Medien



Stefan Rahmstorf macht 2014 zum wärmsten Jahr der letzten 500 Jahre in Europa und Deutschland!

18. Dezember 2014 | Von | Kategorie: Artikel, Daten, Klimawandel, Medien, Ökologismus, Politik, Profiteure, Wissenschaft

Stefan Rahmstorf verkündet gerade in seinem Klimablog der KlimaLounge, dass 2014 das wärmste Jahr in Europa seit mindestens 500 Jahren ist. Weiter schreibt er: “Auch in Deutschland wird 2014 als Rekordjahr in die Annalen eingehen”. Dem will ich mal auf den Grund gehen.



Deutschlands führender EE-Lobbyist: “Wir haben uns geirrt bei der Energiewende”

8. Dezember 2014 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Energiewende, Medien, Politik

imageDass dieser Artikel (*) ausgerechnet in der bislang der Energiewende gegenüber völlig unkritischen “Zeit” erscheint ist die eine Überraschung. Die andere ist, wer darin so prominent zitiert wird, und in seiner Kritik kein gutes Haar am Projekt Energiewende lässt. Es ist einer der führenden Vordenker in Deutschland, wenn es um den Einsatz sogenannter Erneuerbarer Energien zur Stromerzeugung geht, der Leiter des Thinktanks Agora Energiewende, Dr. Patrick Graichen. Und was er den Journalisten der Zeit zu sagen hat, ist eine Kritik an der Energiewende in Deutschland, die es in dieser Deutlichkeit bislang höchstens von ausgewiesenen Energiewende-Gegnern zu hören gab. Die Zeit dazu:

Graichen sagt, kurz gefasst: Wir haben uns geirrt bei der Energiewende. Nicht in ein paar Details, sondern in einem zentralen Punkt. Die vielen neuen Windräder und Solaranlagen, die Deutschland baut, leisten nicht, was wir uns von ihnen versprochen haben. Wir hatten gehofft, dass sie die schmutzigen Kohlekraftwerke ersetzen würden, die schlimmste Quelle von Treibhausgasen. Aber das tun sie nicht.

Dabei hätte alles so schön sein können. Durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) massiv geförderte (nur unstetige und ineffiziente) neue Energiequellen wie Wind und Photovoltaik sollten immer mehr Strom produzieren. Bei Dunkelheit oder Flaute sollten konventionelle Kraftwerke einspringen, vor allem den



Deutschland Strompreis-Spitzenreiter hinter Dänemark in der EU: Seit Einführung des EEG im Jahre 2000 hat sich der Strompreis mehr als verdoppelt!

5. Dezember 2014 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Daten, Emissionshandel, Energieerzeugung, Kernenergie, Klimawandel, Kohle, Medien, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Photovoltaik, Profiteure, Windkraft

Immer und immer wieder wurde uns seit Einführung des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) im Jahre 2000 durch rot/ grün von den Befürwortern der Erneuerbaren Energien (EE) versprochen, dass durch Strom aus EE die Strompreise in Deutschland langfristig sinken werden. Wie sieht die Realität aus? Dazu habe ich heute eine Nachricht der Bundesnetzagentur zu den aktuellen Strompreisen in der Tagespresse gefunden.



E.on und die Bad Bank – Eine alternative Erklärung

2. Dezember 2014 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Energieerzeugung, Energiewende, Medien

E.on Düsseldorf Das bislang größte deutsche Energieunternehmen, E.on, hat am Sonntag überraschend seine Aufspaltung bekannt gegeben. Die Reaktionen darauf waren vielfältig. Einigkeit war jedoch in einem Punkt zu finden. E.on würde die bisherigen Kernsparten mit seinen Fossilen- und Kernkraftwerken abstoßen, um mit dem verbleibenden Mutterkonzern auf neuen Märkten mit „Erneuerbare Energien“ zukunftsfähig aufgestellt zu sein.

In den Medien war vielfach von einer “Bad Bank” die Rede, in die E.on seine nicht lukrativen Sparten ausgliedert. Oder gar von einer “Atomaren Bad Bank”, weil E.on sich so seiner Verpflichtung zum Rückbau der Kernkraftwerke entziehen wolle. Und diese Einschätzung einer Trennung lukrativer oder zukunftsträchtiger Bereiche von dem Teil, von dem man eher Verluste erwartet, kann sogar richtig sein, nur vielleicht anders herum, als das den meisten Kommentatoren angenommen wird.

Aufspaltung in zwei unabhängige Konzerne
E.on spaltet sich auf in zwei Sparten auf. Die eine bekommt sämtliche konventionellen Kraftwerke und natürlich die Rückstellungen für den Rückbau der in dem Paket enthaltenen Kernkraftwerke. Ein Name für diese “neue” Sparte steht noch nicht fest. In dieser neuen Gesellschaft sollen künftig 20.000 Mitarbeiter beschäftigt werden. Neben der Stromeerzeugung wird auch die Öl- und Gasgewinnung, sowie deren Vertrieb du Speicherung aus dem Mutterkonzern ausgelagert. Die zweite Sparte behält den Namen



Bojanowski und die Klimafanatiker

22. November 2014 | Von | Kategorie: Artensterben, Artikel, Klimawandel, Medien, Ökologismus, Ökologistische Mythen

ego150Da mediale Aufmerksamkeitszyklen wesentlich hochfrequenter verlaufen als etwa der wissenschaftliche Erkenntnisfortschritt oder gar klimatische Veränderungen unserer Umwelt, sind besondere Maßnahmen erforderlich, um ein Thema dauerhaft in den Schlagzeilen zu verankern. Spätestens seit 2001 verfolgt das IPCC eine entsprechende Taktik. Jeder Bericht wird in drei Teilen angeboten, die mit mehrmonatigem Abstand unter entsprechendem Tamtam der Öffentlichkeit einzeln präsentiert werden. Zu jedem der Teile gibt es zudem eine Zusammenfassung (Summary), die schon Wochen vorher durch gezielte PR-Aktivitäten Debatten schürt und Erwartungen weckt. Und wenn sich dann die Journalisten wieder anderen Themen zuwenden, erfolgt mit mehr als einem Jahr Verzögerung die Veröffentlichung einer Synthese aus allen drei Teilwerken, die natürlich auch noch von einer eigenen Summary begleitet wird.

Spiegel-Redakteur Axel Bojanowski ist schließlich aufgefallen, wie willig man als Journalist diesen hingeworfenen Stöckchen hinterherspringt. Reflexhaft immer wieder aufs Neue, auch wenn es gar nichts Neues zu berichten gibt. Er beginnt seinen vieldiskutierten Artikel jedenfalls mit den Worten (Hervorhebung durch mich):

Unter weltweitem Mediengetöse hat der Klimarat IPCC in den letzten 13 Monaten drei umfassende Berichte herausgebracht, die den Stand des Wissens darlegen. Jetzt das Finale. In Kopenhagen hat die Uno den IPCC-Synthesereport veröffentlicht, er soll das Wichtigste aus den drei Klimaberichten sammeln, neue Kenntnisse



Eltern beim Sex erwischt: Das Bundesumweltministerium erfreut Klimaschützer mit Videokampagne

20. November 2014 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel, Medien, Ökologismus, Politik

BundesumweltministeriumKopulierende Eltern und blutrünstige Zombies garantieren Aufmerksamkeit. Das Bundesumweltministerium und die Umweltministerin Barbara Hendricks werben jetzt so für mehr individuellen Klimaschutz:



Bojanowski platzt die Hutschnur

18. November 2014 | Von | Kategorie: Artikel, Klimawandel, Medien, Politik

avatar-quentinNach dem mich Facebook rausgeschmissen hat, ich mich aber dennoch nicht aus den sozialen Netzwerken verabschieden möchte, habe ich Twitter ein wenig mehr Aufmerksamkeit gewidmet, und muss sagen, zur Informationsbeschaffung ist der Kurznachrichtendienst gar nicht so schlecht. Doch dazu vielleicht später einmal ein paar Zeilen. Erst mal finde ich es gut, dass wenn sich irgendwo etwas tut, man sich relativ einfach einklinken kann, auch ohne ein sogenannter Follower zu sein. Als Client benutze ich Hotot, und mit einem Klick auf den Namen der Person die ich beobachten möchte, erscheinen alle Nachrichten in einer separaten Spalte.

Momentan habe ich die Grünenpolitiker Hermann Ott und Sven Giegold auf dieser Liste, die Journalisten Gabor Paal, Axel Bojanowski und noch ein paar andere, jeweils. So ist mir denn auch nicht entgangen, dass sich der Grüne Ott und der Journalist Bojanowski (Spiegel) ganz ordentlich in die Wolle geraten sind. Anlass war der Artikel Bojanowskis im SPIEGEL, in dem er berichtet, dass der sogenannte Synthesereport des IPCC einige ordentliche Fehler enthielt, Dinge verzerrt und falsch dargestellt wurden, immer mit der Tendenz »Alarm vor Genauigkeit«.

Am Anfang ginge es noch ganz normal zu.
boj001
oder das hier:
boj002
Was hier schon auffällt, ist der Anspruch von