Medien



Bojanowski und die Klimafanatiker

22. November 2014 | Von | Kategorie: Artensterben, Artikel, Klimawandel, Medien, Ökologismus, Ökologistische Mythen

ego150Da mediale Aufmerksamkeitszyklen wesentlich hochfrequenter verlaufen als etwa der wissenschaftliche Erkenntnisfortschritt oder gar klimatische Veränderungen unserer Umwelt, sind besondere Maßnahmen erforderlich, um ein Thema dauerhaft in den Schlagzeilen zu verankern. Spätestens seit 2001 verfolgt das IPCC eine entsprechende Taktik. Jeder Bericht wird in drei Teilen angeboten, die mit mehrmonatigem Abstand unter entsprechendem Tamtam der Öffentlichkeit einzeln präsentiert werden. Zu jedem der Teile gibt es zudem eine Zusammenfassung (Summary), die schon Wochen vorher durch gezielte PR-Aktivitäten Debatten schürt und Erwartungen weckt. Und wenn sich dann die Journalisten wieder anderen Themen zuwenden, erfolgt mit mehr als einem Jahr Verzögerung die Veröffentlichung einer Synthese aus allen drei Teilwerken, die natürlich auch noch von einer eigenen Summary begleitet wird.

Spiegel-Redakteur Axel Bojanowski ist schließlich aufgefallen, wie willig man als Journalist diesen hingeworfenen Stöckchen hinterherspringt. Reflexhaft immer wieder aufs Neue, auch wenn es gar nichts Neues zu berichten gibt. Er beginnt seinen vieldiskutierten Artikel jedenfalls mit den Worten (Hervorhebung durch mich):

Unter weltweitem Mediengetöse hat der Klimarat IPCC in den letzten 13 Monaten drei umfassende Berichte herausgebracht, die den Stand des Wissens darlegen. Jetzt das Finale. In Kopenhagen hat die Uno den IPCC-Synthesereport veröffentlicht, er soll das Wichtigste aus den drei Klimaberichten sammeln, neue Kenntnisse



Eltern beim Sex erwischt: Das Bundesumweltministerium erfreut Klimaschützer mit Videokampagne

20. November 2014 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel, Medien, Ökologismus, Politik

BundesumweltministeriumKopulierende Eltern und blutrünstige Zombies garantieren Aufmerksamkeit. Das Bundesumweltministerium und die Umweltministerin Barbara Hendricks werben jetzt so für mehr individuellen Klimaschutz:



Bojanowski platzt die Hutschnur

18. November 2014 | Von | Kategorie: Artikel, Klimawandel, Medien, Politik

avatar-quentinNach dem mich Facebook rausgeschmissen hat, ich mich aber dennoch nicht aus den sozialen Netzwerken verabschieden möchte, habe ich Twitter ein wenig mehr Aufmerksamkeit gewidmet, und muss sagen, zur Informationsbeschaffung ist der Kurznachrichtendienst gar nicht so schlecht. Doch dazu vielleicht später einmal ein paar Zeilen. Erst mal finde ich es gut, dass wenn sich irgendwo etwas tut, man sich relativ einfach einklinken kann, auch ohne ein sogenannter Follower zu sein. Als Client benutze ich Hotot, und mit einem Klick auf den Namen der Person die ich beobachten möchte, erscheinen alle Nachrichten in einer separaten Spalte.

Momentan habe ich die Grünenpolitiker Hermann Ott und Sven Giegold auf dieser Liste, die Journalisten Gabor Paal, Axel Bojanowski und noch ein paar andere, jeweils. So ist mir denn auch nicht entgangen, dass sich der Grüne Ott und der Journalist Bojanowski (Spiegel) ganz ordentlich in die Wolle geraten sind. Anlass war der Artikel Bojanowskis im SPIEGEL, in dem er berichtet, dass der sogenannte Synthesereport des IPCC einige ordentliche Fehler enthielt, Dinge verzerrt und falsch dargestellt wurden, immer mit der Tendenz »Alarm vor Genauigkeit«.

Am Anfang ginge es noch ganz normal zu.
boj001
oder das hier:
boj002
Was hier schon auffällt, ist der Anspruch von



Ein Hoch auf die Verschwendung

9. November 2014 | Von | Kategorie: Artikel, Klimawandel, Medien, Nachhaltigkeit, Politik, Profiteure, Wissenschaft

ego150“Rolling Coal” heißt der neue Trendsport aus den USA. Es geht um Pick-up-Trucks, die mit voller Absicht zu Dreckschleudern umgebaut werden. Um damit gegen den Klimawahn zu protestieren. Ein wenig albern ist das schon. Aber lustig. Wenn die Leute Freude daran haben, ihr Geld in Kohlendioxid und Rußpartikel zu verwandeln, dann sollen sie es halt machen. Ich gebe zu, ich war auch schon mal albern. Bei irgendeiner “Earth Hour”, zu der ja alljährlich Götzendienste gegen das elektrische Licht abgehalten werden. Ich hatte also im ganzen Haus die Glühbirnen eingeschaltet. Allein die Vorstellung, wie irgendein Klimaschützer angesichts dieser Lichterflut in Schnappatmung verfällt, bereitete mir großes Vergnügen. Meine Frau fand das eher merkwürdig. Und da die Verdunkelungshysterie offenbar niemanden in der Nachbarschaft erfaßt hatte, blieb der Effekt auch deutlich hinter meinen Erwartungen zurück. Heute ignoriere ich die Earth Hour einfach. Aber der Artikel von Spiegel-Journalist Claus Hecking zeigt auf, warum sich solche Späße eben doch lohnen. “Solche Aktionen machen fassungslos” schreibt er, und das befriedigt mich ungemein. Es wird Zeit, die Ökologisten aus der Fassung zu bringen. Energie absichtlich zu verschwenden und ihnen dabei ins Gesicht zu lachen scheint mir diesbezüglich äußerst wirkungsvoll zu sein. Denn das trifft sie tief im Kern



Öffentlich-rechtliche Diffamierung von Wissenschaftlern

4. Oktober 2014 | Von | Kategorie: Artikel, Energieerzeugung, Medien

Anfang September 2014 befasste sich das NDR-Magazin “panorama3″ mit dem Thema “Fracking”. Überraschenderweise widmete man sich dort sowie in folgenden Beiträgen bei “Panorama” und “Panorama-Die Reporter” in der ARD ausgesprochen sachlich bezüglich des Reizthemas.

Erdgasförderbohrung Mellin 14 in der Altmark

Erdgasförderbohrung Mellin 14 in der Altmark ©chef79

Hintergrund der Reportagen war, dass sich die Autoren Gedanken über die (eigene) Berichterstattung und deren Wirkung gemacht haben:

Wir haben uns einfach über die Wucht der Berichterstattung gewundert und dann angefangen zu recherchieren und sind mit Wissenschaftlern und Bürgerinitiativen ins Gespräch gekommen.

Das Nachdenken und die Recherche führte sogar soweit, dass man Fehler aus früheren Beiträgen offen zugibt:

Allerdings hat Panorama damals auch das Bild des “brennenden Wasserhahns” aus Colorado verwendet, obwohl dieser Wasserhahn nachweislich nicht wegen Fracking brannte. Da hat Panorama – genau wie alle anderen – auf das spektakuläre Bild gesetzt und vertraute den Machern von “Gasland” rückblickend zu stark.

Für die insgesamt vier Beiträge, die sich mit dem Thema “Fracking” dezidiert auseinandersetzten, ernteten die Redakteure teilweise sehr scharfe und meist unsachliche Kritik von “Fracking”-Gegnern. Das kann z.B. anhand der Kommentare zum ersten Beitrag “Das schlechte Image von Fracking” nachvollzogen werden. Dagegen setzten sich die Autoren dann in einem mit “Die Wucht der Vorwürfe hat uns überrascht”



Klimaforscher, die neuen Weltuntergangspropheten und ihre willige Gefolgschaft

26. September 2014 | Von | Kategorie: Artikel, Klimawandel, Medien, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Profiteure, Wissenschaft

JS nach Bosch(?), Die Hoelle, Det. - JS after Bosch (?) / Hell / detail -In Zeiten der Kirchenskandale und steigender Kirchenaustritte bedarf es einer neuen Religion. Denn nur allzu gerne möchten Menschen die Halt und Leitlinien in ihren Leben suchen glauben, dass die Menschheit Sünde auf sich geladen hat, der Weltuntergang vor der Tür steht und dieser nur abgewendet werden kann, wenn man seine Sünden bereut, die Menschheit zu einem Besseren bekehrt und aktiv dabei mitwirkt. Man erkauft sich Ablass von seiner Schuld und rette die Welt vor dem drohenden Untergang. Was kommt da passender als der drohende Weltuntergang durch den menschengemachten Klimawandel?



Glaziologe gesucht, der Stefan Rahmstorfs These bestätigt, der Westantarktische Eisschild hat seinen unaufhaltsamen Zerfall begonnen

23. September 2014 | Von | Kategorie: Artikel, Daten, Klimawandel, Kurioses, Medien, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik, Profiteure, Wissenschaft

Rahmstorf2008Laut Professor Rahmstorf hat der Westantartische Eisschild, übrigens passend zur kommenden UN-Klimakonferenz in New York, seinen unaufhaltsamen Zerfall begonnen. Rahmstorf schreibt im seinem Klimablog der “KlimaLounge”:

“Jetzt ist der Westantarktische Eisschild instabil geworden und hat seinen unaufhaltsamen Zerfall begonnen. Das wird den Meeresspiegel deutlich steigen lassen. Eine Zäsur der Menschheitsgeschichte. […] Damit sind mehrere Meter Meeresspiegelanstieg und der Untergang von Küstenstädten und ganzen Inselstaaten vorprogrammiert und praktisch unausweichlich geworden.”