Klimawandel



Das Geheimnis der Wolken – „Kriegserklärung“ von Stefan Rahmstorf

4. April 2010 | Von | Kategorie: Blog, Climategate, Klimawandel, Kopenhagen, Medien, Profiteure, Wissenschaft

Acht Jahre lang begleitete der dänische Filmemacher Lars Oxfeldt Mortensen den dänischen Atmosphärenphysiker Henryk Svensmark dabei, wie der versuchte seine sensationelle Entdeckung von der Art der Wirkung der solaren Aktivität auf das globale Klima, in der Fachwelt publik zu machen. Svensmarks aufsehenerregende Klärung des Prozesses, mit dem die solare Einstrahlung auf den Planeten mittels Sonnenwind und kosmischer Höhenstrahlung die Wolkenbildung der unteren Troposphäre moduliert, stieß bis heute -seitens der dem IPCC verbundenen „Experten“- auf heftige Ablehnung bis eiserne Nichtbeachtung.

Herausgekommen ist eine beachtliche Dokumentation

Das für den Klimawandel in erster Linie die von Menschen verursachten CO2-Emissionen verantwortlich sein sollen, zieht eine Gruppe von Wissenschaftlern um den dänischen Physiker Henrik Svensmark in Zweifel. Für sie sind Zusammenhänge magnetischer Sonnenaktivität, kosmischer Strahlung und Wolkenbildung für die Erdtemperaturen von erheblicher Bedeutung.

Es gibt mehrere multidisziplinäre wissenschaftliche Studien, die die CO2-Hypothese infrage stellen. So fahndet der dänische Physiker Henrik Svensmark seit längerer Zeit nach anderen Ursachen für die globale Erwärmung. Er entdeckte neue Zusammenhänge zwischen der magnetischen Sonnenaktivität, der kosmischen Strahlung und der die Erdtemperaturen regulierenden Wolkenbildung. Die Existenz des Klimawandels wird nicht in Abrede gestellt, immer mehr Wissenschaftler setzen ihn aber mit den natürlichen Mechanismen in Beziehung, die sich in Zeit und Raum



Unstimmigkeiten auch im Bericht der IPCC Arbeitsgruppe III – Top-Ökonom kritisiert Weltklimarat

30. März 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Politik

Wenn die Klimagläubigen unter den Politikern und Forschern anfangs vielleicht gedacht hatten, der Sturm, der mit Climategate aufgezogen ist, würde irgendwann schon leise abklingen, dann haben sie sich, bislang zumindest, gründlich getäuscht. Seitdem auch die bislang in Klimafragen eher autoritätengläubige Presse sich nicht mehr scheut, auch „klimakritische“ Meldungen zu veröffentlichen, vergeht kaum eine Woche, in der nicht neue Ungereimtheiten der Klimaforschung, meist in Form von Fehlern im IPCC-Bericht, ans Tageslicht kommen.

Aber der Rest des IPCC-Reports ist fehlerfrei…?

Die Glaubwürdigkeit der etablierten Klimawissenschaft sank auf bis dahin ungeahnte Tiefstände. Und dabei zeichnete sich schnell ab, wie die Rückzugslinie der Klimaforscher aussehen würde. Hatten doch die ersten und nach wie vor prominentesten Skandale hauptsächlich mit dem zweiten Teil (WG II) des IPCC-Berichtes zu tun. In diesem geht es um die Auswirkungen des Klimawandels auf Menschen, Tiere, Pflanzen und Ökosysteme. Und hier sind auch die mittlerweile legendären Fehler und Falschaussagen beheimatet, die so eingängige Namen wie Glaciergate, Amazonasgate oder Africagate tragen.

Viel wichtiger und aussagekräftiger aber wäre, so die Klimaforscher, der erste Teil des IPCC-Berichtes. Und dieser wäre pure und hochkarätige Wissenschaft, die über jeden Zweifel erhaben ist. Die Wissenschaft hinter dem Klimawandel wäre gesichert und der Konsens unverrückbar. Allerdings hat auch



Wie der Klimaschutz die Kernkraft wieder salonfähig gemacht hat

28. März 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Politik

Grüne Politik und Kernkraft, das gehört nicht zusammen. Grüne Politik und Klimaschutz gehören hingegen zusammen. Dieser Eindruck vermittelt sich einem, wenn man die Initiativen der Umweltverbände verfolgt.

Viele Umwelt- und Klimaschützer sind auch erbitterte Kernkraftgegner. Sie sind gegen Kernkraft als auch gegen Kohlekraft und fordern statt dessen den Ausbau der Erneuerbaren Energien (EE). Hier beißt sich die Katze allerdings in den Schwanz. Denn derzeit sind wir noch auf Kohle- und/ oder Kernkraft angewiesen, um unseren Bedarf nach Energie und Strom gerecht zu werden. Eine Vollversorgung durch EE ist in Deutschland nicht absehbar, jedenfalls nicht in den nächsten Jahrzehnten. Aktuell werden nicht einmal zehn Prozent des Deutschen Energiebedarfs über EE gedeckt.

Das weiß auch die Politik. Da in den letzten Jahren die Rufe gegen die Kohlekraft immer lauter geworden sind und diverse Neubauten von Kohlekraftwerken verhindert wurden, Kernkraftwerke hingegen als CO2- und Klimaneutral gelten, hat sich die Politik kurzerhand entschieden auf diesen Zug mit aufzuspringen und die Laufzeiten der Reaktoren zu verlängern. Zumal mit den Kernkraftwerken noch satte Gewinne einzufahren sind. Somit schlägt man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe.

Die Parteien CDU/CSU und FDP wollen den seinerseits von SPD und Bündnis90/Die Grünen geschlossenen Konsensvertrag zum Kernkraftausstieg ändern und die



Ökologistische Mythen – Teil 1: Die Klimaflüchtlinge

26. März 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Ökologismus, Ökologistische Mythen

Wie jede Religion ist auch der Ökologismus auf zwei Säulen errichtet. Als erstes wäre da die Existenz von Technologien respektive Techniken zu nennen, die nicht jedem zugänglich sind und nicht von jedem verstanden werden (können). Und zweitens ist der Mythos entscheidend, der für die Resultate und Folgen der Anwendung dieser Technologien alternative Interpretationen bietet. Alternativ zur Realität, alternativ zu rational gewonnenem Wissen und damit eben für jedermann ohne Anstrengung erfaßbar.

In der Frühzeit der Menschwerdung konnten auf diese Weise Schamanen ihr spezielles Wissen über Techniken der Heilung, der Beobachtung der Natur (Wetter, Wanderungsbewegungen von Tieren) und mitunter auch der Herstellung besonders wirksamer Waffen und Werkzeuge mystisch gegenüber ihren Mitmenschen verklären. Später dann war es die Astronomie als Technik zur Erstellung und Interpretation von Kalendarien, die eine institutionalisierte Religion begründete. Eine Priesterschaft, die das gesellschaftliche Leben anhand der Festlegung der Daten für Aussaat und Ernte steuerte und regelte. Die großen Weltreligionen der heutigen Zeit fußen alle auf den Techniken des Lesens und Schreibens. Fertigkeiten, die zur Zeit ihrer Entstehung ebenfalls nur wenigen zur Verfügung standen. Wenige, die dadurch die Hoheit der Vermittlung und Deutung des niedergeschriebenen Wissens für sich reklamieren konnten.

Der Ursprung des Ökologismus

Und der Ökologismus? So widersinnig es



Klimaschutz – Eine Beleidigung für die Menschheit

19. März 2010 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel, Medien

In seinem Beitrag „Eine Beleidigung für die Menschheit“ setzt sich der Kolumnist der britischen Zeitungen Independent und Sunday Times und ehemaliger Redakteur des Sunday Telegraph, Dominic Lawson, mit der der Klimadebatte zugrunde liegenden antihumanistischen Vorstellung auseinander, die Menschen seien nicht imstande, sich an einen Anstieg der globalen Temperaturen anzupassen. Den konpletten Artikel sowie Möglichkeiten zur Debatte finden Sie hier.

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Was ist vom Abschlussdokument des UN-Klimagipfels in Kopenhagen zu halten? Es ist kein Abkommen, ja nicht einmal ein Vertrag. Und es ist gewiss keine bindende und überprüfbare Verpflichtung. In den offiziellen Dokumenten ist nur von übereinstimmender „Kenntnisnahme“ die Rede. Und Dinge zur Kenntnis nehmen tut man, wenn nichts wirklich vereinbart worden ist. Das Abschlussdokument wiederholt lediglich das, was viele Politiker „die Wissenschaft“ nennen – und die Behauptung, es wäre eine Tragödie für die Welt, wenn die globalen Temperaturen um mehr als zwei Grad stiegen.

Dazu ist Folgendes zu sagen. Erstens: Einen deutlichen Temperaturanstieg als Katastrophe zu betrachten, ist lediglich eine Meinung. Zweitens: Angesichts der Entwicklung der vergangenen zehn Jahre, in denen die globalen Durchschnittstemperaturen konstant blieben, während die anthropogenen CO2-Emissionen unaufhaltsam und dramatisch zugenommen haben (wie schon seit der industriellen Revolution), ist offenkundig, dass die eigentliche Erkenntnis der Klimaforschung



Lesetipp: Liberale Kampfansage an FDP-Klimapolitik

15. März 2010 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel, Politik

Viele von denen, die bei der letzten Bundestagswahl ihr Kreuz bei der FDP gemacht haben, taten dies sicherlich in der Hoffnung, dass diese Partei, vielleicht als einzige der etablierten Parteien in Deutschland, beim Abbau von Subventionen und unsinnigen staatlichen Förderungen wirklich ernst machen könnte. Anders ist das im Parteiprogramm ausgeschriebene Ziel einer Senkung der Steuern und Lohnnebenkosten schließlich kaum zu erreichen.

So sollte man also erwarten, dass die FDP auch ein Sammelbecken der Gegner der unseligen Zuschüsse, welche die sogenannten regenerativen Energien in Deutschland erhalten, geworden ist. Denn, mal ehrlich, welcher Partei in Deutschland sollte man sonst noch zutrauen, dieses Thema auch nur halbwegs unideologisch anzugehen? Allerdings hat sich sehr schnell herausgestellt, dass die grünsozialistische Umweltpolitik auch mit einer FDP in der Regierung fast unverändert weiter betrieben wird. Hoffnungsfroh kann einen da da vielleicht nur stimmen, dass nicht alle FDP-Politiker den Kurs der Partei kritiklos mitgehen wollen.

Die Fraktionsvorsitzende der FDP im nordfriesischen Kreistag, Heide-Marie Rasch, kritisiert auf Eigentümlich Frei in einen offenen Brief an ihren Parteikollegen, den Umweltpolitischen Sprecher der FDP Bundestagsfraktion, Michael Kauch,  dass die Klimapolitik der FDP „in Zielsetzung und Methodik nicht von jener der staatsdirigistischen Parteien CDU/CSU/SPD/Grüne/Linke zu unterscheiden ist“:

Sehr geehrter Herr Kauch,

die



Warum regenerative Energien in Deutschland keine Zukunft haben

11. März 2010 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Emissionshandel, Energieerzeugung, Klimawandel, Politik, Profiteure

Im Sinne eines nachhaltigen Klimaschutzes sind regenerative Energien derzeit in aller Munde. Wie realistisch ist aber eine Voll-Versorgung durch regenerative Energien in Deutschland? Und was bringt es für das Klima?

Zu den regenerativen, oder Erneuerbaren Energien (EE) gehören Wasserkraft, Windenergie, Biomasse und Biogas, Solarthermie und Photovoltaik und die Erdwärme (Geothermie).

Kann man mit diesen Energieformen den Primärenergieverbrauch in Deutschland abdecken?

Der Primärenergieverbrauch ist der Gesamtenergieverbrauch mit Strom, Wärme und Verkehr in Deutschland. Der primäre Energiebedarf Deutschlands wird derzeit zu über 90% aus den konventionellen Energieträgern Öl, Kohle, Gas und Kernenergie gedeckt. Die EE machen weniger als 10% aus.

Schaut man sich nur den Stromanteil an, so werden ca. 15% des Strombedarfes in Deutschland durch die EE gedeckt. Davon ca. 0,003% aus Erdwärme, 0,6% aus Photovoltaik, 3,4% aus Wasserkraft, 4,2% aus Biomasse und 6,6% aus Windenergie.

Vor allem die Photovoltaik- und Windkraftanlagen werden derzeit in Deutschland stakt beworben und ausgebaut. Hier besteht das größte Potential, zumindest, wenn man den Versprechungen der Werbung und den laufenden Kampagnen glauben schenkt.

Biomasse und Wasserkraft sind weitgehend ausgebaut. Der Ausbau der Biomasse ist alleine durch die landwirtschaftlichen Flächen sehr beschränkt und die Flüsse sind weitgehend ausgebaut, so dass hier keine großen Steigerungsraten zu erwarten sind.