Klimawandel



Vierte Internationale Klima- und Energiekonferenz in München

10. Oktober 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Politik, Wissenschaft

Wie in den letzten Jahren findet auch dieses Jahr kurz vor der 17. UN Klimakonferenz in Durban eine gemeinsam von EIKE und dem Berlin Manhattan Institut veranstaltete Internationale Klimakonferenz statt. Und wie in den letzten Jahren ist auch diese Veranstaltung wieder hochkarätig besetzt.

Nachdem die Vorgängerkonferenzen in Belrin stattfanden, haben sich die Veranstalter diesmal für München als Veranstaltungsort entschieden. Dort gibt es an insgesamt zwei Tagen Vorträge und Diskussionen, unter anderem zu den Themenschwerpunkten Kosmische Strahlung und Klima, der Umgang mit der Wahrheit in der Klimaforschung, Klimavorhersagen und Szenarien und Klima- und Energiepolitik.

In den letzten Jahren zählte neben den vielen hervorragenden Vorträgen vor allem die Möglichkeit des Austausches mit gleichgesinnten, unter ihnen auch Betreiber von Skeptiker Blogs wie Oekowatch oder der NoTrickZone, zu den absoluten Highlights der Veranstaltung. Ich werde auch in diesem Jahr an der Klimakonferenz teilnehmen und würde mich freuen, möglichst viele Leser unseres Blogs bei dieser Gelegenheit persönlich kennenlernen zu können.

Hier das Programm im Detail:

Freitag – 25. November 2011

09:00 Uhr Begrüßung – Warum Klima noch immer ein Thema ist – Dr. Holger Thuss – Europäisches Institut für Klima und Energie (EIKE); Wolfgang Müller – Berlin Manhattan Institut, Europäisches Institut für Klima und



Der NDR versteht das Internet nicht

5. Oktober 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Kurioses, Medien

Ich war im Fernsehen. Also gut, nicht wirklich ich, sondern nur mein Name. Was Zufall ist, denn “Heller” und “Hentrich” sind im Alphabet eng benachbart. Auf jeden Fall habe ich dadurch endlich erfahren, daß ich für einen “merkwürdigen” Blog schreibe (Ökowatch), der einer neoliberalen Ideologie verhaftet ist und im Internet eine bestimmte Haltung vertritt (gegen eine ideologisierte Umweltpolitik).

Nun, die Haltung finde ich eigentlich ganz in Ordnung. “Merkwürdig” finde ich Ökowatch auch nicht, denn die Macher sind mir gut bekannt. Sollte ich tatsächlich ein “Neoliberaler” sein, dann ist mir das zwar neu, aber auch nicht schlimm. Eigentlich dachte ich bisher, einfach nur “liberal” zu sein, ohne jede Einschränkung und ohne jeden Zusatz. Es gibt tatsächlich, lieber NDR, eine Menge anderer Menschen im Web, die meine Haltung teilen. Und die schreiben alle irgendwo gelegentlich mal irgendwas. Hier, bei Science Skeptical, auf “Novo Argumente Online”, auf “Ökowatch”, auf “Der Achse des Guten” und natürlich auch im Blog der Friedrich-Naumann-Stiftung “Denken für die Freiheit“. Einige werden dafür bezahlt (was gut ist in einer Marktwirtschaft), andere nicht (ich beispielsweise, was überhaupt nicht gut ist in einer Marktwirtschaft). Und da wir alle von diesen “merkwürdigen” Blogs uns gegenseitig lesen und …



Rifkin und das Narrativ

24. September 2011 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Medien, Ökologismus

Die Diskussionen in der Energiedebatte oder über den Klimawandel führen mitunter dazu, dass die Gegner als minderbemittelt oder dergleichen dargestellt werden. Doch hier muss ich warnen. Die Ökologisten, Alarmisten, Grüne und was auch sonst noch in die Richtung geht, diese Leute leiden weder an Hirninsuffienz, Demenz, noch sind sie irgendwie beschränkt. Es ist gefährlich diese Leute so zu titulieren, da dies nichts anderes heißt, als dass man sie nicht ernst nimmt, letztlich so betrachtet wie eine Grippe, die zwar unangenehm ist, doch irgendwie vorbei geht. Das wird nicht geschehen, denn diese Leute wollen eine andere Gesellschaft, da geht es nicht nur um ein paar Windmühlen, oder Hubspeicher, von denen das Fußvolk fabuliert. Die Leute die wirklich am Rad drehen, haben ganz anderes im Sinn. Als Beispiel sei hier nur einmal Jeremy Rifkin genannt, der gerade auf Werbetour für sein neues Buch ist :

“Wohin die neue Wirtschaftswelt führt, darüber schreibt und redet Rifkin schon seit Jahren. Er kennt die Mächtigen, berät sie, und was er sagt, klingt gut. Das große Schlagwort lautet „dritte industrielle Revolution“. Zurzeit bahnt sie sich gerade an. Der Begriff taucht schon am Ende seines letzten Buches auf. Aber wurde nicht so recht deutlich, was er damit



Die deutsche Energie- & Klimapolitik im Spannungsfeld von Realität und Illusion!

21. September 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Energieerzeugung, Klimawandel, Politik

Mit freundlicher Genehmigung des Autors, Herrn Klaus Poggendorf möchte ich auch auf diesen Blog seinen recht lesenswerten Artikel veröffentlichen.
Mag auch die eine oder andere Aussage etwas unscharf erscheinen, halte ich persönlich den nachfolgenden Text für sehr gut gelungen.
Erstveröffentlichung bei EIKE am 11.09.2011

Das Schmelzen der Gletscher und der Rückgang der arktischen Eiskappe scheinen darauf hin zu deuten, dass sich die Erdatmosphäre zunehmend erwärmt. Dieses Phänomen beschäftigt die internationale Öffentlichkeit seit Jahrzehnten. Besonders die Deutschen fürchten sich vor diesem Klimawandel und bekämpfen ihn und seine möglichen Folgen teilweise mit religiöser Inbrunst. Dieser Kampf kostet – wie nachfolgend aufgezeigt wird – sehr viel Geld. Solche Ausgaben können jedoch nur sinnvoll sein, wenn die Menschheit in der Lage ist, durch eigene Maßnahmen Einfluss auf das Klima zu nehmen. Unter den Wissenschaftlern herrscht hierüber Streit. Die einen verweisen auf die periodischen von Menschen unbeeinflussbaren Temperaturschwankungen, die es in der Erdgeschichte immer wieder gegeben hat, etwa als auf der Nordhalbkugel milde Temperaturen herrschten und das heute mit Eis bedeckte Grönland eine grüne Insel mit einer Vegetation war, die ihr zu dem heutigen Namen verhalf (1).

Grundlagen der deutschen Klimapolitik

Die Klimapolitik in Deutschland und in anderen europäischen Ländern geht von der Annahme des …



Der Stachel des Zweifels

9. September 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Climategate, Klimawandel, Wissenschaft

Anfang der 90er erschien ein sehr beachtetes Buch von Michael Baigent und Richard Leight mit dem Titel “Verschlussache Jesus” in dem es um einen Skandal um die Erforschung von Schriftrollen ging die kurz nach dem Krieg am Toten Meer entdeckt worden waren. Einige der Aussagen dieses Buches sind, dass die Rolle Paulus bei der Entstehung des Christentums eine ganz andere ist als meist dargestellt, und, was viel brisanter ist, dass Jesus eine gewisse Nähe zu den Sikariern oder Zeloten unterstellt wurde, welche eher als militante Gegner Roms gesehen werden können, als die auf innere Einkehr bedachten Essener, welchen man Jesus bis dahin zurechnete. Deren Erscheinungsbild allerdings im Rauschen der Vergangenheit eher undeutlich erscheint. Dies war jedenfalls die Erkenntnis von Forschen wie Robert Eisenman, auf dessen Informationen das Buch von Baigent und Leight hauptsächlich beruht.

Es entstand ein Streit unter Wissenschaftlern nicht nur um die Auslegung der Texte, sondern vor allem um den Zugang zu den Schriftrollen. Eine kleine Gruppe von Wissenschaftlern, die meisten der Kirche nahestehend, sicherten sich die Rollen beinah als Eigentum und versuchten anderen unabhängigen Forschern den Zugang zu den Schriften zu verwehren. Es dauerte gefühlte Ewigkeiten bis erste Ergebnisse veröffentlicht wurden und Faksimiles …



Klimaforschung als politisierte Wagenburg

7. September 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Politik, Wissenschaft

Gastbeitrag von Steffen Hentrich

Angesichts der hitzigen Debatte über einen aktuellen Artikel von Roy Spencer und William Braswell, in dem der Einfluss der Wolkenbedeckung auf die globalen Temperaturveränderungen untersucht wird, fragt sich einer der Autoren, Roy Spencer, wo eigentlich die Sorte von Klimaforschern geblieben ist, den es um den wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn und nicht um die Rettung der Erde vor einer aus theoretischen Modellen abgeleiteten Katastrophe geht. Ohne ein Aufbegehren redlicher Forscher sieht er wenig Chancen für eine Klimawissenschaft, die ihren Namen wirklich verdient:

Wir können gegen diesen kupplerischen, vom Gruppendenken geleiteten und in einer Wagenburgmentalität verfangenen Peer-Review-Prozess, der sich auf milliardenschwere Forschungsprogramme für ein vorgefertigtes politisches Ergebnis stützt, nicht viel ausrichten.

Für viele ist es inzwischen kein Geheimnis mehr, was sich hinter dieser Kulisse abspielt. Der nächste IPCC-Report (AR5) ist auf dem Weg und es wird alles dafür getan, dass entweder kein wissenschaftlicher Aufsatz veröffentlicht wird, der den politischen Zielen des IPCC in die Quere kommt oder jeder veröffentlichte kritische Artikel mit allen verfügbaren Mittel diskreditiert wird.

Von uns werden ständig höhere Standards erwartet als unsere Kritiker fordern, wenn es um die finanzielle Förderung ihrer Forschungsprogramme und die Veröffentlichung ihrer Forschungsresultate geht. Diese Art von Krieg begann schon



Verstaubte Klimamittel des DWD — es geht auch anders!

4. September 2011 | Von | Kategorie: Blog, Daten, Klimawandel

Logo mit Schriftzug des Wetterdienstes WetterOnline

In seiner jährlichen Pressekonferenz bewertet der DWD – wie auch jüngst geschehen – das Wetter des jeweils vergangenen Jahres immer noch im Vergleich zur amtlich verordneten, starr festgelegten sogenannten “Normalperiode” 1961-1990. Weil die Mitteltemperatur in den vergangenen Jahrzehnten im Vergleich zu dieser Periode auf einem höheren Niveau lag, erscheint jedes Jahr, jeder Sommer oder Winter und auch einzelne Monate demgegenüber fast immer “zu warm”. Man führe sich dazu die Rede des Herrn Müller-Westermeier, Leiter des Bereichs Klimaanalyse des DWD, zu Gemüte.

Unser Wetter muss sich also permanent mit einem Referenzwetter messen, das z.B. ein heute Vierzigjähriger nie erlebt hat. Jede Veränderung des Erwärmungstrends, selbst wenn dieser über ein Jahrzehnt anhält, wird aufgrund dieses Tricks unter den Tisch gefegt. Kein Wunder, wenn die Einordnungen des DWD immer häufiger Befremden auslösen.

Das es auch anders geht, zeigt jetzt das Wetter-Portal WetterOnline, welches von der WetterOnline Meteorologische Dienstleistungen GmbH betrieben wird. WetterOnline wird fortan die Jahre 1981-2010 als Referenzperiode benutzen und somit Veränderungen der Wetter-Realität (“zu warm”, “zu kühl”) anhand der aktuellsten Klimaperiode messen! Somit dürften die Bewertungen “zu warm” und “zu kühl” endlich besser zur erlebbaren Realiät passen und klimatische Veränderungen besser berücksichtigen, als das AGW-konforme “zu warm, zu warm”-Geblöcke …