Ökologistische Mythen



Neue Energiestudie: „Der Tod der Peak-Oil Hypothese“

25. Februar 2012 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Energieerzeugung, Erdgas, Erdöl, Ökologistische Mythen

Seitdem in Deutschland die Hysterie um einen durch Menschen verursachten Klimawandel mit der letzten Veröffentlichung des Klimaberichts des IPCC im Jahr 2007 seinen Höhepunkt erlebt hatte, glauben heute immer weniger Leute in unserem Land daran, dass wir durch das Verbrennen von Kohle, Öl und Gas die Temperaturen auf der Erde bedrohlich ansteigen lassen.

Dieser Meinungsumschwung in der Bevölkerung sollte eigentlich auch Auswirkungen auf die Akzeptanz der sogenannnten Erneuerbaren Energien haben. Schließlich war das Schlüsselargument, warum wir unsere Energieversorgung möglichst schnell auf deutlich teurere und zudem in der Produktion vom Wetter abhängige Arten der Erzeugung umstellen müssen, der ansonsten unvermeidlich eintretende Klimakollaps.

Aber auch nachdem die vermeintliche Bedrohung des Globalklimas in der Bevölkerung und offensichtlich auch in weiten Kreisen der Politik nicht mehr als herausragendes Problem wahrgenommen wird, hält man an den Zielen, unser Land in absehbarer Zeit beinahe vollständig mit NIEs (Neuen Ineffizienten Energien) zu versorgen, unbeirrt fest. Lediglich die Begründung dafür hat sich in den letzten Jahren gewandelt. Heute ist das Hauptargument für die „große Transformation“ unserer Energieversorgung nicht mehr der drohende Klimakollaps, sondern die Endlichkeit der fossilen Energieträger.

Bedrohung durch Peak-Oil ersetzt den Klimawandel

Das Schlagwort der Bewegung lautet „Peak-Oil“. Damit ist der Zeitpunkt gemeint, von dem an



Die Wohlfühltemperatur der Erde

28. Dezember 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Wissenschaft

Im Angesicht der Klimadebatte und der auserkorenen Klimaschutzziele stellt sich eine grundlegende Frage? Welches ist eigentlich die Wohfühltemperatur unserer Erde, die es zu schützen/ bewahren gilt? Mit Wohlfühltemperatur ist die mittlere Oberflächentemperatur der Erde gemeint, die Dank des natürlichen Treibhauseffektes bei +15°C liegen sollte. Diese +15°C gelten als naturgegeben und schützenswert, zumindest in den Augen vieler Klimaschützer und Klimaforscher. Angestrebt wird, die Globaltemperatur um nicht mehr als zwei Grad seit Beginn des Industriezeitalters ansteigen zu lassen. Die magische Schwelle, um das Erdklima im Zaum zu halten, liegt demnach bei einer Globaltemperatur von +17°C. In wieweit diese Zahlen realistisch sind, möchte ich im Folgenden darlegen.



CO2-Ausstoß und kein Ende in Sicht!

30. November 2011 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Daten, Emissionshandel, Energieerzeugung, Karbonsteuer, Klimawandel, Medien, Nachhaltigkeit, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik, Wirtschaftsförderung

Pünktlich zum Auftakt des UN-Klimagipfels im Durban (Südafrika) hat die Tagesschau in der Sendung vom 28. November den CO2-Ausstoß in Millionen Tonnen von Deutschland, der EU, den USA, Indien und China präsentiert. Hier die Entwicklung der letzten Jahre im Vergleich:



Das Narrativ der Zukunft

4. Oktober 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Innovationspolitik, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik, Technium

Die Weltsicht der Ökologisten besteht offensichtlich aus glücklichen Lilakühen, die wohlgenährt auf saftigen Almwiesen unter strahlend blauem Himmel lustwandeln und dabei nur gelegentlich von blonden Dirndlmodellen mit perfekten Zähnen zwecks Milchgewinnung unterbrochen werden. Anders jedenfalls ist die Vehemenz kaum erklärbar, mit der sie darauf bestehen, die „natürlichen Lebensgrundlagen“ der Menschheit wären durch die Aktivitäten selbiger in einem Ausmaß gefährdet, das unser Fortbestehen in Frage stellt. In der Realität hingegen ist die Nichtexistenz dieser „natürlichen Lebensgrundlagen“ evident. Die Umwelt der bald 7 Milliarden Erdenbürger ist nahezu ausnahmslos artifizieller Natur. Es sind nicht die Lilakühe, es ist eine Hochleistungslandwirtschaft, bestehend aus gentechnisch optimierten (gleich ob durch Züchtung oder direkte Manipulation des Erbgutes) Pflanzen und Tieren, die entweder in künstlich geschaffenen Landschaften oder in Ställen und gewaltigen Treibhausanlagen gedeihen und uns mit Nahrung und allerlei nützlichen Stoffen versorgen. Es sind der Bergbau und die Grundstoffindustrie, die die Materialien bereitstellen, aus denen all die Gegenstände und Maschinen bestehen, die unser Leben ermöglichen. Die Vielfalt an Dingen, die sich in einem typischen Haushalt der industrialisierten Welt ansammeln, ist ungeheuer. Von den Möbeln über die Kleidung bis hin zum Geschirr, von den Küchengeräten über die multimedialen Elektronikspielzeuge bis hin zum Kraftfahrzeug – kein einziges Artefakt hat



Die „Halbwahrheiten“ über das Energie-Autark-Haus

17. Mai 2011 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Ökologistische Mythen

Am 08.05.2011 wurde in ZDF-„UMWELT“ über das angeblich „energieautarke Haus“ von Timo Leukefeld berichtet.

SOLARKRITIK.DE hat in dem folgenden Video (Länge ca. 12 Minuten) einige „Halbwahrheiten“ kommentiert und mit weiteren Informationen ergänzt, die wichtig sind, um sich sich über dieses „ökologische Haus“ ein halbwegs objektives Bild zu machen.
So wird z.B. irreführend und „halbwahr“ behauptet, daß die im ZDF-Filmbericht gezeigten Akku-Batterien (nur) für die Speicherung des überschüssigen (!) Solarstroms vorhanden wären.
SOLARKRITIK.DE ergänzt und kommentiert im Video diese „Halbwahrheit“ mit wichtigen Informationen zum technischen Stand der Speichertechnik, nicht nur bei Batterien.
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In dem obigen Video ist auch ein Zitat von DENA-Chef Stephan Kohler zum technischen Stand der Energie-Speichertechnologie im Rahmen der Ethikkommission-Konferenz in Berlin zu finden. Stephan Kohler referiert in diesem Ausschnitt sehr glaubwürdig und fundiert im Beisein der anwesenden Energiefachleute über die Unwirtschaftlichkeit und Ineffizienz der bis heute existierenden Energie-Speichertechnologien.
SOLARKRITIK.DE hat allerderdings mehrfach Publikationen der DENA und/oder von Stephan Kohler aufgedeckt, die dokumentieren, daß es Stephan Kohler und die DENA mit der Wahrheit und Ehrlichkeit in Energiefragen nicht so genau nimmt, wenn der Adressat kein ausgewiesener Energiefachmann, sondern der „normale Bürger“ als Energielaie ist. Vor den zahlreichen Energie-Fachleuten in dieser Ethik- und


Nachhaltige Entwicklung? – Die Welt gehört den Lebenden…

15. Mai 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Nachhaltigkeit, Ökologismus, Ökologistische Mythen

Der Besuch im Vergnügungspark endete vor der lebensgroßen Figur des Mammuts. „Lebensgroß“ bedeutet in diesem Fall nichts anderes als „ziemlich groß“, also beeindruckend. Der Gestalter hatte sich alle Mühe gegeben, denn immerhin wissen wir heute genau, wie Mammuts einmal ausgesehen haben. Und im Gegensatz zu all den vielen Dinosauriern, deren lebens- also ziemlich große Nachbildungen der Park ebenfalls zu bieten hatte, waren Mammuts einmal unsere Zeitgenossen. Das erklärt die Faszination, die diese Tiere auf uns ausüben. Und ebenfalls im Gegensatz zu den Dinosauriern gibt es zumindest Indizien, die das Aussterben dieser großen Landsäugetiere mit dem Menschen, mit den Fertigkeiten steinzeitlicher Jäger, in Verbindung bringen.  Die Figurengruppe im Vergnügungspark, die nicht nur aus dem gigantischen Rüsseltier, sondern auch aus unseren fellbedeckten, mit Speeren herumfuchtelnden Vorfahren besteht, bildete einen merkwürdigen Kontrast zu den Horden lärmender Kinder und staunender Eltern, die sie betrachteten.

Dieser Kontrast verdeutlicht das Scheitern des Prinzips der „nachhaltigen Entwicklung“.

Unsere gegenwärtigen Bedürfnisse, so dieses Prinzip, sollen wir auf eine Art und Weise erfüllen, die die Fähigkeit künftiger Generationen zur Befriedigung ihrer Bedürfnisse nicht einschränkt. Für sich genommen bietet diese Vorgabe keinerlei Entscheidungskriterium. Denn erstens kennen wir die Bedürfnisse zukünftiger Generationen nicht – und zweitens nicht deren Fähigkeiten.

Das Prinzip



Gefahr aus der Nordsee ?

19. April 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Meeresspiegel, Ökologistische Mythen, Wissenschaft

Tsunami (jap. 津波, Hafenwelle; aus 津, tsu, Hafen, und 波, nami, Welle) bezeichnet eine mit einer außergewöhnlich hohen Wellenfront aufs Land schwappende Wassermasse des Typs Tiefenwelle, die überwiegend durch Erdbeben unter dem Meeresboden (Seebeben) ausgelöst wird. Auch ein Felssturz, das Kalben eines Eisbergs oder ein Gletschersturz können Tsunamis auslösen, ebenso ein unterseeischer Hangrutsch.

Wobei letzteres die einzig wahrscheinliche Gefahr aus einer Naturkatastrophe für die Kernkraftwerke Norddeutschlands darstellen könnte.

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Deutschland ist traumatisiert,
durch die Reaktorkatastrophe direkt 9000 km vor seiner Haustür, verursacht durch eine Flutwelle, die durch ein unterseeisches Erdbeben vor der Küste Japans mit unvorstellbarer Gewalt auf die Küste traf und dabei mehr Menschenleben forderte als das eigentliche Beben mit der Magnitude 9 auf der nach oben offenen Richterskala.

Das Erdbeben überstand das KKW Fukushima Daiishi fast unbeschadet, die Sicherheitseinrichtungen sprachen wie vorgesehen an und die Reaktoren 1-3 wurden entsprechend heruntergefahren. Dumm nur das der Tsunami mit einer Höhe von ca. 14m auf die Kraftwerksanlage traf und damit ungefähr die doppelte Höhe der Sicherheitsmarge erreichte, das daraus folgende ist hinlänglich bekannt und die Folgen können täglich 2 mal „upgedatet“ verfolgt werden.

Seit diesem unglücklichen Ereigniss für die Einwohner