Ökologismus



Harald Lesch: Wie hat der 1. Weltkrieg den Ökologismus geprägt?

22. Februar 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Biomasse, Blog, Energieerzeugung, Erdgas, Erdöl, Klimawandel, Kurioses, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Photovoltaik

LeschProf. Harald Lesch zieht in Leschs Kosmos vom 05.08.2014 “Mit Fortschritt in den Weltkrieg” ein Fazit zu den erneuerbaren Energien.

Wenn Sie schon immer wissen wollten, warum heute die erneuerbaren Energien immer noch rückständig sind und keinen nennenswerten Beitrag in unserer Industriegesellschaft leisten, dann sollten Sie sich diese Antwort von Prof. Harald Lesch ansehen:



Neu auf der Achse: Uli Kulke zum Plastikmüll im Meer

16. Februar 2015 | Von | Kategorie: Blog, Ökologismus, Ökologistische Mythen

achselogoSind es wirklich unsere Plastiktüten, die das Meer verschmutzen? Oder anders gefragt: Würde ein Verbot hierzulande helfen, die Menge an Plastikmüll im Meer zu reduzieren? Uli Kulke ist da skeptisch:

Es ist nichts gegen ein umweltgerechteres Verhalten auch bei uns zu sagen, aber die Eigenappelle kommen mir dann doch eher moralisch begründet daher. Auch was die Reduzierung von Plastiktüten auf EU-Ebene angeht, ist eigentlich nicht einzusehen, warum hier alle Länder gleich behandelt werden, ein Land mit fast perfekter Kreislaufwirtschaft genauso wie der Partner, in dem Recycling auch im übertragenen Sinne ein Fremdwort ist.

Zum vollständigen Artikel auf der Achse des Guten:  Müll im Meer: Das Problem sind nicht unsere Plastiktüten



Neu bei Novo: Schizophrene Tierfreunde und die Ethik fossiler Brennstoffe

14. Februar 2015 | Von | Kategorie: Blog, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Ressourcenverknappung, Tierrechte, Tierschutz

novo_logoAuf NovoArgumente Online sind drei neue Texte erschienen, die sicher auch unsere Leser interessieren werden und auf die ich daher hier hinweisen möchte.

Klaus Alfs beschäftigt sich mit Tierrechtlern und deren mangelnder Achtung vor dem Menschen. Sein Beitrag Das Tier ist nicht der Freund des Menschen entlarvt die Gedankenwelt ideologisch motivierter Veganer durch einen klaren und rationalen Blick. Denn wer Tieren wirklich auf „Augenhöhe“ begegnen wolle, solle sich vorsehen, am Ende nicht im Tiermagen zu enden. Tiere taugen nicht als Ersatzmenschen. Den Unterschied in den Beziehungen von Menschen untereinander zu solchen zwischen Menschen und Tieren zu negieren, ist eine Form von Menschenverachtung.

Passend dazu zeigt Axel Kleemann in Narrenfreiheit gegen Forschungsfreiheit die Irrationalität und Menschenfeindlichkeit von radikalen Tierversuchsgegnern auf. Denn Forderungen nach einem vollständigen Verbot von Tierversuchen ließen die Folgen für die medizinische Forschung und kranke Menschen außer Acht.

Da lasse ich es mir doch nicht nehmen, auch auf meinen alten Text zum Thema hinzuweisen: Erinnerungen an Circus Renz

Der Philosoph und Energieexperte (!) Alex Epstein hat ein Buch mit dem provokanten Titel The Moral Case for Fossil Fuels geschrieben und Andreas Müller hat es bei Novo rezensiert. Normalerweise heißt es doch immer, die Ökologisten hätten Moral und Ethik auf ihrer Seite, wir hingegen nur den



Lügenpresse? Ignoranzpresse!

14. Februar 2015 | Von | Kategorie: Artikel, Medien, Ökologismus

ego150Die Ursache für das Scheitern der Sonde Philae auf dem Kometen Tschurjomow-Gerrasimenko könnte politischer Natur sein.

Moment.

Scheitern? Überschlugen sich nicht die Medien vor Begeisterung, war nicht allüberall von einem großen Erfolg die Rede?

Fassen wir mal zusammen: Nachdem nahezu jedes der für einen sicheren Stand Philaes auf der Kometenoberfläche vorgesehenen Systeme versagte, hüpfte die Sonde unkontrolliert hin und her, nur um schließlich im Schatten eines Felsen zum Stehen zu kommen. Wodurch ihre Solarzellen nicht mehr in der Lage waren, ausreichend Energie zur Erfüllung der Missionsziele zu generieren.

Erfolg oder Mißerfolg sind mitunter eine Frage der Perspektive. Eine sichere Energieversorgung ist eine Frage der Technik. Warum also verfügt Philae nicht über eine Radionuklidbatterie?

Ein hochrangiges Mitglied des DLR gab mir im direkten Gespräch die Antwort: Aus politischen Erwägungen. Wer da genau in welcher Form Einfluß genommen hat, wollte oder konnte er mir nicht sagen. Aber es ging tatsächlich darum, der bösen Kerntechnik keine positiven Schlagzeilen zu verschaffen. Während die NASA mit dem “atomgetriebenen” Curiosity auf dem Mars herumfuhr und Dawn und New Horizons auf dem Weg zur Ceres beziehungsweise zum Pluto ununterbrochen Daten lieferten, war Rosetta für Jahre im Standby zu betreiben und konnte Philae die Erwartungen nicht erfüllen. Weil unsere



Maxeiner, Miersch: Alles Grün und Gut? – Buchempfehlung auch für Unionspolitiker

4. Februar 2015 | Von | Kategorie: Artikel, Nachhaltigkeit, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik

maxmiersch1Ein Gastbeitrag von Dr. Martin Leonhard

Grün sein bedeutet für die Autoren Maxeiner und Miersch, den Menschen und seine Umwelt wieder zum Maß der Dinge zu machen. So das scheinbar schlichte Bekenntnis und doch ein Hilferuf als Schlusssatz eines fesselnden Buches, das jedem mündigen Bürger, vor allem auch jedem Lehrer, Journalisten, Entscheidungs- und Mandatsträger wärmstens zur Lektüre empfohlen werden kann. Das Buch besticht durch eine Vielzahl an Fakten, anhand derer sich der Leser selbst ein eigenes Bild machen kann.

Maxeiner und Miersch sehen sich selbst als Renegaten, als abtrünnige Umweltbewegte. Sie entlarven den „Ökologismus“ als eine der einflussreichsten Religionen der westlichen Welt und sehen sich dabei nicht nur im Einklang mit Michael Crichton, dem verstorbenen Bestsellerautoren (u.a. Jurassic Park), der den Ökologismus seinerseits als die „bevorzugte Religion urbaner Atheisten“ bezeichnete.

All diejenigen, die den Titel nun goutierend zur Seite legen möchten, da ihre eigene politische Vorzugsfarbe eine andere als grün ist, ist die Lektüre besonders zu empfehlen. Politikern der Unionsparteien sei das Buch wärmstens ans Herz gelegt. Auch die Autoren haben festgestellt, dass die CDU grüne Forderungen ein wenig später übernehme als andere, sie dann aber als alternativlos adle. Somit besteht für die CDU dann die Gefahr, so die Einschätzung



Nuklearia: Und ewig strahlen die Wälder?

2. Februar 2015 | Von | Kategorie: Blog, Gesundheit, Ökologismus, Ökologistische Mythen

800px-Sus_scrofa_1_-_Otter,_Owl,_and_Wildlife_ParkNeuer Artikel auf nuklearia.de über den Hype um strahlenbelastetes Wild in deutschen Wäldern:

Zweifellos, sie strahlen, die Wälder, vor allem die bayrischen. Zunächst enthält jeder Mineralboden radioaktives Kalium, Uran, Thorium, Radium und noch einige andere Isotope mit einer gesamten Aktivität um 800 Becquerel pro kg. Im Humus ist es weniger.

1986 geschah das Reaktorunglück von Tschernobyl, und seither ist in manchen Gegenden Bayerns die Radioaktivität der obersten 10 cm von Waldböden um die Hälfte höher (40.000 Bq/m2), allerdings nicht für ewig. Schuld ist Caesium 137 mit 30 Jahren Halbwertszeit. Im Gegensatz zu Feldern und Wiesen hält sich das Caesium im Waldboden hartnäckig in den obersten 10 cm.

Pflanzen nehmen das Caesium begierig auf, mehr als die natürlichen Radioisotope. Von Natur aus ist die Aktivität in Pflanzen geringer als im Boden, ebenso in den Pflanzen fressenden Tieren, um 100 Bq/kg. Anders bei der Aufnahme von Caesium 137. Noch 2004 konnte man bei Brombeeren bis 500 Bq/kg messen. (Weiterlesen)

Titelbild via Wikimedia commons

 



Peak Food?

24. Januar 2015 | Von | Kategorie: Biomasse, Blog, Ernährung, Gentechnik, Nachhaltigkeit, Ökologismus

avatar-quentinNach Peak Oel nun auch Peak Food? Wenn man Pressemeldungen glauben darf, dann gibt es sogar Studien, die zeigen, dass die Nahrungsmittelproduktion bereits auf dem absteigenden Ast ist. Die Peaks waren daher für Sojabohnen 2009, Milch 2004, Eier 1993, Fisch 1988.

Wissenschaftler der Michigan State University, des Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) und der Yale University weisen darauf hin, so die Seite Energy-Daly, dass somit der Substitution von Öl durch Mais, oder Fleisch durch Soja Grenzen gesetzt sind.

Damit wären wir wieder bei der Diskussion Teller oder Tank, die mit dem Peak-Food neue Nahrung erhält.

Doch wie sinnvoll sind solche alarmistische Meldungen, die hier zwar auf ein Problem hinweisen, das aber mittels Gentechnik, oder technischer Weiterentwicklung (Kernkraft), möglicherweise bald keine Relevanz mehr haben könnte. Und was ist mit der Bevölkerungsentwicklung, sollte es tatsächlich einen Peak-Food geben?

Oder ist diese Meldung nur eine weitere aus dem Gedankenkäfig der Nachhaltigkeitsideologie?, deren Annahmen allerdings weitestgehend darauf beruhen, dass gegenwärtiges fortgeschrieben wird, etwas also, was der Blick in die Vergangenheit zeigt, lediglich eine Phantasielosigkeit ist.


Beitrag zuerst erschienen auf Glitzerwasser
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