Ökologismus



Die Wohlfühltemperatur der Erde

28. Dezember 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Wissenschaft

Im Angesicht der Klimadebatte und der auserkorenen Klimaschutzziele stellt sich eine grundlegende Frage? Welches ist eigentlich die Wohfühltemperatur unserer Erde, die es zu schützen/ bewahren gilt? Mit Wohlfühltemperatur ist die mittlere Oberflächentemperatur der Erde gemeint, die Dank des natürlichen Treibhauseffektes bei +15°C liegen sollte. Diese +15°C gelten als naturgegeben und schützenswert, zumindest in den Augen vieler Klimaschützer und Klimaforscher. Angestrebt wird, die Globaltemperatur um nicht mehr als zwei Grad seit Beginn des Industriezeitalters ansteigen zu lassen. Die magische Schwelle, um das Erdklima im Zaum zu halten, liegt demnach bei einer Globaltemperatur von +17°C. In wieweit diese Zahlen realistisch sind, möchte ich im Folgenden darlegen.



Nur 101 Elektroautos an Privatkäufer

14. Dezember 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Ökologismus, Politik

Elektroautos sind in Zeiten des propagierten Klimawandels und Klimaschutzes in aller Munde. Rund 20% der CO2-Emissionen in Deutschland werden durch den Verkehr erzeugt. Dort gibt es also erhebliches CO2-Einsparpotential. Elektroautos, die mit Ökostrom betankt werden, könnten nicht nur die Klimabilanz verbessern, sondern auch als Energiespeicher dienen (Stichwort: „Smart Grid Vehicle Strategie“). Das ist zumindest die Hoffnung der Klimaschützer. Das Problem, niemand möchte Elektroautos haben, denn die Reichweite und der Komfort sind sehr begrenzt und die Preise exorbitant hoch. Sprich, ein schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis ist gegeben.



CO2-Ausstoß und kein Ende in Sicht!

30. November 2011 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Daten, Emissionshandel, Energieerzeugung, Karbonsteuer, Klimawandel, Medien, Nachhaltigkeit, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik, Wirtschaftsförderung

Pünktlich zum Auftakt des UN-Klimagipfels im Durban (Südafrika) hat die Tagesschau in der Sendung vom 28. November den CO2-Ausstoß in Millionen Tonnen von Deutschland, der EU, den USA, Indien und China präsentiert. Hier die Entwicklung der letzten Jahre im Vergleich:



Der EEG-Wahnsinn

28. November 2011 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Biomasse, Blog, Cancun, Energieerzeugung, Klimawandel, Nachhaltigkeit, Ökologismus, Politik, Wasserkraft, Windkraft

Am 17. November strahlte das ARD-Politmagazin Panorma den Bericht „Energiewende: Wie Ökostrom die Natur zerstört“ aus. Darin wird der unkontrollierte Ausbau von Wasserkraft, Biokraftstoffen und Windenergie kritisiert, der durch das Erneuerbare Energien Gesetz in Deutschland gefördert wird.



Erinnerungen an Circus Renz

8. November 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Ökologismus, Tierrechte, Tierschutz

Wenn der Musikclown in die Manege stolpert, in der das spotbeleuchtete Xylophon schon wartet, und die ersten Töne der zeitlosen Musik von Gustav Peter erklingen, beginnt die Reise durch eine Welt voller Wunder fernab des Alltags. Die Klänge, die Lichter, die Farben, der Geruch nach Sägemehl und Tieren, die Spannung im Publikum und das Versprechen des Außergewöhnlichen verbinden sich in Zeitlosigkeit – man ist wieder Kind und doch auch Vater. Der Zirkus ist in der Stadt.

Natürlich bin ich nicht alt genug, um den historischen Circus Renz zu kennen. Meine Erinnerungen sind verknüpft mit Williams-Althoff, Busch-Roland und natürlich Circus Barum, in dem Gerd Simoneit seine Löwen präsentierte. Es sind die schärfsten und klarsten Eindrücke, die mir aus der frühen Kindheit noch verblieben sind, der Salto Mortale unter der Kuppel, die mächtigen Elefanten hautnah und die gefährlichen Raubtiere in einer spektakulären Choreographie. Clownerie, Artistik und Tierdressuren – aus dem klassischen Dreiklang der großen Zirkuskunst sind es vor allem die Tiere, die sich in mein Gehirn eingebrannt haben.

Ich sehe sie wie heute vor mir, das Spiel der kräftigen Muskeln unter dem goldenen Fell, die weiß glänzenden Zähne, wenn sie ihre Wut dem Dompteur entgegenbrüllen, der Wunsch, zu springen und zu töten,



Dengue-Fieber schützenswert?

31. Oktober 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Gesundheit, Ökologismus

SPON meldet: Kritiker verurteilen Tests mit Selbstmord-Moskito

Eine Biotech-Firma setzt eine umstrittene Waffe im Kampf gegen das Dengue-Fieber ein: Genetisch veränderte und sterile Moskitomännchen sollen ihre Art selbst ausrotten und so die Übertragung des tödlichen Virus stoppen. Ein erster Feldversuch klappte – Kritiker reagieren empört.

Dengue-Fieber ist zwar nicht so weit verbreitet wie Malaria, doch sehr im Vormarsch. Und vor allem für Kinder sehr gefährlich, da es das „Dengue Hämorrhagisches Fieber“ auslöst. So etwas kennen wir ja seit Ehec auch in Deutschland, können uns also ein Bild machen, welches Leid diese Erkrankung auslöst. Übertragen wird der Erreger von Tigermoskitos, die sind auch noch tagaktiv, so das Moskitonetze auch nichts nützen.

 
Nun hat man einen einen Weg gefunden diese Mücken an der Vermehrung zu hindern. Mückenmännchen sind gentechnisch so verändert worden, dass sie keinen lebensfähigen Nachwuchs mehr erzeugen können. Doch da es gentechnisch veränderte Mücken sind, laufen die üblichen Verdächtigen zum Protest auf:

Gegen die Mücken mit dem Selbstauslöschungsprogramm gibt es seitens der Kritiker viele Vorbehalte und Befürchtungen. Das Hauptargument: Abläufe in einem Ökosystem sind komplex, niemand kann sie genau vorhersagen. Löscht man ein Glied der Nahrungskette, könnte das unabsehbare Folgen haben.

Merke: Ein Ökosystem ist unter allen Umständen zu schützen,



Dystopie: Die Energiewende

24. Oktober 2011 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Klimawandel, Kurioses, Ökologismus

„Seit Fukushima reden wir nicht mehr über Eintrittswahrscheinlichkeiten“

2025: Die internationalen Eingreiftruppen aus Frankreich, Großbritannien, Kanada, den USA und Russland übergeben die Sicherheitsverantwortung an die deutsche Übergangsregierung. Diese kündigt eine zügige Aufarbeitung an und führt intensive Gespräche mit der venezolanischen Regierung über die Auslieferung der ins Exil geflohenen Kanzler_innen-Doppelspitze Roth und Ernst.

Wie es dazu kommen konnte

Alles begann im Jahr 2013, als nach der Bundestagswahl die erste grün-linke Regierungskoalition mit gemeinsamer Zweidrittelmehrheit im Parlament geschlossen wurde. Als erste Amtshandlung beruft die neu geschaffene Kanzler_innen-Doppelspitze einen Rat zur unverzüglichen Energiewende ein. Der beschließt die sofortige Abschaltung der verbliebenen Kernkraftwerke und aller Kohlekraftwerke sowie den massiven Ausbau von Windkraft, Photovoltaik und Geothermie. Pumpspeicherkraftwerke sollen Schwankungen ausgleichen. Die Umsetzung wird an die Bundesländer delegiert, die entsprechend ihrer Fläche und Einwohnerzahl eine bestimmte Menge an Energie bereitstellen müssen. Das Importverbot für ausländischen Atom- und Kohlestrom wird im Grundgesetz verankert.

In die anfängliche Begeisterung der Bevölkerung mischt sich schnell Skepsis. Die befürchteten Engpässe bei der Stromversorgung und der Widerstand von Anwohnern gegen die „Verspargelung der Landschaft“ durch Windkraftanlagen führen vielerorts zur Gründung von Bürgerinitiativen.

In den nördlichen Ländern bauen die roten und grünen Landesregierungen überwiegend Geothermie- und Windkraftanlagen, während die Ministerpräsidenten im Süden in