Klaus Töpfer und der König von Bhutan
8. Januar 2012 | Von Quentin Quencher | Kategorie: Artikel, Blog, Nachhaltigkeit, Ökologismus, Politik
Beispiele dienen gemeinhin der Verdeutlichung von Aussagen, Annahmen oder Überzeugungen. Das können eher abstrakte Beispiele sein, wie Gleichnisse, oder konkrete, wie der Vergleich mit einer andern Person oder Sache. Wenn es um die Vorteile von Volksbefragungen geht, wird gern die Schweiz als Vorbild genannt, Nachteile einer Planwirtschaft werden am Beispiel des ehemalig sozialistischen Ostblock verdeutlicht.
Nun macht seit einiger Zeit ein Begriff die Runde, für den es kein so richtiges Beispiel gibt: “das Bruttglücksprodukt”. Das wird zur Zeit von denen gern verwendet, die das Bruttoinlandsprodukt als Grad für eine entwickelte Gesellschaft für nicht ausreichend oder gar falsch erachten, weil es rein quantitativ das Mehr an Gütern und Dienstleistungen anzeigt, nicht aber die Umstände unter denen es entstanden ist. Deshalb wird nun im Hause Röttgen auch an einem Wohlfahrtsindex gearbeitet, bei dem Verbraucherausgaben ein wichtiger Punkt ist, neben solchen Dingen wie Verbrauch von Rohstoffen und Schäden für die Umwelt. Über Sinn oder Unsinn dieses Wohlfahrtsindex möchte ich aber eigentlich gar nicht weiter sprechen, selbstredend ist dies ein Feld, auf dem sich die Liebhaber der Nachhaltigkeit richtig austoben können, um mit ihren Schlussfolgerungen so den Index ins genehme Licht zu setzen. Oder wie Alexander Horn in NovoArgumente meint: “Das fatale …













