Ökologismus



Interview mit DFR Entwickler Götz Ruprecht in der Freien Welt – “Darf ein Kernreaktor Umwelttechnologie sein?”

21. August 2013 | Von | Kategorie: Blog, Energieerzeugung, Kernenergie, Ökologismus

logo-freieweltHeute findet die öffentliche Verhandlung am Landgericht Berlin, Tegeler Weg 17–21, 10589 Berlin zur Umsetzung der einstweiligen Verfügung des Dual Fluid Reactors bei den GreenTec Awards statt. Ein anderes Urteil als eine erneute Niederlage für die GreenTec Macher ist kaum zu erwarten. Die Faktenlage ist eindeutig.

Wobei, vor Gericht und auf hoher See ist man allein in Gottes Hand. Wir haben allen Grund gespannt zu sein und werden hier über die weiter Entwicklung berichten.

Dr. Götz Rupert ist Kernphysiker und einer der führenden Köpfe bei der Entwicklung des DFR-Konzeptes. Er hat der Freien Welt ein Interview gegeben, dass ich jedem Interessierten wärmstens empfehle. Hier ein kurzer Auszug:

(…) Freiewelt.net: Sie haben rechtliche Schritte gegen die Juryentscheidung eingeleitet und  das Berliner Kammergericht hat Ihrer einstweiligen Verfügung stattgegeben. Welche Konsequenzen ergeben sich hieraus für die Macher des Wettbewerbs?

Dr. Ruprecht: Die Jury hatte hier gar kein Mitspracherecht, deshalb richtet sich unsere Klage gegen die Veranstalter Marco Krüger und Sven Voigt und der VKP engineering GmbH, die dies einfach behaupten.

Die Konsequenz sieht so aus, dass wir im Rahmen der Greentec-Awards nun als “nominiert” bezeichnet und auch so behandelt werden müssen. Dies schließt vor allem die Teilnahme an der Gala ein, aber auch



Der Greentec-Skandal geht in die nächste Runde…

5. August 2013 | Von | Kategorie: Artikel, Energieerzeugung, Kernenergie, Ökologismus, Technium

ego3-150x150Wenn zwei sich streiten und differierende Ansichten unversöhnlich aufeinanderprallen, hilft oft der Blick eines neutralen Dritten, der in der in Rede stehenden Angelegenheit keine eigenen Interessen vertritt. Ein solcher hat sich in Person des Richters Bergold vom Berliner Kammergericht nun der Auseinandersetzung zwischen den Greentec-Machern (“Antragsgegnerin”) und dem Institut für Festkörperkernphysik IFK (“Antragstellerin”) gewidmet. Und ein eindeutiges Urteil gesprochen:

Der Beschluss des Landgerichts Berlin vom 26.06.2013 (3 O 245/13) wird abgeändert und der Antragsgegnerin im Wege der einstweiligen Verfügung aufgegeben, die Antragstellerin zur Veranstaltung der Preisverleihung des Wettbewerbes “Green-Tec Award 2013″ am 30.08.2013 zuzulassen und ihr für zwei Personen kostenfreien Eintritt zu gewähren sowie es der Antragstellerin zu ermöglichen, ihr Wettbewerbsprojekt “Dual-Fluid-Reaktor” im Rahmen der genannten Veranstaltung kostenfrei zu präsentieren.

Es wird festgestellt, dass die Antragstellerin in dem genannten Wettbewerb in der Kategorie “Galileo Wissenspreis” durch den Gewinn der Online-Abstimmung in dieser Kategorie für den ausgelobten Preis “GreenTec Award 2013″ nominiert ist.

Die Antragsgegnerin trägt die Kosten des Verfahrens beider Instanzen.

Der Verfahrenswert wird auf 10.000 Euro festgesetzt.

Die erste zu klärende Frage war, ob bei den Greentec Awards der Versuch unternommen wurde, die Regeln nachträglich zu ändern. Ursprünglich, so die Behauptung des IFK und auch die Aussagen einiger Blogger



EEG-Umlage und Börsenpreis

4. August 2013 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Daten, Energiewende, Ökologistische Mythen, Photovoltaik

EEG-Umlage

In der letzten Zeit wird der wachsende Stromexport Deutschlands auf vielerlei Art kommentiert. Der Tenor der EEG-Befürworter lautet:

  • Das ist der Beweis, dass wir keinen Kernkraftwerke brauchen
  • Da sieht man, wie leistungsstark die erneuerbaren Energien sind
  • Die Exportüberschüsse werden von den Kohlekraftwerken aus Profitgier verursacht

Die ablehnenden Stimmen meinen dagegen:

  • Das zeigt, dass die NIE (Neuen ineffizienten Energien) nicht bedarfsgerecht produzieren können
  • Wir machen ein schlechtes Geschäft, wenn wir überschüssigen, aber hochsubventionierten Strom billig verramschen

Die Wahrheit liegt weder ganz beim einen noch beim anderen. Natürlich sind die NIE nicht in der Lage, bedarfsgerecht zu produzieren. Natürlich ist es eine Belastung für das Netz und die konventionellen Erzeuger diesen Zufallsstrom auszuregeln und zu integrieren und natürlich fliessen da hohe Subventionsbeträge, die von den deutschen Verbrauchern bezahlt werden, ins Ausland, zu unserem Schaden und zur Freude unserer Nachbarn. Doch der Vorwurf der ‘Profitgier der grossen Konzerne’ ist nicht unberechtigt. Beim derzeitigen NIE-Anteil an der Stromversorgung ist die Regelungskapazität der konventionellen Kraftwerke nämlich noch keineswegs ausgeschöpft und die Exporte wären technisch tatsächlich nicht notwendig. Sie sind eine Marktreaktion und dienen der Gewinnoptimierung.

Der Modellfall

Wind und Sonne benötigen konventionelle ‘Schattenkraftwerke’ da sie nur unregelmässig und zufällig Strom erzeugen.

Um einen möglichst einfachen



NGO’s: Die Meister des sanften Würgegriffs

17. Juli 2013 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Biomasse, Energieerzeugung, Energiewende, Kernenergie, Klimawandel, Kohle, Medien, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Photovoltaik, Politik, Profiteure, Windkraft

Macht- und Interessengeflechte der Öko-Weltretter

In der westlichen Welt hat sich ein Geflecht von Organisationen etabliert, deren Geschäft das Abkassieren von Gutgläubigen, das Einwerben von Abstandszahlungen von der Industrie und die Selbstbedienung aus öffentlichen Pfründen ist. Die schiere Gröβe dieser Strukturen, die untereinander sowie mit dem Staatsapparat und den Medien dicht verfilzt sind, sowie die Effizienz ihrer Geldbeschaffungsmethoden würden jeden Sektenführer klassischen Zuschnitts vor Neid erblassen lassen. Sogenannte Non Governmental Organisations (NGO) geben vor, hehre Ziele zu vertreten und den Planeten nebst Menschheit retten zu wollen. Doch tatsächlich verfolgen viele ihrer führenden Vertreter einfach nur knallharte Eigeninteressen. Dabei geht es um Einkommen und Karriere ebenso wie um die Förderung der Interessen bestimmter, ihnen nahestehender Industriezweige.

Naturbild Kopie

Nicht bei allem, wo Naturschutz draufsteht, ist auch wirklich Naturschutz drin (Symbolbild)

 

Als Datum der Kapitulation der Industrien der westlichen Welt vor der geballten Macht geschickt arbeitender Kampagnenstrategen von NGO’s kann der 20. Juni 1995 gelten. An diesem Tag gab Shell nach fast zweimonatigen Auseinandersetzungen bekannt, dass man der Forderung von Greenpeace nachgeben und die schwimmende Öltankanlage „Brent Spar“ an Land entsorgen lassen werde, statt sie wie vorgesehen in groβer Meerestiefe zu versenken. Gegen dieses Vorhaben hatte Greenpeace eine massive Empörungskampagne in den Medien



Wissenschaft im Dienst der Ideologie

7. Juli 2013 | Von | Kategorie: Artikel, Climategate, Klimawandel, Ökologismus, Politik

Die Suche nach Erkenntnis

‘Wissenschaft’, insbesonders die Naturwissenschaften, hat einen bemerkenswerten Ruf; Wissenschaftler gelten als logisch, neutral, der Wahrheit verpflichtet und selbstkritisch. Das sind sie auch in den meisten Fällen, ganz in der Tradition der Aufklärung, die fordert:

Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen.“

Immanuel Kant

Doch wie jedes Idealbild ist auch dieses unerreichbar. Tatsächlich wurde Wissenschaft immer wieder missbraucht und tatsächlich unterwarfen sich Wissenschaftler immer wieder der Leitung von Ideologen oder missbrauchten ihre wissenschaftliche Reputation um eine politisch-ideologische Karriere zu machen.

Die Karriere des Trofim Lyssenko

Lysenko_evil_eyesTrofim Denissowitsch Lyssenko (russisch Трофим Денисович Лысенко, wiss. Transliteration Trofim Denisovič Lysenko; * 17. Septemberjul./ 29. September 1898greg. in Karlowka, Russisches Kaiserreich; † 20. November 1976 in Moskau) war ein sowjetischer Biologe und Agronom, der unter Josef Stalin großen politischen Einfluss erlangte. Seine Theorie des Lyssenkoismus, nach der Erbeigenschaften durch Umweltbedingungen bestimmt werden, war wissenschaftlich unhaltbar und widersprach den bereits zu Lyssenkos Zeiten bekannten Grundlagen der Genetik. Einige seiner Forschungsergebnisse wurden als Fälschung entlarvt.

Wikipedia

Lyssenko wäre unter anderen Umständen ein unbekannter Agronom geblieben, der allenfalls in Fachkreisen eine gewisse Reputation für die züchterische Verbesserung von Feldfrüchten und Nutztieren



Alarmisten vs. Skeptiker, eine Unterscheidung von Gestern

30. Juni 2013 | Von | Kategorie: Artikel, Klimawandel, Nachhaltigkeit, Ökologismus, Politik, Wissenschaft

alarmisten-vs-skeptikerIn der Debatte um den Klimawandel, also darum, ob und wie viel der Mensch mit der Nutzung von fossilen Brennstoffen diesen beeinflusst, sind die Lager nach landläufiger Meinung gespalten: In Skeptiker und Alarmisten. In Wirklichkeit aber, ist diese Trennung weit weniger scharf zu erkennen und beschreibt nur zwei Pole, die dazwischen eine Fülle von Mischformen entwickelt haben. Eigentlich sind es vier Pole, zwei verschiedenartige Auseinandersetzung finden auf einem Spielfeld statt. Kennen wir doch, wissen wir doch, höre ich jetzt den geneigten Leser sagen. Der Kampf um wissenschaftliche und einen um politische-ökonomische Fragen überlagern sich gegenseitig. Doch gerade wenn es um wissenschaftliche Aspekte geht, kommt noch eine Variante ins Spiel, die ganz besonders deutlich an einem Interview zu sehen welches der Klimaforscher Hans von Storch dem Spiegel gab.

Hier sagte von Storch sinngemäß: Nichts genaues wissen wir nicht. Die globale Erderwärmung macht nun seit rund 15 Jahren Pause und nur zwei Prozent aller Modelle haben dies als Möglichkeit vorausgesehen. Wenn sich in den nächsten fünf Jahren nichts ändert, die Erderwärmung weiterhin pausiert, dann hat dies kein Modell vorhergesehen. Woran dies liegt könnte, Vermutungen die ihm selbst nicht recht schmecken wollen, sieht er entweder in der höheren natürlichen Variabilität des Klimas oder



Greentec-Awards, der Dual Fluid Reaktor und die Demokratie

18. Juni 2013 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Energieerzeugung, Kernenergie, Medien, Nachhaltigkeit, Ökologismus

greentecMan könne meinen eine Veranstaltung wie der Greentec-Arwads ist eigentlich zu unbedeutend um sich mit den dort vorgekommenen Unregelmäßigkeiten zu beschäftigen. Auch wenn zum Abschluss eine große Gala mit viel Prominenz kurzzeitig eine gewisse Aufmerksamkeit hervorruft, die Preisträger dürfen sich einer gewissen Öffentlichkeit freuen, nach ein paar Stunden redet keiner mehr drüber. Dem grünen Gewissen wurde geschmeichelt und der gemeine Fernsehzuschauer bekommt eine schöne Welt vorgegaukelt, wie das eben bei solchen Veranstaltungen üblich ist. Aber Hand auf Herz, wer hat denn überhaupt in der Vergangenheit, den Greentec-Avards gibt es ja schon ein paar Jahre, von diesem Preis gehört?

Dieses Jahr ist dies ein wenig anders, ein Störenfried wurde eingeladen, einer der eigentlich gar nicht stören wollte, sondern der des Motto des Awards wörtlich genommen hat, welches das lautet:

„Unter GreenTec verstehen wir Unternehmen, Technologien, Produkte, Innovationen und Dienstleistungen, die einen Beitrag dazu leisten, die Umwelt und Ressourcen im Sinne ökologischer Nachhaltigkeit zu schonen und Schadstoffe zu vermeiden und zu reduzieren. Dabei steht der Technologiefokus in enger Verbindung mit dem Effizienzbegriff, also der ökonomisch sinnvollen Umsetzung.“

Wahrscheinlich gibt es keinen weiteren zur Wahl stehenden Kandidaten, der diese Kriterien so exakt erfüllt wie der Dual Fluid Reaktor. Er hatte nur ein