Energiewende



Ergrünte Südwest-FDP

23. Juni 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Energiewende, Photovoltaik

avatar-quentin150So lange ist es nicht mehr hin, dann sind Landtagswahlen in Baden-Württemberg. Die Parteien und Kandidaten beginnen sich zu positionieren. Die FDP meldet sich nun mit einem Paukenschlag diesbezüglich in der medialen Arena. Eicke Weber, Chef des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme (ISE), will für die FDP kandidieren. Stolz präsentierte Landeschef Theurer den neuen Kandidaten.

Dass der Weber ein glühender Befürworter der sogenannten Erneuerbaren Energien ist, darüber könnte man ja zur Not noch hinweg sehen. Damit liegt er ja ganz auf der Schiene von Theurer, der mit einem so bezeichneten »blauen Wachstum«, bei dem Umweltschutz durch technische Innovation möglich sein soll, schon geraume Zeit versucht den Grünen den Wind aus den Segeln zu nehmen. Dass die Liberalen aber einen Kandidaten aufstellen, der die Phantastereien eines Jeremy Rifkin „praktisch vollständig“ teilt, ist ein Armutszeugnis für eine Partei, der man einst eine gewisse Kompetenz in Wirtschaftsfragen einräumte.

Es pinselt sich die Südwest-FDP also nicht nur grün an, in dem sie einen wie Eike Weber als Kandidaten aufstellt, der auch noch geradezu enthusiastisch von einem Ökonomen schwärmt, welcher meint, dass der Kapitalismus in spätestens ein paar Jahrzehnten nur noch in einigen Nischen stattfindet, diese FDP verabschiedet sich von



Der grüne Sonnenkönig Frank Asbeck

13. Juni 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Energieerzeugung, Energiewende, Klimawandel, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Photovoltaik, Politik

frank_asbeckFrank Asbeck ist Gründungsmitglied der Grünen und eine der schillerndsten Gestalten im Bereich der Erneuerbaren Energien. Mit Solarworld machte er Millionen, lebt in einer Villa und besitzt ein Landgut und eigenes Schloss, fährt Maserati mit 300 PS und wird von der Politik hofiert. Solarworld befindet sich inzwischen im tiefen Fall. Die Investoren und Aktionäre haben einen Großteil ihres Geldes verloren und alle Fördergelder vom Steuerzahler sind futsch. Asbeck hat unterdessen sein Geld ins Trockene gebracht und lebt und residiert wie ein Schlossherr und Sonnenkönig. Man gönnt sich ja sonst nichts.



Windkraft – eine maximalinvasive Technologie

27. Mai 2015 | Von | Kategorie: Artikel, Energieerzeugung, Energiewende, Politik, Windkraft

ego3-150x150Als ich vor einigen Tagen einen mir bekannten Landtagsabgeordneten der Union traf, kamen wir im Gespräch schnell zum Thema Energiewende. Als ich anhob, von einem Besuch bei einer Veranstaltung von Windkraftgegnern zu erzählen, unterbrach er mich, um mir von seinen eigenen Erfahrungen mit „diesen Leuten“ zu berichten. Mit denen man seiner Meinung nach nicht gut diskutieren könne. Spürbar war seine Verwirrung angesichts der Vielzahl an Argumenten und der Vehemenz und Deutlichkeit, mit der diese vertreten werden. Denn schließlich müsse man die Windenergie doch ausbauen, wolle man politisch verankerte Ziele wie Energiewende und Klimaschutz erreichen. Aber „diese Leute“, so sein Fazit, könne man nicht mehr erreichen und nicht mehr überzeugen. „Was aber…“, entgegnete ich, „…wenn Sie diese Leute auch nicht überzeugen sollten? Die könnten schließlich mit ihrem Widerspruch richtig liegen.“ Der Abgeordnete schaute mich entgeistert an.

Zu der Veranstaltung, die ich besuchte, hatte der FDP Stadtverband Burgdorf eingeladen. In Niedersachsen haben die dort in großer Stärke im Landtag vertretenen Liberalen die Windkraft als Thema entdeckt. Man etabliert sich als Partner lokaler Initiativen von Gegnern eines weiteren Ausbaus, hört ihnen zu, trägt ihre Argumente in den Landtag und hilft ihnen bei der landesweiten Vernetzung. Von daher konnte ich mir im Vorfeld ausmalen,



Warum der Wind niemals „keine Rechnung“ schickt – und Windkraft teuer bleibt

19. Mai 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Energieerzeugung, Energiewende, Windkraft

Energiewende-Optimisten erwarten in Deutschland für die Zukunft Zustände wie in einem Energie-Schlaraffenland. Anstatt gebratener Tauben die einem im Märchenland der Faulenzer in den Mund fliegen, ist es dann der Öko-Strom der reichlich und quasi umsonst aus der Leitung kommt. Das Kalkül hinter dieser Annahme ist bestechend einfach und auf den ersten Blick einleuchtend. Und grundfalsch:

Auch wenn wir heute noch einen Mehrpreis für den Strom aus Wind und Sonne bezahlen, so heißt es oft, werden wir schon in wenigen Jahren, wenn für die ersten Anlagen die hohen Vergütungssätze nach dem Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) auslaufen, den Strom von dort fast zum Nulltarif bekommen. Schließlich hätten diese ja keine Brennstoffkosten und Sonne und Wind schicken bekanntlich keine Rechnung.

Wind schickt doch eine Rechnung

Betrachtet man diese Überlegung einmal am Beispiel der Windkraft, einer der Hauptsäulen der Energiewende, dann fallen einem sofort zwei grundlegende Fehleinschätzungen ins Auge. Fehler Nummer eins an dieser Rechnung ist, dass auch nach dem Ende der speziellen Förderung für neue Anlagen eine Vergütung zu zahlen ist. Und diese ist mit 4,95 Cent für die Kilowattstunde an Land und mit 3,9 Cent auf hoher See immer noch über den Preisen von Strom aus Kohle, Braunkohle oder Kernkraft.

Und Fehler



Die Energiewende: Kalter Kaffee für den Klimaschutz?

13. Mai 2015 | Von | Kategorie: Artikel, Energieerzeugung, Energiewende, Politik, Wirtschaftsförderung

ego3-150x150Viele Kaffeegenießer leisten sich mit Kapseln zu fütternde Vollautomaten. Die Vorteile liegen auf der Hand. Eine frisch zubereitete Tasse steht jederzeit und schnell zur Verfügung. So schmeckt der Kaffee besser, als abgestanden aus der großen Kanne. Auch kann man einfach zwischen verschiedenen Geschmacksrichtungen und Kompositionen wechseln. Dieser Luxus führt natürlich zu einem erhöhten Aufwand an Ressourcen und Kosten. Man denke allein an die Verpackung des portionierten Kaffeepulvers, die zu einem großen Teil aus dem energetisch aufwendig hergestellten Aluminium besteht.

Was Dr. Martin Iffert, dem Vorstandsvorsitzenden des Aluminium-Produzenten Trimet natürlich sehr gut gefällt, auch wenn Folien und Beschichtungen nur einen kleinen Teil des Umsatzes seines Unternehmens ausmachen. Am Beispiel der Kaffekapseln aber kann man nach seiner Auffassung häufige Trugschlüsse der Klima- und Energiedebatte besonders gut verdeutlichen.

Denn der höhere Aufwand pro Tasse darf nicht einfach hochgerechnet werden. Bezogen auf die gesamte Menge des in Deutschland gekochten Kaffees sparen Kapseln, Pads und entsprechende Automaten sehr wohl Energie ein. Weil sie ein bedarfsgerechtes Angebot gestatten. Anders ausgedrückt: Der auf diese Weise zubereitete Kaffee wird auch getrunken. Die herkömmliche Produktionsmethode hingegen erzeugt viel Abfall. Der am Ende einfach weggeschüttet wird. Auf den  Luxus zu verzichten und gar noch den Energieverbrauch herkömmlicher Kaffeemaschinen zu regulieren,



Kernpunkte zur Klima- und Energiepolitik aus der AfD

7. Mai 2015 | Von | Kategorie: Blog, Energieerzeugung, Energiewende, Innovationspolitik, Klimawandel, Politik

ThesenIch habe ein Positionspapier der Bundesweiten Arbeitsgruppe Klima und Energie (BAKE) in der AfD erhalten, das ich hier zur Diskussion stellen möchte. Mit Günter Keil gehört auch einer unserer Autoren zu den Verfassern und ich werde in einem der sogenannten Kernpunkte (Nummer 7) wörtlich zitiert (was ich im Vorfeld gestattet hatte).

Es handelt sich hier nicht um eine offizielle Verlautbarung der Partei oder gar um eine Zusammenfassung aus der beschlossenen Programmatik. Denn die BAKE ist kein gewähltes oder beauftragtes Gremium, sondern eine Gruppe engagierter Mitglieder. Deren Einfluß auf die Parteilinie trotzdem nicht als gering eingeschätzt werden sollte. Einige der in der BAKE aktiven Personen wirken parallel in den offiziellen Landes- bzw. Bundesfachausschüssen der AfD mit oder sind als Funktionäre in der Parteistruktur tätig.

Mit den acht formulierten Thesen möchte man natürlich die Parteilinie in der Energie- und Klimapolitik beeinflussen und sucht daher Unterstützer auch außerhalb der AfD.

Mir persönlich gefällt das Papier. Ich finde auch in den ersten beiden Punkten, über die einige Leser vielleicht stolpern werden, nichts unmittelbar Unwissenschaftliches. Es mag sein, daß einige hier lesen „es gibt keinen Treibhauseffekt“ und einige der Verfasser das auch so verstanden wissen wollen. Aber politische Papiere, das sollte man beachten, beinhalten immer



Der Hype um die Tesla Powerwall – Eine Revolution die keine ist

5. Mai 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Energieerzeugung, Energiewende, Photovoltaik, Windkraft

800px-TeslaMotors_HQ_PaloAltoDer Elektroauto-Hersteller Tesla hat letzte Woche Donnerstag seinen  lange erwartete Stromspeicher für zu Hause vorgestellt. In Deutschland sollen diese schicken, Powerwall genannten, Module dazu beitragen, die Schwankungen der Produktion von Wind- und Solarstrom auszugleichen. Wie Spiegel Online schreibt, will Tesla dazu hierzulande mit dem Ökostromanbieter Lichtblick kooperieren.

Und einen Weg zu finden, diese wechselhafte Einspeisung  aus Photovoltaik und Windkraft zumindest abzumildern, ist dringend vonnöten. Schließlich hat sich  kaum ein Land bei der Umstellung der Energieversorgung auf regenerative Quellen so ehrgeizige Ziele gesetzt wie Deutschland. Bis zur Jahrhundertmitte sollen die Stromversorgung zu 80 Prozent und die gesamte Energieversorgung zu 50 Prozent auf erneuerbare Energien umgestellt werden.

Immer mehr „Erneuerbare“ destabilisieren die Netze

Dabei sind bereits heute, bei einem Anteile von gut 25 Prozent „Erneuerbarer“ bei der Stromversorgung, die Probleme, die diese Umstellung mit sich bringt, sehr deutlich erkennbar. Strom aus Wind und Sonne wird schließlich nur erzeugt, wenn die Sonne scheint oder der Wind weht. Dabei kann die Produktion sehr dramatisch schwanken. Zwischen gut 100 Megawatt (das entspricht einer kleinen Gasturbine) und über 40 Gigawatt, was der Leistung von 30 großen Kohle- oder Kernkraftwerken entspricht. An dieser Situation würde auch ein europaweiter Ausbau wenig ändern. Wenn in Deutschland