Sind dicke Menschen Klimaschädlinge?
23. April 2009 | Von Rudolf Kipp | Kategorie: Artikel, Blog, Ernährung, Gesundheit, Kurioses
Vor Kurzem ist von englischen Forschern eine Studie veröffentlicht worden, nach der dicke Menschen eine größeren Einfluss auf das Klima hätten, als dünne Menschen. Die Thesen der Forscher sind simpel. Weil dicke Menschen mehr essen und mehr wiegen verursachen sie aufgrund von Nahrungsproduktion, Nahrungskonsum und erhöhtem Energieaufwand beim Reisen höhere CO2-Emissionen als Schlanke. Presse und Medien nahmen die Studie dankbar auf, zeigt sie doch was viele schon immer zu wissen glaubten. Dicke schaden nicht nur sich selbst, sondern auch der Umwelt.
Damit bewegen sich die Wissenschaftler genau im Zeitgeist. Angetrieben von einer umsatzstarken Fitness- und Gesundheitsindustrie wird vermeintliches Übergewicht als Hauptursache für viele Übel in unserer Welt angesehen. Dicke gelten in unserer Gesellschaft gemeinhin als faul, verfressen und zügellos. Die zusätzlichen Pfunde seien das Resultat aus einem zu viel an kalorienreicher und fetthaltiger Nahrung und zu wenig gesundem Sport. Auf den Punkt brachte es Welt-Online in ihrem Bericht über die englische Studie. Unter einem Bild von schlanken, sportlichen und jungen Menschen titelte sie: “So ist es recht: Schlanke Menschen leben nicht nur gesünder, sondern sind auch besser für das Klima.”
Dicke essen weniger
Nur stimmt eben diese Ansicht nicht mit dem überein, was wissenschaftlich bisher zum Thema Nahrungsaufnahme und Übergewicht …





