Emissionshandel



Die Energiewende wirkt!?

28. März 2018 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Biomasse, Blog, Emissionshandel, Energieeffizienz, Energieerzeugung, Energiewende, Klimawandel, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Photovoltaik, Politik, Wasserkraft, Windkraft

THG-E-vs-Ausbau-EE-2017

Neuste Zahlen vom Umweltbundesamt zu den deutschen Treibhausgasemissionen und dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE zur installierten Leistung bei den Erneuerbaren Energien (Wasser, Biomasse, Wind, Sonne)/ Ausbau der Erneuerbaren Energien. Die Grafik spricht für sich.



Rezension: Wir drehen am Klima – na und? (Gastbeitrag)

12. November 2015 | Von | Kategorie: Artikel, Emissionshandel, Energiewende, Klimawandel, Medien, Politik, Wissenschaft

Buch2Neben Hans-Joachim Schellnhuber hat auch der vielen Lesern bekannte Physikprofessor Gerd Ganteför pünktlich zur bevorstehenden Klimakonferenz ein neues Buch zur Klimadebatte vorgelegt. Unser langjähriger Leser Martin Leonhard hat zu diesem Werk eine Rezension geschrieben und uns dankenswerterweise die Veröffentlichung ermöglicht. Ich möchte dazu auch noch einen passenden Veranstaltungshinweis geben.

Am kommenden Dienstag (17.11.2015) wird Gerd Ganteför in Hannover im Hotel Kaiserhof ab 19:00 zur Energiewende referieren. Eingeladen hat die Friedrich-Naumann-Stiftung. Und es soll eine kontroverse Debatte angeregt werden, denn dem Skeptiker Ganteför wird der Befürworter Eberhard antworten (und umgekehrt). Hier die Ankündigung des Veranstalters mit dem Link zum Ereignis:

Die Energiewende: Pro und Contra
Zwei Physiker – Zwei Standpunkte
Politik und Medien haben eine eigene Sicht auf die Welt. Dagegen sind Physiker der Realität verpflichtet.
Prof. Dr. Dr. Wolfgang Eberhardt von der TU Berlin kommt zu dem Schluss, dass die Energiewende technisch möglich ist und stetig umgesetzt werden sollte.
Prof. Dr. Gerd Ganteför von der Universität Konstanz hingegen zeigt, dass die Energiewende das Klimaproblem nicht lösen kann.
Der Ausgang der anschließenden Diskussion mit dem Publikum ist offen, aber eines ist gewiss: es kommen nur überprüfbare Fakten auf den Tisch.

Ich plane, an der Veranstaltung teilzunehmen. Nun aber zur Rezension.

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EEG-Umlage steigt auf Rekordhoch, Treibhausgasemissionen nehmen seit 2009 zu

18. Oktober 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Biomasse, Blog, Daten, Emissionshandel, Energieerzeugung, Energiewende, Erdgas, Erdöl, Karbonsteuer, Kernenergie, Klimawandel, Kohle, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Photovoltaik, Politik, Unkonventionelles Gas und Öl, Wasserkraft, Windkraft

Nachdem die EEG-Umlage 2015 leicht gesunken war (um 0,07 Cent pro kWh), dachten die Befürworter der Energiewende die Erneuerbaren Energien hätten den Durchbruch geschafft. Nun das, die EEG-Umlage steigt nach Angaben von SPON 2016 auf ein neues Rekordhoch.



Die Stickoxide: VW vs. Holzverbrennung & Energiepflanzenanbau

29. September 2015 | Von | Kategorie: Biomasse, Blog, Emissionshandel, Energieerzeugung, Erdgas, Erdöl, Kohle, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik

NOxGerade ist VW in aller Munde, wegen erhöhter Stickoxidwerte (NOx). VW hatte seine Software manipuliert, so dass die NOx-Grenzwerte im Testmodus eingehalten wurden. Wird dieser Testmodus ausgeschaltet, so liegen die NOx-Werte deutlich über den Grenzwert. Welch ein Skandal!? Dabei werden völlig die sogenannten, „ökologischen“ NOx-Quellen außer Acht gelassen, die doch „klimaneutral“ sein sollen.



The Moral Case For Fossil Fuels – Alex Epsteins Gegenrede zur päpstlichen Enzyklika

15. Juli 2015 | Von | Kategorie: Artikel, Emissionshandel, Energieerzeugung, Energiewende, Erdgas, Erdöl, Karbonsteuer, Kohle, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik, Unkonventionelles Gas und Öl

ego150Seit vielen Jahren versuche ich, ein Buch zu schreiben. Es gelingt nicht, weil mir die Zeit fehlt. Es gelingt auch deswegen nicht, weil mir ständig neue Themen und Argumente einfallen, die mich veranlassen, immer wieder von vorne zu beginnen. Manch ein Ansatz endet als Artikel bei Science Skeptical. Wäre es vielleicht eine gute Idee, die hier veröffentlichten Texte zu redigieren und als Sammlung herauszugeben? Was käme wohl dabei heraus, wie würde es sich im Zusammenhang lesen?

Ganz so, wie Alex Epsteins The Moral Case For Fossil Fuels, denke ich. Das mit dem Buch hat sich für mich erst einmal erledigt. Denn was schon geschrieben wurde, bedarf keiner neuen Fassung. Auch wenn es nur in Englisch verfügbar ist. Ob es jemals ins Deutsche übertragen wird? Sinnvoll wäre es, denn kaum ein Land könnte so von Epsteins klarsichtiger Rationalität profitieren, wie das unsere.

Das Buch ist schon einige Monate auf dem Markt, es erschien im November 2014. Besprechen möchte ich es trotzdem jetzt, weil es als (vorweggenommene) Antwort auf einige aktuellere Debattenbeiträge angesehen werden kann. Gelesen habe ich es außerdem erst in den vergangenen Tagen. Es wurde mir geschenkt. Von einem unserer vielen stillen Mitleser, die uns seit Jahren treu sind,



Klimawandel ist kein Aprilscherz: Anti-Kohlekraftkette in Garzweiler bei Köln

7. April 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Biomasse, Emissionshandel, Energieerzeugung, Energiewende, Erdgas, Erdöl, Gentechnik, Karbonsteuer, Kernenergie, Klimawandel, Kohle, Kurioses, Medien, Nachhaltigkeit, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Photovoltaik, Politik, Profiteure, Unkonventionelles Gas und Öl, Wasserkraft, Windkraft

Menschenkette„Kohle stoppen, Klima schützen!“, so lautet das Motto von campact, einem Netzwerk für all diejenigen, denen Klimaschutz, Gentechnikverbot, Frackingverbot, Tierschutz, etc. am Herzen liegt. Mit Aktionen und Kampagnen versucht campact die Welt zu verbessern und das rein „spendenfinanziert“ bzw. mit Hilfe solventer Förderer. Die Spenden sind natürlich von der Steuer absetzbar. Eine aktuelle Aktion von campact lautet: „Kohle stoppen, Klima schützen!“



Neu auf der Achse: Tim Tressel zu Gabriels Klimaabgabe

25. März 2015 | Von | Kategorie: Blog, Emissionshandel, Energieerzeugung, Energiewende, Kohle, Politik

achselogoAuf der Achse des Guten beschäftigt sich Tim Tressel mit dem Vorhaben unseres Bundeswirtschaftsministers, künftig eine „Klimaabgabe“ von Kohlekraftwerken zu erheben. Dieser Plan kann wie folgt charakterisiert werden:

Bekanntermaßen funktioniert der Emissionshandel innerhalb der Europäischen Union kaum, und aus Sicht des Wirtschaftsministers liegt dies unter anderem an den zu geringen Preisen für die Zertifikate. Dieses Problem möchte Sigmar Gabriel jetzt beheben, indem das neue Gesetz Kraftwerken, die älter als 20 Jahre sind, eine feste Menge von CO2-Ausstoß gestattet und darüber hinaus Strafzahlungen von 18 bis 20 Euro für jede Tonne, die den festgelegten Betrag übersteigt, vorsieht. Mit diesem Geld möchte der SPD-Vorsitzende CO2-Zertifikate am Markt einkaufen und somit die Preise erhöhen.

Neben der Frage der bedrohten Arbeitsplätze – geschätzt 30.000 in der Braunkohleindustrie und weiteren 70.000 bei Zulieferern (hinzu eine unbekannte Zahl durch Folgeeffekte, etwa das Abwandern der energieintensiven Produktion) – fällt doch der Mangel an Logik in diesem Konzept sofort auf:

Das Allerschlimmste an diesem Vorhaben ist, dass es reine Kosmetik ist, um die deutschen Klimaschutzziele im Alleingang zu erreichen. Denn, wenn die Kraftwerke abgeschaltet werden, dann zahlen sie auch keine Strafen und der Minister nimmt kein zusätzliches Geld ein, um neue CO2-Zertifikate einzukaufen. Dann stehen sowohl die Zertifikate