Ökologistische Mythen



Die Wetterhexe: Oder wie das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung den Klimawandel erklärt

18. März 2014 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel, Kurioses, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Wissenschaft

Wetterhexe

Klimawandel ganz einfach. Man nehme eine Wetterhexe und einen Klimakessel und fertig ist der Klimawandel. So stellt sich zumindest Nora Molkenthin vom PIK den Klimawandel vor.



Passend zur Grillsaison – Wer viel Fleisch isst lebt gesünder

26. Februar 2014 | Von | Kategorie: Artikel, Ernährung, Gesundheit, Ökologistische Mythen

800px-Eye_Fillet,_Grass-Fed_BeefDie ersten Sonnenstrahlen künden es untrüglich an und auch der Blick auf den Kalender spricht eine deutliche Sprache. Der Frühling steht vor der Tür. Damit beginnt die von vielen sehnsüchtig erwartete Grillsaison. Und dem Liebhaber von auf offener Glut oder über der Gasflamme gebratenem herzhaftem Fleisch läuft allein schon beim Gedanken an das Brutzeln eines Steaks auf dem Grillrost das Wasser im Mund zusammen.

Getrübte Freude…

Wobei bei manch einem die Freude über das leckere Essen dadurch getrübt wird, dass man glaubt seiner Gesundheit damit nichts Gutes zu tun. Wird uns doch, vor allem von der gesundheitsbewussten Presse, seit vielen Jahren gepredigt, dass vor allem der Genuss von Fleisch zu mannigfaltigen Zivilisationskrankheiten führen würde. Und diese könnten durch den bewussten Verzicht auf Fleisch dementsprechend verhindert werden. So lässt etwa der deutsche Vegetarierbundes VEBU verlauten: „Vegetarische Kostformen haben das Potenzial, die meisten dieser Zivilisationskrankheiten zu verhindern. Darüber hinaus können sie erfolgreich bei deren Behandlung eingesetzt werden.“ Diese und ähnliche Stellungnahmen, welche den Vorteil einer fleischarmen oder gar fleischfreien Kost preisen, bekommt man im deutschen Blätterwald beinahe jede Woche zu lesen.

Dünne Faktenlage

Fragt man nach Belegen für diese Aussagen, wird es dann allerdings relativ schnell still. Es handelt sich dabei um



Die Sehnsucht nach Arkadien

18. Februar 2014 | Von | Kategorie: Artikel, Nachhaltigkeit, Ökologismus, Ökologistische Mythen

Was wollen Ökologisten?
Von was träumen sie?
Was treibt sie an?

Meist wird ihnen unterstellt, sie wären einfach nur rückwärts gewandt, wollten die Zeit zurückdrehen.
Nichts wäre falscher.
Sie wollen nicht zurück, sondern in ein anderes Land: Nach Arkadien.

Nachdem Vergil das Land in Rom als entrücktes Ideal besungen hatte, geriet es im Mittelalter in Vergessenheit. Die Menschen suchten ihr Paradies im Jenseits.
Doch in der Renaissance erwachte die alte Sehnsucht wieder und im Barock erlebte sie eine Blüte.

Warum?

Sicherlich, weil es eine Art Archetyp ist, fest verankert im menschlichen Bewusstsein. Aber es gehört noch mehr dazu.
Im antiken Rom war es eine Überflussgesellschaft, die, sicher vor materiellen Nöten, in einer dekadenten Stimmung dem goldenen Käfig entfliehen wollte.
In der Renaissance wurde die Antike verehrt, die Menschen fühlten sich ‘wiedergeboren’ nach der dunklen Zeit des Mittelalters, vor allem aber bildete sich wieder eine reiche, übersättigte Oberschicht, die erneut an der Grenze zur Dekadenz nach Fluchten suchte, Zwänge und Konventionen abstreifen wollte und sich nach dem ‘einfachen Leben’ sehnte, von dem sie allerdings so weit entrückt war, dass sie gar nicht wusste, wie dieses Leben denn wirklich aussah.

Das galt besonders für die Kinder und Enkel der Renaissance, der Adelsgesellschaft



An ihren Worten sollt ihr sie erkennen

20. Januar 2014 | Von | Kategorie: Artikel, Klimawandel, Medien, Nachhaltigkeit, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik, Profiteure, Wissenschaft

ego150Die Sprache selbst ist das größte Hindernis jeder Kommunikation. Sie versagt oft schon bei der Definition des Themas, über das man eigentlich spricht. Was meist nicht auf die mangelnde Fähigkeit ihrer Anwender zurückzuführen ist, sie formalen Regeln folgend zu gebrauchen. Sondern auf ihre Eigenschaft, neben allgemeingültigen Bedeutungen auch individuell differenzierte Bewertungen zu übertragen. Worte werden mit Interpretationen verknüpft und lösen dadurch dem Rezipienten zwingend erscheinende Assoziationsketten aus, die seitens des Sprechers nicht intendiert waren. Ein typischer Dialog zwischen Alarmist und Skeptiker könnte etwa so aussehen:

Alarmist: Du kannst doch nicht ernsthaft am Treibhauseffekt zweifeln?

Skeptiker: Das muß ich auch nicht.

Alarmist: Aha, Du gibst also zu, daß Kohlendioxid dem Klima schadet?

Skeptiker: Wieso?

Worte sind die Waffen der Politik. Erfolgreiche Politiker zeichnen sich daher durch die meisterlich beherrschte Fähigkeit aus, Worte mit einem Kontext aufzuladen, der ihre Agenda unterstützt. Im Beispiel setzt der Alarmist “Kohlendioxid”, “Treibhauseffekt” und “Klimakatastrophe” gleich, weil ihm dies durch die staatliche Propaganda seit Jahren eingeredet wird. Der Skeptiker hingegen sieht nur drei völlig verschiedene Begriffe, deren Verbindung miteinander kritisch zu betrachten ist.

Ein wesentlicher, oft unterschätzter Aspekt der Aufklärung lag in der Entwicklung der Fähigkeit, Sprache zur Übermittlung ideologiebefreiten Faktenwissens zu nutzen. Das Aufkommen der



Das schmutzige Geheimnis der grünen Elektromobilität

4. Dezember 2013 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Energieerzeugung, Klimawandel, Kurioses, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Profiteure, Windkraft
http://www.youtube.com/watch?v=QtwdJzJd_YM”>Schwefeldioxid-Emissionen,

AutoDie Elektromobilität ist mit dem Ausbau der Erneuerbaren Energien in aller Munde. Denn Elektromobilität ist sauber, umweltfreundlich und klimafreundlich, dank Strom aus Erneuerbaren Energien. So denken zumindest die Ökologisten. Ist dem aber wirklich so?



Was ist faul am Biogas?

3. November 2013 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Biomasse, Energiewende, Gesundheit, Nachhaltigkeit, Ökologistische Mythen

DemonCornNur recht selten rückt das sogennannte ‘Bio’-Gas in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit.

Dabei ist es, neben Wind und Sonne, eine der drei Säulen der Energiewende und tatsächlich sogar die wichtigste, denn als einzige ‘Erneuerbare’ Energiequelle hängt sie nicht von den zufälligen Launen des Wetters ab und kann bedarfsgerecht Strom erzeugen – zumindest im Prinzip. Biogas fällt daher in der Triade der ‘Erneuerbaren’ natürlicherweise die Rolle eines grundlastfähigen Ausgleichspuffers zu, der einspringt, wenn die Leistung der beiden anderen nicht ausreicht. So lange es keine brauchbaren Stromspeicher in der benötigten Größenordnung gibt – und das ist auch in Zukunft nicht absehbar, vor allem, da nicht das geringste unternommen wird, um solche Speicher zu errichten – ist Biogas unersetzlich, um den Anteil der Erneuerbaren weiter zu steigern.

Warum ist Biogas dann so wenig präsent?

Liegt es daran, dass es ein problemloser Energieträger ist und daher nicht für Schlagzeilen sorgt? Ist es ein echter Lichtblick, der ruhig und zuverlässig seinen Teil zum Grossen Plan beiträgt? Oder ist es eher das schwarze Schaf in der ohnehin recht räudigen Herde, über das man lieber nicht redet?

Eine Begriffsklärung

Wie im weiteren Verlauf näher ausgeführt wird, ist ‘Bio’-Gas alles andere als ‘Bio’ im Sinn von ökologisch,



Freiheit durch Technik

30. Oktober 2013 | Von | Kategorie: Artikel, Innovationspolitik, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Technium

novo_logoVor mir liegt die neue Ausgabe der Novo Argumente (Nummer 116, 2/2013, zum Inhaltsverzeichnis). Sie widmet sich ausschließlich dem Thema “Freiheit” und weist daher, insbesondere unter Berücksichtigung des Ergebnisses der letzten Bundestagswahl, eine besondere Aktualität auf. Ein Debattenbeitrag stammt von der Novo-Redaktion selbst. Man hat ein Manifest mit “13 Thesen zur Freiheit” verfaßt, das aus meiner Sicht für die Debatte zentrale Bedeutung aufweist. Im Anschluß stellen zahlreiche bekannte und prominente Autoren, die für Humanismus und Aufklärung stehen, ihre Sicht der Dinge auf einzelne Aspekte des Manifests vor. Man findet Beiträge von Josef Reichholf, Matt Ridley, Juli Zeh, Frank Schäffler, Holger Krahmer, Vera Lengsfeld, Jan Fleischhauer, Vince Ebert und Frank Furedi – um nur ein paar bekannte Namen zu nennen. Auch ich wurde gebeten, einen Text zum Thema “Freiheit und Technologie” zu liefern. Diesen möchte ich natürlich gerne hier zur Debatte stellen.

Freiheit durch Technik

Technologieskepsis ist keine neue Entwicklung. Das Innovationen innewohnende Potential zu umwälzenden Veränderungen ängstigte zu allen Zeiten diejenigen, die sich in bestehenden Systemen eingerichtet hatten und von ihnen profitierten. Die Gegenwart allerdings ist geprägt von einer neuen Qualität der kritischen Auseinandersetzung, deren tiefe Verwurzelung in unserer Gesellschaft auch diejenigen einschließt, die von Fortschritten eigentlich profitieren. Das Spektrum reicht vom Büroarbeiter,