Politik



Im Gedenken an Mr. Spock: Der Abkühlungskonsens der 60-70er Jahre: In Search of…The Coming Ice Age

28. Februar 2015 | Von | Kategorie: Artikel, Daten, Klimawandel, Medien, Politik, Profiteure, Wissenschaft

SpockAm Freitag ist Mr. Spock, Leonard Nimoy an einer unheilbaren Lungenkrankheit (COPD, oder “Raucherlunge”) verstorben. Bekannt wurde Nimoy als Mr. Spock durch Star Trek, oder Raumschiff Enterprise. Im Gedenken an ihn möchte ich an die Serie “In Search of…The Coming Ice Age”, in welcher Nimoy durch die Sendung führte erinnern.



FDP: Gegenwind für die Windkraft

25. Februar 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Energieerzeugung, Energiewende, Politik, Windkraft

WindNein, dies ist keine Werbung für eine bestimmte Partei. Aber die folgende Entwicklung scheint mir wichtig genug, um sie hier zur Diskussion zu stellen:

Hannover. Die Zahl der Bürgerinitiativen in Niedersachsen, die sich gegen den von der rot-grünen Landesregierung beabsichtigten massiven Ausbau der Windenergie engagieren, wächst. Der Generalsekretär der FDP Niedersachsen, Gero Hocker, hat zu einer Reihe von Vernetzungstreffen für die Bürgerinitiativen eingeladen. Erklärtes Ziel der vertretenen Bürgerinitiativen ist die Gründung eines niedersächsischen Dachverbands, der die Interessen der Bürgerinitiativen bündeln und den gemeinsamen Absichten größeres Gehör verschaffen soll. „Bislang findet die Diskussion über den Ausbau ohne jede Beteiligung der Betroffenen statt, die sich Sorgen um ihre Gesundheit, ihr Eigentum und die Verschandelung ihrer Heimat machen“, sagt Hocker.

An den bisherigen Treffen haben jeweils zwanzig bis dreißig Vertreter von Initiativen aus ganz Niedersachsen teilgenommen. Ziel dieser Treffen ist es gewesen, dass sich die Vertreter der einzelnen Initiativen über die Problemlagen bei sich vor Ort austauschen können, Sorgen an die Politik herantragen können und zu verfahrenstechnischen Fragen eine juristische Fachmeinung einholen können.

„Die Interessen der Bürger stehen beim Ausbau der Windenergie nicht im Fokus der Landesregierung. Eine echte Bürgerbeteiligung gibt es nicht. Wir Freien Demokraten wollen dabei helfen, den Betroffenen Gehör zu



Naomi Klein im Spiegel: Wie recht sie hat!

23. Februar 2015 | Von | Kategorie: Artikel, Klimawandel, Medien, Politik

ego150Welche Antwort hätte ein Klimaskeptiker wie ich auf die Frage nach der Gestaltung einer wirklich wirksamen Klimaschutzpolitik?

Wenn man sich mit der Zukunft beschäftigt, ist das Denken in „was wäre wenn“-Szenarien alltägliche Praxis. In meinem Fall stellt sich diese Frage nicht nur hypothetisch. Ich werde in meinem beruflichen Umfeld sehr häufig mit dem Thema konfrontiert. Eingeschlossen die Einladung zur Mitwirkung in diversen Gremien und Kommissionen, die ich noch jedes Mal mit dem Hinweis ablehnte, nicht Lösungen für ein Problem vorschlagen zu können, das nicht existiere. Was dann regelmäßig mit der Aufforderung bzw. der Maßgabe gekontert wurde, sich doch bitte trotzdem einzubringen, eine andere Perspektive könne schließlich nur hilfreich sein.

Als Ideen hatte ich aber nur die üblichen Verdächtigen zu bieten: Reduzierung der Landnutzung durch Konzentration von Funktionen (also eine weitere Förderung der Verstädterung und der Verödung ländlicher Räume), Effizienz- und Effektivitätssteigerung in der Landwirtschaft durch die Grüne Gentechnik, Nutzung von Energieträgern höherer Energiedichte (Kernkraft), Substitution der Kohle durch Erdöl und Erdgas (mittels effizienterer Fördermethoden, vulgo Fracking) und natürlich die Schaffung von Freiräumen für Anpassungsmaßnahmen statt der Verengung von Optionen durch Vermeidungsziele. Alles nicht so wirklich ökologistisch und daher auch alles nicht mehrheitsfähig.

Eine derartige Politik hätte sicher einen hohen Symbolwert.



Elektromobilität: Bilder einer Ausstellung

19. Februar 2015 | Von | Kategorie: Artikel, Elektromobilität, Innovationspolitik, Politik, Wirtschaftsförderung

Im Historischen Museum Hannover ist noch bis zum 14. Juni 2015 eine kleine Sonderausstellung zum Thema Elektromobilität zu sehen. Unter dem Titel: “Hannover aufgeladen!: Elektromobilität zwischen Wunsch und Wirklichkeit” werden dort durchaus nachdenkliche Töne angeschlagen. Denn der gezeigte historische Verlauf der Entwicklung begründet den politischen Optimismus hinsichtlich dieser Technologie gerade nicht. Natürlich ist die Schau mit öffentlichen Mitteln im Rahmen des Projektes “Schaufenster Elektromobilität” gefördert worden und natürlich findet man die üblichen Warnungen über Klimawandel und Ressourcenknappheit. Aber zum ersten Mal (zumindest nach meinen Erfahrungen) wird dem Publikum von “offizieller” Seite deutlich mitgeteilt, ein Akkumulator mit einer Energiekapazität von mehr als etwa 1.000 Wh pro Kilogramm Batteriemasse sei physikalisch einfach nicht möglich. Zwar fehlt die Begründung (die findet man ja hier bei uns), doch die Ausstellungsmacher haben verstanden, daß nur 10% der Energiedichte nicht ausreichen, um mit Benzin oder Diesel konkurrieren zu können. Deswegen gelangen sie am Ende zu dem Fazit, der Markterfolg der Elektromobilität hinge von Veränderungen des Mobilitätsverhaltens und der Mobilitätsansprüche der Nutzer ab. Ich teile diese Einschätzung. Ein Batteriefahrzeug ermöglicht eben nicht den Individualverkehr, wie wir ihn heute kennen. Es funktioniert nur als Teil einer Kette von Linienverkehren, als Ergänzung zu Bus und Bahn,



Neu auf der Achse: Alexander Wendt über Politiker, die Energiestuss reden

19. Februar 2015 | Von | Kategorie: Blog, Energieerzeugung, Energiewende, Politik

achselogoIn seinem neuen Beitrag auf der Achse des Guten baut der Journalist Alexander Wendt eine Brücke zwischen pädagogischen Ansätzen, die statt Fachwissen die Vermittlungskompetenz in der Vordergrund stellen, und unseren energiewendebeseelten Politikern. Denn auch letztere übertünchen häufig ihren Mangel an Sachkenntnis durch eine forsche Rhetorik:

Bis heute gehört Cem Özdemirs TV-Auftritt von 2011 zu den Hits bei Youtube. Damals redete der Grüne über die Stromproduktion in Deutschland, indem er mit hochkompetentem Gesichtsausdruck von erzeugten „Megabit“ redete. Die installierte Leistung hielt er für „Produktion“, ferner verblüffte er mit dem Rechenbeispiel, Deutschland verbrauche in Spitzenzeiten „80 Megabit“, erzeuge aber „140 Megabit“, um zu folgern: „Das Anderthalbfache haben wir also übrig von dem, was wir brauchen.“ Der Vortrag erinnert an den von Jan Böhmermann für Lukas Podolski getexteten Satz: „Fußball ist wie Schach, nur ohne Würfel.“

Lesen Sie den ganzen Text hier: Wenn Politiker Energiestuss reden

 



USA kooperiert mit China bei Flüssigsalz-Thorium-Reaktor

7. Februar 2015 | Von | Kategorie: Artikel, Energieerzeugung, Innovationspolitik, Kernenergie, Politik

772px-MSRE_ReactorÜber den Flüssigsalz-Thorium-Reaktor haben wir hier schon des öfteren berichtet. Es handelt sich dabei um einen Kernreaktor, in dem in einem geschmolzenen Kern aus Thorium 232 Uran 233 erbrütet wird, welches dann über Kernspaltung Energie erzeugt. Charmant an dem Konzept ist zum einen die inhärente Sicherheit, das heißt auch im Falle eines völligen Versagens der Reaktor-Infrastruktur geht dieser von selbst in einen sicheren Zustand, und zum anderen der Umstand, dass keine langlebigen radioaktiven Reststoffe entstehen. Nur ein sehr geringer Teil der Spaltprodukte muss maximal 300 Jahre sicher gelagert werden. Als besonderen Bonus kann ist ein solcher Reaktor auch in der Lage das, was wir heute als Atommüll bezeichnen, in Energie und unkritische Spaltprodukte umzuwandeln. Eine Spezialform dieses Reaktortyps ist der in in Berlin am Institut für Festkörperphysik entwickelte Dual-Fluid-Reaktor.

In Deutschland heute undenkbar

Es versteht sich in Deutschland nahezu von selbst, dass über eine Entwicklung dieses Konzeptes bei uns nicht einmal nachgedacht wird. Jede Form der Energiegewinnung, die auf der Einstein-Gleichung E=mc² beruht, ist böses Atom und damit des Teufels. Unerheblich, ob damit handfeste Vorteile verknüpft sind, wie die Lösung der Endlagerfrage.

Anders liegt der Fall in China. Das aufstrebende Reich hat einen so gigantischen Energiebedarf, dass man



Gute und böse Physik im Gedankenkäfig

6. Februar 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Politik

avatar-quentinDer Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE) meint in einer Presse-Mitteilung, dass:

„Wenn Physik und Ökonomie auseinanderlaufen, wird sich die Ökonomie der Physik anpassen müssen, unabhängig von politischen Willensbekundungen.“

Als ich dies las, blieb mir erst mal die Spucke weg und ich suchte nach Meldungen, in denen von der Selbstauflösung des BEE berichtet wird. Denn wenn diese Erkenntnis wie eine Erleuchtung auf die Produzenten von meist unnützen Strom, was anderes sind die sogenannten Erneuerbaren nicht, gekommen ist, dann müssten die sich eigentlich abwickeln.

Physik und Ökonomie laufen bei der Energiewende so offensichtlich auseinander, dass nur die Politik mit mehr als Willensbekundungen, mit Gesetzen die jeder ökonomischen Vernunft Hohn sprechen, verhindern konnte, dass sich die Ökonomie der Physik anpasst. Auf Dauer werden sich die Naturgesetze, hier die Physik, durchsetzen. Wer verhindert dass dies passiert, wie beispielsweise mit diesem ökonomischen Trauerspiel EEG, wird der Ökonomie, sprich der Volkswirtschaft, auf die Dauer so schaden, dass dies die politische Willensbildung beeinflusst.

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