In eigener Sache: Novo-Empfang und Online-Artikel
19. August 2010 | Von Peter Heller | Kategorie: Artikel, Blog, Internes, Medien
Ein wenig dreiste Eigenwerbung sei mir (mal wieder) gestattet. Alle, die die letzte Novo-Ausgabe verpaßt haben (welch unverzeihlicher Frevel) können meinen Text zum Thema “Elektromobilität” nun online lesen und kommentieren: Dann nehmen Sie ein Taxi!
Ich bitte, eventuelle Kommentare entsprechend auf der Novo-Seite zu posten.
Desweiteren möchte ich schon einmal auf den diesjährigen Novo-Empfang im Museum für Moderne Kunst (MMK) in Frankfurt hinweisen. Am 27.11. wird dort über das Thema Innovation diskutiert. Ich werde einer der Podiumsteilnehmer sein und würde mich sehr freuen, den ein oder anderen Leser dieses Blogs dort persönlich kennenlernen zu können.
Hinweis: Die Veranstaltung steht nur geladenen Gästen offen. Wer gerne dabei sein möchte, wende sich an die Novo-Redaktion. Details finden sich hier.
Als besonderes Schmankerl ist der Auftritt eines sehr bekannten deutschen Kabarettisten vorgesehen. Da Novo-Chefredakteur Thomas Deichmann um Vertraulichkeit gebeten hat, verrate ich auch noch nicht, um wen es sich handelt.
Ach ja, Novo 108/109 (9-12/2010) erscheint als Doppelheft Ende kommender Woche. Leitthema ist “der Ökokomplex”, also die Verflechtungen von Ökoverbänden und grünen NGO’s mit der Politik.
Der Wolf hat nicht nur Kreide gefressen. Er erscheint tatsächlich auch in Verkleidung der gütigen und weisen alten Großmutter.
Wie verschafft man sich heutzutage Öffentlichkeit, wenn man unter Feuer liegt? Diese Frage haben sich die Alarmisten nach Kopenhagen und Climategate sicher häufiger gestellt. Und haben kaum eine gute Idee entwickelt. Außer des üblichen Lamentos, Extremwetterereignisse als Vorboten des angenommenen künftigen Extremklimas zu feiern. Sie kommen nicht aus der Defensive, die Propheten des Untergangs.
Gastbeitrag von Fabian Heinzel, Ökowatch, Freie Welt
Die Sendung heißt „Maybrit Illner“. Und es geht in diesem Format auch nur um eine Person: um Maybrit Illner. Offiziell soll es sich natürlich um eine kontroverse Diskussion aktueller Themen handeln. Dazu werden dann mehr oder weniger kompetente Gäste eingeladen, in der Regel ausgewogen zusammengesetzt aus den Archetypen „Politiker“, „Wirtschaftsfachmann“, „Wissenschaftler“ (manchmal auch ersetzt durch „Publizist“), „Showbiz-Promi“ (ein bekannter Name sollte schon auftauchen, bringt vielleicht keine zusätzliche Kompetenz, aber Quote) und „Normalbürger“ (die Alibi-Stimme aus dem Volk). Faktisch aber werden die Themen nicht debattiert – schon gar nicht kontrovers. Die Gäste dienen nur als schmückendes Beiwerk, angeordnet um die zentral plazierte Moderatorin, die im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen möchte. Und deshalb auch tunlichst darauf achtet, kaum weniger Redezeit als die Eingeladenen zu haben. Was sie durch merkwürdig verdreht formulierte und verschlungene Fragestellungen erreicht. Die immer dann besonders lang und komplex werden, wenn tatsächlich einmal ein offener Schlagabtausch droht. Wobei die Fragen natürlich auch keine solchen sind. Sondern die verklausulierte Erwartung einer bestimmten Antwort. Denn „Maybrit Illner“ ist nicht dafür da, dem Zuschauer eine Meinungsbildung zu ermöglichen. Nein, die Sendung transportiert bereits eine vorgefertigte Meinung (die der Moderatorin, der Redaktion, des Senders), von der der Zuschauer überzeugt werden soll.
Viele Menschen genießen den schönen Sommer in Deutschland. Endlich mal wieder blauer Himmel, viel Sonnenschein und ausreichend Wärme. Wer hätte das gedacht, nachdem wir vor kaum einem halben Jahr noch über den unerwartet grimmigen Winter gestöhnt haben?
Wenn Stefan Rahmstorf der Spiegel 


