Medien



“Die Ausweitung der Kampfzone”

24. Mai 2012 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Medien, Politik, Wissenschaft

Bemerkenswert ist ein Artikel in der Welt, der meine hier geäußerte Auffassung teilt, der Röttgen-Rauswurf sei in der Energiewende begründet, und nicht etwa in dem Wahlergebnis von NRW (vielen Dank an Leser Martin Frank für den Hinweis). Das ist zum wiederholten Mal ein Indiz für die Vermutung, die Mainstream-Medien würden hier mitlesen und mitunter gar unsere Argumente übernehmen.

Werner Krauß, von dem immer noch nicht bekannt ist, ob er sich nun mit „ß“ oder „Doppel-s“ am Ende schreibt, hegt eine ganz ähnliche Idee:

Gleichzeitig findet ein oft fließender Übergang von der Blogosphäre in die Berichterstattung der Printmedien und ihrer immer zahlreicher werdenden online-Ausgaben statt. Die Qualität der Klimaberichterstattung hat sich dadurch geändert, und der anfängliche Klima„katastrophismus“ in der deutschen Presse weicht immer öfter einem auch die Wissenschaften kritisch beobachtenden Journalismus.

Gut, damit meint er zwar nicht unbedingt uns, sondern wohl eher das gelegentliche Zitieren von “Watts up with that“ auf Spiegel Online. Aber wir sind seit Neuestem immerhin  ein Untersuchungsgegenstand der Sozialwissenschaften.

Werner Krauß ist Ethnologe, er beschäftigt sich aus dieser Perspektive mit dem Verlauf und den Auswirkungen der Klimadebatte. Viele hier kennen ihn als einen der Macher der „Klimazwiebel“, auf der einige unserer Stammleser und Autoren ja auch



Energiewende: Größenwahn statt Megaplan

10. Mai 2012 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Medien

Unter einem Beitrag berichtete das Politmagazin Panorama am 08.05.2012 im NDR über die Planlosigkeit bei der Energiewende. Reporterin Anja Reschke fragt: Können wir die Energiewende und die damit angestrebten Klimaschutzziele noch schaffen? Investigativ geht sie der Energiewende auf den Grund.

Hier ist der Beitrag zu sehen.

Zunächst geht es zum Offshore-Windpark Alpha Ventus. Der Ausbau der Offshore-Windkraft kommt, so berichtet der NDR, nicht richtig voran. Dabei sollten doch schon in acht Jahren rund 2.000 Windräder in der Deutschen Bucht stehen. Heute drehen sich gerade mal 30 Rotoren in der deutschen Nordsee. Selbst die Windparkbetreiber glauben nicht mehr so recht an die Ziele der Regierung. Die Projekte werden immer teurer und verzögern sich zusehends. Ein weiteres Problem: Auch der Ausbau der Leitungen kommt nicht voran und verzögert die Projekte zusätzlich.

Doch nicht nur auf See stocke der Netzausbau, auch an Land fehlten die Kabel, um den Ökostrom, vor allem den Windstrom, abzutransportieren.

Die Netzleitstellen kämpfen daher ständig gegen einen Blackout an. Bei Überkapazitäten drohen Netzüberlastungen, so bleibt bei Starkwind oft nur noch die Abschaltung von Windkraftanlagen, um die Netzstabilität zu gewährleisten. Bezahlt werden muss der nicht gelieferte Ökostrom trotzdem und das von den Stromkunden.

Für die Energiewende dringend notwendig sind auch



Alle Jahre wieder – Über die “Eisschmelze” in der Antarktis

11. April 2012 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Medien, Schnee und Eis, Wissenschaft

Eigentlich wäre das Thema dieses Artikels ziemlich schnell abzuhandeln. Wenn man sich die Daten zur Eisbedeckung um die Antarktis anschaut, dann fällt einem vor allem auf, dass seit Beginn der systematischen Vermessung mit Hilfe von Satelliten im Jahr 1979 die Eisfläche rund um den 7. Kontinent mehr oder weniger kontinuierlich zugenommen hat.

Dass man in unseren Medien trotzdem von Zeit zu Zeit Nachrichten von dieser Seite der Erde bekommt, hat weniger mit diesem Umstand zu tun. Schließlich würde eine Meldung von einem Wachsen der Eisfläche doch so gar nicht in das Bild von der stetig wachsenden Bedrohung durch eine globale Erwärmung und dem damit verbundenen Eisschmelze an den Polen entsprechen.

Was uns dann auch tatsächlich präsentiert wird ist kein Gesamtbild zur Lage rund um den Südpol. Viel interessanter scheint für unsere Presse zu sein, was in einem kleinen Gebiet am Rand der Antarktis passiert, und zwar im nördlichen Teil der antarktischen Halbinsel. Für das Geschehen in der Antarktis ist dieser Landzipfel von keiner großen Bedeutung, macht er doch mit 0,52 Mio. km² gerade einmal vier Prozent der Gesamtfläche der Antarktis aus.

Für die Klimaforschung und auch für unsere Medien ist die antarktische Halbinsel jedoch von ganz entscheidender Bedeutung, schließlich ist



Wie in Kinderbüchern über das CO2-Klimathema getäuscht wird…

10. April 2012 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel, Medien, Profiteure, Wissenschaft
In den letzten Wochen und Monaten hat SOLARKRITIK.DE intensiv in Büchern recherchiert, die an Kinderaugen adressiert sind und die Kinder über die angebliche Bedrohung durch den Klimawandel und dessen Ursachen informieren sollen.


10 Jahre sind KEIN Klima – Außer wenn wir es sagen

27. März 2012 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Medien, Wissenschaft

Ein kalter Winter oder auch mehrere kalte Winter in Folge oder auch seit mehr als 10 Jahren nicht ansteigende Temperaturen sind in keinster Weise als Argument geeignet, die unumstößliche Wahrheit eines durch Menschen verursachten, sich immer weiter beschleunigenden Klimawandels, auch nur ansatzweise in Frage zu stellen. Es handelt sich hierbei sämtlichst um Wetterereignisse,  welche auf keine Fall mit klimatischen Begebenheiten verwechselt werden dürfen. Schließlich ist das Klima laut der Welt-Meteorologie-Organisation WMO die Summe aller Wetterervorgänge über einen Zeitraum von mindestens 30 Jahren.

Diese ansonsten unumstößliche Regel kann nur dann gebrochen werden, wenn ein heißer Sommer, überdurchschnittlich viele Tornados, zu viel oder zu wenig Regen oder sonstige beliebige Wetterextreme als weiterer Beleg für den fortschreitenden (selbstredend menschengemachten) Klimawandel herhalten müssen.

Wärme ist immer Klima – Kälte manchmal

Die Spielregeln sind somit klargestellt. Wetterereignisse, welche für eine globale Erwärmung sprechen, bestätigen diese, solche die dagegen sprechen, sind – nun ja – Wetterereignisse eben, und haben mit dem Klima nichts zu tun.

Wobei in letzter Zeit das Kuriosum dazu kam, dass Wetterereignisse wie kalte Winter in Europa oder Nordamerika auch auf die globale Erwärmung zurückzuführen sind. Damit sind diese jetzt nicht mehr Wetter, sondern Klima. Wer das verwirrend findet, ist noch nicht genug



Polemik zum deutschen Qualitätsjournalismus: “Unentwegt quellen gereinigte Rauchgase aus den neun Kühltürmen”

12. März 2012 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Energieerzeugung, Medien

Neues aus der Abteilung “Unsere tägliche Desinformation gib uns heute”.

Georg Ismar ist bundespolitischer Korrespondent bei der Deutschen Presse-Agentur (dpa) und dort unter anderem zuständig für die Bereiche Energie-, Umwelt- und Klimapolitik. Er tritt damit den lebenden Beweis an, dass man in einem solchen doch recht technik-lastigen Ressort, welches eigentlich eine solide Ausbildung in Naturwissenschaften oder ein Ingenieursstudium erfordert, auch völlig ohne naturwissenschaftliche Grundkenntnisse sein Auskommen bestreiten kann.

Ismar ist, wie man seinem Lebenslauf entnehmen kann, tatsächlich eher das Gegenteil von einem Naturwissenschaftler. Studiert hat er Iberische und Lateinamerikanische Geschichte, Mittlere/Neuere Geschichte und Politikwissenschaft.  Seine Forschungsschwerpunkte waren unter anderem Lateinamerika und Nationalsozialismus, die politische Entwicklung in den Andenländern und das Verhältnis von Sport und Politik.

Und was erwartet man von einem, sicher in seinen geisteswissenschaftlichen Fachgebieten recht bewanderten, Politologen und Geschichtswissenschaftler, wenn er über das “Ingenieursthema” Energieerzeugung schreibt? Wohl nicht viel Fundiertes.

Um es gleich vorweg zu nehmen, Georg Ismar gelingt es in seinem gerade auf Welt-Online erschienen Artikel  “Kohle erlebt nach Atomausstieg eine Renaissance“, diese Erwartungshaltung voll und ganz zu erfüllen, wenn nicht sogar zu übertreffen. Schließlich müsste man nicht einmal  auch nur ein Semester Energietechnik studiert haben, damit einem solche Aussagen wie die folgende nicht passieren:



Angela, Friede und die BILD

9. März 2012 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Medien, Politik

http://www.morgenpost.de/multimedia/archive/00001/146986_jpg_1134b.jpg

Bild hat die Macht – könnte man meinen. Im gewissen Sinne stimmt das auch.

 

Wer sich gewundert hat das in letzter Zeit oft Klima- und Energiewendeketzerische Artikel in der DIE WELT erschienen, in denen gegen den AGW a´la IPCC argumentiert, die bestehenden Unsicherheiten klar benannt und alternative Hypothesen präsentiert wurden, kam aus dem Staunen dennoch nicht heraus, als er am 06.02.2012 die BILD-Zeitung in die Hand nahm und lesen durfte:

Es folgte dann eine ganze Serie von Artikeln über dieses Thema von Prof. Werner Weber (TU Dortmund) und über das Buch „Die Kalte Sonne“ von Fritz Vahrenholt & Sebastian Lüning.
Wie passt das zusammen und wo ist die Verbindung?
Zuerst einmal dauert  diese „Kampagne“ in der DIE WELT  verstärkt etwa seit einem halben Jahr an, begann aber schon sehr viel früher noch vor der Erdbeben-Katastrophe nebst Tsunami an der japanischen Ostküste, welche zu etwa 19000 Todesopfern unter der japanischen Bevölkerung führte und einem großen Reaktorstörfall im Fukushima-Daiishi KKW. Dem ist allerdings entgegen den Gebeten so manches Hartcore Ökos bislang noch kein einziger Mensch auf Grund der frei gewordenen Strahlung zum Opfer gefallen, nur 8 gut erhaltene KKW deutscher Bauart und somit so ziemlich die sichersten der Welt.

Prof. Dr.