Ökologismus



Bundesumweltministerin Hendricks fordert Machtwort der Kanzlerin zum Klimaschutz

3. November 2016 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Energieerzeugung, Energiewende, Klimawandel, Kurioses, Ökologismus, Politik

maxresdefaultIm Koalitionsstreit zwischen CDU/ CSU und SPD um den deutschen Klimaschutzplan 2050 hat Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) ein Machtwort von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) gefordert.



Das Golfstromsystem. Rahmstorf vs. Krüger. Und er versiegt doch!

20. Oktober 2016 | Von | Kategorie: Artikel, Daten, Klimawandel, Kurioses, Medien, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Profiteure, Wissenschaft

Was ist wieder los im Nordatlantik mit dem Golfstromsystem? Das fragt gerade mal wieder der Klimaforscher Stefan Rahmstorf in seinem Blog, der KlimaLounge.



Rekord: CO2-Emissionen 2015

13. Oktober 2016 | Von | Kategorie: Blog, Daten, Energieerzeugung, Energiewende, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik

In diesem Jahr (7.–18. November) findet die 14. UN-Klimakonferenz in Marrakesch statt. Was haben all die Klimakonferenzen gebracht? Die CO2-Emissionen sind seit der 1. UN-Klimakonferenz im Jahre 1995 in Berlin von 22.189 auf 33.508 Millionen Tonnen CO2 im Jahr 2015 durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe angestiegen. Das ist ein Zuwachs um über 50% in den letzten 21 Jahren. Im Jahr 2015 haben wir einen neuen Rekord erreicht mit 33.508 Millionen Tonnen CO2, entgegen den Prognosen der Klimaschützer. Die rechneten mit einer Trendwende und einen baldigen Rückgang der CO2-Emissionen. Danach sieht es aber nicht aus. Also, ohne Spesen nichts gewesen.



Klimawandel in Deutschland: 1990 Jahresmittelwert 10°C, 2016 Jahresmittelwert 10°C

7. Oktober 2016 | Von | Kategorie: Blog, Daten, Klimawandel, Ökologismus, Ökologistische Mythen

Die Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland gibt die monatlichen Mittelwerte der bodennahen Lufttemperatur in Deutschland wieder. Die Daten sind frei zugänglich und können mit einem Grafikprogramm ganz einfach dargestellt werden. Das habe ich einmal gemacht. Hier das Ergebnis für den Zeitraum Januar 1990 bis September 2016.



EEG-Umlage steigt voraussichtlich um weitere 0,75 Cent/kWh auf 7,1 Cent/kWh. Rekord!

30. September 2016 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Biomasse, Blog, Daten, Energieerzeugung, Energiewende, Klimawandel, Medien, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Photovoltaik, Politik, Profiteure, Wasserkraft, Windkraft

eeg-umlage-2017

Seit Jahren versprechen uns die Anhänger der Energiewende, dass durch die Energiewende die Strompreise langfristig sinken werden. Seit 17 Jahren steigen sie aber. Mittlerweile haben wir mit Dänemark zusammen die höchsten Strompreise der Welt. Und nun das. Die sogenannte EEG-Umlage, mit der seit dem Jahr 2000 der Ausbau der Erneuerbaren Energien gefördert wird, werde zum 1. Januar 2017 auf mindestens 7,1 Cent je Kilowattstunde von derzeit 6,35 Cent erhöht, berichtet „Bild“ heute unter Berufung auf Regierungskreise und das Umfeld der Bundesnetzagentur. Sogar ein Plus auf bis zu 7,3 Cent werde nicht ausgeschlossen. Das wäre dann ein Anstieg von 15 Prozent. Grund sei der weitere Ausbau der Erneuerbaren Energien. Die Mehrbelastung für einen durchschnittlichen Drei-Personen-Haushalt betrage demnach aufs Jahr gerechnet rund 35 Euro. In diesem Jahr war die Umlage um (nur) drei Prozent gestiegen. Die EEG-Umlage beträgt pro Einwohner mittlerweile über 250 Euro pro Jahr. Seit dem Jahr 2013 müssen die deutschen Stromkunden für die Förderung von Strom aus Erneuerbaren Energie über 20 Milliarden Euro jährlich zahlen. Die steigende EEG-Umlage ist vor allem dem Ausbau der Windkraft zuzuschreiben. Photovoltaik und Biomasse haben Dank Reduzierung der EEG-Vergütung ihre Ausbaugrenzen erreicht.

Treibhausgas-Emissionen in Deutschland

Seit 2009 sinken die THG-Emissionen in Deutschland nicht mehr,



Technik und der menschliche Instinkt

27. September 2016 | Von | Kategorie: Artikel, Ökologismus, Technium

avatar-quentin150Peter Sloterdijk hat sich in seinem Buch »Was geschah im 20. Jahrhundert« auch dem Begriff Anthropozän gewidmet. Ich will nicht wiederholen was er schrieb, aber ein paar Gedanken könnten interessant sein. Zum Beispiel der, dass die Technik die Lösung aus der angenommenen Begrenztheit der Erde sein könnte. Wörtlich: „Wir wissen noch nicht, welche Entwicklungen möglich werden, wenn Geosphäre und Biosphäre durch eine intelligente Technosphäre und Noosphäre weiterentwickelt werden. Es ist nicht a priori ausgeschlossen, daß hierdurch Effekte auftreten, die einer Multiplikation der Erde gleichkommen.“ Mich überzeugt das noch nicht ganz, weil er nicht auf das eingeht was die Technik für den Menschen eigentlich ist. Könnte es sein, so meine Überlegung, dass die Technik eine Naturkonstante ist, sie also zum Menschsein gehört wie seine Sprache und seine Kultur oder seine Sexualität? Also etwas spezifisch menschliches.



Die grüne Falle

26. September 2016 | Von | Kategorie: Artikel, Energieerzeugung, Energiewende, Klimawandel, Nachhaltigkeit, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik, Profiteure, Ressourcenverknappung

ego150Mit der Strategie „Risikovermeidung statt Gefahrenabwehr“ konnte die grüne Bewegung in den letzten Jahrzehnten Deutschland prägen. Weil bei allzu vielen Menschen hierzulande die Angst vor dem Verlust größer ist, als die Lust auf den Gewinn. Dabei haben wir so viele Chancen auf eine bessere Zukunft, wie noch keine Generation vor uns. Um diese auch in Verantwortung für unsere Nachkommen nutzen zu können gilt es, ökologistische Denkverbote und Dogmen zu überwinden.

Auf der CeBIT 2013 erlebte ich den damaligen Bundesumwelt- und heutigen Kanzleramtsminister Peter Altmaier erstmals live. Von seiner Rede ist mir die Passage besonders in Erinnerung geblieben, in der er ausführte, mit der Kernenergie wäre es in Deutschland vorbei, für immer. Wie die dogmatische Attitüde des Vortrags verdeutlichte, wollte er damit nicht einen zu diskutierenden Debattenbeitrag leisten. Nein, Altmaier schien wirklich überzeugt zu sein, eine endgültige Entscheidung zu vertreten, an der niemand mehr rütteln würde, niemals mehr, bis an das Ende der Zeiten. Die Verkündigung bereitete ihm sichtlich Freude und erfüllte wohl auch ein tiefes inneres Bedürfnis. Warum sonst sollte man dieses Thema mit einem Abstand von zwei Jahren zum Fukushima-Störfall auf einer IT-Messe anschneiden? Der Zustimmung des Saales konnte er sich natürlich sicher sein. Denn Festlegungen mit Ewigkeitscharakter zu