Trotz Sinn ohne Verstand
23. Juli 2010 | Von Peter Heller | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Medien
Die Sendung heißt „Maybrit Illner“. Und es geht in diesem Format auch nur um eine Person: um Maybrit Illner. Offiziell soll es sich natürlich um eine kontroverse Diskussion aktueller Themen handeln. Dazu werden dann mehr oder weniger kompetente Gäste eingeladen, in der Regel ausgewogen zusammengesetzt aus den Archetypen „Politiker“, „Wirtschaftsfachmann“, „Wissenschaftler“ (manchmal auch ersetzt durch „Publizist“), „Showbiz-Promi“ (ein bekannter Name sollte schon auftauchen, bringt vielleicht keine zusätzliche Kompetenz, aber Quote) und „Normalbürger“ (die Alibi-Stimme aus dem Volk). Faktisch aber werden die Themen nicht debattiert – schon gar nicht kontrovers. Die Gäste dienen nur als schmückendes Beiwerk, angeordnet um die zentral plazierte Moderatorin, die im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen möchte. Und deshalb auch tunlichst darauf achtet, kaum weniger Redezeit als die Eingeladenen zu haben. Was sie durch merkwürdig verdreht formulierte und verschlungene Fragestellungen erreicht. Die immer dann besonders lang und komplex werden, wenn tatsächlich einmal ein offener Schlagabtausch droht. Wobei die Fragen natürlich auch keine solchen sind. Sondern die verklausulierte Erwartung einer bestimmten Antwort. Denn „Maybrit Illner“ ist nicht dafür da, dem Zuschauer eine Meinungsbildung zu ermöglichen. Nein, die Sendung transportiert bereits eine vorgefertigte Meinung (die der Moderatorin, der Redaktion, des Senders), von der der Zuschauer überzeugt werden soll.
Wenn also…
Viele Menschen genießen den schönen Sommer in Deutschland. Endlich mal wieder blauer Himmel, viel Sonnenschein und ausreichend Wärme. Wer hätte das gedacht, nachdem wir vor kaum einem halben Jahr noch über den unerwartet grimmigen Winter gestöhnt haben?
Heutzutage muß man sich schon etwas einfallen lassen, um sein Unternehmen gegenüber speziellen Zielgruppen zu vermarkten. Siemens beispielsweise hat das Bedürfnis, sein Image in den Augen der „hochrangigen Entscheidungsträger“ zu verbessern. Und hat sich für diese etwas Passendes überlegt. Einen „
Wenn Stefan Rahmstorf der Spiegel
Der Weg von den wissenschaftlichen Erkenntnissen der Klimaforschung hin zu einer Politik der „Risikovermeidung auf Basis des Vorsorgeprinzips“ (welche bislang auf keine andere Idee als die „Reduktion von Kohlendioxid-Emissionen“ gekommen ist – koste es, was es wolle), gilt für viele Klimaalarmisten als zwangsläufig und nicht diskutierbar.


