Profiteure



Klimaforscher, die neuen Weltuntergangspropheten und ihre willige Gefolgschaft

26. September 2014 | Von | Kategorie: Artikel, Klimawandel, Medien, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Profiteure, Wissenschaft

JS nach Bosch(?), Die Hoelle, Det. - JS after Bosch (?) / Hell / detail -In Zeiten der Kirchenskandale und steigender Kirchenaustritte bedarf es einer neuen Religion. Denn nur allzu gerne möchten Menschen die Halt und Leitlinien in ihren Leben suchen glauben, dass die Menschheit Sünde auf sich geladen hat, der Weltuntergang vor der Tür steht und dieser nur abgewendet werden kann, wenn man seine Sünden bereut, die Menschheit zu einem Besseren bekehrt und aktiv dabei mitwirkt. Man erkauft sich Ablass von seiner Schuld und rette die Welt vor dem drohenden Untergang. Was kommt da passender als der drohende Weltuntergang durch den menschengemachten Klimawandel?



Glaziologe gesucht, der Stefan Rahmstorfs These bestätigt, der Westantarktische Eisschild hat seinen unaufhaltsamen Zerfall begonnen

23. September 2014 | Von | Kategorie: Artikel, Daten, Klimawandel, Kurioses, Medien, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik, Profiteure, Wissenschaft

Rahmstorf2008Laut Professor Rahmstorf hat der Westantartische Eisschild, übrigens passend zur kommenden UN-Klimakonferenz in New York, seinen unaufhaltsamen Zerfall begonnen. Rahmstorf schreibt im seinem Klimablog der “KlimaLounge”:

“Jetzt ist der Westantarktische Eisschild instabil geworden und hat seinen unaufhaltsamen Zerfall begonnen. Das wird den Meeresspiegel deutlich steigen lassen. Eine Zäsur der Menschheitsgeschichte. […] Damit sind mehrere Meter Meeresspiegelanstieg und der Untergang von Küstenstädten und ganzen Inselstaaten vorprogrammiert und praktisch unausweichlich geworden.”



Gegner der Energiewende ziehen in die Parlamente ein

16. September 2014 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Energieerzeugung, Energiewende, Klimawandel, Politik, Profiteure

ego150Das eigentlich bemerkenswerte an den drei Landtagswahlen der letzten Wochen ist der erstmalige Einzug einer Partei in die Parlamente, die die Energiewende rundheraus ablehnt. Gemeint ist natürlich die Alternative für Deutschland, AfD, die zur Überraschung vieler und zur Bestürzung einiger in Sachsen fast 10% erreichte und in Brandenburg und Thüringen über dieser Marke einlief.

Ich möchte die energiepolitische Programmatik der AfD nicht kommentieren oder analysieren (ich würde ihr zustimmen, was sicher niemanden überrascht), sondern einfach mal  mit ausführlichen Zitaten aus den jeweiligen Wahlprogrammen zur Diskussion stellen. Die Hervorhebungen stammen von mir.

AfD Sachsen:

Die aktuelle Energiepolitik Deutschlands orientiert sich an frei erfundenen und längst widerlegten Klimaprognosen. Ungeachtet dessen wurde überstürzt und ohne ausreichende Untersuchungen zu Machbarkeit und zu den Folgen eine Energiewende auf den Weg gebracht, die den Bürgern und der Wirtschaft riesige Kosten aufbürdet und somit großen Schaden zufügen wird.

Eine vollständige Abkoppelung der Energieerzeugung von fossilen Quellen oder spaltbarem Material ist zum aktuellen Zeitpunkt und beim derzeitigen internationalen Stand der Technik eine Illusion, der nur in Deutschland gefrönt wird. Diese Energiewende harmoniert weder mit dem europäischen Energieverbundnetz, noch wurde sie mit den anderen EU-Mitgliedsstaaten abgestimmt. Sie ist ein deutscher Sonderweg, der durch nichts gerechtfertigt ist und in die Irre führen



An ihren Worten sollt ihr sie erkennen

20. Januar 2014 | Von | Kategorie: Artikel, Klimawandel, Medien, Nachhaltigkeit, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik, Profiteure, Wissenschaft

ego150Die Sprache selbst ist das größte Hindernis jeder Kommunikation. Sie versagt oft schon bei der Definition des Themas, über das man eigentlich spricht. Was meist nicht auf die mangelnde Fähigkeit ihrer Anwender zurückzuführen ist, sie formalen Regeln folgend zu gebrauchen. Sondern auf ihre Eigenschaft, neben allgemeingültigen Bedeutungen auch individuell differenzierte Bewertungen zu übertragen. Worte werden mit Interpretationen verknüpft und lösen dadurch dem Rezipienten zwingend erscheinende Assoziationsketten aus, die seitens des Sprechers nicht intendiert waren. Ein typischer Dialog zwischen Alarmist und Skeptiker könnte etwa so aussehen:

Alarmist: Du kannst doch nicht ernsthaft am Treibhauseffekt zweifeln?

Skeptiker: Das muß ich auch nicht.

Alarmist: Aha, Du gibst also zu, daß Kohlendioxid dem Klima schadet?

Skeptiker: Wieso?

Worte sind die Waffen der Politik. Erfolgreiche Politiker zeichnen sich daher durch die meisterlich beherrschte Fähigkeit aus, Worte mit einem Kontext aufzuladen, der ihre Agenda unterstützt. Im Beispiel setzt der Alarmist “Kohlendioxid”, “Treibhauseffekt” und “Klimakatastrophe” gleich, weil ihm dies durch die staatliche Propaganda seit Jahren eingeredet wird. Der Skeptiker hingegen sieht nur drei völlig verschiedene Begriffe, deren Verbindung miteinander kritisch zu betrachten ist.

Ein wesentlicher, oft unterschätzter Aspekt der Aufklärung lag in der Entwicklung der Fähigkeit, Sprache zur Übermittlung ideologiebefreiten Faktenwissens zu nutzen. Das Aufkommen der



Das schmutzige Geheimnis der grünen Elektromobilität

4. Dezember 2013 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Energieerzeugung, Klimawandel, Kurioses, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Profiteure, Windkraft

AutoDie Elektromobilität ist mit dem Ausbau der Erneuerbaren Energien in aller Munde. Denn Elektromobilität ist sauber, umweltfreundlich und klimafreundlich, dank Strom aus Erneuerbaren Energien. So denken zumindest die Ökologisten. Ist dem aber wirklich so?



Der Hockeystick: Rise and Fall des Symbols für den menschgemachten Klimawandel

12. Oktober 2013 | Von | Kategorie: Artikel, Climategate, Daten, Klimawandel, Medien, Politik, Profiteure, Wissenschaft

Das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), im Deutschen oft als Weltklimarat bezeichnet, wurde im November 1988 vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) und der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) ins Leben gerufen. Hauptaufgabe des der Klimarahmenkonvention (UNFCCC) beigeordneten Ausschusses ist es, Risiken der globalen Erwärmung zu beurteilen und Vermeidungsstrategien zusammenzutragen. Eine entscheidende Rolle bei der Bewertung spielt die Klimaentwicklung der letzten ca. 1000 Jahre. Denn Warmzeiten und Kaltzeiten der letzten Jahrhunderte geben Aufschluss über die “Einzigartigkeit” und Bedrohlichkeit der heutigen, angeblich “menschgemachten” Erderwärmung. Schaut man sich die letzten fünf Weltklimaberichte an, so finden sich eine erstaunliche Entwicklungsgeschichte.



Das EEG – Monopoly

16. September 2013 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Biomasse, Energiewende, Photovoltaik, Profiteure, Windkraft, Wirtschaftsförderung

monopoly

Der Slogan ‘Energie in Bürgerhand’ suggeriert, dass die Energiewende eine Art soziales Projekt sei, an dem jeder teilnehmen und von dem jeder profitieren könne.
Nun, teilnehmen kann nicht nur jeder, teilnehmen MUSS jeder, gesetzlich verordnet, per EEG zwangsweise zur Zahlung verpflichtet.
Doch wie steht es mit dem Profit? Wer gewinnt denn daran?
Ist es wirklich so, dass die Energiewende auch ein Schlag gegen die Macht und die Gier der grossen ‘Konzerne’ ist und dass die Einkünfte nun sozialer und gerechter auf die Bevölkerung verteilt werden?

Leider zeigt sich das genaue Gegenteil. Nur wer hat, dem wird gegeben. ‘Bürger’ ist nicht jeder, sondern nur der Grund- und Kapitaleigner. Die Habenichtse zahlen die Zeche, die Besitzer der Schloßallee kassieren ab im großen Monopoly.

Woran liegt das?

Der Flächenbedarf der Energieerzeuger

Ein ganz wesentliches Merkmal der Industrialisierung war die Abkoppelung der Produktion von der Fläche. In der vorindustriellen Wirtschaft war die Größe des Landbesitzes praktisch gleichbedeutend mit der Produktionskapazität; auch wenn Handel und Manufaktur unabhängig vom Grundbesitz den Erwerb eines Vermögens ermöglichten, war die Agrarproduktion der herausragende Wirtschaftszweig.

Noch im Jahr 1900 waren 38% der Bevölkerung im Agrarsektor tätig und erwirtschafteten 29% der Bruttowertschöpfung. Heute sind noch 1,6% der Beschäftigten im Agrarsektor tätig,