WELT-Untergang in Bangkok – Ein paar Fakten
8. November 2011 | Von Rudolf Kipp | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Medien
Bereits in der Schule habe ich eine wichtige Grundregel für das Verfassen journalistischer Texte gelernt. Man vermittelt bereits in den ersten Absätzen die wichtigsten Informationen. Alles was für den Leser oder die eigene Aussage weniger relevant ist, schreibt man weiter unten im Text. Das hat zwei Vorteile. Zum einen können solche Leser, die nicht die Mühe auf sich nehmen möchten den kompletten Text durchzulesen, die wichtigsten Information bereits in den ersten Absätzen finden. Zum anderen geht die Grundaussage auch dann nicht verloren, wenn der Redakteur aus Platzgründen beschließt, den Text gegen Ende abzukürzen.
An diese Grundregel fühlte ich mich erinnert, als ich heute auf WELT-Online den Beitrag „Experten prophezeien Bangkoks Untergang im Meer“ gelesen habe. Der Artikel war unter „Klima und Umwelt“ gelistet, daher war jedem Leser schnell klar, dass es sich hier wohl um ein Problem handeln musste, welches durch den Klimawandel verursacht ist. Und auch die ersten beiden Absätze, offenbar extra verfasst für die Lesefaulen unter uns, bestätigen diesen Eindruck:
Die thailändische Hauptstadt Bangkok hat zusätzlich zu den verheerenden Überschwemmungen ein weiteres Problem. Experten wiesen darauf hin, dass sich die niedrig gelegene Metropole nur 30 Kilometer nördlich des thailändischen Golfs befindet, dessen Wasserstand bis
…
Warum es wenig mit dem Gefahrenpotential von Kernkraftwerken zu tun hat, dass wir uns so vor ihnen fürchten.


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