Wissenschaft



Buchempfehlung: „Erst stirbt der Wald, dann du!“

1. September 2015 | Von | Kategorie: Blog, Nachhaltigkeit, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Wissenschaft

avatar-quentin150In einer Rezension über Birgit Metzgers „Erst stirbt der Wald, dann du!“. Das Waldsterben als westdeutsches Politikum (1978–1986) heißt es:

Umso erklärungsbedürftiger ist es in der Rückschau, warum das „Waldsterben“ in vergleichsweise kurzer Zeit einem Großteil der Bevölkerung als drängendes Problem erscheinen konnte. So forderten bereits im Bundestags-Wahlkampf 1983 neben den jungen Grünen als selbsterklärten Bündnispartnern der Umweltbewegung auch die anderen Parteien konsequente Abhilfe. Den entscheidenden Grund für eine Breitenwirkung „quer durch soziale Milieus und politische Lager“ (S. 10) sieht Metzger im Gegensatz zu den damaligen Protagonisten nicht in der Größenordnung tatsächlich zu beobachtender Waldschäden – diesbezüglich habe weder in der Bundesrepublik noch andernorts eine direkte Relation zur Intensität medialer und öffentlicher Debatten bestanden. Vielmehr benennt sie als wesentliche Voraussetzung, dass sich um 1980 bis dahin getrennte Denkbewegungen zu verbinden begannen: aus dem wissenschaftlichen Bereich die organizistisch orientierte Ökosystemtheorie, aus der gesellschaftlichen Sphäre Diskurse des Krisenbewusstseins und der Zukunftsangst.

Frau Metzger hat dies als Dissertation geschrieben, doch so manches, so deutet sich in der Rezension an, könnte auch auf meinem Mist gewachsen sein. Wenn ich mal so im Gedächtnis meine älteren Texte durch gehe. Besonders interessant wird es dann hier:



Der Förster Peter Wohlleben erklärt, dass sich der Wald selbst helfen kann und mit dem Klimawandel keine Probleme hat

24. August 2015 | Von | Kategorie: Blog, Daten, Klimawandel, Wissenschaft

WohllebenDer „Öko“-Förster Peter Wohlleben erklärt am 16.08.2015 im TV, dass sich der Wald selbst helfen kann und mit dem Klimawandel keine Probleme hat.



Die Energiewende, Naturkatastrophe durch Menschenhand: Mais- und Rapswüsten breiten sich aus, Gras- und Naturland schwindet

18. August 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Biomasse, Daten, Energieerzeugung, Klimawandel, Medien, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Profiteure, Wissenschaft

Gruene-Landschaften4Die Energiewende bringt Auswüchse für Natur und Umwelt und eine Umgestaltung der Landschaft mit sich, wie sie die Menschheit noch nie vorher gesehen hat. Klimaschützer wollen den Planeten und die Natur vor der drohenden Klimakatastrophe retten. Dafür setzten sie vor allen auf nachwachsende Rohstoffe/ „Biomasse“ um die Energieversorgung zu sichern. Denn Wind und Sonne haben große Ausfallzeiten und mit „Zufallsstrom“ aus Wind und Sonne, je nach Wetterlage, kann man keine Energieversorgung auf die Beine stellen, vor allem, wenn Energiespeicher fehlen und auch nicht in Sicht sind. Also muss es die „Biomasse“ richten, welche die schlechteste Energie-, Umwelt- und Klimabilanz unter den sogenannten Erneuerbaren Energien hat.



Lesetipp: Das wahre Klimaarchiv steckt im Erdboden

17. August 2015 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel, Wissenschaft

Bild_5-1024x700Der Wissenschaftsjournalist Fred F. Müller hat in einem Artikel der bei Ruhrkultur. de erschienen ist einen interessanten Ansatz vorgeschlagen, wie man langfristige Temperaturtrends aussagekräftiger messen könnte, als bislang. Und zwar nicht über das allgemein üblich Messen der Lufttemperatur, sondern über Messung der Temperatur im Boden:

Bei festen Körpern ausreichender Größe lassen die Temperaturänderungen im Inneren dagegen eine ziemlich exakte Bilanzierung der Zu- und Abflüsse an thermischer Energie zu. Wenn es um klimatische Langfristtrends geht, sind Messungen der Temperatur im Boden daher aussagekräftiger als solche in der Luft.

Ein Ansatz, der durchaus diskussionswürdig erscheint. Ebenfalls interessant ist die im Artikel dargestellte Abbildungen 4 und 5 (siehe auch das Titelbild oben), auf welcher die Entwicklung der Sonnenscheindauer in Deutschland seit 1898 aufgetragen ist. Der Autor dazu:

Der Anstieg der Temperaturen sowohl im Boden als auch in der Luft ist eindeutig mit einer Zunahme der Sonnenscheindauer von ca. 4,5 h/ d auf inzwischen 4,9 h/d verknüpft. Das entspricht einer Zunahme um fast 9 % innerhalb des Beobachtungszeitraums von 116 Jahren. Dass zusätzlich eingestrahlte Sonnenenergie auch eine Temperaturerhöhung zur Folge hat, bedarf eigentlich keiner weiteren Erläuterung. Dass viele Klimawissenschaftler, statt diesen einfach nachzuweisenden und völlig plausiblen Zusammenhang näher zu erforschen, sich auf das Thema



CO2-Angst: Eine Angst für Dummies?!

12. August 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artensterben, Artikel, Daten, Energieerzeugung, Klimawandel, Medien, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik, Profiteure, Wissenschaft

SchreiCO2 und Klimaschutz sind heute in aller Munde. Die Politiker verhandeln und ringen immer wieder neu um das 2°C Klimaschutzziel. Die Nachrichtensendungen überschlagen sich seit Jahren mit Meldungen über die drohende Klimakatastrophe. Den Kindern in den Kindergärten und Schulen wird mit der drohenden Klimakatastrophe Angst und Bange gemacht. Klimaforscher warten mit immer neuen und noch düsteren Klima-Szenarien auf. Die drohende Klimakatastrophe ist zur Massenangst geworden. Naturschutzverbände, Grüne, Kirchen, Politiker und die Lobby der Erneuerbaren Energien, alle springen auf den rollenden Zug mit auf. Zurecht?



Treibhauseffekt für „Super-Dummies“

13. Juli 2015 | Von | Kategorie: Blog, Daten, Klimawandel, Wissenschaft

Mit dem Begriff Treibhauseffekt können viele Leute nichts anfangen, da dieser einfach zu kompliziert und oft falsch erklärt wird. Zudem liegt der Physikunterricht meist schon Jahre zurück. Daher habe ich mir Gedanken gemacht und möchte den sogenannten Treibhauseffekt einmal so erklären, dass ihn wirklich jeder verstehen kann.



Einblicke in die Klimamodelliereung am AWI-Potsdam: Ein Praktikumsbericht

12. Juli 2015 | Von | Kategorie: Blog, Daten, Klimawandel, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Wissenschaft

205_156257Für all diejenigen, die schon immer wissen wollten, wie die Klimamodellierung in der Klimawissenschaft funktioniert, habe ich diesen Praktikumsbericht vom AWI-Potsdam herausgesucht: