Ökologistische Mythen



Gefahr aus der Nordsee ?

19. April 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Meeresspiegel, Ökologistische Mythen, Wissenschaft

Tsunami (jap. 津波, Hafenwelle; aus 津, tsu, Hafen, und 波, nami, Welle) bezeichnet eine mit einer außergewöhnlich hohen Wellenfront aufs Land schwappende Wassermasse des Typs Tiefenwelle, die überwiegend durch Erdbeben unter dem Meeresboden (Seebeben) ausgelöst wird. Auch ein Felssturz, das Kalben eines Eisbergs oder ein Gletschersturz können Tsunamis auslösen, ebenso ein unterseeischer Hangrutsch.

Wobei letzteres die einzig wahrscheinliche Gefahr aus einer Naturkatastrophe für die Kernkraftwerke Norddeutschlands darstellen könnte.

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Deutschland ist traumatisiert,
durch die Reaktorkatastrophe direkt 9000 km vor seiner Haustür, verursacht durch eine Flutwelle, die durch ein unterseeisches Erdbeben vor der Küste Japans mit unvorstellbarer Gewalt auf die Küste traf und dabei mehr Menschenleben forderte als das eigentliche Beben mit der Magnitude 9 auf der nach oben offenen Richterskala.

Das Erdbeben überstand das KKW Fukushima Daiishi fast unbeschadet, die Sicherheitseinrichtungen sprachen wie vorgesehen an und die Reaktoren 1-3 wurden entsprechend heruntergefahren. Dumm nur das der Tsunami mit einer Höhe von ca. 14m auf die Kraftwerksanlage traf und damit ungefähr die doppelte Höhe der Sicherheitsmarge erreichte, das daraus folgende ist hinlänglich bekannt und die Folgen können täglich 2 mal „upgedatet“ verfolgt werden.

Seit diesem unglücklichen Ereigniss für die Einwohner



Welt-Waldbericht: Abkehr vom Ökologismus?

6. Februar 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Biomasse, Blog, Energieerzeugung, Kohle, Ökologismus, Ökologistische Mythen

Der Mythos, die Wälder der Welt würden dramatisch schrumpfen, begleitet uns seit Jahrzehnten. Wenn ich mich an die Warnungen meiner Schulzeit erinnere, an die dramatischen Bilder von Holzeinschlägen im Amazonasgebiet, von Bränden in Südostasien und Plantagen in Afrika und Mittelamerika, an die dringlichen Apelle, keine Tropenhölzer mehr zu nutzen und auch kein Papier, dann komme ich zu dem Schluß, der Wald müsse mittlerweile wohl gänzlich verschwunden sein. Der Blick aus dem Fenster belehrt mich ebenso eines besseren, wie das Studium von Satellitenbildern und Luftaufnahmen. Und spätestens seit Lomborgs „Apocalypse No!“ könnte eigentlich jeder wissen: Die Wälder schrumpfen zwar, aber keineswegs in nennenswertem Umfang.

Der aktuelle Bericht der UN-Organisation für Nahrung und Landwirtschaft (FAO, Food and Agriculture Organization of the United Nations) über den Zustand der Wälder der Welt belegt es deutlich: Etwa 4 Milliarden Hektar (4.033.060.000 ha) der Erdoberfläche sind von Wald bedeckt (31% der Landfläche) und die Schrumpfungsrate von durchschnittlich 0,2% pro Jahr im Zeitraum 1990-2000 hat sich im vergangenen Jahrzehnt 2000-2010 auf 0,1% halbiert.

Wie ist dieser Unterschied zwischen allgemeiner Wahrnehmung und der Realität zu erklären? Ganz einfach: Der Wald verschwindet nicht, weil er nachwächst. Grundlegendes Dogma des Ökologismus aber ist die Verehrung der „unberührten Natur“.



Die Ökokrieger (eine Definition des Ökologismus)

4. November 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Ökologismus, Ökologistische Mythen

Herr Weber hat Angst. Herr Weber [Name geändert] ist nicht irgendwer, er ist ein hoher Funktionär eines großen deutschen Umweltverbandes. Ein Meinungsführer also. Einer der mitreden darf, der gehört wird, nicht nur von den Mitgliedern seines Verbandes, sondern auch von der Presse und der Politik.

Webers Angst wurde spürbar in dem entgeisterten Blick, den er mir bei einer dieser vielen Hinterzimmer-Diskussionen zuwarf. Als ich ihm entgegenhielt, was auch immer man für den Klimaschutz in Betracht ziehe, müsse sich unter ökonomischen Aspekten rechnen, verlor er beinahe die Fassung. Denn, so dozierte er in einem Ton tiefster innerer Überzeugung, wenn wir den Klimawandel nicht stoppen würden, wären die Grundlagen unserer Ökonomie nicht mehr vorhanden und damit sei mein Argument hinfällig. Womit aus Webers Sicht alles gesagt war und ich etwas verdutzt versuchte, eine nähere Erklärung zu erhalten. Es stellte sich heraus, daß Weber tatsächlich dem Glauben anhängt, im Falle einer weiteren Erderwärmung, wie sie die Projektionen des IPCC als möglich erscheinen lassen, wäre der Untergang unserer Zivilisation besiegelt. Das „Zwei Grad Ziel“ war für ihn sakrosankt und nicht diskutabel, die IPCC-Projektionen alternativlose Zukünfte (im Falle einer nicht ausreichenden Emissionsminderung) und die Folgen standen ihm klar vor Augen: das Ende der uns bekannten



Vom Vorurteil der Überbevölkerung

7. August 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Kommentare, Medien, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik

Gastbeitrag von Fabian Heinzel, Ökowatch, Freie Welt

„Wenn die Menschheit nicht aufhört, sich auszubreiten, so steht ihr ein vorzeitiger Untergang bevor.  Hungersnöte, Epidemien und Seuchen werden sie heimsuchen.“

Um das Jahr 1790 herum warnte der britische Ökonom Thomas Malthus mit diesen drastischen Worten vor den Gefahren der Überbevölkerung.  Zu diesem Zeitpunkt hatte der gesamte Planet ca. 980 Millionen Einwohner.  Diese Zahl hat sich bis heute nahezu versiebenfacht.  Und obwohl es immer noch Hunger und Armut in vielen Ländern der Erde gibt, haben sich der Lebensstandard und die Lebenserwartung in den letzten zwei Jahrhunderten überall auf der Welt deutlich erhöht.

 In China leben im Jahre 2010 beispielsweise mehr Menschen als zu Malthus‘ Lebzeiten in allen Ländern der Erde zusammen.  Dennoch leben sie weit besser als in den 1790er Jahren.  Die deutlichste Veränderung der Lebensumstände hat dabei erst im 20. Jahrhundert stattgefunden.  1949 betrug die Bevölkerungszahl in China 540 Millionen, die durchschnittliche Lebenserwartung lag bei 36,5 Jahren.  Heute beträgt die Bevölkerungszahl 1,3 Milliarden – die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 73,4 Jahren.  

Die Annahme, dass Überbevölkerung der Menschheit zahlreiche Probleme beschere, basiert nicht auf Fakten, stellt Brendan O ‚Neill in der britischen Internetzeitschrift Spiked klar.  Den Ansatz der Studie zur Weltbevölkerung, die



Ökologistische Mythen (Teil 2): „Einskommadrei Erden“

12. Juli 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Profiteure

Heutzutage muß man sich schon etwas einfallen lassen, um sein Unternehmen gegenüber speziellen Zielgruppen zu vermarkten. Siemens beispielsweise hat das Bedürfnis, sein Image in den Augen der „hochrangigen Entscheidungsträger“ zu verbessern. Und hat sich für diese etwas Passendes überlegt. Einen „Zukunftsdialog“. Einen Tag mit der Möglichkeit für die geladenen Gäste, mit noch hochrangigeren „Meinungsmachern“ und „Entscheidern“ zusammenzutreffen. Ein Tag in einem luxuriösen Ambiente, mit tollen Vorträgen, spannenden Diskussionen, leckerem Essen, bei dem man sich schon aufgrund seiner persönlichen Einladung als Bestandteil der Menschengruppe „Wichtig“ fühlen kann. Ein Tag mit nur einer Botschaft: Die Welt geht unter. Aber Siemens wird uns retten. So schön und anspruchsvoll kann man die Angst vor der Katastrophe eben auch zelebrieren.

Als Marketing-Maßnahme für die besondere Zielgruppe: Durchaus gelungen. Die Diskussionsrunden waren sehr gut besetzt und die Präsentationen der Hauptredner ansprechend und anspruchsvoll. Eine wirklich interessante Veranstaltung.

Und so beschreibt Siemens seinen Event selbst:

Dennis Meadows, Hauptredner der Veranstaltung, läßt seinen Blick über das Auditorium schweifen. Der Raum ist mit 500 Entscheidungsträgern aus der Politik, den Wissenschaften und der Welt der Wirtschaft gefüllt. Sie kamen aus der ganzen Welt, um in Berlin einige der dringendsten Fragen überhaupt zu diskutieren: den Klimawandel, den



Ökologistische Mythen – Teil 1: Die Klimaflüchtlinge

26. März 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Ökologismus, Ökologistische Mythen

Wie jede Religion ist auch der Ökologismus auf zwei Säulen errichtet. Als erstes wäre da die Existenz von Technologien respektive Techniken zu nennen, die nicht jedem zugänglich sind und nicht von jedem verstanden werden (können). Und zweitens ist der Mythos entscheidend, der für die Resultate und Folgen der Anwendung dieser Technologien alternative Interpretationen bietet. Alternativ zur Realität, alternativ zu rational gewonnenem Wissen und damit eben für jedermann ohne Anstrengung erfaßbar.

In der Frühzeit der Menschwerdung konnten auf diese Weise Schamanen ihr spezielles Wissen über Techniken der Heilung, der Beobachtung der Natur (Wetter, Wanderungsbewegungen von Tieren) und mitunter auch der Herstellung besonders wirksamer Waffen und Werkzeuge mystisch gegenüber ihren Mitmenschen verklären. Später dann war es die Astronomie als Technik zur Erstellung und Interpretation von Kalendarien, die eine institutionalisierte Religion begründete. Eine Priesterschaft, die das gesellschaftliche Leben anhand der Festlegung der Daten für Aussaat und Ernte steuerte und regelte. Die großen Weltreligionen der heutigen Zeit fußen alle auf den Techniken des Lesens und Schreibens. Fertigkeiten, die zur Zeit ihrer Entstehung ebenfalls nur wenigen zur Verfügung standen. Wenige, die dadurch die Hoheit der Vermittlung und Deutung des niedergeschriebenen Wissens für sich reklamieren konnten.

Der Ursprung des Ökologismus

Und der Ökologismus? So widersinnig es