Ökologismus



Rifkin und das Narrativ

24. September 2011 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Medien, Ökologismus

Die Diskussionen in der Energiedebatte oder über den Klimawandel führen mitunter dazu, dass die Gegner als minderbemittelt oder dergleichen dargestellt werden. Doch hier muss ich warnen. Die Ökologisten, Alarmisten, Grüne und was auch sonst noch in die Richtung geht, diese Leute leiden weder an Hirninsuffienz, Demenz, noch sind sie irgendwie beschränkt. Es ist gefährlich diese Leute so zu titulieren, da dies nichts anderes heißt, als dass man sie nicht ernst nimmt, letztlich so betrachtet wie eine Grippe, die zwar unangenehm ist, doch irgendwie vorbei geht. Das wird nicht geschehen, denn diese Leute wollen eine andere Gesellschaft, da geht es nicht nur um ein paar Windmühlen, oder Hubspeicher, von denen das Fußvolk fabuliert. Die Leute die wirklich am Rad drehen, haben ganz anderes im Sinn. Als Beispiel sei hier nur einmal Jeremy Rifkin genannt, der gerade auf Werbetour für sein neues Buch ist :

„Wohin die neue Wirtschaftswelt führt, darüber schreibt und redet Rifkin schon seit Jahren. Er kennt die Mächtigen, berät sie, und was er sagt, klingt gut. Das große Schlagwort lautet „dritte industrielle Revolution“. Zurzeit bahnt sie sich gerade an. Der Begriff taucht schon am Ende seines letzten Buches auf. Aber wurde nicht so recht deutlich, was er damit



Bio auf dem Prüfstand

22. September 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Ökologismus

Arte gehört ja zu den Sendern die nicht unbedingt eine große Zuschauerschaft haben. Meines Erachtens zu unrecht, findet man doch hier immer wieder Sendungen und Berichte, die sich von denen anderer Sender erfreulich abheben. Eigentlich eher beim zappen bin ich bei der Sendung Global hängen geblieben. Normalerweise singen die ja das hohe Lied des Ökologismus, doch nicht ausschließlich. Und eine solche Ausnahme ist das hier vorgestellte Video.

Für mich ein Grund bei Youtube ein Account zu eröffnen und einen Kanal einzurichten in dem ich beabsichtige, kritische Beiträge zu veröffentlichen: Ethan1video.

 

 



Lesetipp: Was ist los mit Deutschland?

11. August 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Ökologismus, Politik

Gefunden auf  „Zettels Raum“:

(…)Es gibt, soweit ich sehe, weltweit keinen anderen demokratischen Staat, dessen politisches Spektrum nur von linksaußen bis zur Mitte reicht; mit einem gähnenden Vakuum auf der Rechten.

Es gibt keinen anderen Staat, in dem die Ökologisten mehr sind als eine kleine Partei von Eiferern. In der Bundesrepublik sind sie eine der drei Volksparteien.

Es gibt kaum einen Staat, in dem der Liberalismus – sei es in Gestalt einer Partei, sei es als Flügel einer großen Partei- nicht eine bedeutende politische Kraft wäre. In Deutschland sind die Liberalen heute eine quantité négligeable.

In dieser Bundesrepublik ist bereits ein konservativer Sozialdemokrat wie Thilo Sarrazin ein Rechtsaußen, dem man abspricht, überhaupt noch zum demokratischen Spektrum zu gehören.

Was ist los mit dieser Aussteigernation? Ich weiß es nicht. Ich habe schlicht keine Erklärung. Ein langfristiger Trend scheidet aus; sonst hätte Schwarzgelb nicht vor weniger als zwei Jahren eine Mehrheit bekommen.

Es kommt mir so vor, als sei diese Nation von einem Taumel erfaßt. So, als hätte man uns eine starke Dosis eines Rauschmittels verabreicht (…)

Hier gibt es den gesamten Text.



Wenn der große Bruder nachts das Mittagessen kocht… Ökologisch korrektes Verhalten durch intelligente Zähler

1. August 2011 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Energieerzeugung, Ökologismus

Die Idee scheint plausibel: Der Stromzähler soll mehr können, als nur Kilowattstunden aufzuaddieren. Er soll über das Internet mit dem Versorger kommunizieren, den Stromverbrauch im Hause qualitativ bewerten, die Tageszeit-abhängigen Tarife anzeigen und bestimmte Verbraucher abschalten, wenn Strom gerade zu viel kostet. Deshalb heißt er auf neudeutsch Smart Meter.

Hört sich gut an, aber dieses Kästchen öffnet auch den regierungsamtlichen Regulierungs- und Bürgererziehungs-Absichten Tür und Tor. Licht und Schatten liegen wie bei fast jeder Technik dicht beieinander, insbesondere, wenn eine Regierung, die Energiesparen beinahe schon zur ethischen Pflicht erhebt, den innovationsunwilligen Bürgern am Ende mit Nachdruck zur richtigen Gesinnung verhelfen will.

Betrachtet man den tatsächlichen Stromverbrauch in einem Einfamilienhaus, so stellt sich rasch heraus, daß nur wenige „dicke“ Verbraucher die gesamte Bilanz bestimmen. Es ist einfach, diese zu finden: Es sind allein die Geräte, die mit Strom Wärme oder Kälte erzeugen. Also der Kochherd, die Spülmaschine, der Kühlschrank, die Tiefkühltruhe, die Waschmaschine und der Wäschetrockner.

Vergessen Sie alle übrigen Verbraucher
Beleuchtung, Computer, Fernseher, alle Geräte mit Motor, die Umwälzpumpe der Heizung, selbst Föhn, Toaster, Kaffeemaschine oder die Mikrowelle spielen – trotz teilweise intensiver Wärmeerzeugung – wegen ihrer geringen Nutzungsdauer praktisch keine Rolle bei Ihrer Stromrechnung. Geht man mit diesem



Der Ökologismus frisst seine Kinder

17. Juli 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Kommentare, Ökologismus

Gastbeitrag von Michael Miersch

Die Energiewende soll uns als grüne Großtat verkauft werden. Sie ist das Gegenteil davon: massive Umweltzerstörung mit Biosiegel

Es begann mit dem Weißkopfseeadler. 1962 erschien Rachel Carsons inzwischen weltberühmtes Buch „Der stumme Frühling“. Die amerikanische Biologin warnte darin vor dem übermäßigen Gebrauch von Pestiziden. Tatsächlich gingen die Bauern damals viel zu sorglos mit Pflanzenschutzmitteln um. Vögel starben am Einsatz unzureichend getesteter Agrargifte. Besonders betroffen war der Weißkopfseeadler, der Wappenvogel der Vereinigten Staaten. Dies war der Zündfunke der globalen Umweltbewegung. Dass es heute wieder über 100 000 lebende Wappenvögel in Nordamerika gibt, ist eines der vielen positiven Ergebnisse des großen Umdenkens, das damals einsetzte.

Jetzt machen sich kalifornische Naturschützer erneut Sorgen um die Greifvögel. Sie finden Weißkopfseeadler immer häufiger zerhackt unter Windkraftanlagen. Auch Hunderttausende anderer Vögel und Fledermäuse werden durch Windparks getötet. „The Green Killer“ betitelte die britische „Daily Mail“ einen Bericht über den Vogeltod für Ökostrom.

Kernkraftgegner machen sich große Sorgen darüber, dass durch den GAU in Fukushima ein Radius von 30 Kilometern nuklear belastet ist und wahrscheinlich für lange Zeit unbewohnbar. Allerdings sind hierzulande weitaus größere Flächen unbewohnbar durch Windfarmen, Solarfelder, Pumpspeicherkraftwerke und die endlosen Maismonokulturen zur Gewinnung von Biogas und E10-Benzin. Riesige Urwaldgebiete werden



Bio tötet – diesmal in Afrika

19. Juni 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Gesundheit, Ökologismus

In Afrika sterben Kinder, damit in Deutschen Reformhäusern die Regale gut gefüllt sind. Das schreibt die Autorin Laura Koch heute auf Spiegel Online unter der Überschrift „Wie die Malaria-Wunderwaffe Bauern in die Armut treibt“.

Zugegeben, sie drückt sich etwas anders aus. Bei ihr klingt das Ganze so:

Von Mücken übertragene Malaria tötet täglich Hunderte Menschen in Uganda – deswegen setzt die Regierung auf das Insektengift DDT. Doch der Pestizid-Einsatz hat gravierende Folgen für die Landbevölkerung: Lieferanten von Bio-Produkten können ihre Ware nicht mehr verkaufen, ihnen droht bittere Armut.

Schon bei diesen den Artikel einleitenden Worten stellen sich zwei grundsätzliche Fragen. Erstens: Ist der Anbau von Bio-Produkten die einzige Möglichkeit für Bauern in Uganda, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten? Und zweitens: Wenn durch den Einsatz von DDT täglich hunderte Menschen vor dem Tod durch Malaria gerettet werden können, wie viele Ugander sollten wir bereit sein dafür zu opfern, dass in dem Land einige Bauern nach den Richtlinien europäischer und US-amerikanischer Bio-Verbände Nahrungsmittel produzieren können? Nebenbei bemerkt: Bei der Hälfte der Malariatoten handelt es sich um kleine Kinder.

Der Sündenfall der Ökobewegung
In aufgeklärten Kreisen gilt das seit Beginn der 60er Jahre von Umweltschutzverbänden und Regierungsorganisationen durchgesetzte DDT-Verbot als der Sündenfall der Öko-Bewegung.



Fernsehtipp: Der Pakt mit dem Panda – ARD 22. Juni 2011, 23:30

8. Juni 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Ökologismus

Dem Dokumentarfilmer Wilfried Huismann wurden vom WWF juristische Schritte angedroht. Um was geht es also? Heute, 08.06.11 war Huismann bei SWR1-Leute zu Besuch und spricht auch über diesen Film. In Ankündingstext beim SWR steht:

Der WWF ist die größte Umweltschutzorganisation der Welt, und hinter der heilen Öko-Fassade entdeckte Huismann Geschichten von vertriebenen Völkern und abgeholzten Regenwäldern.

Auch diese Sendung ist wirklich hörenswert und kann hier angehört oder herunter geladen werden.

Foto: Homepage Wilfried Huismann