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Der Hockeystick: Rise and Fall des Symbols für den menschgemachten Klimawandel

12. Oktober 2013 | Von | Kategorie: Artikel, Climategate, Daten, Klimawandel, Medien, Politik, Profiteure, Wissenschaft

Das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), im Deutschen oft als Weltklimarat bezeichnet, wurde im November 1988 vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) und der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) ins Leben gerufen. Hauptaufgabe des der Klimarahmenkonvention (UNFCCC) beigeordneten Ausschusses ist es, Risiken der globalen Erwärmung zu beurteilen und Vermeidungsstrategien zusammenzutragen. Eine entscheidende Rolle bei der Bewertung spielt die Klimaentwicklung der letzten ca. 1000 Jahre. Denn Warmzeiten und Kaltzeiten der letzten Jahrhunderte geben Aufschluss über die „Einzigartigkeit“ und Bedrohlichkeit der heutigen, angeblich „menschgemachten“ Erderwärmung. Schaut man sich die letzten fünf Weltklimaberichte an, so finden sich eine erstaunliche Entwicklungsgeschichte.



Der Weltklimarat (IPCC) korrigiert die Spannbreite seiner Temperaturszenarien bis zum Jahr 2100 um rund 1°C nach unten

3. Oktober 2013 | Von | Kategorie: Artikel, Daten, Klimawandel, Medien, Meeresspiegel, Wissenschaft

Vor wenigen Tagen ist der neue, fünfte Weltklimabericht erschienen. Am Freitag wurde die Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger der Öffentlichkeit vorgestellt und am Montag der Bericht der Arbeitsgruppe 1/ Wissenschaftliche Grundlagen. Insbesondere auf den Meeresspiegelanstieg wurde von der Presse das Augenmerk gelegt. Denn gegenüber den letzten Klimabericht wurden die Szenarien zum Meeresspiegelanstieg vom IPCC leicht nach oben korrigiert. Wenig Beachtung wurde hingegen den Temperaturszenarien geschenkt. Denn schaut man sich die Szenarien zum Temperaturanstieg genauer an, so zeigt sich ein gänzlich anderes, weniger alarmistisches Bild, als beim Meeresspiegelanstieg.



Basler Zeitung: IPCC Forscher sind ehrlich – auf eine Art und Weise, wie sie am Hof von Dschingis Khan gut angekommen wäre

29. September 2013 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel, Medien, Politik, Wissenschaft

BaZ_App_LogoDass eine Berichterstattung über die am Freitag der Öffentlichkeit vorgestellte Zusammenfassung für Entscheidungsträger (Summary fore Policymakers, SPM) auch anders aussehen kann, als im Großteil der Medien hierzulande, zeigt der folgende Beitrag der Basler Zeitung. In seinem Kommentar spricht Chefredakteur Markus Somm all jene Punkte an, die in Deutschland bisweilen in Internetforen und Blogs diskutiert werden, in den Mainstream-Medien jedoch kaum Thema sind. Im folgenden einige Auszüge mit der Empfehlung, den Kommentar auf der Internetseite der Basler Zeitung in Gänze zu lesen:#

Unsicherheit in einer unsicheren Welt
Wie und wann erwärmt sich die Erde? Wahrscheinlich, sehr wahrscheinlich oder bald. Ein Kommentar zum Leiden an der Prognose.

(…) Wenn dieses «Summary for Policymakers» etwas auszeichnet, dann eine unerreichte Eleganz darin, wie man Wahrscheinlichkeit, Vorhersage und Zweifel in allen Nuancen ausdrückt – damit einen später, dieser Verdacht stellt sich ein, niemand zur Rechenschaft ziehen kann. Es wirkt defensiv. Es ist ein Meisterwerk der dosierten Prophezeiung. Wäre Moses so vorgegangen: er hätte keinen Juden davon überzeugt, Ägypten zu verlassen, um sich ins gelobte Land aufzumachen. In keinem Papier der Wissenschaft oder der Politik habe ich je so oft das Wort «wahrscheinlich» oder «unwahrscheinlich» gelesen.

(…) Seit fünfzehn Jahren hat sich die Erde



Climateleaks? Skeptikerblog stellt Vorab-Version von Klimabericht ins Internet

23. September 2013 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel, Medien, Politik, Wissenschaft

WUWT_logoDiese Woche tagen in Stockholm Wissenschaftler und abgesandte der Politik aus aller Welt um über die Endfassung des ersten Teils vom neuen Klimaberichtzu beraten. Kein besonders umfangreicher, aber ein sehr gewichtiger Teil. Die Zusammenfassung für Entscheidungsträger (Summary for Policymakers, SPM).

Der Prozess funktioniert in etwa so, dass zunächst eine von IPCC-Wissenschaftlern erstellte Rohversion erstellt wird. Diese wird dann in einer Abschlußkonferenz  zurechtgestutzt und in Form gebracht und dann der Öffentlichkeit als die Basis für politische Entscheidungen der nächsten Jahre vorgestellt. Dieses Zurechtstutzen geschieht zur Zeit in Stockholm.

Und wie Spiegel Online berichtet soll an manchen Stellen ziemlich rigoros geschnitten werden. Deutschland ist zum Beispiel dagegen, den Stillstand bei der Erwärmung in den letzten 15 Jahren zu erwähnen. Spiegel Online:

„…Gegen den Widerstand vieler Forscher wollen insbesondere Delegierte der Bundesregierung das Stocken der Erwärmung in den letzten 15 Jahren aus der Zusammenfassung des neuen IPCC-Reports heraushalten…“

Andere Länder wollen sich anschließen. Man darf gespannt sein wie die Sache ausgeht, das Abschlußdokument wird am Freitag veröffentlicht. Die unbehandelte Rohversion („leaked IPCC Final Draft Summary for Policy Makers“) kann man sich jetzt auf der Website des amerikanischen Bloggers Anthony Watts als PDF herunterladen, so daß ein schöner



Donner und Doria: IPCC rudert offenbar noch deutlicher zurück

16. September 2013 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel, Medien, Wissenschaft

donnerunddoriaEnde September wird der nächste Sachstandsbericht des Weltklimarates IPCC (bzw. der erste Teil und  eine Summary for Policymakers) der Öffentlichkeit vorgestellt. Nach dem was Uli Kulke in seinem Blog Donner und Doria schreibt darf man sehr gespannt sein:

…Darüberhinaus sei der IPCC ausdrücklich auf die Pause in der globalen Erwärmung eingegangen – obendrein mit dem Eingeständnis, dass man sie sich nicht erklären kann. Und dass die Computermodelle, auf die sich der IPCC stützt, diese nicht vorausgesehen haben. Auch im Hinblick auf die Veränderungen im antarktischen Meereis stünde man vor einem Rätsel. Während die Modelle eine Verringerung prophezeit hätten, sei das Eis zuletzt tatsächlich auf eine Rekordausdehnung angewachsen.

Vor einiger Zeit unvorstellbar, aber offenbar räumt der IPCC jetzt ein, dass den Jahren zwischen 950 und 1250, im Mittelalter also, weite Teile der Welt schon einmal so warm gewesen seien wie heute, zu Zeiten also, als die CO2-Werte in der Atmosphäre nur einen Bruchteil der heutigen betrugen. Die Passage aus dem letzten Bericht von 2007, dass die Hurrikane immer stärker würden, so heißt es in den Zeitungsmeldungen, sei im kommenden Report komplett und kommentarlos gestrichen worden…

Hier weiterrlesen.



Wirtschaftswoche: DFR eine der spektakulärsten Neuentwicklungen

25. August 2013 | Von | Kategorie: Artikel, Energieerzeugung, Innovationspolitik, Kernenergie, Medien, Technium, Wirtschaftsförderung, Wissenschaft

ego3-150x150Als Blogger träumt man natürlich davon, mal einen Artikel mit den Worten beginnen zu können: „Aus informierten Kreisen wurden mir vertrauliche Materialien zugespielt…“. Leider ist es auch dieses Mal etwas weniger aufregend, denn die am Montag (26.08.2013) erscheinende gedruckte Ausgabe der Wirtschaftswoche kann man schon als digitale Ausgabe online erwerben. Daher liegt mir der angekündigte Artikel zur Kernenergie bereits heute vor.

Auf immerhin sechs Seiten wagen in diesem die Autoren einen Blick auf aktuelle technische Entwicklungen, ergänzt durch bunte Grafiken und Tabellen. Rein optisch ist das Ding gelungen.

Inhaltlich startet man mit dem Verweis auf den Film „Pandoras Promise„. Zwiespältig, denn ich halte einen Wettkampf der Ängste („Klimakatastrophe“ gegen „Strahlentod“) für kontraproduktiv. Obwohl es sicher eine gute Idee ist, die inneren Widersprüche des Ökologismus zu thematisieren. Aus dieser Einführung leitet man über zu modernen Konzepten für neue Reaktoren, die inhärente Sicherheit versprechen, also die Unmöglichkeit einer Kernschmelze („Super-GAU“) aus physikalischen Gründen.

Angesprochen werden:

  • der Flüssigsalzreaktor durch seinen prominenten Vertreter „Dual Fluid Reaktor“ DFR
  • kleine, kompakte Reaktoren am Beispiel des mPower-Systems von Babcock & Wilcox (man beachte auch Günter Keils Übersicht hier bei uns)
  • mit Teilchenbeschleunigern betriebene Transmutationsanlagen („Rubbiatron“) am Beispiel der geplanten Anlage im belgischen


NGO’s: Die Meister des sanften Würgegriffs

17. Juli 2013 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Biomasse, Energieerzeugung, Energiewende, Kernenergie, Klimawandel, Kohle, Medien, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Photovoltaik, Politik, Profiteure, Windkraft

Macht- und Interessengeflechte der Öko-Weltretter

In der westlichen Welt hat sich ein Geflecht von Organisationen etabliert, deren Geschäft das Abkassieren von Gutgläubigen, das Einwerben von Abstandszahlungen von der Industrie und die Selbstbedienung aus öffentlichen Pfründen ist. Die schiere Gröβe dieser Strukturen, die untereinander sowie mit dem Staatsapparat und den Medien dicht verfilzt sind, sowie die Effizienz ihrer Geldbeschaffungsmethoden würden jeden Sektenführer klassischen Zuschnitts vor Neid erblassen lassen. Sogenannte Non Governmental Organisations (NGO) geben vor, hehre Ziele zu vertreten und den Planeten nebst Menschheit retten zu wollen. Doch tatsächlich verfolgen viele ihrer führenden Vertreter einfach nur knallharte Eigeninteressen. Dabei geht es um Einkommen und Karriere ebenso wie um die Förderung der Interessen bestimmter, ihnen nahestehender Industriezweige.

Naturbild Kopie

Nicht bei allem, wo Naturschutz draufsteht, ist auch wirklich Naturschutz drin (Symbolbild)

 

Als Datum der Kapitulation der Industrien der westlichen Welt vor der geballten Macht geschickt arbeitender Kampagnenstrategen von NGO’s kann der 20. Juni 1995 gelten. An diesem Tag gab Shell nach fast zweimonatigen Auseinandersetzungen bekannt, dass man der Forderung von Greenpeace nachgeben und die schwimmende Öltankanlage „Brent Spar“ an Land entsorgen lassen werde, statt sie wie vorgesehen in groβer Meerestiefe zu versenken. Gegen dieses Vorhaben hatte Greenpeace eine massive Empörungskampagne in den Medien