Wissenschaft



Neuigkeiten aus der Arktis: Temperatur nimmt ab, Meereisvolumen & -dicke nehmen wieder zu

16. Oktober 2015 | Von | Kategorie: Blog, Daten, Klimawandel, Wissenschaft

Gemäß dem Klimamodellen soll sich die Arktis infolge der globalen Erderwärmung besonders stark erwärmen. Ich habe mir gerade mal die aktuellen Temperaturdaten und Meereisdaten der Arktis besorgt und stelle zu meiner Überraschung fest, die Temperatur in der Arktis steigt nicht rapide an, sondern stagniert, bzw. sinkt in den letzten Jahren. Das zeigen Satellitendaten der Institute UAH und RSS für die Arktis (Bereich 60-82,5/85°N). (Den Bereich, welchen Bodenstationen und Seemessungen kaum abdecken und erfassen). Das Meereisvolumen nimmt seit 2011 gemäß PIOMAS (Pan-Arctic Ice-Ocean Modeling and Assimilation System) wieder zu. Und auch die Meereisdicke, sowohl im Herbst und Frühjahr nimmt gemäß den Messungen von CryoSat-2 seit 2011 leicht zu und nicht weiter ab. (Es ist wieder mehr dickes, mehrjähriges Eis (blau) vor Grönland zu sehen).

Arktis-Meereis



Der Klimaberater der Kanzlerin HJ Schellnhuber verkündet, die nächste Eiszeit in 60.000 Jahren fällt durch Menschenhand aus

15. Oktober 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Daten, Energieerzeugung, Klimawandel, Kurioses, Medien, Meeresspiegel, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik, Profiteure, Wissenschaft

Schellnhuber2Rechtzeitig zum Weltklimagipfel in Paris wartet der Klimaberater der Kanzlerin Hans Joachim Schellnhuber mit einer neuen Hiobsbotschaft auf.

Die nächste Eiszeit fällt gemäß Hans Joachim Schellnhuber aus. Grund sei die vom Menschen gemachte Klimaerwärmung. Ohne Einwirkung des Menschen stünde die nächste Vergletscherung weiter Teile der Erde nach den Gesetzen der kosmischen Mechanik in etwa 60.000 Jahren an, sagte Schellnhuber, Leiter des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), zur Eröffnung einer Klimakonferenz in München.



Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, der heizende Supercomputer und Gelder von VW

5. Oktober 2015 | Von | Kategorie: Blog, Energieerzeugung, Klimawandel, Kurioses, Ökologismus, Politik, Profiteure, Wissenschaft

PIK-NeubauDas Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) berät über den WBGU die Bundesregierung und Kanzlerin in Klimafragen. Seine Grundfinanzierung von knapp zehn Millionen Euro im Jahr stammt je zur Hälfte vom Bund und vom Land Brandenburg. Hinzu kommt noch einmal ca. zehn Millionen Euro Summe an Drittmitteln, welche das Institut im Wettbewerb mit anderen Einrichtungen einwirbt. Ein Großteil davon stammt aus Förderprogrammen der Europäischen Union. Zudem erhält das PIK Gelder aus der Wirtschaft, auch von großen Automobilhersteller wie VW. Da kann man sich auch schon mal einen neuen Dienstsitz und einen heizenden Supercomputer gönnen.



Deutscher Umweltpreis für Mojib Latif

25. September 2015 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel, Medien, Ökologismus, Profiteure, Wissenschaft

LatifDer Kieler Klimaforscher Mojib Latif bekommt den Deutschen Umweltpreis und ein Preisgeld in Höhe von 245.000€.



Arktisches Meereis-Volumen nimmt seit 2011 wieder zu

24. September 2015 | Von | Kategorie: Blog, Daten, Klimawandel, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Wissenschaft

Gemäß dem Pan-Arctic Ice-Ocean Modeling and Assimilation System (PIOMAS) nimmt das Meereis-Volumen der Arktis seit dem Jahr 2011 wieder zu. Wie das? Soll sich die Arktis nicht besonders stark infolge der globalen Erderwärmung erwärmen und das Eis nur so weg schmelzen?

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PIOMAS1979-2015



Buchempfehlung: „Erst stirbt der Wald, dann du!“

1. September 2015 | Von | Kategorie: Blog, Nachhaltigkeit, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Wissenschaft

avatar-quentin150In einer Rezension über Birgit Metzgers „Erst stirbt der Wald, dann du!“. Das Waldsterben als westdeutsches Politikum (1978–1986) heißt es:

Umso erklärungsbedürftiger ist es in der Rückschau, warum das „Waldsterben“ in vergleichsweise kurzer Zeit einem Großteil der Bevölkerung als drängendes Problem erscheinen konnte. So forderten bereits im Bundestags-Wahlkampf 1983 neben den jungen Grünen als selbsterklärten Bündnispartnern der Umweltbewegung auch die anderen Parteien konsequente Abhilfe. Den entscheidenden Grund für eine Breitenwirkung „quer durch soziale Milieus und politische Lager“ (S. 10) sieht Metzger im Gegensatz zu den damaligen Protagonisten nicht in der Größenordnung tatsächlich zu beobachtender Waldschäden – diesbezüglich habe weder in der Bundesrepublik noch andernorts eine direkte Relation zur Intensität medialer und öffentlicher Debatten bestanden. Vielmehr benennt sie als wesentliche Voraussetzung, dass sich um 1980 bis dahin getrennte Denkbewegungen zu verbinden begannen: aus dem wissenschaftlichen Bereich die organizistisch orientierte Ökosystemtheorie, aus der gesellschaftlichen Sphäre Diskurse des Krisenbewusstseins und der Zukunftsangst.

Frau Metzger hat dies als Dissertation geschrieben, doch so manches, so deutet sich in der Rezension an, könnte auch auf meinem Mist gewachsen sein. Wenn ich mal so im Gedächtnis meine älteren Texte durch gehe. Besonders interessant wird es dann hier:



Der Förster Peter Wohlleben erklärt, dass sich der Wald selbst helfen kann und mit dem Klimawandel keine Probleme hat

24. August 2015 | Von | Kategorie: Blog, Daten, Klimawandel, Wissenschaft

WohllebenDer „Öko“-Förster Peter Wohlleben erklärt am 16.08.2015 im TV, dass sich der Wald selbst helfen kann und mit dem Klimawandel keine Probleme hat.