Politik



Donald Trump und die Rückkehr der Vernunft in die Klimapolitik

21. November 2016 | Von | Kategorie: Artikel, Klimawandel, Politik

ego150Mit Donald Trump könnte die Vernunft in die Klimapolitik zurückkehren. Es besteht die Chance auf eine Kehrtwende, nach der nicht mehr das Wohlergehen des Klimas, sondern das Wohlergehen der Menschen die Leitlinie aller Entscheidungen darstellt. Dies ist nicht gefährlich oder wissenschaftsfeindlich, sondern einfach nur optimistisch. Es beinhaltet das Versprechen auf eine bessere Zukunft, die mehr bietet, als nur die Energiesparvariante der Gegenwart.

Zwei extreme Positionen prägen die Klimadebatte seit Jahrzehnten. Die eine geht davon aus, der menschgemachte Klimawandel sei ein Lügenmärchen, denn den Treibhauseffekt gäbe es nicht. Die andere Seite dagegen beschimpft jeden, der die Notwendigkeit von Emissionsminderungen anzweifelt, als verantwortungslosen Leugner, der der Zerstörung unserer Lebensgrundlagen Vorschub leiste. Beide Haltungen sind offensichtlich miteinander unvereinbar. Kompromisse zwischen ihnen kann und wird es nicht geben. Beide Haltungen sind außerdem postfaktischer Blödsinn, da sie auf Glauben beruhen und nicht auf Wissen. Beide Haltungen ignorieren in Wahrheit die Wissenschaft, mit der sie sich doch so innig verbunden fühlen. Während allerdings die Ignoranz gegenüber der Physik der Atmosphäre keinen Schaden anrichten kann, stellt das andere Extrem eine reale Gefahr dar. Denn den Klimaschützern ist die Macht zugefallen, ihre Vorstellungen wirklich durchzusetzen. Was nicht nur den gegenwärtigen Wohlstand vernichten, sondern der Menschheit auch alle Optionen



Klimakanzlerin Merkel gibt wahrscheinlich am Sonntag Erklärung zu Kandidatur ab

17. November 2016 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Energieerzeugung, Energiewende, Klimawandel, Politik

wir_schaffen_das-merkelAm Sonntag soll es so weit sein: Bundeskanzlerin Angela Merkel will sich einem Medienbericht zufolge dazu äußern, ob sie 2017 erneut für das Amt der Regierungschefin kandidiert. Die Mehrheit der Parteikollegen geht von einer erneuten Kandidatur aus. Ich wage mal eine andere Prognose.



Knapp 40 Unternehmen fordern von der Bundesregierung die Einhalten der gegebenen Klimazusagen zum Klimaschutzplan 2050

8. November 2016 | Von | Kategorie: Blog, Energieerzeugung, Energiewende, Klimawandel, Politik

merkel-klimaschutz-hurtigIn einem gemeinsamen Brief von knapp 40 Unternehmen verlangen diese, dass die Zusagen vom Weltklimagipfel von Paris nun auch in eine nationale Strategie gegossen werden müssen.



Klimaschutz? Hat sich erledigt…

7. November 2016 | Von | Kategorie: Artikel, Klimawandel, Politik

ego150Mit ihrer neuen, am 3.11. nur wenige Tage vor der Klimakonferenz in Marrakesch veröffentlichten Studie möchte die Umweltbehörde der Vereinten Nationen (UNEP – United Nations Environmental Program) die Welt zum Handeln bewegen. Tatsächlich aber markiert das Papier das Ende der Klimahysterie und damit der Klimaschutzpolitik, wie wir sie kennen.

Barbara Hendricks reitet ein totes Pferd. Schon, als die Bundesumweltministerin im vergangenen Jahr voller Enthusiasmus nach Paris aufbrach, um das im Nachhinein als „historischen Durchbruch“ verklärte Klimaabkommen mitzuverhandeln, hätte sie es merken können. Denn keiner ihrer Kabinettskollegen, geschweige denn die Kanzlerin, hat sie begleitet. Auch die Verkündung der Ergebnisse in der Bundespressekonferenz blieb ihr allein überlassen. Dessen ungeachtet machte sie sich unverdrossen ans Werk, ein ambitioniertes Klimaschutzprogramm für Deutschland aufzustellen. Mit dem sie eigentlich in der kommenden Woche zur Weltklimakonferenz nach Marrakesch aufbrechen wollte, um Deutschlands Vorreiterrolle zu unterstreichen. Leider aber machten ihr sowohl das Kanzleramt, als auch die Ressorts für Wirtschaft, Verkehr und Landwirtschaft einen dicken Strich durch die Rechnung. Noch immer findet ihr „Klimaschutzplan 2050“ vor den Augen der Kabinettskollegen keine Gnade, obwohl sie doch schon so viele Abstriche vorgenommen und nahezu alle konkreten Zielvorgaben gestrichen hat. Wann das Papier mit welchen Inhalten beschlossen wird, bleibt weiterhin



Bundesumweltministerin Hendricks fordert Machtwort der Kanzlerin zum Klimaschutz

3. November 2016 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Energieerzeugung, Energiewende, Klimawandel, Kurioses, Ökologismus, Politik

maxresdefaultIm Koalitionsstreit zwischen CDU/ CSU und SPD um den deutschen Klimaschutzplan 2050 hat Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) ein Machtwort von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) gefordert.



Entweder ein Verbrenner oder gar kein Auto

24. Oktober 2016 | Von | Kategorie: Artikel, Elektromobilität, Mobilität, Politik

ego150Nach der Energiewirtschaft geht es nun der Automobilindustrie an den Kragen. Ein Verbot von Verbrennungsmotoren trifft aber nicht nur die Wirtschaft, es bedeutet auch das Ende individueller Mobilität, wie wir sie kennen und schätzen. Einmal mehr zeigt sich: Klimaschutz und Freiheit passen nicht zusammen. Man kann nicht beides haben.

Im Juli erhielt der deutsche Bundesrat von der EU-Kommission ein Papier, in dem die Grundzüge der künftigen europäischen Strategie für emissionsarme Mobilität skizziert werden. Im September formulierte die Länderkammer eine Stellungnahme, die mit neun Ja-Stimmen und sieben Enthaltungen angenommen wurde. Im Oktober nahmen einige Medien diesen Beschluss zur Kenntnis und berichteten darüber unter der Schlagzeile, die Bundesländer hätten sich dafür ausgesprochen, ab 2030 die Neuzulassung von benzin- und dieselgetriebenen Automobilen zu verbieten.

Das stimmt so zwar nicht, aber richtig ist es dennoch. Widersprüche dieser Art ergeben sich zwangsläufig, wenn Klimaschutz und Wirklichkeit aufeinandertreffen. Also immer.

Die Vorlage der EU-Kommission geht von dem Ziel aus, die verkehrsbedingten Treibhausgasemissionen bis zur Mitte des Jahrhunderts um 60% gegenüber dem Jahr 1990 zu reduzieren, mit einer klaren Tendenz Richtung null. Der Bundesrat merkt zunächst an, diese Vorgabe sei nicht ausreichend, um die Vorgaben des Weltklimavertrages zu erfüllen. Das ist korrekt, denn das Zwei-Grad-Ziel erfordert



Rekord: CO2-Emissionen 2015

13. Oktober 2016 | Von | Kategorie: Blog, Daten, Energieerzeugung, Energiewende, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik

In diesem Jahr (7.–18. November) findet die 14. UN-Klimakonferenz in Marrakesch statt. Was haben all die Klimakonferenzen gebracht? Die CO2-Emissionen sind seit der 1. UN-Klimakonferenz im Jahre 1995 in Berlin von 22.189 auf 33.508 Millionen Tonnen CO2 im Jahr 2015 durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe angestiegen. Das ist ein Zuwachs um über 50% in den letzten 21 Jahren. Im Jahr 2015 haben wir einen neuen Rekord erreicht mit 33.508 Millionen Tonnen CO2, entgegen den Prognosen der Klimaschützer. Die rechneten mit einer Trendwende und einen baldigen Rückgang der CO2-Emissionen. Danach sieht es aber nicht aus. Also, ohne Spesen nichts gewesen.