Ökologie – Versuch einer Annäherung
18. März 2012 | Von Quentin Quencher | Kategorie: Artikel, Blog, Ökologismus, Wissenschaft
Dieses Wort, diese Bezeichnung, in all ihren Ableitungen hat Eingang in unsere Umgangssprache gefunden. Man spricht von ökologisch korrekten Leben, oder auf der anderen Seite von Ökologismus. Es wird also Zeit, sich einmal Gedanken zu machen, was Ökologie eigentlich ist. Dabei merkt man recht schnell, dass es zwei verschiedene Herangehensweisen gibt, einmal über die Naturwissenschaft, und einmal über die Philosophie.
Beginnen wir erst einmal mit dem, was das Wort wirklich bedeutet. Wikipedia schreibt dazu: “Die Ökologie (griechisch οίκος oikos ‚Haus‘, ‚Haushalt‘ und λόγος logos ‚Lehre‘; also ‚Lehre vom Haushalt‘) ist diejenige Teildisziplin der Biologie, welche die Beziehungen zwischen Lebewesen untereinander und mit ihrer unbelebten Umwelt erforscht.” Das soll hierzu erst einmal genügen und mit der Feststellung schließen, dass die Ökologie ein recht junges Teilgebiet der Biologie darstellt. Erst seit den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts wird Ökologie auch als eine die Ressourcen und die intakte Umwelt schonender, nachhaltiger Umgang mit der Natur und auch eine „naturnahe“ Lebensführung verstanden. Wie es in einem weiteren Wikipediabeitrag heißt. Dort ist auch folgende Beschreibung zu finden, die ich hier etwas ausführlicher zitieren möchte:
Da die Menschen zwar an eine biologische Umwelt gebunden sind, diese aber ungewollt oder bewusst gestaltend verändern, trugen auch politische
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Meine Großmutter ist nun bald 98 Jahre alt. Sie wurde im Kaiserreich geboren, hat die Weimarer Republik und auch das Dritte Reich erlebt, zwei Weltkriege, Wirtschaftskrisen, Aufschwünge und Währungsreformen mitgemacht. Parallel zu diesen gesellschaftlichen und ökonomischen Wandlungen fand ein enormer technischer Fortschritt statt. Manchmal betrachte ich meine Tochter und das Umfeld, in dem sie aufwächst und versuche mir vorzustellen, wie es denn in der Kindheit meiner Großmutter so zuging. Elektrizität war noch nicht flächendeckend verfügbar, die Massenmotorisierung auch nur ein Versprechen der Zukunft. Es stellte sich auch nicht die Frage, welche Fernsehsendung man denn ab welchem Alter schauen dürfe. Telefone waren etwas für die Reichen und Radios auch nicht sehr weit verbreitet. Wasch- und Spülmaschinen, Mikrowellen und Gefriertruhen? Das immerhin hat sie in ihren späteren Jahren dann auch selbst besessen, aber über ein Handy verfügte sie nie, geschweige denn über einen Computer.



