Medien



Und täglich grüßt das Murmeltier: Stefan Rahmstorf und der “versiegende” Golfstrom

26. März 2015 | Von | Kategorie: Artikel, Climategate, Daten, Klimawandel, Medien, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Profiteure, Wissenschaft


Leggewie und die vierte Gewalt

18. März 2015 | Von | Kategorie: Artikel, Energiewende, Klimawandel, Medien, Nachhaltigkeit, Ökologismus, Politik

avatar-quentin150Am 17.03.2015 war Claus Leggewie zu Gast in der Radiosendung SWR1-Leute bei Stefan Siller.⁽¹⁾ Beide sind den Lesern dieses Blogs natürlich vertraut.⁽²⁾ Leggewie gehörte zu den Hauptautoren des WBGU Gutachtens »Welt im Wandel« und als sogenannter 68er zu den Leuten, die die Schnittmenge von linken Gesellschaftsutopien hin zu einer Ökogesellschaft mit Nachhaltigkeitspostulat der Grünen bilden. Er selbst bezeichnet sich eher als Sponti, für die 68er wäre er zu jung.⁽³⁾ Zur politischen Sozialisation Leggewies sagt das schon was aus, vor allem wenn er mit einem gewissen Stolz im Unterton sagt, dass die 68er die Republik zum positiven verändert hätten. Wobei er sich von den K-Gruppen der 70er distanziert, und meint, er wäre nie ein Amerikahasser gewesen. Die dem linken Denken nahestehenden dieses Landes bilden eben eine wesentlich komplexere Gruppe als es in Öffentlichkeit oft erscheint, und man darf annehmen, dass dieses Erscheinungsbild nur deswegen existiert, weil sie der gemeinsame Kampf gegen Kapitalismus oder von solchen Leuten die von ihnen als rechts eingestuft werden, sowie des Liberalismus, eint. Ist der gemeinsame Gegner besiegt, werden sie wieder übereinander herfallen. Carl Schmitt lässt grüßen.⁽⁴⁾



Neu auf der Achse: Dirk Maxeiner zur Fukushima-Berichterstattung

12. März 2015 | Von | Kategorie: Blog, Energieerzeugung, Kernenergie, Medien

achselogoWem ist ein “vierter Jahrestag” eigentlich eine intensive Berichterstattung wert? Natürlich vor allem unseren öffentlich-rechtlichen Medien und vor allem dann, wenn es gegen die böse Kernkraft geht respektive gehen kann. Jede Chance wird genutzt, durch unklare oder gar verfälschende Informationen die Öffentlichkeit glauben zu machen, der Störfall in Fukushima-Daiichi hätte mehr als 10.000 Todesopfer gefordert. Dabei ist die Zahl der Strahlentoten bis heute gleich Null. Gestorben sind die Menschen wegen des Erdbebens und des Tsunamis. Wenn man sich in den Lei”d”medien so umschaut, könnte man aber fast den Eindruck bekommen, die Kernkraft wäre auch an diesen beiden Naturkatastrophen schuld.

Mein Beitrag zu diesem “Jubiläum” sollte die Auseinandersetzung mit der Situation der Nuklearmedizin sein. In einer Art unabgesprochener Arbeitsteilung widmet sich Dirk Maxeiner dem medialen Versagen auf der Achse des Guten:

Wer gestern Abend das Nachtmagazin der Tagesschau verfolgte, dem servierte Moderatorin Gabi Bauer eine kalt lächelnde Lüge. In einem Bericht über den Jahrestag von Fukushima (2011) sagte sie zur Kernschmelze in dem japanischen Reaktor wörtlich: „Mehr als 18 000 Menschen kamen als Folge des Unglücks ums Leben“

Lesen Sie hier den vollständigen Text: Fukushima: Jahrestag der Fälscher

Wie soll man das alles nun nennen? Ist es Propaganda? Ist es



Im Gedenken an Mr. Spock: Der Abkühlungskonsens der 60-70er Jahre: In Search of…The Coming Ice Age

28. Februar 2015 | Von | Kategorie: Artikel, Daten, Klimawandel, Medien, Politik, Profiteure, Wissenschaft

SpockAm Freitag ist Mr. Spock, Leonard Nimoy an einer unheilbaren Lungenkrankheit (COPD, oder “Raucherlunge”) verstorben. Bekannt wurde Nimoy als Mr. Spock durch Star Trek, oder Raumschiff Enterprise. Im Gedenken an ihn möchte ich an die Serie “In Search of…The Coming Ice Age”, in welcher Nimoy durch die Sendung führte erinnern.



Naomi Klein im Spiegel: Wie recht sie hat!

23. Februar 2015 | Von | Kategorie: Artikel, Klimawandel, Medien, Politik

ego150Welche Antwort hätte ein Klimaskeptiker wie ich auf die Frage nach der Gestaltung einer wirklich wirksamen Klimaschutzpolitik?

Wenn man sich mit der Zukunft beschäftigt, ist das Denken in „was wäre wenn“-Szenarien alltägliche Praxis. In meinem Fall stellt sich diese Frage nicht nur hypothetisch. Ich werde in meinem beruflichen Umfeld sehr häufig mit dem Thema konfrontiert. Eingeschlossen die Einladung zur Mitwirkung in diversen Gremien und Kommissionen, die ich noch jedes Mal mit dem Hinweis ablehnte, nicht Lösungen für ein Problem vorschlagen zu können, das nicht existiere. Was dann regelmäßig mit der Aufforderung bzw. der Maßgabe gekontert wurde, sich doch bitte trotzdem einzubringen, eine andere Perspektive könne schließlich nur hilfreich sein.

Als Ideen hatte ich aber nur die üblichen Verdächtigen zu bieten: Reduzierung der Landnutzung durch Konzentration von Funktionen (also eine weitere Förderung der Verstädterung und der Verödung ländlicher Räume), Effizienz- und Effektivitätssteigerung in der Landwirtschaft durch die Grüne Gentechnik, Nutzung von Energieträgern höherer Energiedichte (Kernkraft), Substitution der Kohle durch Erdöl und Erdgas (mittels effizienterer Fördermethoden, vulgo Fracking) und natürlich die Schaffung von Freiräumen für Anpassungsmaßnahmen statt der Verengung von Optionen durch Vermeidungsziele. Alles nicht so wirklich ökologistisch und daher auch alles nicht mehrheitsfähig.

Eine derartige Politik hätte sicher einen hohen Symbolwert.



Lügenpresse? Ignoranzpresse!

14. Februar 2015 | Von | Kategorie: Artikel, Medien, Ökologismus

ego150Die Ursache für das Scheitern der Sonde Philae auf dem Kometen Tschurjomow-Gerrasimenko könnte politischer Natur sein.

Moment.

Scheitern? Überschlugen sich nicht die Medien vor Begeisterung, war nicht allüberall von einem großen Erfolg die Rede?

Fassen wir mal zusammen: Nachdem nahezu jedes der für einen sicheren Stand Philaes auf der Kometenoberfläche vorgesehenen Systeme versagte, hüpfte die Sonde unkontrolliert hin und her, nur um schließlich im Schatten eines Felsen zum Stehen zu kommen. Wodurch ihre Solarzellen nicht mehr in der Lage waren, ausreichend Energie zur Erfüllung der Missionsziele zu generieren.

Erfolg oder Mißerfolg sind mitunter eine Frage der Perspektive. Eine sichere Energieversorgung ist eine Frage der Technik. Warum also verfügt Philae nicht über eine Radionuklidbatterie?

Ein hochrangiges Mitglied des DLR gab mir im direkten Gespräch die Antwort: Aus politischen Erwägungen. Wer da genau in welcher Form Einfluß genommen hat, wollte oder konnte er mir nicht sagen. Aber es ging tatsächlich darum, der bösen Kerntechnik keine positiven Schlagzeilen zu verschaffen. Während die NASA mit dem “atomgetriebenen” Curiosity auf dem Mars herumfuhr und Dawn und New Horizons auf dem Weg zur Ceres beziehungsweise zum Pluto ununterbrochen Daten lieferten, war Rosetta für Jahre im Standby zu betreiben und konnte Philae die Erwartungen nicht erfüllen. Weil



Juhuuuuuu … NASA-GISS mit neuen Rekord der Globaltemperatur

16. Januar 2015 | Von | Kategorie: Blog, Daten, Klimawandel, Medien, Ökologismus, Politik, Profiteure, Wissenschaft

Die Temperaturen der NASA für das Jahr 2014 sind raus. Ein neuer nie da gewesener Rekord seit Anbeginn der Messungen im Jahre 1880 wird in Kürze von der Weltpresse und den Klimaschützern unter frenetischen Beifall verkündet werden. Im Jahr 2014 wurde eine Temperaturanomalie zum Referenzwert der Jahre 1951-1980 von sage und schreibe +0.68°C von der NASA ermittelt. Damit wurde der alte Rekord von +0,66°C aus dem Jahre 2010 um 2/100 °C überboten. Herzlichen Glückwunsch zu diesen neuen Rekord an die NASA. Jetzt, ja jetzt haben wir den Salat. Das Klima geht endgültig den Bach runter.