Alptraum “kostenlose“ Energie – dank EEG ist der Strompreis auf dem Weg zu den Sternen
24. April 2013 | Von Fred F. Mueller | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Energieerzeugung, Energiewende, Photovoltaik, Politik, WindkraftIn Deutschland herrscht das Energiewendezeitalter. Bis 2050 soll die Stromerzeugung zu 80 % auf die sogenannten Erneuerbaren Energien umgestellt werden. Im Vordergrund
stehen hierbei Anlagen zur Erzeugung von Strom aus Wind und Sonne, daneben gibt es noch Biomasse, Müllheizkraftwerke und Stauseen. Da Wind und Sonne keine Rechnung schicken, sollte dies alles den Verbraucher nicht mehr kosten als den Gegenwert einer Kugel Eis im Monat – so der grüne Bundesumweltminister Jürgen Trittin im Jahre 2004. Inzwischen sind die realen Kosten jedoch so explodiert, dass Trittins Nachfolger Altmaier nach der Bremse sucht – und keine findet. Da jetzt Prognosen bis 2017 zur Verfügung stehen, ist es dringend Zeit für einen erneuten Faktencheck.
Ausgangspunkt sind zunächst einmal die tatsächlichen Gesamtkosten, die den Bürgern aufgrund von Zahlungen an die Betreiber von Anlagen entstehen, die nach dem EEG-Gesetz gefördert werden. Diese sind für den Verbraucher viel interessanter als die ursprünglich „klein“ wirkenden Aufschläge, die er pro kWh auf seiner Stromrechnung erkennen kann. Diese tatsächlichen Gesamtzahlungen werden ihm letztlich nicht nur über seine direkte Stromrechnung, sondern auch über seine gesamten übrigen Lebenshaltungskosten weitergereicht. Von exportierten Gütern einmal abgesehen werden schlieβlich sämtliche Stromkosten, die Industrie, Handel, Handwerk und öffentliche Verwaltungen zu bezahlen haben, auf dem Umweg über …



“There she blows! There she blows! A hump like a snow-hill! It is Moby Dick!”



