Menschen auf die Natur und die Geosysteme beschrieben wird. Der zweite Begriff, Technium, geht auf Kevin Kelly zurück, der damit die Entwicklung und Weiterentwicklung von Technik als einen evolutionären Prozess beschreibt, welcher vom Menschen nur bedingt geplant und gelenkt werden kann.

Ich denke, den Begriff des Techniums sollte man allein schon deswegen den Menschen näherbringen, weil er eine im Grundsatz positive und optimistische Sicht auf die Welt und ihre weitere Entwicklung beinhaltet. Seit einiger Zeit berichten wir auf Science Skeptical ja auch über Inventionen und Innovationen, die die Zukunft weit eher prägen können, als ein diffuses, gesamtgesellschaftliches Gefühl der Angst und die daher den Ökologisten ein Dorn im Auge sind. Ich rede



Veranstaltungshinweis: Alternative Ökokonferenz der FDP Sachsen – Aktualisiert

22. April 2013 | Von | Kategorie: Blog, Internes, Politik

Unter dem Titel “Ökowahn statt Umweltschutz – Wenn grüne Ideologien zum Dogma werden” findet am 25.5.2013 in Dresden die dritte große Konferenz der FDP Sachsen im Rahmen ihrer Fortschrittsoffensive statt. Hier der Text der Vorankündigung:

Sie verhindern und verbieten – mit dem Selbstverständnis moralischer Überlegenheit und der Überzeugung vom Störfaktor Mensch bestimmen grüne Ideologen immer öfter, was gut für uns sei und wie wir leben sollen. Dabei spielt längst keine Rolle mehr, ob Natur, Gesundheit oder einfach nur die Vernunft auf der Strecke bleiben: Quecksilberhaltige Fieberthermometer werden verboten, dafür kurbelt das Glühlampenverbot die Gewinnung des Umweltgiftes in den Minen der chinesischen Provinz Guizhou an, um die Nachfrage zur Produktion von Energiesparlampen zu decken.

Klimaschutz heiligt die Mittel, da müssen Natur und Gesundheit im Zweifel zurückstecken. Auch beim Kreuzzug gegen die Globaltemperatur ist jedes Mittel Recht: So verdrängen artenfeindliche Monokulturen als Rohstoffe für „grüne Energien“ Tiere, Pflanzen und den Getreideanbau. Die Folge: Deutschland konnte 2012 erstmals seit 25 Jahren seinen Getreidebedarf nicht selbst decken. Auf dem Weltmarkt explodieren die Nahrungsmittelpreise und in der Sahelzone verhungern zur selben Zeit Menschen. Hauptsache die Mülltrennung ist so erfolgreich wie das Dosenpfand: Einst Geheimwaffe der Grünen im Kampf gegen die Einwegflasche, gibt es zehn Jahre



Prosit Neujahr – Zweiter Platz

3. Januar 2013 | Von | Kategorie: Artikel, Internes

wissenschaftsblog2012_silber_kleinDie Wahl zum Wissenschaftsblog des Jahres 2012 ist abgeschlossen und ausgezählt. Science Skeptical landete am Ende auf dem zweiten Platz und bekommt daher den “Wissenschaftsblock in Silber” verliehen. Erster wurde – wie von mir nicht anders erwartet – mit “Planckton” der Wissenschaftsblog der FAZ. Initiiert und durchgeführt wurde die Abstimmung von Reiner Korbmann von “Wissenschaft kommuniziert”. Er schreibt dazu:

Hinter den Kulissen war die Wahl zum Wissenschaftsblog des Jahres äußerst spannend. Zuerst schien es so, als würde es – wie im letzten Jahr – das einsame Rennen eines Spitzenreiters. Doch dann holte langsam aber sicher ein Konkurrent auf. Erst einen Tag vor Silvester überholte „Planckton“ die Science-Skeptiker und siegte mit wenigen Stimmen Vorsprung. Beide Blogs zusammen sammelten fast die Hälfte der nahezu 3.000 Stimmen, die sich an der Wahl beteiligten.

Auf dem dritten Platz landete der Forschungs-Blog der Fraunhofer Gesellschaft. Interessant finde ich, was Herr Korbmann über uns sagt:

Hier geht es sehr lebendig vor allem um die Überzeugung der Autoren „zu Klimawissenschaft, Politik und Medien“. Nirgendwo ist zu finden, wer hinter diesem Blog steht. Angesiedelt ist er laut Impressum in Siegburg zwischen Autobahn und ICE-Bahnhof. Provokation ist Trumpf, Schadenfreude über Misserfolge des Umweltministers ebenso selbstverständlich, wie eine



Oh nein, wir stehen zur Wahl!

11. Dezember 2012 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Internes

Irgendwie bin ich gerade auf Krawall gebürstet. Jedenfalls finde ich enorm erklärungsbedürftig, was sich die Macher des Blogs „Wissenschaft kommuniziert“ geleistet haben. Um das mal ganz klar zu sagen, lieber Herr Korbmann: „Science Skeptical“ gehört nicht zum Establishment. Wir sind hier die schwarzen Schafe, die fiesen Buben, der Stachel im Fleisch des Mainstreams.

Wir sind die Klimaskeptiker. Wir sind die, die Klimaschutz nicht nur ablehnen, sondern ihn auch unbegründet finden – wissenschaftlich wie politisch. Wir lehnen die Energiewende ab, weil wir sie für technisch und ökonomisch nicht realisierbar halten. Wir stemmen uns überhaupt gegen die neue Ökorepublik Deutschland, weil uns deren totalitäre Eingriffsversuche in unsere persönlichen Freiheitsrechte zu weit gehen. Wir sehen den Ökologismus als Religion, die keine wissenschaftliche Grundlage hat, sondern Forschung nur pervertiert.

Ja, es kommt noch schlimmer: Wir essen Fleisch. Und – soweit ich weiß – viele hier rauchen. Ja, rauchen. Zigaretten. Tabak. Nikotin ist eben ein geiles Zeug. Und wissen Sie was: Es schmeckt uns auch noch.

Böse. Unverfroren. Frech. Ja, wir finden das alles ziemlich dämlich, dieses Gequatsche von Nachhaltigkeit und Ressourcenverknappung. Wir fürchten uns nicht. Wir genießen unser Leben.

Also wenn wir irgendwo bestimmt nicht gut aufgehoben sind, dann in einer Liste



Novo Argumente 114 erschienen

27. September 2012 | Von | Kategorie: Blog, Internes

Dieses Mal waren wir uns uneins, die Novo-Redaktion und ich. “Utopien” als Vorstellungen über unsere technologische Weiterentwicklung sind ein Schwerpunktthema der neuen Ausgabe, die gestern erschienen ist und heute bei mir eintraf. Mit diesem Begriff kann ich aber nicht so viel anfangen, denn ich denke, Utopien haben wir genug, es mangelt vielmehr an Visionen. Utopien sind (noch) nicht realisierbare Wunschvorstellungen, sie sind Produkte unserer Phantasie.  Die Charakteristik von Visionen hingegen ist die doppelte Verneinung: Man kann sich keine Welt vorstellen, in der die Vision nicht eintreten würde. So zumindest habe ich es in meinem Artikel “Fliegende Kisten” der Redaktion ins Stammbuch geschrieben. In dem Text beschreibe ich den Weg zum “Fliegenden Auto” und was man daraus über Innovationen lernen kann.

Man ist mir zwar nicht gefolgt und hat die Begrifflichkeit “Utopie” für eines der sechs Schwerpunktkapitel des neuen Bandes beibehalten. Trotzdem sind auch die drei anderen Texte dieses Abschnittes überaus lesenswert. Tilo Spahl liefert in “Auf ins Technium” eine grundsätzliche Betrachtung und rechnet mit dem Nachhaltigkeitsdenken ab. Colin McInnes fügt den Blickwinkel des Ingenieurs hinzu und betrachtet in “Neues Leben aus toter Materie” unter anderem die besondere Rolle der Entropie. Heinz Horeis stellt die Gedanken des Physikers Cesare Marchetti vor,