Ökologismus



Ich bin ein Veganer

6. September 2015 | Von | Kategorie: Artikel, Ernährung, Ökologismus

ego3-150x150Ich habe meine Ernährung umgestellt. Auf Salat. Auf den Salat, den man zwischen zwei Brötchenhälften steckt. Mit einem Fleischklops in der Mitte. Sie finden diesen Witz albern? Ich auch. Aber irgendeiner lacht immer, wenn ich mich mit diesen Sätzen in die Mittagspause verabschiede.

Schließlich gibt es ein Vorbild. Auch unser Schwimmweltmeister Marco Koch folgt diesem Konzept. Nur meint er es tatsächlich ernst. „Vegan plus Fleisch“ heißt sein Erfolgsrezept. Sie fragen sich, was das für eine Ernährung sein soll? Ich auch. Die Erklärung lieferte er nach dem Gewinn der Goldmedaille mit den Worten: „Ich will gleich noch zu Burger King“.

Sie meinen, bescheuerter geht es nicht mehr? Dachte ich auch. Aber „vegan plus Fleisch“ ist bei weitem noch nicht perfekt. Wer es richtig machen und die Umwelt ebenso wie seine Gesundheit ruinieren möchte, der darf doch kein Fleisch essen! Der hat mindestens auf vegetarisches, wenn nicht gar veganes Fleisch umzusteigen.

Sie denken, das wäre Unsinn? Da kennen Sie Landwirt Ansgar Meydorf aus Schüttorf noch nicht. Er bietet „vegetarisches Schweinefleisch“ an. Nein, es handelt sich nicht um eine besonders raffinierte Tofu- oder Sojasimulation, sondern um das Fleisch von echten Schweinen. In dieser Publikation finden Sie auf Seite 34 seine Geschichte:



Die Drückerkolonnen der Umwelt- und Klimaschützer

4. September 2015 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel, Ökologismus, Profiteure

Druecker2Sie haben bestimmt auch schon davon gehört: Drückerkolonnen ziehen durch die Lande, die den Leuten an der Haustür irgendwelche Abos verticken. Den Drückern wird zunächst ein Lohn von mehreren tausend Euro versprochen. Sind diese aber erst einmal in die Fänge der Drückerbanden geraten, so werden sie in schäbigen Unterkünften untergebracht, zur Arbeit gefahren und müssen für ihre Auftraggeber anschaffen gehen und werden dafür mit einem Hungerlohn abgefunden. So ähnlich machen es jetzt auch die Umweltschutz- und Klimaschutzverbände, um Mitglieder zu werben und an Gelder von arglosen Bürgern zu kommen.



Buchempfehlung: „Erst stirbt der Wald, dann du!“

1. September 2015 | Von | Kategorie: Blog, Nachhaltigkeit, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Wissenschaft

avatar-quentin150In einer Rezension über Birgit Metzgers „Erst stirbt der Wald, dann du!“. Das Waldsterben als westdeutsches Politikum (1978–1986) heißt es:

Umso erklärungsbedürftiger ist es in der Rückschau, warum das „Waldsterben“ in vergleichsweise kurzer Zeit einem Großteil der Bevölkerung als drängendes Problem erscheinen konnte. So forderten bereits im Bundestags-Wahlkampf 1983 neben den jungen Grünen als selbsterklärten Bündnispartnern der Umweltbewegung auch die anderen Parteien konsequente Abhilfe. Den entscheidenden Grund für eine Breitenwirkung „quer durch soziale Milieus und politische Lager“ (S. 10) sieht Metzger im Gegensatz zu den damaligen Protagonisten nicht in der Größenordnung tatsächlich zu beobachtender Waldschäden – diesbezüglich habe weder in der Bundesrepublik noch andernorts eine direkte Relation zur Intensität medialer und öffentlicher Debatten bestanden. Vielmehr benennt sie als wesentliche Voraussetzung, dass sich um 1980 bis dahin getrennte Denkbewegungen zu verbinden begannen: aus dem wissenschaftlichen Bereich die organizistisch orientierte Ökosystemtheorie, aus der gesellschaftlichen Sphäre Diskurse des Krisenbewusstseins und der Zukunftsangst.

Frau Metzger hat dies als Dissertation geschrieben, doch so manches, so deutet sich in der Rezension an, könnte auch auf meinem Mist gewachsen sein. Wenn ich mal so im Gedächtnis meine älteren Texte durch gehe. Besonders interessant wird es dann hier:



Die Klimawende steht vor dem Aus: Das Billionengrab Energiewende

27. August 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Biomasse, Daten, Energieerzeugung, Energiewende, Erdgas, Erdöl, Kernenergie, Klimawandel, Kohle, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Photovoltaik, Politik, Unkonventionelles Gas und Öl, Wasserkraft, Windkraft

KindLiebe Klimaschützer, Ihr müsst jetzt ganz tapfer sein, denn was ich hier verkünden werde, wird ein Schock für Euch sein. Denn die Energiewende steht kurz vor dem Aus.



Die Energiewende, Naturkatastrophe durch Menschenhand: Mais- und Rapswüsten breiten sich aus, Gras- und Naturland schwindet

18. August 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Biomasse, Daten, Energieerzeugung, Klimawandel, Medien, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Profiteure, Wissenschaft

Gruene-Landschaften4Die Energiewende bringt Auswüchse für Natur und Umwelt und eine Umgestaltung der Landschaft mit sich, wie sie die Menschheit noch nie vorher gesehen hat. Klimaschützer wollen den Planeten und die Natur vor der drohenden Klimakatastrophe retten. Dafür setzten sie vor allen auf nachwachsende Rohstoffe/ „Biomasse“ um die Energieversorgung zu sichern. Denn Wind und Sonne haben große Ausfallzeiten und mit „Zufallsstrom“ aus Wind und Sonne, je nach Wetterlage, kann man keine Energieversorgung auf die Beine stellen, vor allem, wenn Energiespeicher fehlen und auch nicht in Sicht sind. Also muss es die „Biomasse“ richten, welche die schlechteste Energie-, Umwelt- und Klimabilanz unter den sogenannten Erneuerbaren Energien hat.



CO2-Angst: Eine Angst für Dummies?!

12. August 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artensterben, Artikel, Daten, Energieerzeugung, Klimawandel, Medien, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik, Profiteure, Wissenschaft

SchreiCO2 und Klimaschutz sind heute in aller Munde. Die Politiker verhandeln und ringen immer wieder neu um das 2°C Klimaschutzziel. Die Nachrichtensendungen überschlagen sich seit Jahren mit Meldungen über die drohende Klimakatastrophe. Den Kindern in den Kindergärten und Schulen wird mit der drohenden Klimakatastrophe Angst und Bange gemacht. Klimaforscher warten mit immer neuen und noch düsteren Klima-Szenarien auf. Die drohende Klimakatastrophe ist zur Massenangst geworden. Naturschutzverbände, Grüne, Kirchen, Politiker und die Lobby der Erneuerbaren Energien, alle springen auf den rollenden Zug mit auf. Zurecht?



Deutschland und die Gentechnik: „Keine Vernunft. Nirgends.“

12. August 2015 | Von | Kategorie: Blog, Gentechnik, Ökologismus, Politik

800px-Golden_RiceWas würde ein gentechnikfreies Deutschland in Wirklichkeit bedeuten? Wäre das wünschenswert? Ist das überhaupt möglich? Diesen und anderen Fragen geht Ralph Bock, Geschäftsführender Direktor des Max-Planck-Instituts für Molekulare Pflanzenphysiologie in Golm bei Potsdam, in einem Beitrag für das Laborjournal nach.

Ohne zu viel zu verraten, ein gentechnikfreies Deutschland ist, wie der Autor deutlich herausstellt, nichts weiter als eine Illusion, der Politik und Umweltverbände hinterherlaufen, die aber in Konsequenz kaum wünschenswert, wenn nicht unerreichbar ist:

Ich verstehe das Dilemma. Vollständige Kennzeichnung hieße schon heute Gentechnik-Aufdrucke überall im Regal: auf sehr vielen Lebensmitteln (vom Käse bis zur Wurst), auf nahezu allen Medikamenten – und auch unsere schönen, bunten Euro-Geldscheine würden einen Aufdruck tragen, der darauf hinweist, dass sie aus gentechnisch veränderter Baumwolle hergestellt wurden (hier ist die Wahlfreiheit zugegebenermaßen etwas schwieriger umzusetzen, aber Münzgeld wird meines Wissens momentan noch gentechnikfrei hergestellt und Kartenzahlung ist ja schließlich auch vielerorts möglich…). Willkommen in der Realität!

Um mehr Ehrlichkeit (und auch Realitätssinn) in die Debatte um genetisch veränderte Pflanzen zu bekommen fordert Bock eine konsequente Kennzeichnungspflicht gentechnisch hergestellter Produkte. Nur das gibt wirkliche Wahlfreiheit, und wird vielen Verbrauchern erst klarmachen, dass Gentechnik in fast allen Nahrungsmitteln, Medikamenten und anderen Dingen des täglichen Bedarfs bereits ganz