Klimawandel



Ökologie – Versuch einer Annäherung

18. März 2012 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Ökologismus, Wissenschaft

Dieses Wort, diese Bezeichnung, in all ihren Ableitungen hat Eingang in unsere Umgangssprache gefunden. Man spricht von ökologisch korrekten Leben, oder auf der anderen Seite von Ökologismus. Es wird also Zeit, sich einmal Gedanken zu machen, was Ökologie eigentlich ist. Dabei merkt man recht schnell, dass es zwei verschiedene Herangehensweisen gibt, einmal über die Naturwissenschaft, und einmal über die Philosophie.

Beginnen wir erst einmal mit dem, was das Wort wirklich bedeutet. Wikipedia schreibt dazu: “Die Ökologie (griechisch οίκος oikos ‚Haus‘, ‚Haushalt‘ und λόγος logos ‚Lehre‘; also ‚Lehre vom Haushalt‘) ist diejenige Teildisziplin der Biologie, welche die Beziehungen zwischen Lebewesen untereinander und mit ihrer unbelebten Umwelt erforscht.” Das soll hierzu erst einmal genügen und mit der Feststellung schließen, dass die Ökologie ein recht junges Teilgebiet der Biologie darstellt. Erst seit den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts wird Ökologie auch als eine die Ressourcen und die intakte Umwelt schonender, nachhaltiger Umgang mit der Natur und auch eine „naturnahe“ Lebensführung verstanden. Wie es in einem weiteren Wikipediabeitrag heißt. Dort ist auch folgende Beschreibung zu finden, die ich hier etwas ausführlicher zitieren möchte:

Da die Menschen zwar an eine biologische Umwelt gebunden sind, diese aber ungewollt oder bewusst gestaltend verändern, trugen auch politische



Klimarealisten am Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven

13. März 2012 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Wissenschaft
http://www.youtube.com/watch?v=J8i9wYfyXa4″>NDR

Es gibt sie noch, die Klimarealisten unter den Klimaforschern, welche nicht in den Abgesang des Weltklimas mit einstimmen. Solche Realisten unter den Klimaforschern sind z.B. am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven zu finden.…



Polemik zum deutschen Qualitätsjournalismus: “Unentwegt quellen gereinigte Rauchgase aus den neun Kühltürmen”

12. März 2012 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Energieerzeugung, Medien

Neues aus der Abteilung “Unsere tägliche Desinformation gib uns heute”.

Georg Ismar ist bundespolitischer Korrespondent bei der Deutschen Presse-Agentur (dpa) und dort unter anderem zuständig für die Bereiche Energie-, Umwelt- und Klimapolitik. Er tritt damit den lebenden Beweis an, dass man in einem solchen doch recht technik-lastigen Ressort, welches eigentlich eine solide Ausbildung in Naturwissenschaften oder ein Ingenieursstudium erfordert, auch völlig ohne naturwissenschaftliche Grundkenntnisse sein Auskommen bestreiten kann.

Ismar ist, wie man seinem Lebenslauf entnehmen kann, tatsächlich eher das Gegenteil von einem Naturwissenschaftler. Studiert hat er Iberische und Lateinamerikanische Geschichte, Mittlere/Neuere Geschichte und Politikwissenschaft.  Seine Forschungsschwerpunkte waren unter anderem Lateinamerika und Nationalsozialismus, die politische Entwicklung in den Andenländern und das Verhältnis von Sport und Politik.

Und was erwartet man von einem, sicher in seinen geisteswissenschaftlichen Fachgebieten recht bewanderten, Politologen und Geschichtswissenschaftler, wenn er über das “Ingenieursthema” Energieerzeugung schreibt? Wohl nicht viel Fundiertes.

Um es gleich vorweg zu nehmen, Georg Ismar gelingt es in seinem gerade auf Welt-Online erschienen Artikel  “Kohle erlebt nach Atomausstieg eine Renaissance“, diese Erwartungshaltung voll und ganz zu erfüllen, wenn nicht sogar zu übertreffen. Schließlich müsste man nicht einmal  auch nur ein Semester Energietechnik studiert haben, damit einem solche Aussagen wie die folgende nicht passieren:…



Gedanken zum Klimakreationismus

9. März 2012 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel

Gastbeitrag unseres Users “Tim Hardenberg”

Also die Diskussion wegen „Klimakreationisten“ hat schon einen „akademischen“ Charakter. Die Beschreibung von Herrn Heller ist richtig und treffend. Aber der deutsche Ottonormalverbraucher kann aber nicht mal mit dem Begriff „Kreationist“ etwas anfangen, hält das womöglich für einen Ausdruck aus populären Kochsendungen.

Obwohl ich Heinz Reeg dahingehend Recht gebe, dass Otto Normalo und Lieschen Müller ggf. nix mit dem Begriff „Kreationist” anfangen können, glaube ich doch, dass der Begriff – da „Kreationismus” mit Strenggläubigkeit und Dogmatismus konnotiert ist – ganz besonders auf die Kategorie „klimareligiöser Fanatiker” zutrifft, der seinen Aktionismus im Bewusstsein der Guten Sache ausübt und nicht in erster Linie deshalb, dass er wirtschaftlich oder karrieristisch davon profitiert.

Vergleichbar sind solche Leute eher mit den Streetfightern der Zeugen Jehovas, die unermüdlich und „selbstlos” bei Wind und Wetter mit dem Wachtturm in der Hand für die Errettung verirrter Seelen und der Rettung der ganzen Welt kämpfen – wobei die Motivation des Klimakreationisten jedoch wesentlich vielschichtiger sein kann und anstelle der Strenggläubigkeit eher der Fanatismus im Vordergrund steht, wie das folgende Beispiel zeigen soll.

Das Ganze ist leider etwas länger, aber es erschien mir wichtig, nicht nur Links zu den betreffenden Seiten zu setzen, sondern bestimmte …



Angela, Friede und die BILD

9. März 2012 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Medien, Politik
http://www.youtube.com/watch?v=y55Pw0TnHf0″

http://www.morgenpost.de/multimedia/archive/00001/146986_jpg_1134b.jpg

Bild hat die Macht – könnte man meinen. Im gewissen Sinne stimmt das auch.

 

Wer sich gewundert hat das in letzter Zeit oft Klima- und Energiewendeketzerische Artikel in der DIE WELT erschienen, in denen gegen den AGW a´la IPCC argumentiert, die bestehenden Unsicherheiten klar benannt und alternative Hypothesen präsentiert wurden, kam aus dem Staunen dennoch nicht heraus, als er am 06.02.2012 die BILD-Zeitung in die Hand nahm und lesen durfte:

Es folgte dann eine ganze Serie von Artikeln über dieses Thema von Prof. Werner Weber (TU Dortmund) und über das Buch „Die Kalte Sonne“ von Fritz Vahrenholt & Sebastian Lüning.
Wie passt das zusammen und wo ist die Verbindung?
Zuerst einmal dauert  diese „Kampagne“ in der DIE WELT  verstärkt etwa seit einem halben Jahr an, begann aber schon sehr viel früher noch vor der Erdbeben-Katastrophe nebst Tsunami an der japanischen Ostküste, welche zu etwa 19000 Todesopfern unter der japanischen Bevölkerung führte und einem großen Reaktorstörfall im Fukushima-Daiishi KKW. Dem ist allerdings entgegen den Gebeten so manches Hartcore Ökos bislang noch kein einziger Mensch auf Grund der frei gewordenen Strahlung zum Opfer gefallen, nur 8 gut erhaltene KKW deutscher Bauart und somit so ziemlich die sichersten der Welt.

Prof. Dr.



Vahrenholt und die Klimakreationisten

4. März 2012 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Energieerzeugung, Klimawandel, Medien, Politik, Wissenschaft

Meine Großmutter ist nun bald 98 Jahre alt. Sie wurde im Kaiserreich geboren, hat die Weimarer Republik und auch das Dritte Reich erlebt, zwei Weltkriege, Wirtschaftskrisen, Aufschwünge und Währungsreformen mitgemacht. Parallel zu diesen gesellschaftlichen und ökonomischen Wandlungen fand ein enormer technischer Fortschritt statt. Manchmal betrachte ich meine Tochter und das Umfeld, in dem sie aufwächst und versuche mir vorzustellen, wie es denn in der Kindheit meiner Großmutter so zuging. Elektrizität war noch nicht flächendeckend verfügbar, die Massenmotorisierung auch nur ein Versprechen der Zukunft. Es stellte sich auch nicht die Frage, welche Fernsehsendung man denn ab welchem Alter schauen dürfe. Telefone waren etwas für die Reichen und Radios auch nicht sehr weit verbreitet. Wasch- und Spülmaschinen, Mikrowellen und Gefriertruhen? Das immerhin hat sie in ihren späteren Jahren dann auch selbst besessen, aber über ein Handy verfügte sie nie, geschweige denn über einen Computer.

Diese Aufzählung ließe sich noch seitenlang fortsetzen – aber die eigentlich spannende Frage ist: War das Leben meiner Großmutter dadurch zu irgendeinem Zeitpunkt weniger lebenswert, weniger erfüllt und weniger glücklich? Hat sie in ihren ersten Jahrzehnten jemals gedacht, ihr fehle etwas, weil sie keine Plastikbausteine mit Noppen hatte, keine schlechtgenährten amerikanischen Langbeinpuppen, kein ferngesteuertes Auto, keine Computerspiele, keine …



Ranga und die letzten Wünsche

29. Februar 2012 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Klimawandel, Medien, Nachhaltigkeit

Eines der größten Geheimnisse der Energiewende ist, dass bislang noch niemand so richtig erklären konnte, wie sie funktionieren soll. Eine Fülle von Fragen sind offen. Manche sind technischer, andere finanzieller Natur. Und ganz oft trifft beides gleichzeitig zu. All die Probleme die mit dem Ausbau der NIE entstehen, und die einer erfolgreichen Enerergiewende entgegen stehen, sollen gar nicht aufgezählt werden, dazu gibt es hier und anderswo genügend Beispiele.

Nun war im 3sat Ranga Yogeshwar bei Peter Voß zu Gast und Thema der Sendung war: “Schaffen wir die Energiewende?” Das Gespräch dauerte immerhin eine dreiviertel Stunde, man sollte meinen, das ist genug Zeit um die wichtigsten Probleme anzusprechen. Also wie der Netzbau bewältigt werden soll, oder welche Speicher angedacht sind. Oder auch nur, wie die geforderten Einsparungen für die Industrie tragbar gestaltet werden. Und was das alles kosten soll. Doch Pustekuchen, konkrete greifbare Probleme wurden fast völlig ausgeblendet, statt dessen ging es hauptsächlich darum, wie durch die sogenannten Erneuerbaren Energien die Welt besser werden soll.

Am Anfang geht es um Mobilität. Der Zug ist besser als das Flugzeug und Autos braucht man nicht mehr zu kaufen, sondern werden nur bei Bedarf gemietet. Dies wird von Yogeshwar so begründet, dass …