Klimawandel



Mietervertreibung für das Klima – Eine weitere Folge der Energiewende

1. Oktober 2014 | Von | Kategorie: Artikel, Energiewende, Klimawandel, Politik

683109_web_R_B_by_Initiative Echte Soziale Marktwirtschaft (IESM)_pixelio.deWesentliche Komponenten der Energiewende sind die Energie-Einspar-Verordnung EnEV (1), die auf dem Energie-Einsparungs-Gesetz EnEG beruht, und das Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz EEWärmeG (12).

Wie bei dem EEG und der Energiewende werden die erforderlichen Kosten zur Umsetzung von der Regierung und den Profiteure klein geredet oder verschwiegen. Durch die Verordnung und das Gesetz sollen den Verbrauch von vorwiegend fossilen Energieträgern für das Heizen privater und öffentlicher Gebäude vermindern und damit der geplanten Absenkung der CO2-Emissionen dienen. Die EnEV wurde 2002 erlassen. Zwischenzeitlich wurde sie mehrfach mit dem Ziel novelliert, zuletzt 2013, insbesondere die Forderungen an die Wärmedämmung und die Heizsysteme der Gebäude, weiter zu verschärfen .

Teil 1: Die gesetzlichen Instrumente

1.1 Die Energieeinsparverordnung EnEV

Die Verordnung und das Gesetz sollen den Verbrauch von vorwiegend fossilen Energieträgern für das Heizen privater und öffentlicher Gebäude vermindern und damit der geplanten Absenkung der CO2-Emissionen dienen. Die EnEV wurde 2002 erlassen (Lit.1). Zwischenzeitlich wurde sie mehrfach mit dem Ziel novelliert, zuletzt 2013, insbesondere die Forderungen an die Wärmedämmung und die Heizsysteme der Gebäude, weiter zu verschärfen .

Beide gesetzlichen Maßnahmen stehen deutlich seltener als das EEG im öffentlichen Fokus, obwohl die durch diese gesetzlichen Maßnahmen verursachten Kosten für die Haus- und Wohnungseigentümer und anschließend auch für die



Klimaforscher, die neuen Weltuntergangspropheten und ihre willige Gefolgschaft

26. September 2014 | Von | Kategorie: Artikel, Klimawandel, Medien, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Profiteure, Wissenschaft

JS nach Bosch(?), Die Hoelle, Det. - JS after Bosch (?) / Hell / detail -In Zeiten der Kirchenskandale und steigender Kirchenaustritte bedarf es einer neuen Religion. Denn nur allzu gerne möchten Menschen die Halt und Leitlinien in ihren Leben suchen glauben, dass die Menschheit Sünde auf sich geladen hat, der Weltuntergang vor der Tür steht und dieser nur abgewendet werden kann, wenn man seine Sünden bereut, die Menschheit zu einem Besseren bekehrt und aktiv dabei mitwirkt. Man erkauft sich Ablass von seiner Schuld und rette die Welt vor dem drohenden Untergang. Was kommt da passender als der drohende Weltuntergang durch den menschengemachten Klimawandel?



Glaziologe gesucht, der Stefan Rahmstorfs These bestätigt, der Westantarktische Eisschild hat seinen unaufhaltsamen Zerfall begonnen

23. September 2014 | Von | Kategorie: Artikel, Daten, Klimawandel, Kurioses, Medien, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik, Profiteure, Wissenschaft

Rahmstorf2008Laut Professor Rahmstorf hat der Westantartische Eisschild, übrigens passend zur kommenden UN-Klimakonferenz in New York, seinen unaufhaltsamen Zerfall begonnen. Rahmstorf schreibt im seinem Klimablog der “KlimaLounge”:

“Jetzt ist der Westantarktische Eisschild instabil geworden und hat seinen unaufhaltsamen Zerfall begonnen. Das wird den Meeresspiegel deutlich steigen lassen. Eine Zäsur der Menschheitsgeschichte. […] Damit sind mehrere Meter Meeresspiegelanstieg und der Untergang von Küstenstädten und ganzen Inselstaaten vorprogrammiert und praktisch unausweichlich geworden.”



Rahmstorf: “Westantarktischer Eisschild hat seinen unaufhaltsamen Zerfall begonnen”

17. September 2014 | Von | Kategorie: Artikel, Klimawandel, Meeresspiegel, Schnee und Eis, Wissenschaft

imageIn dem 2004 erschienen Thriller “Welt in Angst” von Michael Crichton versucht eine Gruppe von Umweltaktivisten durch eine Reihe von Anschlägen Umweltkatastrophen auszulösen, um so auf die Gefahren der globalen Erwärmung aufmerksam zu machen. Als Teil dieses Plans soll eine gigantische Sprengung einen Riss im westantarktischen Eisschild erzeugen und so große Teile des Eises lösen und ins Meer rutschen lassen.

Damit hat Crichton eins der zentralen Weltuntergangs-Szenarien der Klimaforschung aufgegriffen. Das Eis auf der Westantarktischen Halbinsel gilt unter Klimaaktivisten und -wissenschaftlern als besonders gefährdet und wird oft als einer der fragilsten Kipppunkte genannt. Das sind Punkte die, wenn sie überschritten werden, eine Kettenreaktion an Veränderungen auslösen. Auch harmlos anmutende kleine Veränderungen könnten, sobald ein bestimmter Zustand erreicht ist oder überschritten wird, in eine plötzliche und unaufhaltsame Katastrophe führen. Der Grundgedanke dahinter ist, dass in der Natur eine Reihe empfindlicher Gleichgewichte vorherrschen, deren Störung schlimme Folgen hat. Dass die Natur eventuell viel robuster reagiert und Veränderungen in großem Maßstab abzupuffern in der Lage ist, kommt in diesem Gedankenmodell nicht vor.

Kipppunkt soll überschritten sein

Nun ist also laut Professor Rahmstorf ein solcher Kipppunkt überschritten worden. Mit infernalen Konsequenzen:

“Klimaforscher haben seit den 1970ern davor gewarnt: Jetzt ist der Westantarktische Eisschild instabil



Gegner der Energiewende ziehen in die Parlamente ein

16. September 2014 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Energieerzeugung, Energiewende, Klimawandel, Politik, Profiteure

ego150Das eigentlich bemerkenswerte an den drei Landtagswahlen der letzten Wochen ist der erstmalige Einzug einer Partei in die Parlamente, die die Energiewende rundheraus ablehnt. Gemeint ist natürlich die Alternative für Deutschland, AfD, die zur Überraschung vieler und zur Bestürzung einiger in Sachsen fast 10% erreichte und in Brandenburg und Thüringen über dieser Marke einlief.

Ich möchte die energiepolitische Programmatik der AfD nicht kommentieren oder analysieren (ich würde ihr zustimmen, was sicher niemanden überrascht), sondern einfach mal  mit ausführlichen Zitaten aus den jeweiligen Wahlprogrammen zur Diskussion stellen. Die Hervorhebungen stammen von mir.

AfD Sachsen:

Die aktuelle Energiepolitik Deutschlands orientiert sich an frei erfundenen und längst widerlegten Klimaprognosen. Ungeachtet dessen wurde überstürzt und ohne ausreichende Untersuchungen zu Machbarkeit und zu den Folgen eine Energiewende auf den Weg gebracht, die den Bürgern und der Wirtschaft riesige Kosten aufbürdet und somit großen Schaden zufügen wird.

Eine vollständige Abkoppelung der Energieerzeugung von fossilen Quellen oder spaltbarem Material ist zum aktuellen Zeitpunkt und beim derzeitigen internationalen Stand der Technik eine Illusion, der nur in Deutschland gefrönt wird. Diese Energiewende harmoniert weder mit dem europäischen Energieverbundnetz, noch wurde sie mit den anderen EU-Mitgliedsstaaten abgestimmt. Sie ist ein deutscher Sonderweg, der durch nichts gerechtfertigt ist und in die Irre führen



Der anthropogene Treibhauseffekt in der mittleren Atmosphäre

5. September 2014 | Von | Kategorie: Blog, Daten, Klimawandel, Wissenschaft

In unserer aufgeklärten Zeit gibt es leider immer noch Menschen, welche den sogenannten natürlichen und anthropogenen Treibhauseffekt durch sogenannte Treibhausgase wie CO2 in Abrede stellen, oder völlig leugnen. Dabei kann man Absorptionsspektren und Emissionsspektren von Treibhausgasen, die für den Strahlungstransfer in der Atmosphäre entscheidend sind, schon seit über 100 Jahren im Labor messen.



Was bestimmt den Klimawandel-Diskurs?

26. August 2014 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel

plaudereckeEva Horn schreibt in ihrem neuen Buch »Zukunft als Katastrophe«: „Diese Träume und Albträume eines entweder zahm gebändigten oder zerstörerisch entfesselten Klimas schlagen sich dann nicht nur in Romanen und Filmen nieder, sondern auch in sozialen und politischen Utopien, in Forschungsprojekten oder Architekturentwürfen.“

Werner Krauss dagegen, der von der Klimazwiebel, twitterte am 14.Aug.14: „Climate discourse is a monoculture of the mind. Intellectual wasteland. Statistical overkill. Nothing new under the sun. Let it rain ideas!“ Frei übersetzt ins Deutsche: „Der Klimadiskurs steckt in einer Monokultur des Denkens fest. Intellektuelles Ödland. Statistik im Übermaß. Nichts Neues unter der Sonne, wo sind die Ideen?“

Er meint also, der Klimadiskurs wird von Zahlen beherrscht. Statistiken bestimmen das Denken und intellektuell sei da nichts zu holen. In anderen Worten, Buchhaltermentalitäten bestimmen den Disput. Zahlen hier, Zahlen dort, eine Beschreibung dessen was geschieht findet nicht statt.

Ganz anders sieht dies Sergi Pàmies in seiner »poetische Wahrheit«: „Der Klimawandel ist ein literarisches Genre. Seine Dekadenz wird auf internationalen Foren diskutiert, und die Nachrichten, die von ihm handeln, vermitteln den Eindruck, dass er in der Katastrophe enden wird. Genauso wie die Novelle. Genauso wie die Literatur insgesamt. Genauso wie fast alle Sprachen,