Klimawandel



Schmelzen die Polkappen wirklich?

2. Mai 2009 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Schnee und Eis

168212_R_K_B_by_Dreampainter_pixelio.deZur Zeit hat die Fraktion der „Global-Warming-Aktivisten ein Problem. Es wird einfach nicht wärmer. Und das seit acht Jahren nicht. Eine recht dumme Situation, wenn man doch permanent ein beschleunigtes „Immerschlimmerwerden“ von allem predigt. Wurde uns doch Jahre lang eingeimpft, durch unsere Verschwendungssucht müssten wir den Planeten unweigerlich zum Überhitzen bringen. Aber auch in solchen Fällen weiß die Klimawissenschaft Abhilfe. Nicht mehr die globale Erwärmung ist das Problem, sondern das beschleunigte Abschmelzen der Polkappen. Durch kleine Veränderungen im Gleichgewicht des Klimasystems sorgen wir dafür, dass die Eiskappen an Nord- und Südpol unweigerlich und „ungebremst“ verschwinden werden.

Zur Unterstützung dieser These wir gern angeführt, die Nord-West-Passage wäre erstmals seit Menschengedenken schiffbar geworden. Eine Aussage, die nachweislich nicht stimmt. Bereits Roald Amundsen konnte diese Passage 1903 mit einem 70 Fuß langen Fischerboot auf der gesamten Länge befahren. Eine weitere belegte Passage wurde im Jahr 1938 von der Hudson Bay Company durchgeführt. Zur gleichen Zeit unterhielt die Sowjetunion eine Nordmeerflotte, die jeden Sommer 160 Frachterpassagen über die Nordost-Route zum Pazifik durchführte. Auch waren die Temperaturen in der Arktis in den 30er und 40er Jahren des letzten Jahrhunderts im Schnitt höher als in den letzten 30 Jahren. Man kann also aus gutem



Beschleunigt sich der Anstieg der Meeresspiegel?

9. April 2009 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Meeresspiegel, Wissenschaft

346709_R_by_Jürgen-Maul_pixelio.deKaum ein Aspekt in der allgegenwärtigen Debatte um das Klima ist ähnlich emotional besetzt wie ein möglicher Anstieg des Meeresspiegels. Von überschwemmten Küstenstädten ist die Rede, von verheerenden Sturmfluten, versinkenden Inseln und von Millionen von “Klimaflüchtlingen”. Und kein anderes Thema ist ähnlich geeignet die Diskussion um die vielbeschworene Klimakatastrophe so sehr aufzuheizen. Das wundert zunächst nicht. Zählten doch die Sintflut und die damit einhergehende Vernichtung allen Lebens von Alters her zu den Urängsten der Menschheit. Und so finden sich auch Sintflut-Sagen in vielen Kulturen rund um den Erdkreis.

In der Bibel heißt es dann auch: Und das Gewässer nahm überhand und wuchs so sehr auf Erden, dass alle hohen Berge unter dem ganzen Himmel bedeckt wurden. Fünfzehn Ellen hoch ging das Gewässer über die Berge, die bedeckt wurden. Da ging alles Fleisch unter, das auf Erden kriecht, an Vögeln, an Vieh, an Tieren und an allem, was sich regt auf Erden, und alle Menschen.
Alles, was einen lebendigen Odem hatte auf dem Trockenen, das starb. Also ward vertilgt alles, was auf dem Erdboden war, vom Menschen an bis auf das Vieh und das Gewürm und auf die Vögel unter dem Himmel; das ward alles von der Erde vertilgt. (1



Warum Modelle nicht glaubwürdig sind

20. Februar 2009 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel

kuhaEinen interessanten Beitrag, der sich mit der Verlässlichkeit von Vorhersage-Modellen beschäftigt, schrieb kürzlich der Herausgeber von Machine Design.com. In Anbetracht der Finanzkrise und des totalen Versagens von mathematischen Modellen, diese vorherzusehen, sagte der von ihm interviewete Spezialist für Risikomodelle Dr. Huibert Groenendahl kluge Sätze wie diese:

“Beim Erstellen von Riskomodellen  benutzt man eine Menge Statistik weil man von der Vergangenheit lernen will. Das ist gut, wenn die Vergangenheit wie die Zukunft ist, kann einem aber ansonsten eine falsche Sicherheit vortäuschen…

…Die Methoden (zur Risikovorhersage) gehen zurück auf historische Daten. Eine kritische Annahme ist dabei, dass man über die Vergangenheit die Zukunft voraussagen könne. Ich glaube im Fall von Immobilien war zu viel Glaube daran vorhanden, dass vergangene Trends sich fortsetzen würden…

…Nach unserer Erfahrung haben die Menschen grenzenloses Vertrauen in ihre historischen Daten. Das Problem gibt es nicht einzig im Finanzsektor …

…Wenn wir mit Menschen an Modellen arbeiten dann warnen wir sie, dass Modelle lediglich Werkzeuge darstellen…

…Man muss sich Gedanken über die Annahmen für ein Modell machen. Modelle können einem helfen, bessere Entscheidungen zu treffen. Aber man muss skeptisch bleiben…”

Auf die Frage ob er glaube, dass die Finanzanalysten jetzt ihre Jobs verlieren, gab er lachend zurück:



Neue Klimaschutz-Strategien

6. Januar 2009 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Kurioses
Elefanten im Zoo? Können wir uns doch schenken, oder?

Elefanten im Zoo? Können wir uns doch schenken, oder?

Der WWF forderte die Besteuerung von “Kuhrülpsern und -pupsen”, in Neuseeland war die Besteuerung der Schafs-Abgase bereits umgesetzt. Dies ist ein Armutszeugnis einfallsloser Verbände und Parteien, die grundsätzlich dem gleichen Schema folgend jeden einzelnen Bürger über zusätzliche Steuern und Abgaben immer weiter gängeln wollen ohne auch nur einen Ansatz einer wirklichen Lösung aufzuzeigen. Dabei gibt es längst intelligente Lösungen, die gänzlich ohne steuerlich gelenkte Zwangsumstellung unserer Ernährung auskommen und dabei sogar für Wohlstandswachstum sorgen: neue, kreative und vor allem effiziente Klimaschutz-Strategien.

1. Die Elefanten-Eisbär-Strategie

Alle deutschen Zooelefanten werden erschossen. In den deutschen zoologischen Gärten werden derzeit insgesamt 142 Elefanten gehalten (Stand: 5.10.2008). Da bereits jedes Kleinkind weiß, wie Elefanten aussehen, taugen sie nicht als wertvolles Anschauungsobjekt, sondern stellen lediglich unnötige Fressmaschinen dar, die unter unwürdigen Bedingungen leben müssen. Für die Rettung des Klimas könnten sie allerdings noch einen nicht unbedeutenden Beitrag leisten:

Elefanten emittieren eine Tonne Methan pro Jahr direkt, über den Kot noch einmal 200 kg. Umgerechnet ergibt das 24 Tonnen CO2-Äquivalent, bei 142 Zoo-Elefanten in Deutschland 3408 Tonnen jährlich. (nach MPG: 3408t / nach Trittin: 3578t / nach Höhn: 3919 t / nach IPCC: 4206 t)

Das Fleisch wird



Neuer EU Report sieht drastische Klimafolgen für Europa – Was ist dran?

10. Oktober 2008 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel

bruesnIn den letzten Wochen und Monaten musste der interessierte Zeitungsleser ein wahres Wechselbad der Gefühle auf sich nehmen. Zunächst wurde von Seiten der etablierten Klimawissenschaft behauptet, dass uns eine Abkühlung bevorstehe (hier und hier). Dies wurde von anderer Seite stark angezweifelt und in einem Fall wurde sogar eine Wette unter Wissenschaftlern (!) angeboten, um diesen Disput zu klären (?). Zuletzt wurde der aufmerksame Leser mal wechselweise mit dem Kommen einer neuen (kleinen) Eiszeit oder mit einer beschleunigten Erwärmung verunsichert.

Die in dieser Reihe jüngste Publikation stammt von der Europäischen Umweltagentur (European Environment Agency, EEA). Diese veröffentlichte einen Bericht mit dem Titel “Impacts of Europe´s changing Climate” (Die Auswirkungen des Klimawandels auf Europa). In diesem Report werden die Folgen einer (möglichen) Erwärmung für Europa in besonders drastischen Bildern nachgezeichnet. So wundert es dann nicht, dass auch in der Presse ausgiebig darüber berichtet wurde (wie hier und hier).

Die EEA setzt nach eigenen Angaben ihre Bemühungen daran “durch die rechtzeitige Bereitstellung von sachdienlichen und zuverlässigen themenspezifischen Informationen für Entscheidungsträger und für die Öffentlichkeit eine nachhaltige Entwicklung zu fördern und zu einer deutlichen, messbaren Verbesserung der Umwelt Europas beizutragen.” Es geht also vor allem um gesellschaftliche und politische Einflussnahme.

Daher



Moderner Ablasshandel – Das Geschäft mit dem schlechten Gewissen

22. Juli 2008 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel

“Der Taler in dem Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt!” Das war einst der markige Spruch, mit dem der Dominikanermönch Johann Tetzel zu Beginn des 16. Jahrhunderts in päpstlichem Auftrag in Deutschland unterwegs war. Gegen Bares, so versprach er, war der Ablass aller Sünden zu bekommen. Das so eingenommene Geld wurde vom Papst dringend für den Bau des Petersdoms benötigt.

Solche Auswüchse wären heutzutage natürlich undenkbar. Wir sind schließlich Kinder der Aufklärung. In unserer säkularisierten Welt erscheinen die Ängste der damaligen Zeit vor Hölle und Verdammnis doch eher als tiefer Aberglaube. Mit dem Erlass von Sünden wäre heutzutage sicher kein Geld mehr zu verdienen. Sollte man meinen. Schließlich kommt das Wort Sünde den meisten heutzutage höchstens noch im Zusammenhang mit dem Essen in den Sinn. Das Wort Ernährungssünde hört man häufiger, wenn es mal wieder lecker und reichlich gegeben hat.

Doch auch bei Fragen des Umwelt- und Klimaschutzes ist der Ausdruck Sünde immer öfter anzutreffen.

Utopia.de, ein deutsches Portal für Ökofans, das nach eigener Aussage hilft sich eine “bessere Welt zu kaufen” hat eigens ein Forum “Beichte Deine Ökosünden” eingerichtet. Wie das geht zeigen sie in einem Werbefilm:

Herr, ich habe gesündigt, denn ich habe das



Eine kurze Geschichte des Klimas – Von sibirischen Sommern zur globalen Katastrophe

20. Juli 2008 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel

Eisbr

Früher gab es vor allem ein Gesprächsthema. Das Wetter. Über kein Thema konnte man unterschiedlicherer Meinung sein. Dem einen war es zu heiß, dem anderen zu kalt, dem einen zu nass, dem anderen zu trocken. Nur in einem waren sich alle einig. Früher war alles besser. Da gab es noch richtig heiße Sommer und richtig kalte Winter. Niemand aber brachte die Wetterbefindlichkeit der Deutschen besser auf den Punkt als Rudi Carell: “Wann wird‘s mal wieder richtig Sommer –Ein Sommer wie er früher einmal war?” Das war 1975.

Vom Wetter zum Klima

Seitdem hat sich einiges geändert. Heute sprechen wir nicht mehr vom Wetter. Wir sprechen über das Klima. Dabei ist den Wenigsten bewusst, dass es sich beim Klima lediglich um das statistische Mittel des Wetters über einen bestimmten Zeitraum, meist über 30 Jahre, handelt. Das Thema Nr. 1 an den Stammtischen, an der Supermarktkasse und in der Kantine beim Mittagessen ist heute jedenfalls der bestehende oder kommende Klimawandel. Von einer aufziehenden Katastrophe ist vielfach die Rede. Beinahe täglich erreichen uns neue Horrornachrichten. Von abschmelzenden Gletschern, steigendem Meeresspiegel, zunehmenden Hochwassern, vermehrten Dürren, von sterbenden Eisbären, Pinguinen oder Walen, von zunehmenden Asthmafällen, abnehmenden Fischbeständen oder zunehmenden Zeckenbissen. Die Ursache ist in allen