Wissenschaft



Gefahr aus der Nordsee ?

19. April 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Ökologistische Mythen, Wissenschaft

Tsunami (jap. 津波, Hafenwelle; aus 津, tsu, Hafen, und 波, nami, Welle) bezeichnet eine mit einer außergewöhnlich hohen Wellenfront aufs Land schwappende Wassermasse des Typs Tiefenwelle, die überwiegend durch Erdbeben unter dem Meeresboden (Seebeben) ausgelöst wird. Auch ein Felssturz, das Kalben eines Eisbergs oder ein Gletschersturz können Tsunamis auslösen, ebenso ein unterseeischer Hangrutsch.

Wobei letzteres die einzig wahrscheinliche Gefahr aus einer Naturkatastrophe für die Kernkraftwerke Norddeutschlands darstellen könnte.

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Deutschland ist traumatisiert,
durch die Reaktorkatastrophe direkt 9000 km vor seiner Haustür, verursacht durch eine Flutwelle, die durch ein unterseeisches Erdbeben vor der Küste Japans mit unvorstellbarer Gewalt auf die Küste traf und dabei mehr Menschenleben forderte als das eigentliche Beben mit der Magnitude 9 auf der nach oben offenen Richterskala.

Das Erdbeben überstand das KKW Fukushima Daiishi fast unbeschadet, die Sicherheitseinrichtungen sprachen wie vorgesehen an und die Reaktoren 1-3 wurden entsprechend heruntergefahren. Dumm nur das der Tsunami mit einer Höhe von ca. 14m auf die Kraftwerksanlage traf und damit ungefähr die doppelte Höhe der Sicherheitsmarge erreichte, das daraus folgende ist hinlänglich bekannt und die Folgen können täglich 2 mal „upgedatet“ verfolgt werden.

Seit diesem unglücklichen Ereigniss für die Einwohner …



Mojib Latif: Klimakatastrophen und atomare Störfälle

16. März 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Energieerzeugung, Kernenergie, Klimawandel, Wissenschaft
http://www.youtube.com/watch?v=lQ0QNDPNe04″>Video:

Nach dem verheerenden Erdbeben in Japan und den atomaren Störfällen in japanischen Kernreaktoren meldet sich nun der Klimaforscher Mojib Latif zu Wort. In einem ARD-Interview vom 15.03.2011 (in der Sendung Brisant) äußerte sich der Klimaforscher zu möglichen Wetterextremen und Klimakatastrophen in Deutschland, die zu atomaren Störfällen führen könnten.…



Die Sonne verkündet ein kälteres Jahrzehnt

6. März 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Wissenschaft

Übersetzt aus dem Norwegischen von Karl Rannseyer

Je länger eine Sonnenfleckenperiode dauert, um so niedriger sind die mittleren Temperaturen für ausgewählte Orte in Norwegen in der nächsten Zeit. Das zeigen die Berechnungen norwegischer Astrophysiker, welche ein kälteres Jahrzehnt ankündigen.

von Jan-Erik Solheim

In der Astronomi Nr.2/2010 wurden 3 Szenarien für die weitere Entwicklung des zukünftigen Klimas beschrieben:

  • Die globale Temperatur kann um 0,5 Grad pro Jahrhundert steigen, wie im letzten Jahrhundert, mit Überlagerungen periodischer Variationen, in der eine Periode von ca. 60 Jahren dominiert. Die Steigerung von 0,5 Grad pro 100 Jahren resultiert aus der Erwärmung nach der Kleinen Eiszeit, welche niedrigere Temperaturen in der Zeit von 1350-1850 hatte.
  • Die Temperaturen können um 2-6 Grad bis zum Jahr 2100 steigen aufgrund des Ausstoßes von Treibhausgasen (Co2). Diese Prognose basiert auf Klimamodellen mit großer Unsicherheit.
  • Wenn Teile der Erwärmung des vorigen Jahrhunderts der starken Zunahme der Sonnenaktivität zwischen den Jahren 1920-2000 geschuldet sind und wir nun in eine Periode reduzierter Sonnenaktivität kommen, wie wir sie gerade beobachten, wird die Temperatur im Laufe dieses Jahrhunderts sinken, aber trotzdem variieren im 60-Jahres-Rhytmus und anderen periodischen Variationen.

Die die Sonne auf das Klima einwirkt ist Gegenstand intensiver Forschung, welche laufend in Astronomi kommentiert wird. …



Drei Fragen

7. Februar 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Wissenschaft

Es kann einem unvoreingenommenen Beobachter schon schwummrig werden, wenn man der Klimadiskussion als Außenstehender so folgt. Da gibt es natürlich einerseits die Alarmisten, andererseits die Realisten. Beide halte ich aber für eine Minderheit im Vergleich zum großen Rest in der Mitte.

Den meisten Mitbürgern dürfte der Klimawandel nämlich herzlich wurscht sein. Vermutlich zu recht, denn wie viele Leute haben viel näher liegende Probleme! Damit bin ich selbst durch meine ehrenamtliche Betreuung von Kindern von Hartz IV-Empfängern immer wieder konfrontiert.

Ich verfolge nach wie vor mit Interesse, wie sich die Experten – oder solche, die sich dafür halten – die Köpfe einschlagen. Und ich höre immer wieder von Anderen, dass man nicht weiß, wem man nun glauben soll (nebenbei gesagt, das ist auch ein Grund, sich näher liegenden Problemen zuzuwenden).

Für mich ist diese Frage längst entschieden, zumindest solange… Nun ja, ich habe aus den ganzen Blogs viel gelernt (und natürlich auch durch meine Übersetzungen nicht nur in diesem Blog!). Unter all dem wissenschaftlichen oder pseudowissenschaftlichen Geklüngel habe ich drei Fragen extrahiert. Manch einer wird ob der groben Vereinfachung sicher die Hände über dem Kopf zusammen schlagen. Aber ich bin ja kein Klimawissenschaftler, sondern interessierter Laie, und als solcher darf ich …



Keine Kompromisse in Lissabon

1. Februar 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Climategate, Klimawandel, Medien, Ökologismus, Politik, Wissenschaft

Eine bemerkenswerte Konferenz fand letzte Woche (26. bis 28 Januar 2011) in Lissabon statt.  Unter dem Titel “Versöhnung in der Klimadebatte” trafen sich nach übereinstimmenden Berichten etwa 30 Protagonisten, darunter einige Stars der Blogosphäre.

Berichte und Diskussionen finden sich u.a. hier:

Werner Krauß (Klimazwiebel): “Der Klimakrieg kann weitergehen

Werner Krauß (Klimazwiebel): “Reconciliation in the Climate Debate

Gerald Traufetter (Spiegel Online): “Der Klimakrieg kann weitergehen

Judith Curry (Climate Etc.): “Lisbon Workshop on Reconciliation Part II

Skeptiker wie Steve McIntyre, Steve Mosher, Steve Goddard, Ross McKitrick und Fred Pearce diskutierten mit vom menschgemachten Klimawandel überzeugten Wissenschaftlern wie Judith Curry, Hans von Storch und Werner Krauß (der sich, wie er auf der Klimazwiebel verlauten ließ, tatsächlich mit “ß” schreibt – und ich halte meinen Lieblingsbuchstaben ja in Ehren). Eine vollständige Teilnehmerliste habe ich nirgends gefunden, aber echte Alarmisten waren wohl nicht anwesend. Bei Traufetter findet sich die Vermutung, der geladene Gavin Schmidt habe abgesagt, weil er nicht auf Steve McIntyre treffen wollte. Zur Debatte kam es also nur zwischen den Skeptikern und den “Honest Brokern”. Diese Bezeichnung habe ich von Roger Pielke jr. und Hans von Storch übernommen. Sie steht für Forscher, die sehr wohl von …



Wie die NASA die Arktis warmrechnet und die Globaltemperatur zum Steigen bringt

16. Januar 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Wissenschaft

Die Temperatur in der Arktis und im Nordpolarmeer steigt und steigt. Jedenfalls, wenn man den Daten der NASA Glauben schenkt. Das Problem: Die NASA führt in ihrer Liste nur feste Stationen auf dem Land. Im Nordpolarmeer, also gerade dort, wo die Erwärmung am stärksten sein soll, gibt es ein großes Datenloch. Um dieses Loch zu füllen wird von der NASA aus den wenigen Messpunkten der Arktis die Temperatur der ganzen Region – auch die des Nordpolarmeers – berechnet. Das wirkt sich wiederum auf die Globaltemperatur aus. Diese steigt infolge der sich scheinbar stark erwärmenden Arktis schneller. Aber ist das wirklich so? Was zeigen Messdaten aus dem Nordpolarmeer?

Den Temperaturkarten der NASA (GISTEMP) zufolge zeigt sich in der Arktis und im Nordpolarmeer über die letzten Jahrzehnte hinweg ein kontinuierlicher Temperaturanstieg. Jedenfalls den Bodenmessungen der Wetterstationen nach.

Schaut man sich die Daten von Messbojen aus den Nordpolarmeer an, die nicht im Datenbestand der NASA zu finden sind, so ergibt sich ein anderes Bild. Die folgende Abbildung zeigt den direkten Vergleich zwischen Messwerten aus Stations- und Bojendaten (oben) und Berechnungen der NASA (unten).

Gezeigt wird der Temperaturtrend im Zeitraum 1979-1997 in der Arktis. Eine Periode der stärksten Erderwärmung der letzten 160 Jahre.



Ein Wind in der Antarktis

6. Januar 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Schnee und Eis, Wissenschaft

Gastbeitrag von Ed Caryl 

Die Masse der AGW-Alarmisten behauptet, dass sich die durch CO2 induzierte Erwärmung zunächst in der Arktis und der Antarktis bemerkbar macht. Wir haben hier gezeigt, dass es nur eine geringe oder gar keine Erwärmung in der Arktis gibt, zumindest in den Gebieten, die genügend weit von humanen Wärmeinseln (Städten) entfernt liegen. In der Antarktis sollte dies kein Problem sein, weil die Forschungsstationen meist klein sind und ihre Größe seit ihrer Gründung nicht verändert haben. Und doch gibt dieses Beispiel Anlass, an diesem Gedanken zu zweifeln.  

In Abbildung 1 (Alle Temperaturwerte in den folgenden Graphiken sind aus den Rohdaten des GISS in Excel geplottet) beträgt die Entfernung zwischen den Stationen McMurdo und Scott Base nur 5 Kilometer. Die Station Marble Point liegt von beiden 87 Kilometer entfernt. Der Temperaturverlauf aller drei Stationen ähnelt sich, mit der Ausnahme, dass es in McMurdo und Scott Base während der hier abgebildeten 50 Jahre eine Erwärmung von weniger als 1 K gibt, und dass der Verlauf der Station Marble Point im 30-jährigen Zeitraum keinen Trend zeigt. Woher kommt die große Temperaturdifferenz zwischen McMurdo und Scott Base? Das weiß niemand! Falls ein Leser einmal dort war und eine Idee hat, wie man …