Karbonsteuer



Luisa Neubauer/ #LangstreckenLuisa über das Konzept Fridays for Future!

12. Juli 2019 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Energieerzeugung, Karbonsteuer, Klimawandel, Kohle, Kurioses, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik, Profiteure

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Luisa Neubauer (Organisatorin von Fridays for Future und Begleiterin von Greta Thunberg) sagt es selbst und lacht dabei. Fridays for Future ist keine „Graswurzelbewegung“ von unten, die von Schülern selbst organisiert wurde, sondern es handelt sich um ein Konzept, an dem diverse NGOs mitgewirkt haben und das nun aufgegangen ist. Es wurde den Schülern ein Format geboten, das ganz viele Leute anzieht und es klappt anscheinend. Die Werbeindustrie hätte es nicht besser machen können.



Klimachaoten marschieren in Bremen

29. Juni 2019 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Energieerzeugung, Karbonsteuer, Klimawandel, Kohle, Kurioses, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik

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Rund 3.000 Menschen haben heute in der Bremer Innenstadt für Klimaschutz demonstriert. Sie zogen ab 11 Uhr vom Hauptbahnhof, durch die Innenstadt in die Neustadt. Unter dem Motto „Taten statt Warten – Klimaschutz jetzt“ wiesen die Organisatoren auf die sich zuspitzende Klimakrise hin. „Es gibt keinen Planet B“ oder „Climate Justice Now“, stand auf den Bannern und Schildern der Demonstranten. Mit dabei waren unter anderem BUND, NABU, Greenpeace, Robin Wood, Extinction Rebellion (XR), die Interventionistische Linke (IL), Fridays for Future, junge Grüne und eine Stoppt-Gasförderung&Fracking-Gruppe. Das links-alternative Spektrum hatte sich somit auf dem Demonstrationszug versammelt.



Klima- und energiepolitische Forderungen des Berliner Kreises

3. Juni 2017 | Von | Kategorie: Artikel, Energieerzeugung, Energiewende, Karbonsteuer, Klimawandel, Politik

berlinerkreisDie Forderungen des Berliner Kreises in der Union zur Energie- und Klimapolitik  wurde zwar durch MdB Philipp Lengsfeld bereits am 30.05. , also zwei Tage vor Trumps Rede zum Ausscheiden der USA aus dem Pariser Klimaabkommen, per Twitter verbreitet – sie haben aber nun eben aufgrund der Maßnahme des US-Präsidenten eine besondere Aktualität und Bedeutung bekommen. Wir dokumentieren das Papier daher hier in voller Länge.

 

 

Klima- und energiepolitische Forderungen

1. Klimaforschung

1) Ohne Ideologie: Die Öffentlichkeit hat eine objektiver geführte Debatte über die Klima- und Energiepolitik verdient. Wissenschaft darf nicht von der Politik instrumentalisiert werden. Die Freiheit der Forschung und Lehre ist zu respektieren. Klimaforschung darf nicht zu einer Glaubensfrage werden und auch nicht zu einer Arena ideologischer Auseinandersetzungen.

2) Mehr Einordnung: Der Treibhauseffekt und der natürliche Kohlenstoffkreislauf sind unerlässliche Bestandteile des Lebens. Das Klima hat sich immer gewandelt. Deshalb gibt es auch keine Leugnung eines Klimawandels. In der Erdgeschichte haben sich Eis- und Warmzeiten abgewechselt. Klimageschichtlich hat es sowohl mehr als auch weniger starke Eismassen als heute gegeben. Auch der Meeresspiegel war klima- und erdgeschichtlich nie konstant. Die genauen klimatischen Treiber sind noch nicht vollständig erforscht und verstanden, aber eine solitäre Rolle des Treibhauseffekts scheint unwahrscheinlich. Es



EEG-Umlage steigt auf Rekordhoch, Treibhausgasemissionen nehmen seit 2009 zu

18. Oktober 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Biomasse, Blog, Daten, Emissionshandel, Energieerzeugung, Energiewende, Erdgas, Erdöl, Karbonsteuer, Kernenergie, Klimawandel, Kohle, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Photovoltaik, Politik, Unkonventionelles Gas und Öl, Wasserkraft, Windkraft

Nachdem die EEG-Umlage 2015 leicht gesunken war (um 0,07 Cent pro kWh), dachten die Befürworter der Energiewende die Erneuerbaren Energien hätten den Durchbruch geschafft. Nun das, die EEG-Umlage steigt nach Angaben von SPON 2016 auf ein neues Rekordhoch.



Wie die Energiewende effiziente neue Kraftwerke verhindert

22. September 2015 | Von | Kategorie: Artikel, Energieerzeugung, Energiewende, Karbonsteuer, Kohle, Politik

800px-Kraftwerk_NiederaußemBeim Energiekonzern RWE liegen Pläne für einen völlig neuen Typ eines Braunkohlekraftwerks in der Schublade. Was unter dem Namen BoAplus als „das modernste Braunkohlekraftwerk der Welt“ vorgestellt wird, hätte das Potenzial einen signifikanten Beitrag zu der von der Bundesregierung geforderten Emissionsminderung und Einsparung von Primärenergie zu leisten.

„Hätte“ nicht deshalb, weil bei der Technologie noch Fragen offen wären, sondern weil bei den derzeitigen energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen völlig unklar ist, ob das Kraftwerk in absehbarer Zeit überhaupt gebaut werden kann.

Umstieg auf moderne Kraftwerke brächte viele Vorteile

Dabei wäre ein Umstieg von vielen in die Jahre gekommenen Braunkohlekraftwerken auf moderne Anlagen in vielerlei Hinsicht von Vorteil. Nehmen wir etwa den Wirkungsgrad. Dieser würde bei über 45 Prozent liegen. Das bedeutet, dass so ein modernes Kraftwerk 30 Prozent weniger Brennstoff verbraucht, als ältere Braunkohlekraftwerke. Wer sich für CO2-Emissionen interessiert: diese fallen dann naturgemäß ebenfalls 30 Prozent niedriger aus.

Das BoAplus ist deutlich kleiner als bisherige Braunkohlekraftwerke gleicher Leistung.

Das BoAplus ist deutlich kleiner als bisherige Braunkohlekraftwerke gleicher Leistung.

Ein weiterer entscheidender Unterschied zu Kohlekraftwerken älterer Bauart ist die schnelle Regelbarkeit. Das BoAplus kann ähnlich flexibel betrieben werden wie ein modernes Gaskraftwerk. Die Leistung kann zwischen der maximalen Kapazität von 1.100 Megawatt und der Mindestlast von 350 Megawatt um 30 Megawatt pro Minute



The Moral Case For Fossil Fuels – Alex Epsteins Gegenrede zur päpstlichen Enzyklika

15. Juli 2015 | Von | Kategorie: Artikel, Emissionshandel, Energieerzeugung, Energiewende, Erdgas, Erdöl, Karbonsteuer, Kohle, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik, Unkonventionelles Gas und Öl

ego150Seit vielen Jahren versuche ich, ein Buch zu schreiben. Es gelingt nicht, weil mir die Zeit fehlt. Es gelingt auch deswegen nicht, weil mir ständig neue Themen und Argumente einfallen, die mich veranlassen, immer wieder von vorne zu beginnen. Manch ein Ansatz endet als Artikel bei Science Skeptical. Wäre es vielleicht eine gute Idee, die hier veröffentlichten Texte zu redigieren und als Sammlung herauszugeben? Was käme wohl dabei heraus, wie würde es sich im Zusammenhang lesen?

Ganz so, wie Alex Epsteins The Moral Case For Fossil Fuels, denke ich. Das mit dem Buch hat sich für mich erst einmal erledigt. Denn was schon geschrieben wurde, bedarf keiner neuen Fassung. Auch wenn es nur in Englisch verfügbar ist. Ob es jemals ins Deutsche übertragen wird? Sinnvoll wäre es, denn kaum ein Land könnte so von Epsteins klarsichtiger Rationalität profitieren, wie das unsere.

Das Buch ist schon einige Monate auf dem Markt, es erschien im November 2014. Besprechen möchte ich es trotzdem jetzt, weil es als (vorweggenommene) Antwort auf einige aktuellere Debattenbeiträge angesehen werden kann. Gelesen habe ich es außerdem erst in den vergangenen Tagen. Es wurde mir geschenkt. Von einem unserer vielen stillen Mitleser, die uns seit Jahren treu sind,



Klimawandel ist kein Aprilscherz: Anti-Kohlekraftkette in Garzweiler bei Köln

7. April 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Biomasse, Emissionshandel, Energieerzeugung, Energiewende, Erdgas, Erdöl, Gentechnik, Karbonsteuer, Kernenergie, Klimawandel, Kohle, Kurioses, Medien, Nachhaltigkeit, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Photovoltaik, Politik, Profiteure, Unkonventionelles Gas und Öl, Wasserkraft, Windkraft

Menschenkette„Kohle stoppen, Klima schützen!“, so lautet das Motto von campact, einem Netzwerk für all diejenigen, denen Klimaschutz, Gentechnikverbot, Frackingverbot, Tierschutz, etc. am Herzen liegt. Mit Aktionen und Kampagnen versucht campact die Welt zu verbessern und das rein „spendenfinanziert“ bzw. mit Hilfe solventer Förderer. Die Spenden sind natürlich von der Steuer absetzbar. Eine aktuelle Aktion von campact lautet: „Kohle stoppen, Klima schützen!“