Ökologismus



Vergiftung von Kindergehirnen mit Klimaängsten: wird sich diese erzieherische Sturmflut 2011 wenden?

5. Januar 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Ökologismus

Wir haben erstaunliche 40 Jahre der Angsterzeugung erlebt, ausgelöst durch ein paar unverantwortliche Wissenschaftler, deren Computermodelle für sie so wahnsinnig echt geworden sind, dass sie grundlegende Verantwortlichkeiten eines Erwachsenen über Bord geworfen haben. Nach einer kurzen Liaison mit der Möglichkeit, dass die nächste Eiszeit bevorsteht, wandten sie ihre Aufmerksamkeit der Erwärmung zu, zweifellos ermutigt durch die bemerkenswerte, auf dem Mauna Loa gemessene jährliche Zunahme des CO2-Gehaltes der Luft. Sie entwickelten Modelle, um dem CO2 eine viel wichtigere Rolle zuzuschieben, als es durch Beobachtungen und sorgfältig rekonstruierte historische Aufzeichnungen gerechtfertigt ist.

 Die Modelle tun dann auch, was sie sollen, und zwar mit Hilfe eines hypothetischen positiven Feedbacks, bei dem der Wasserdampf ins Spiel kommt, ein Feedback, dass nach unseren Erkenntnissen der Vergangenheit der Atmosphäre nicht plausibel ist und auch nicht durch jüngste Beobachtungen bestätigt wird, nicht zuletzt deshalb, weil die Lufttemperatur nicht den troposphärischen ‚Hot Spot’ zeigt, den die Modelle vorhersagen. Der Einfluss des CO2 auf das Klima ist alles andere als unstrittig, denn die Schätzungen von Experten reichen von einer alles in allem leichten Abkühlung bis zu einer leichten Erwärmung aufgrund der angenommenen Zunahme des CO2 während der nächsten 100 Jahre oder so.

 Klimamodelle sind Spielzeug der Alarmisten
Das apokalyptische



Grüne Programmatik: Der Weg in den Ökofaschismus?

4. Januar 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Ökologismus, Politik

Das Verständnis von Freiheit in den heutigen, demokratisch verfaßten Gesellschaften orientiert sich in Anlehnung an die Ideen der Aufklärung und an die Werte der französischen Revolution an den Lebensumständen auf individueller Ebene. Freiheit ist ein Spektrum von Handlungsmöglichkeiten, auf das jede Einzelperson ein zu schützendes Recht hat.  Die Vielfalt und Verschiedenheit der Lebensumstände machen es unmöglich, dieses Spektrum in Form einer Positivliste über den allgemeinen Standard der bürgerlichen Freiheitsrechte hinaus (Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit, Wahlrecht, Religionsfreiheit u.v.a.) zu definieren. Unser Freiheitsbegriff ist daher noch am ehesten einer Definition zugänglich, die seine Grenzen aufzeigt. Wenn Freiheit auf individueller Ebene empfunden und gelebt werden soll, dann ist sie auch ausschließlich im Rückgriff auf die individuelle Ebene einzuschränken. Dies begründet die demokratische Tradition, die Grenzen der Handlungsfreiheit des Individuums an der Auswirkung auf die Handlungsfreiheiten anderer Individuen anzusetzen.

In den Grundsatzprogrammen  von CDU, SPD und FDP heißt es in auffälliger Übereinstimmung:

Die Freiheit des anderen bedingt und begrenzt die eigene Freiheit. (CDU)

Die Freiheit des Einzelnen endet, wo sie die Freiheit des Anderen verletzt. (SPD)

Die Freiheit des Einzelnen findet ihre Grenze an der Freiheit der anderen. (FDP)

 Für diese drei Parteien ist individuelle Freiheit ein Ziel auf der obersten Ebene, dem sich andere Werte



Anmerkungen zum ökologischen Fußabdruck

22. Dezember 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Ökologismus, Politik

In meinem Artikel zur diesjährigen Studie des Umweltbundesamtes zum Umweltbewusstsein in Deutschland habe ich mich auf die verzerrte Risikowahrnehmung konzentriert.  Den größeren ökologischen Fußabdruck der Grünen-Wähler, auf den sich einige gestürzt haben, habe ich nur am Rande erwähnt.  Das hat seine Gründe.  Denn um voller Entrüstung die Grünen für ihren ökologischen Fußabdruck zu kritisieren, müsste ich mich einem Denken unterordnen, das einen besonders kleinen dieser Fußabdrücke als grundsätzlich erstrebenswertes Ziel anerkennt.

Das tue ich aufgrund einiger einfacher Überlegungen inzwischen nicht mehr.



Christian Ströbele: Ein Advokat hat Angst…

10. November 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Medien, Ökologismus, Politik

Der parlamentarische Arm der Ökologisten in Deutschland, die Grünen, befindet sich seit einigen Monaten in einem ungeahnten Höhenflug in den Umfragen. Die Kritik an der Regierung im Verbund mit der programmatischen Schwäche der SPD ist sicher eine zentrale Ursache dafür. Die Programmatik der Grünen, ihre Grundsätze und was sie daraus folgern, wird leider kaum thematisiert – und ist auch kaum jemanden wirklich bekannt.

Ich hatte vor kurzem bereits geschildert, wie aus meiner Sicht das grundlegende ökologistische Dogma lautet:

Dogma des Ökologismus ist die Existenz eines Konfliktes zwischen Mensch und Natur, der nur durch Kompromisse lösbar ist. Der „Natur“ wird dabei ein eigenes, intrinsisches Recht auf „Unberührtheit“ zugewiesen, das der Mensch in seinem Handeln zu berücksichtigen habe.

Ich möchte die „offizielle Formulierung“ nun nachreichen. Sie findet sich – kaum überraschend – in der Präambel des Grundsatzprogramms der Grünen:

Als Teil der Natur kann der Mensch nur leben, wenn er die natürlichen Lebensgrundlagen bewahrt und sich selbst demgemäß Grenzen setzt. Der Schutz der Natur und ihrer Lebensformen ist auch um ihrer selbst willen geboten.

 Rhetorisch brillant formuliert, keine Frage. In diesen beiden Sätzen steckt alles, was die Grünen ausmacht. Ein eher spiritueller (denn rationaler) Zugang zur Politik, gepaart mit Angst, aus



Die Ökokrieger (eine Definition des Ökologismus)

4. November 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Ökologismus, Ökologistische Mythen

Herr Weber hat Angst. Herr Weber [Name geändert] ist nicht irgendwer, er ist ein hoher Funktionär eines großen deutschen Umweltverbandes. Ein Meinungsführer also. Einer der mitreden darf, der gehört wird, nicht nur von den Mitgliedern seines Verbandes, sondern auch von der Presse und der Politik.

Webers Angst wurde spürbar in dem entgeisterten Blick, den er mir bei einer dieser vielen Hinterzimmer-Diskussionen zuwarf. Als ich ihm entgegenhielt, was auch immer man für den Klimaschutz in Betracht ziehe, müsse sich unter ökonomischen Aspekten rechnen, verlor er beinahe die Fassung. Denn, so dozierte er in einem Ton tiefster innerer Überzeugung, wenn wir den Klimawandel nicht stoppen würden, wären die Grundlagen unserer Ökonomie nicht mehr vorhanden und damit sei mein Argument hinfällig. Womit aus Webers Sicht alles gesagt war und ich etwas verdutzt versuchte, eine nähere Erklärung zu erhalten. Es stellte sich heraus, daß Weber tatsächlich dem Glauben anhängt, im Falle einer weiteren Erderwärmung, wie sie die Projektionen des IPCC als möglich erscheinen lassen, wäre der Untergang unserer Zivilisation besiegelt. Das „Zwei Grad Ziel“ war für ihn sakrosankt und nicht diskutabel, die IPCC-Projektionen alternativlose Zukünfte (im Falle einer nicht ausreichenden Emissionsminderung) und die Folgen standen ihm klar vor Augen: das Ende der uns bekannten



Lesetipp: Nicht der Atommüll, sondern die grüne Anti-Atomkraftideologie leidet unter einem Endlagerungsproblem

25. September 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Kernenergie, Ökologismus, Politik

Im Blog „Denken für die Freiheit“ des Liberalen Instituts der Friedrich-Naumann-Stiftung ist unter dem Titel „Die Moritat von der ‚ungelösten Endlagerfrage‚“ ein bemerkenswerter Beitrag von Klaus-Dieter Humpich erschienen, welchen ich den Lesern dieses Blogs wärmstens zur Lektüre empfehlen möchte. Hier ein Auszug:

Wäre der „Atommüll“ innerhalb von — sagen wir 300 Jahren — vollständig verschwunden, würde die Diskussion sicherlich zu einer gänzlich anderen Bewertung führen. Als Totschlagargument gegen die Kerntechnik dient die Gefahr für Jahrmillionen. Diese besteht aber nur, wenn man so langlebige Isotope, wie Plutonium und die  sog. „Minoren Aktinoiden“ weiter bestehen lässt. Genau dies fordern aber nur die Deutschen Grünen! Machen wir uns nichts vor, selbst wenn heute weltweit mit der Nutzung der Kernenergie (Brückentechnologie!) Schluss gemacht würde, würden einige tausend Tonnen Plutonium und Aktinoiden — nicht zuletzt aus der Rüstung — verbleiben. Diese sollen nach den Wünschen von Trittin und Co aus rein ideologischen Gründen einfach verbuddelt werden. Wahrscheinlich als Dünger für die Verwirklichung des Sozialismus. Diese Forderung von „Atomkraftgegnern“ kann man nur als pervers bezeichnen. Es soll eine vermeidbare Gefahr aus einer verquasten Ideologie heraus erhalten werden, um Argumente für die Durchsetzung unsinniger Investitionen in Wind und Sonne rechtfertigen zu können

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Grüne Gene machen blind

23. September 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Energieerzeugung, Kernenergie, Ökologismus, Politik

Gene sind scheinbar irgendwie riskant. Das schöne Wort „genfrei“ hat jedenfalls Hochkonjunktur. Ganze Regionen Deutschlands werden zu „genfreien“ Zonen deklariert und die „genfreie“ Nahrung wird durch die Kampagnen diverser Ökogruppen lautstark beworben (ist Mineralwasser gemeint?). „Genfrei“ haben auch Bücher zu sein, vor allem, wenn sie sich mit Integrationsthemen befassen und von Thilo Sarrazin stammen. Genetische Unterschiede zwischen räumlich getrennten Populationen der Art Homo Sapiens werden zum Tabuthema deklariert. Ganz unabhängig von der Frage, ob diese denn faktisch existieren oder, falls ja, auch nur für irgendetwas relevant sind.

Da freut man sich als liberaler Staatsbürger dann doch über gezielte Tabubrüche aufrechter Zeitgenossen, die sich der Diktatur des zeitgeistkonformen Gutmenschentums nicht unterwerfen wollen. Die sich zu ihren genetischen Wurzeln offen bekennen und klar die Unterschiede zu anderen Genotypen herausarbeiten. So sagte Cem Özdemir in einem Zeitungsinterview vor einigen Monaten:

Der Atomausstieg ist für uns unverhandelbar. Das ist quasi genetisch bedingt, so wie die SPD niemals auf ihre Bergarbeiter-Lieder verzichten könnte. Die Grünen sind an den Akw-Bauzäunen dieser Republik gezeugt worden, manche von uns sogar sprichwörtlich. Wir können und wollen unsere Herkunft nicht verleugnen. Bei diesem Punkt sagen wir: bis hierher und nicht weiter.

Und Renate Künast legte im aktuellen Spiegel in einem