Off-Topic-Arena



Off-Topic-Arena: Über Ahnungslose und Milchmädchen

4. September 2014 | Von | Kategorie: Blog, Off-Topic-Arena

Dont-FeedAus gegebenem Anlass hier eine neue Ausgabe unserer Off-Topic-Arena. Hier darf jeder seinem Diskussionspartner nach Herzenslust Ahnungslosigkeit vorwerfen oder daß seine Meinung von Exxon gekauft wäre oder was auch immer einem noch so einfallen mag.

Da erfahrungsgemäß nicht immer alle Nutzer diese spezielle Plauderecke finden behält sich die Blog-Administration vor, gegebenenfalls aktiv zu werden und in andere Diskussionen verirrte Kommentare nach hier hin umzuleiten. Den Anfang macht eine Diskussion, die fälschlicherweise unter diesem Artikel gelandet ist.

Sollte dem einen oder anderen aufgrund dieser Speziellen Vorgehensweise der rote Faden in diesem Forum fehlen, macht das gar nichts. Inhaltlich gibt es nichts zu verpassen.



In eigener Sache: Science Skeptical und das Technium

29. Mai 2013 | Von | Kategorie: Innovationspolitik, Internes, Off-Topic-Arena, Technium

Kernenergie2aQuentin Quencher hat vor ein paar Monaten hier bei uns über das antagonistische Begriffspaar Anthropozän und Technium geschrieben:

Zwei Begriffe die die gleiche Zeit beschreiben, ab dem Punkt an dem sich der Mensch mittels Technik die Natur und seine Umwelt zu Diensten macht. Nein, eigentlich mehr noch, als der Mensch begann, sich in nennenswertem Umfang von den Launen der Natur zu befreien, etwa ab den Zeitpunkt der industriellen Revolution. Der erste Begriff, Anthropozän, wurde von Paul Crutzen geprägt und wird vor allem dann verwendet, wenn der schädliche Einfluss des Menschen auf die Natur und die Geosysteme beschrieben wird. Der zweite Begriff, Technium, geht auf Kevin Kelly zurück, der damit die Entwicklung und Weiterentwicklung von Technik als einen evolutionären Prozess beschreibt, welcher vom Menschen nur bedingt geplant und gelenkt werden kann.

Ich denke, den Begriff des Techniums sollte man allein schon deswegen den Menschen näherbringen, weil er eine im Grundsatz positive und optimistische Sicht auf die Welt und ihre weitere Entwicklung beinhaltet. Seit einiger Zeit berichten wir auf Science Skeptical ja auch über Inventionen und Innovationen, die die Zukunft weit eher prägen können, als ein diffuses, gesamtgesellschaftliches Gefühl der Angst und die daher den Ökologisten ein Dorn im Auge sind. Ich rede



Die Grünen, die Pädophilen und die K-Gruppen

29. Mai 2013 | Von | Kategorie: Off-Topic-Arena

hilfeschreiEva Quistorp, Jahrgang 1945, war bei den Grünen von Beginn an dabei. Im TheEuropean schildert sie nun, dass pädophile Gruppen nicht heimlich die Grünen unterwandert hätten, sondern der Vorstand von Beginn an informiert war:

Ich habe damals zusammen mit Eberhard Walde versucht, die Indianerkommune aus dem Saal zu treiben und den Bundesvorstand auf dem Podium bekniet, etwas gegen sie zu unternehmen.

Die Verhältnisse diesbezüglich waren allen bekannt, da sich die Grünen einen innerparteilichen Krieg leisteten, der allerdings heute hauptsächlich als Auseinandersetzung zwischen Realos und Fundis in Erinnerung ist. Wie stark aber die Pädophilen wirklich in der Partei waren verrät ein Spiegel-Artikel aus dem Jahr 1985

Eine rund zwanzigköpfige grüne Arbeitsgruppe namens “Sexualität und Herrschaft” – die sich selber in Anspielung auf die ihr angehörenden Schwulen und Pädophilen “SchwuP” abkürzt – hatte das Papier dem Landesparteitag in Lüdenscheid am 9. März als Teil des Wahlprogramms zur Beschlußfassung vorgelegt. Trotz etlicher Warnungen aus den eigenen Reihen billigten die Delegierten den Inhalt nach fast dreistündiger Diskussion mit 76 zu 53 Stimmen

Da wurde also in aller Offenheit drei Stunden über solche Themen wie die „Streichung des gesamten Sexualstrafrechts“ gestritten. Was sie damit meinten, war völlig klar. Schon 1980 warb eine Nürnberger „Indianerkommune“ für



Kontaktvermittlungs-Thread

6. Juli 2012 | Von | Kategorie: Off-Topic-Arena

Liebe passive und aktive Leser unseres Blogs, hiermit eröffne ich wie versprochen den Thread, mittels den User die Möglichkeit eröffnet wird,  mit anderen Usern per E-Mail in Kontakt treten zu können.

Wer Wert auf seine Anonymität legt, sollte bei Abgabe eines diesbezüglichen Kommentares eine E-Mail-Adresse verwenden, die extra für diese Zwecke angelegt worden ist. Selbstverständlich kann auch eine so-genannte “Wegwerf-Mailadresse” von diversen Anonymisierungsdiensten verwendet werden.

Wichtig wäre nur noch anzumerken, das der angesprochene Wunsch-Gesprächspartner die  Zusendung der E-Mail-Adresse auch zustimmt um möglichen Ärger zu vermeiden.

Na dann, viel Spass

Euer Postbote…..Heinz Eng



In eigener Sache – Änderungen bei Science Skeptical

3. Juli 2012 | Von | Kategorie: Off-Topic-Arena

Wie dem einen oder anderen vielleicht schon aufgefallen ist, haben wir auf dieser Seite ein paar Änderungen vorgenommen.

Die wichtigste Änderung ist, dass wir ab sofort einen Bereich “Artikel” und einen Bereich “Blog” eingerichtet haben.

Im Bereich Artikel wird alles mehr oder weniger beim Alten bleiben. In der linken Spalte werden und im der Box “Aktuell” werden weiterhin die Artikel unserer Autoren erscheinen.

Blog für Hinweise auf andere Seiten und Diskussionsanregungen

Eine Veränderung erkannt man in der rechten Spalte auf unserer Hauptseite. Haben wir dort bislang ausgewählte Artikel vorgestellt, ist dort jetzt unser Blog eingerichtet. Hier sollen zum Beispiel kurze Hinweise auf Artikel in anderen Medien erscheinen oder auch kurze Anregungen für Diskussionen. (Technisch bedingt erscheinen dort zur Zeit auch noch die Artikel. Das wird sich aber ändern, sobald im Blog genug eigene Beiträge erschienen sind. )

“Plauderecke” für Diskussionen, Tipps, Anregungen etc.

Mit einer weiteren Änderung setzen wir Anregungen und Nachfragen um, die wir bereits von mehreren Lesern in ähnlicher Form bekommen haben. Was bei uns bislang fehlt ist ein eigener Bereich, in dem jeder Leser selbst Anregungen einbringen kann oder in dem über Themen diskutiert werden kann, die in den Artikeln hier noch nicht zur Sprache gekommen sind.



Nichtwissen in der Wissenschaft und evidenzbasierte Kommunikation

9. Mai 2012 | Von | Kategorie: Off-Topic-Arena, Wissenschaft

Zum Thema Nichtwissen und dessen Kommunikation in der Wissenschaft hat sich eine Diskussion aus dem Beitrag “Top 10 der positiven Klimaentwicklungen entwickelt, verhalten zwar bisher, doch glaube ich, dieses Thema ist nicht so ohne wie es auf den ersten Blick erscheint. Mit Kommentar #203 beginnt es im Wesentlichen:

Der Versuch der AGW-Protagonisten und Alarmisten, in der Klimadebatte einen Beweis prima face (Beweis des ersten Anscheins) zu führen, muss kläglich scheitern, weil auch andere Möglichkeiten mit ähnlicher oder gleicher Wahrscheinlichkeit in Betracht kommen.

Daraufhin hatte ich den Aspekt Nichtwissen eingebracht:

Das Problem ist die Kommunikation von Nichtwissen, bzw. das Eingeständnis dass ein solches Nichtwissen vorhanden ist.

Nun bin ich aber im Zuge dieser Diskussion auf ein Projekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit dem Titel „Wissenschaft und Öffentlichkeit: Das Verständnis fragiler und konfligierender wissenschaftlicher Evidenz“ gestoßen. Wer sich alles an diesem Projekt beteiligt weiß ich noch nicht, doch meine ich, wir sollten es beobachten. Als Einsteiger für die Diskussion würde ich dieses Zitat, gefunden auf der Homepage der Universität Lüneburg (Leuphana), beginnen:

Für den Laien besteht bei der Beurteilung solcher Risiken nicht nur das Problem, die wissenschaftlichen Zusammenhänge zu verstehen, sondern angesichts widerstreitender wissenschaftlicher Befunde und Interpretationen eine eigene



Am Thema vorbei

1. Januar 2012 | Von | Kategorie: Off-Topic-Arena

Eine Offtopic-Arena ist eine schöne Sache. Hier kann sich jeder nach Belieben austoben, der zum Thema eines Artikels nichts zu sagen hat, den aber das dringende Bedürfnis nach Aufmerksamkeit dazu bringt, immer und immer wieder durch Nichts-sagende Beiträge sein Unverständnis zum eigentlichen Thema zur Schau zu stellen.

Eigentlich soll man solche Personen in Foren ja keinerlei Aufmerksamkeit entgegenbringen. Nicht füttern – das ist eine viel gehörte Grundregel. Leider reizen allerdings viele solcher Kommentatoren eben durch ihr penetrant vorgetragenes Nichtwissen zur Reaktion.

Das Traurige daran ist, dass dabei die Diskussion des eigentlichen Artikels ins Hintertreffen gerät. Was um so bedauerlicher ist, wenn es sich dabei etwa um so gelungene und, wie ich finde, bedeutende Werke handelt, wie “Die Energiewende ist schon gescheitert” von Günther Keil.

Um es kurz zu machen. Ich lasse e s nicht zu, dass die Diskussion um diesen Artikel mit nichtssagenden Allgemeinplätzen zugemüllt wird. Das alles kann von jetzt an hier passieren. Viel Spaß dabei.