Medien



Abstieg in die Zweite Liga? Die Krise der europäischen Klima- und Energiepolitik

4. Dezember 2012 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Emissionshandel, Energieerzeugung, Energiewende, Erdgas, Klimawandel, Kohle, Kopenhagen, Medien, Politik, Profiteure, Unkonventionelles Gas und Öl

Mein Vortrag auf der alternativen Klimakonferenz der

Liberalen

von Dr.Benny Peiser


Zwischen Klimakatastrophe und Ökohysterie

Zunächst einmal vielen Dank für die Einladung an die FDP in Sachsen und die Liberalen im Europaparlament. Ich glaube, das ist eine ausgesprochen wichtige Veranstaltung. Ich hoffe, dass es nicht dabei bleibt. Ich hoffe, dass sich die kritische Klimadebatte doch etwas etabliert in Deutschland, dass es kein Tabu mehr ist, darüber offen und kontrovers zu diskutieren.

Ich bin der Direktor der Global Warming Policy Foundation, ein unabhängiger think tank, der in London seinen Sitz hat. Ich werde ein bisschen über unsere Erfahrungen in Großbritannien sprechen und über den Meinungsumschwung in der britschen Öffentlichkeit und über die potenziellen Erfolgschancen, dass die Debatte zum Thema Klima- und Energiepolitik in Zukunft etwas rationaler aussehen wird als in den vergangenen 10 bis 15 Jahren.

Bei der Klimadebatte geht es nicht so sehr darum, wer Recht und wer Unrecht hat. Das werden wir wahrscheinlich erst in 20 bis 30 Jahren wissen. Es geht vielmehr darum, dass offen und ehrlich und kontrovers darüber diskutiert werden kann, denn nur so werden wir Fortschritte erzielen, nur so werden wir langfristig erkennen können, welche Argumente sich als vernünftig und welche sich als unvernünftig



Der Einfluss der Sonne auf unser Klima: Sebastien Lüning im Interview bei Anthony Watts

2. Dezember 2012 | Von | Kategorie: Artikel, Klimawandel, Medien, Wissenschaft

Zum Auftakt der Klimakonferenz in Doha gab es dieses Jahr auf Wattsupwiththat.com, der weltweit meistbesuchten Seite zum Thema globale Erwärmung und Klimawandel, eine 24 stündige Live-Sendung mit Interviews bei denen zahlreiche prominente Skeptiker zu Wort kamen. Einer der Interviewten war Dr. Sebastian Lüning, Co-Autor des Buches “Die kalte Sonne“.

Sein Vortrag über den Einfluss der Sonne auf unser Klima ist jetzt in voller Länge als Video verfügbar. Man erfährt darin vieles, was auch in “Die kalte Sonne” zu lesen ist, aber auch einiges aus aktuellen Studien, die in dem Buch noch keine Erwähnung finden konnten.

Ich habe in der Stunde, die das Video dauert, eine Menge dazu lernen können. Daher meine dringende Empfehlung, dieses Video in voller Länge anzuschauen.

 

Zur weiteren Vertiefung des Themas, oder als ersten Einstieg bevor Sie sich das Video anschauen, möchte ich Ihnen noch unseren  Artikel “Der Einfluss der Sonne auf unser Klima – CERN Forscher finden Zusammenhang zwischen Sonnenaktivität und Wolkenbildung” nahe legen.

 



Zeit-Online über das 2 Grad Ziel: “Der große Selbstbetrug”

13. Oktober 2012 | Von | Kategorie: Artikel, Klimawandel, Medien, Politik, Wissenschaft

So langsam scheint auch im medialen Mainstream anzukommen, was hier bereits seit einigen Jahren immer wieder diskutiert wird. Nämlich der Umstand, dass sämtliche bislang unternommenen Versuche, über politische Maßnahmen eine dramatische Reduzierung der weltweiten CO2-Emissionen zu erreichen, letztendlich zum Scheitern verurteilt sind.

ZEIT-ONLINE Autor Frank Drieschner macht in seinem heute erschienen Artikel “Der große Selbstbetrug” eine einfache Rechnung auf. Und er kommt zu einem überraschenden  Ergebnis:

Angenommen, bis zum Ende des Jahrhunderts wäre unsere ökologische Weltrevolution abgeschlossen – wie sehr würde sich die Erde dann aufheizen?

Antwort: um ungefähr vier Grad. Vier, nicht zwei.

Dreischner stützt sich dabei auf Berechnungen, die der niederländische Mathematiker Michel den Elzen durchgeführt hat. Den Elzen ist auf diesem Gebiet ein ausgewiesener Experte. Als “Contributing Author” im letzten IPCC-Bericht hat er maßgeblich die Ziele zur Emissionsbegrenzung mitbestimmt. Von ihm stammt (zusammen mit dem deutschen Klimawissenschaftler Niklas Höhne) der Kasten 13.7 im letzten Bericht 2007, aus dem sich auch die Emissions-Reduktionsziele Deutschlands und der Europäischen Union bis 2020 und 2080 ableiten.

Grundsätzlicher Widerspruch in der Klimaschutzpolitik

Auch wenn Prognosen wie die hier genannten vier Grad Erwärmung nur dann zutreffen würden, wenn die Annahmen des IPCC zur Klimasensitivität (das ist der Grad der Erwärmung, der sich bei



Streit bei Acatech um die Anpassung

30. September 2012 | Von | Kategorie: Artikel, Klimawandel, Medien, Politik, Wissenschaft

Es gibt sicher nicht sehr viele Protagonisten der Klimadebatte, die die Möglichkeit eines Klimawandels als solche bezweifeln. Wir leben in einer Welt, in der stetiger Wandel die einzige sichere Konstante ist. Dies gilt nicht nur für politische Mehrheiten, gesellschaftliche Strukturen, ökonomische Prozesse oder technische Möglichkeiten, dies gilt eben auch für die klimatischen Bedingungen, denen unsere Lebensräume unterworfen sind. Trotz erheblicher Veränderungen im Verlauf ihrer Geschichte haben sich die Menschen stetig vermehrt und ausgebreitet. Die immer notwendige Anpassung an das sich wandelnde Klima kann dabei sogar als wichtiger Fortschrittstreiber ausgemacht werden: Man entwickelte Technologien zur Nutzung sich bietender Vorteile ebenso wie für den Schutz vor drohenden Gefahren.  Auf diese Weise ist es den Menschen gelungen, in allen Klimazonen heimisch zu werden. Das sollte man sich vor Augen führen, wenn man in der neuen Studie “Anpassungsstrategien in der Klimapolitik” der Deutschen Akadamie für Technikwissenschaften Acatech gleich zu Beginn lesen kann:

“Es werden hierzulande keine klimatischen Randbedingungen auftreten, die nicht bereits in anderen Regionen der Erde existieren.”

Nun kennt die breite Öffentlichkeit dieses Papier noch nicht. Lediglich einzelne kurze Passagen wie die obige sind bereits in der Presse aufgetaucht (Süddeutsche Zeitung, Stuttgarter Zeitung, Spiegel). Auslöser dieses Artikels



Schon wieder ein neuer Meereis-Rekord – Diesmal in der Antarktis

30. September 2012 | Von | Kategorie: Artikel, Klimawandel, Medien, Schnee und Eis

Die Polregionen kommen in diesem Jahr nicht aus den Schlagzeilen. Kaum ist die mediale Aufregung um die Rekord-Eisschmelze am Nordpol in diesem Jahr abgeebbt, ist ein weiteres Rekordereignis zu vermelden. Und zwar auf der entgegengesetzten Seite des Planeten, in der Antarktis. Dort gibt es, wie in den nächsten Tagen in allen Gazetten des Landes zu lesen sein wird, historisches zu vermelden. Noch nie seit Beginn der Messungen, wurde dort eine so große Eisausdehnung festgestellt, wie in diesem Jahr. Die folgenden beiden Abbildungen zeigen diese folgenschwere Entwicklung auf eindrucksvolle Weise.

 

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Sollte Ihnen diese Meldung irgendwie seltsam vorkommen,so hat das einen guten Grund. Über die Eisausdehnung in der Antarktis wird in unseren Medien nämlich so gut wie gar nicht berichtet. Dort gibt es nämlich aus der momentanen Sicht der Propheten eines nahenden Hitzetods nicht nützliches zu vermelden. Und eben diesen Propheten folgen unsere Medien, zumindest die als relevant angesehenen.

Dabei hätte die Entwicklung am Südpol durchaus Potenzial für Schreckensszenarien. Man stelle sich nur einmal wie Wirksamkeit einer Schlagzeile vor, in der vermeldet wird:

“Der Eispanzer in der Antarktis wächst immer rasanter. Sollte diese Entwicklung sich fortsetzen wird es immer schwieriger werden die fortschreitende Vereisung



Wenn Wetterfrösche über’s Klima quaken

21. September 2012 | Von | Kategorie: Artikel, Klimawandel, Medien, Schnee und Eis, Wissenschaft


<Satire>

„Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben”, sagt der Wissenschaftler Mojib Latif vom Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie.“

im Jahre 2003.  Seine Augenbrauen wandern in die Höhe, sie verschwinden beinahe oberhalb der Stirn – Besorgnis war früher – Mojib Latif ist heute.
Weiter Latif:

Durch den Einfluss des Menschen werden die Temperaturen bei uns mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent noch weiter steigen”, meint Latif. Wegen dieses so genannten Treibhauseffekts wird es in Mittel- und Nordeuropa künftig mehr Westwindlagen geben. Das hätte wiederum regenreiche und noch mildere Winter zur Folge.

Aus welchem Zusammenhang dieses Zitat auch immer gerissen gewesen sein soll, Timeline und Fazit stehen in Stein gemeisselt.
Wenn eine Kamera in der Nähe ist, ist der Meteorologe Latif nicht weit, wenn die Journaille ein klimatisches Ereignis kommentiert haben möchte, sie weiß, dass er gerne sorgenvoll und Augen rollend über die Gefahren des Klimas parlieren möchte.

Dieser Tage saßen andere Wetterfrösche beieinander, bestaunten die Eiskarte der Arktis, deren Eis diesen Sommer mehr und mehr geschmolzen ist, durch anormale Stürme begünstigt ( AGW, CO2, Treibhauseffekt, Klimawandel, blah – blah ) und kommen zu dem Ergebnis,

Es ist



Meereisminimum in der Arktis – wie auf wundersame Art und Weise Eis verschwindet

25. August 2012 | Von | Kategorie: Artikel, Klimawandel, Medien, Wissenschaft

Es ist mal wieder soweit, dass Meereis in der Arktis nähert sich im Spätsommer seiner minimalen Ausdehnung und Fläche an. Dabei wurde jetzt schon, einige Wochen vor dem Ende der Schmelzsaison, ein neuer Negativrekord erreicht. Seit Beginn der Satellitenaufzeichnungen im Jahr 1979 wurde noch nie eine so geringe Ausdehnung und Fläche des arktischen Meereises gemessen.