Klimawandel



Wie man auf Angriffe von Klimaalarmisten reagiert – Ein Lehrstück von Lord Christopher Monckton

14. Juli 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel

Für regelmäßige Lesern dieses Blogs ist Lord Christoper Monckton so etwas wie ein alter Bekannter. Kaum eine Persöhnlichkeit in den Reihen der Kritiker an der Wissenschaft und Politik, welche den menschengemachten Klimawandel als größtes Problem unserer Zeit zu etablieren versucht, ist in der Lage seine Argumente ähnlich elegant und eloquent auf den Punkt zu bringen.

Ich habe Lord Monckton zum ersten mal live im letzten Dezember in Berlin auf der Klimakonferenz “Update zur Klimaforschung” erleben dürfen (wir berichteten).  Ein besonderes Highlight dieser Veranstaltung war damals die Gegendemonstration, unter anderem organisiert von Greenpeace und der ÖDP.

Dort hat der der eine oder andere Teilnehmer einsehen müssen dass eine starke Überzeugung, auch wenn diese mit Inbrunst vorgetragen wird, wohl doch nicht die gründliche Auseinandersetzung mit den Fakten ersetzen kann. Andernfalls kann man sich nämlich schnell in einer Diskussion als der unterlgene Gesprächspartner erweisen. Das folgenden Video zeigt wie einige Greenpeace-Aktivistin diese lehrreiche Erfahrung machen.

Unvergessen bleibt vielen auch der Auftritt Lord Moncktons in der Glenn Beck Show, als dieser seinen Erzrivalen Al Gore zu einer öffentlichen Debatte zum Thema Globale Erwärmung aufforderte. Eine Aufforderung, welcher der Guru aller Klimabewegten natürlich nicht nachkam. Schließlich weicht kaum jemand einer



Ökologistische Mythen (Teil 2): „Einskommadrei Erden“

12. Juli 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Profiteure

Heutzutage muß man sich schon etwas einfallen lassen, um sein Unternehmen gegenüber speziellen Zielgruppen zu vermarkten. Siemens beispielsweise hat das Bedürfnis, sein Image in den Augen der „hochrangigen Entscheidungsträger“ zu verbessern. Und hat sich für diese etwas Passendes überlegt. Einen „Zukunftsdialog“. Einen Tag mit der Möglichkeit für die geladenen Gäste, mit noch hochrangigeren „Meinungsmachern“ und „Entscheidern“ zusammenzutreffen. Ein Tag in einem luxuriösen Ambiente, mit tollen Vorträgen, spannenden Diskussionen, leckerem Essen, bei dem man sich schon aufgrund seiner persönlichen Einladung als Bestandteil der Menschengruppe „Wichtig“ fühlen kann. Ein Tag mit nur einer Botschaft: Die Welt geht unter. Aber Siemens wird uns retten. So schön und anspruchsvoll kann man die Angst vor der Katastrophe eben auch zelebrieren.

Als Marketing-Maßnahme für die besondere Zielgruppe: Durchaus gelungen. Die Diskussionsrunden waren sehr gut besetzt und die Präsentationen der Hauptredner ansprechend und anspruchsvoll. Eine wirklich interessante Veranstaltung.

Und so beschreibt Siemens seinen Event selbst:

Dennis Meadows, Hauptredner der Veranstaltung, läßt seinen Blick über das Auditorium schweifen. Der Raum ist mit 500 Entscheidungsträgern aus der Politik, den Wissenschaften und der Welt der Wirtschaft gefüllt. Sie kamen aus der ganzen Welt, um in Berlin einige der dringendsten Fragen überhaupt zu diskutieren: den Klimawandel, den



Der Unterschied zwischen Gefahr und Risiko

5. Juli 2010 | Von | Kategorie: Blog, Gesundheit, Klimawandel, Medien, Ökologismus

Wenn Stefan Rahmstorf der Spiegel nicht mehr gefällt, dann ist das Grund genug, ihn besonders gründlich zu lesen.

In der aktuellen Print-Ausgabe (27/2010) sind jedenfalls eine Reihe sehr lesenswerter Beiträge enthalten. So das Interview mit der grünen Bundestagsabgeordneten Ulrike Höfken, für die die Weltrettung mit einem fleischfreien Tag in der Bundestagskantine Fahrt aufnehmen soll. Was selbst in ihrer eigenen Fraktion zu Widerspruch führt. Höfken kommentiert dies mit den Worten „[…] gerade Grüne lassen sich ungern was vorschreiben.“ Aha. Man staunt doch sehr, welche Wahrnehmung die Verbotspartei an sich von sich selbst so hat. Auf den Einwand des Spiegel, die Parlamentarier würden dann wohl doch eher die Imbißbuden in der Umgebung stürmen konterte Höfken mit zu bratenden „Ausnahmewürsten“ für „Härtefälle“.

Schön, daß der Spiegel immer wieder Politikern Raum gibt, sich selbst zu entlarven. Und das gilt auch für Wirtschaftsbosse.

Der Chef der Münchner Rück, Nikolaus von Bomhard, bleibt jedenfalls trotz Hurricangate fest bei seiner Auffassung, der Klimawandel hätte bereits zu mehr Stürmen, Überschwemmungen und sonstigen Extremwetterereignissen geführt. Und zeigt sich als wackerer Kämpfer gegen die Katastrophe. Denn schließlich dürften die Risiken nicht so hoch werden, daß die Prämien der Rückversicherer nicht mehr bezahlt werden könnten. Wahrnehmungsverlust und Verschleierung gehen hier



Schlendrian, Schlendrian unter den Laternen

2. Juli 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Medien

Der Weg von den wissenschaftlichen Erkenntnissen der Klimaforschung hin zu einer Politik der „Risikovermeidung auf Basis des Vorsorgeprinzips“  (welche bislang auf keine andere Idee als die „Reduktion von Kohlendioxid-Emissionen“  gekommen ist – koste es, was es wolle), gilt für viele Klimaalarmisten als zwangsläufig und nicht diskutierbar.

Diese Vorstellung durchzieht auch Stefan Rahmstorfs Blog „Klimalounge“. Gerade in den aktuellen Beiträgen unter der Überschrift „Spiegel vs. Zeit“ quillt dieses Mantra nicht nur zwischen den Zeilen, sondern auch sehr direkt hervor.  Das sich hartnäckig haltende Gerücht, die Klimalounge diene der Aufklärung über und der Erklärung von wissenschaftlicher Arbeit, kann nun auch endgültig beiseite gelegt werden. Nein, die Klimalounge, gehostet in den „Wissenslogs“ von „Spektrum der Wissenschaft“, ist ein vollständig politisches Projekt. Sie wird von den beteiligten Autoren allein zur Verbreitung einer bestimmten klimapolitischen Ideologie verwendet.

Das ist nicht verboten, keine Frage. Zur Eröffnung einer Debatte ist es sogar wichtig, wenn Klimaforscher sich in dieser Form einmischen und sich der Kritik stellen. Aber beim richtigen Namen nennen sollte man das Kind dann schon. Und den Lesern nicht etwas vorgaukeln.

Ein junger Journalist, Robin Avram, schreibt also eine Diplomarbeit. In der er die klimapolitische Berichterstattung von „Spiegel“ und „Zeit“ für einen bestimmten Zeitraum miteinander verglichen



Die Mikroben und der Emissionshandel

26. Juni 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Biomasse, Blog, Emissionshandel, Energieerzeugung, Klimawandel, Politik, Profiteure

Meine Frau hat sich über die Creme sehr gefreut. Ein Kosmetikprodukt, dessen Inhaltsstoffe zum Teil aus Mikroalgen hergestellt werden. In der Kosmetik- und der Nahrungsmittelindustrie sind Mikroalgen schon länger ein wichtiger Rohstoff. Darauf hat EADS auf der Internationalen Luftfahrtausstellung ILA 2010 Bezug genommen und seinen Gästen entsprechende Werbegeschenke zukommen lassen.

Natürlich will EADS nicht etwa sein Portfolio diversifizieren und uns demnächst mit Lotionen oder Designerfood versorgen. Nein, der Ansatz ist, nun auch wirtschaftlich Treibstoff für Flugzeuge aus Mikroalgen zu gewinnen. Um damit dem Emissionshandel, in den ab 2012 auch der Luftverkehr einbezogen wird, geschickt zu entgehen.

Die Idee mit den Mikroalgen ist sehr charmant, denn sie weist einige eindeutige Vorteile auf:

  • Algentreibstoff hat eine höhere Energiedichte als herkömmliches Kerosin. Außerdem enthält er deutlich weniger Stickstoff und Schwefel, womit die Emissionen der entsprechenden Oxide ebenfalls wesentlich reduziert werden können.
  • Algen können in Bioreaktoren gezüchtet werden, mit denen deutlich höhere Erträge pro Flächeneinheit möglich sind, als bei herkömmlichen Energiepflanzen. Nach Angaben von EADS ist der Ertrag pro Hektar um einen Faktor 30 höher als bei Raps.
  • Die Bioreaktoren können auf Flächen aufgestellt werden, die für die herkömmliche Landwirtschaft nicht geeignet sind. Mikroalgen stehen also nicht in Konkurrenz zur Nahrungsmittelerzeugung. Zumal sie zusätzlich


Ökowatch – ein neues Internetprojekt

18. Juni 2010 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel, Medien, Ökologismus, Wissenschaft

Die Urlaubszeit hat begonnen, die Weltmeisterschaft läuft – und keiner schreibt was. Bei mir zumindest hat es mit beiden Dingen nichts zu tun. Vielmehr fehlt mir die Zeit aufgrund der momentanen beruflichen Beanspruchung. Und das kann noch ein paar Wochen so bleiben.

In der Zwischenzeit möchte ich es zumindest nicht unterlassen, unsere Leser auf ein neues Internetprojekt hinzuweisen.

Ökowatch hat nach eigener Aussage die folgenden Ziele:

ökowatch tritt mit dem Anspruch an, umweltpolitische Forderungen von Regierungen und Nichtregierungsorganisationen kritisch und ideologiefrei zu hinterfragen und hinsichtlich der tatsächlichen Wirkung auf Mensch, Gesellschaft und Umwelt zu prüfen:

  • Seriosität: Wie belastbar ist die Datenbasis hinter umweltpolitischen Forderungen?
  • Gesamtwirkung: Was sind die positiven und negativen Wirkungen einzelner Umweltschutzforderungen?
  • Transparenz: Von welchen Interessen werden Organisationen und Einzelpersonen geleitet? Wer finanziert die unterschiedlichen Interessenvertreter?

Einer der Macher, der Journalist Fabian Heinzel, von Haus aus Umweltwissenschaftler, hat mich gebeten, auch diesem Portal Beiträge zur Verfügung zu stellen. Was natürlich erfolgen wird. Denn meine Unterstützung für die Ziele dieser Seite sollte keine Überraschung sein.



Gegen die wissenschaftsbasierte Politik

29. Mai 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Climategate, Klimawandel, Politik, Wissenschaft

Wissenschaftliche Kenntnisse über den Klimawandel seien wichtig als Grundlage für politische Entscheidungen. So Mike Hulme, einer der Autoren des Hartwell-Papiers, sinngemaäß in diesem bemerkenswerten Beitrag. Auch, wenn diese Politik nicht determinieren dürften. Vielmehr seien noch eine Vielzahl anderer Aspekte zu berücksichtigen.

Wissenschaftliche Kenntnisse über den Klimawandel erfordern ein bestimmtes politisches Handeln zwangsläufig. So dagegen Mojib Latif sinngemäß hier. Und Hans von Storch antwortet darauf mit dem Prinzip des „honest broker“, nach dem Wissenschaft neutral zu betreiben wäre, ohne Festlegung auf einen politischen Standpunkt, um überhaupt nützliches Wissen liefern zu können.

Climategate hat diese wichtige Debatte endlich in die Öffentlichkeit getragen. Denn was man schon seit Jahren vermuten konnte, wurde durch die jetzt frei zugänglichen Mails endgültig bewiesen. Eine kleine, gut vernetzte Gruppe von Klimaforschern hat Wissenschaft im Lichte einer politischen Agenda betrieben und instrumentalisiert. Statt Kenntnisse über die Abläufe in der Natur zu vermehren, ging es diesen Personen primär um die Konstruktion von Argumenten zugunsten einer bestimmten Ideologie.

Ich möchte mich in diese Auseinandersetzung mit einem ebenso einfachen, wie provokanten Statement einmischen:

Alle drei zitierten Protagonisten haben Unrecht. In Wahrheit bestehen zwischen dem naturwissenschaftlichen Erkenntnis- und dem politischen Meinungsbildungsprozeß keinerlei Verbindungen. Das eine kann dem anderen nur