Klimawandel



Klimazwiebel Online

7. Dezember 2009 | Von | Kategorie: Blog, Climategate, Klimawandel, Wissenschaft

Hans von Storch, Eduardo Zorita und Rainer Grundmann – allesamt Mainstream-Klimaforscher, die vom AGW überzeugt sind, haben mit einem eigenen Blog begonnen. Es sind schon einige durchaus lesenswerte Artikel auf der Klimazwiebel vorhanden (u.a. zu Climategate). Wir hier bei Science Sceptical begrüßen jeden Ansatz, die Öffentlichkeit rational und unideologisch über die Themen der Klimaforschung zu informieren und empfehlen daher die Lektüre:

Die Klimazwiebel

Willkommen in der hart debattierenden Internetgemeinde, Herr von Storch, Herr Zorita, Herr Grundmann – wir wünschen Erfolg, viele Leser und viele Kommentare.



Der robuste Ozean

3. Dezember 2009 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Wissenschaft

Dem Weltuntergang gehen langsam die Teilnehmer aus.

Nein, ich muß anders anfangen.

Was mir an der gesamten Klima- und Umweltdebatte seit Jahren auffällt, ist die Wissenschaftsferne der Ökologisten und Alarmisten. Man plappert unreflektiert alles nach, was der ein oder andere Professor Doktor, respektive dessen um mediale Aufmerksamkeit buhlende Pressestelle so von sich geben. Die Einordnung von Forschungsergebnissen in einen wissenschaftlichen Kontext und deren korrekte Interpretation aber ist den Umweltbewegten und Klimaschützern in der Regel nicht gegeben.

Ich sehe es ja ein, die Sprache der Wissenschaft und die Sprache des Alltags unterscheiden sich erheblich. Gleiche Worte – unterschiedliche Bedeutungen, am Beispiel der Begriffe „Hypothese“ und „Theorie“ hat sich das ja schon herumgesprochen. Andere Konzepte dagegen, etwa so grundlegende Ideen wie die Relativitäts- oder die Evolutionstheorie, können von Laien nicht einfach erfaßt werden. Und über den Informationsverlust bei Anwendung statistischer Verfahren macht sich kaum jemand Gedanken. Das ist kein Vorwurf an die Laien. Wer nicht die sehr spezielle wissenschaftliche Denkweise und den Code wissenschaftlicher Sprache über längere Zeit hinweg studiert und verinnerlicht hat, der hat es schwer, wirklich zu begreifen. Wissenschaft ist Kunst, und ebenso wie gestalterische oder musische Werke der Hochkultur verlangt Wissenschaft vom Rezipienten eine besondere Form von Anstrengung der



Finnische TV-Doku deckt Fehler in der Klimawissenschaft auf

12. November 2009 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel, Medien

img.82371_tWenn man der Berichterstattung deutscher Medien folgt, dann sucht man eine kritische Berichterstattung über den Klimawandel meist vergebens. Und auch in anderen Europäischen Ländern wird über Rundfunk, Zeitungen und Zeitschriften häufig nur ein Bild verbreitet, das von der kaum noch abzuwendenden globalen Katastrophe durch den menschengemachten Klimawandel.

Eine rühmliche Ausnahme hat am Montag der finnische Sender YLE präsentiert. Dort lief zur besten Sendezeit um 20:00 Uhr eine halbstündige Dokumentation mit dem Titel „Ilmastokatastrofi peruutettu“ (Klimakatastrophe abgesagt). Ob ein direkter Zusammenhang mit dem sehr guten Abschneiden der Finnen in der PISA-Studie besteht konnte nicht ermittelt werden.

Die Sendung behandelte unter anderem den legendären Hockeystick von Michael Mann, die Affäre um den britischen Klimaforscher Keith Briffa und seine Baumringdaten (wir berichteten hier) und die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse des Klimaforschers und bekennenden Skeptikers Richard Lindzen.

Besonders Highlight war sicher der Auftritt des kanadischen Statistikers Steve McIntyre, der fast im Alleingang zunächst den Hockeyschläger von Michael Mann und später dessen Nachfolger als wissenschaftlich äußerst fragwürdig entlarvt hat.

Sehen Sie hier das Video der Sendung mit deutschen Untertiteln:

Graphen aus dem Video:

kaavio1Michael Manns Hockeystick (1:25)

kaavio2Keith Briffas Baumringstudie ohne (oben) und mit den neueren Daten (unten) (6:44)

kaavio3Die Briffa-Esper Daten(oben) und die Briffa-Yamal



Indische Studie: IPCC übertreibt bei Gletscherschmelze im Himalaya

10. November 2009 | Von | Kategorie: Blog, Schnee und Eis, Wissenschaft

IMG_0572Die Diskussion, ob das Abschmelzen der Gletscher weltweit direkt mit dem Klimawandel zusammenhängt bekommt neuen Zündstoff. Zum ersten mal hat jetzt die indische Regierung westliche Wissenschaftler mit eigenen Forschungsarbeiten konfrontiert, in welchen der Rückzug der Gletscher im Himalaya untersucht wurde.

Bei der Präsentation der Studie am Montag sagte der indische Umweltminister Jairam Ramesh, dass durch diese Arbeit die gängige Meinung über das Abschmelzen der Gletscher in Frage gestellt würde. Ein direkter Zusammenhang zwischen der Gletscherschmelze im Himalaya und dem globalen Klimawandel könne, so Ramesh, nicht hergestellt werden. Auch wenn sich einige Gletscher im Himalaya nach wie vor auf dem Rückzug befänden, würde dies mit einer Geschwindigkeit erfolgen, die historisch betrachtet nicht besorgniserregend sei.

Aussagen der indischen Geologen stehen im Widerspruch zum IPCC

Mit dieser Auffassung steht der Minister im direkten Widerspruch zum Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), dass in seinem Report 2007 noch vor einem totalen Verschwinden der meisten Himalaya-Gletscher bis 2035 gewarnt hatte. Und so führte Ramesh auch an dass er bereit sei, sich mit den Untergangsszenarien von Al Gore und dem IPCC anzulegen.

„Mich beunruhigt“, so Ramesh weiter „dass alle bisherigen Studien von westlichen Wissenschaftlern kommen. Es ist dringend an der Zeit, dass Indien selbst



Wird es in Grönland wärmer? Nein – kälter

6. November 2009 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Wissenschaft

Greenland NASAWenn man die Meldungen von Seiten der Wissenschaft und in der Presse über den Klimawandel verfolgt, dann drängt sich einem der Eindruck auf die Welt stünde kurz vor einem Kollaps, vor allem ausgelöst durch die globale Erwärmung. Mutter aller Schreckensszenarien ist der Anstieg der Meeresspiegel durch ein Abschmelzen der Gletscher und Eiskappen. Damit wird eine menschliche Ur-Angst bedient, die schon in den Sintflutmythen vieler Kulturen überall auf der Welt zum Ausdruck kommt.

Verschwindet der Grönländische Eisschild?

Besonders gut (oder besonders laut) spielt Ex-Präsidentschaftskandidat und seitdem selbsterkorener Weltenretter Al Gore die Klaviatur des Schreckens. Wo immer er auftaucht wiederholt er die Warnung vor der kommenden Katastrophe in eindringlichen Worten. Zuletzt ließ er seine warnende Stimme in Dubai vernehmen, wo er seinem Publikum folgendes mitteilte [1]:

„Grönland und die Westantarktis enthalten so gewaltige Eismengen dass jede von ihnen, wenn sie abschmilzt, zu einem Anstieg des Meeresspiegels von 6-7 Metern führen würde. Und Grönland und die Westantarktis beginnen zu schmelzen.”

Die Botschaft ist eindeutig und wird von vielen Medien gerne immer wieder verkündet. Durch steigende Temperaturen schmilzt das Eis in Grönland immer schneller. Was dabei unerwähnt bleibt ist, dass das Abschmelzen Grönlands wohl Jahrtausende in Anspruch nehmen würde. Außerdem müssten die



Lord Christoher Monckton fordert Al Gore zur öffentlichen Debatte

2. November 2009 | Von | Kategorie: Blog, Medien, Wissenschaft

Monckton Glenn Beck YoutubeAm Freitag, den 24. April dieses Jahres sollte im US-Amerikanischen House Energy & Commerce Committee eine Debatte über die Gobale Erwärmung stattfinden. Als am Tag vor der Anhörung die in diesem Komitee mehrheitlich vertretenen Demokraten ihren bis dahin geheim gehaltenen „prominenten Zeugen“ Al Gore bekanntgaben, verrieten auch die Republikaner, wen sie als Zeugen in den Ring schicken würden. Es war der als Klimaskeptiker bekannte, ehemalige Berater der Regierung Thatcher, Lord Christopher Monckton.

Was dann passierte war ein bislang einmaliger Vorgang in der Geschichte dieses traditionsreichen Komitees. Die Mehrheitspartei lehnte den Zeugen der Minderheit schlichtweg ab [1]. Lord Monckton, der davon erst erfuhr als er bereits in Washington gelandet war, kommentierte den Vorgang mit den Worten „Die Demokraten wollten nicht, dass Al Gore gedemütigt wird, also haben Sie mir die Tür zum Kapitol vor der Nase zugeschlagen“ [2]..

Al Gore verweigert sich Debatte

Es war nicht der erste Versuch von Lord Monckton, Al Gore einer öffentlichen Debatte zu stellen. Im November 2006 schrieb er zwei Artikel im Telegraph [3, 4], in denen er die Aussagen des IPCC scharf kritisierte, woraufhin Al Gores ebenfalls im Telgraph die Dringlichkeit sofortigen Handelns betonte [5].



Der WDR als PR-Agentur – Kritik unerwünscht

24. Oktober 2009 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Gesundheit, Medien

DauerwerbesendungAm letzten Montag lief bei der ARD die vom WDR produzierte Reportage „Heilung unerwünscht – Wie Pharmakonzerne ein Medikament verhindern“ (Video).  Darin wurde eine „neu erfundene“ Spezialsalbe vorgestellt, welche angeblich in der Lage sein soll, die Symptome bei Neurodermitis spürbar zu lindern. Diese Salbe, welche ein sehr einfaches Gemisch aus Vitamin B12 und Avocadoöl ist, hat sich laut der Darstellung in der Sendung als echter Segen für die vielen Betroffenen dieser Krankheit herausgestellt. Jedoch, so die Reportage weiter, verhindere die Pharmaindustrie die Verbreitung dieses Produktes.

Spätestens ab hier sollte man stutzig werden. Es gibt in Deutschland 900 Pharmahersteller, die meisten davon sind Mittelstländler. Sollte diese Creme tatsächlich so wirksam sein, wie in der Sendung behauptet, dann müsste sich doch auch eine Firma finden lassen, welche bereit ist, sie zu produzieren und zu vermarkten. Vor allem, weil die Herstellungskosten eher gering ausfallen und der Markt für ein solches Präparat riesig ist. Allein in Deutschland gibt es 6 Millionen Neurodermitis Patienten.

Blogger findet Unstimmigkeiten

Der erste, dem diese Unstimmigkeit auffiel war der Blogger Hockeystick auf seiner Seite „Stationäre Aufnahme„. Die Seite erreichte große Bekanntheit, als sie Mitte letzten Jahres mit ihren Enthüllungen dafür gesorgt hatte, dass der „Ernährungsexperte“