Politik



Wer berät die UNO in Klimafragen? Wikipedia!

3. Oktober 2009 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Politik
Wenn sich die mächtigen Männer und Frauen der Welt im Dezember in Kopenhagen treffen, um über eine Nachfolgeregelung für das 2012 auslaufende Kyoto-Protokoll zu beraten, geht es aus der Sicht vieler Politiker, Wissenschaftler und Umweltschutzorganisationen um einiges. Nämlich um nichts Geringeres als um die Rettung der Welt. Als Lösung für die Probleme der Erde wird die Reduktion des CO2-Ausstoßes angesehen und diese will man über eine massive Verteuerung der Emissionen erreichen.


Wird ein “Klimaskeptiker” Frankreichs neuer Superminister?

28. Mai 2009 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Politik

tesvfdsfIn jedem Witz steckt ein wahrer Kern“, so sagt der Volksmund. Dass solche populären Weisheiten manchmal die Wirklichkeit äußerst treffend beschreiben, kann sich in den nächsten Tagen wieder einmal bestätigen.

Der Hintergrund: Am 1. April veröffentlichte ein deutscher Klimawissenschaftler in seinem Blog „PrimaKlima“ die sensationelle Meldung, Frankreichs Präsident Sarkozy plane den ehemaligen Sozialisten und heute bekennenden Klimaskeptiker Claude Allegre als Umweltminister in seine Regierung zu berufen. Einige Kommentatoren, die diese Ankündigung in dem Wissenschaftsblog für bare Münze nahmen, wurden dann wenig später ob ihrer vermeintlichen Naivität mit reichlich Häme überschüttet. Selbst von Wahnvorstellungen der Leichtgläubigen war die Rede. Eine Berufung Allegres zum Minister wäre völlig undenkbar. O-Ton: „Niemand der nicht von politischen Harakiri befallen ist, wird Allegre nochmal in eine Regierung nehmen.

Eine Meldung in einem deutschsprachigen Wissenschaftsblog erregt Aufsehen in den USA

Und nicht nur im deutschsprachigen Web fand die Ankündigung regen Anklang. Auch die AGW (Anthropogenic Global Warming/ von Menschen verursachte Erderwärmung)-skeptische Internetseite von Marc Morano, einem Mitarbeiter des US-amerikanischen Senators James Imhofe, nahm die Meldung auf “PrimaKlima” zum Anlass, über eine mögliche Berufung Allegres zu berichten. Diese Meldung wiederum veranlasste den Blogbetreiber, eine ätzende Polemik gegen Moranos ClimateDepot und den ebenfalls



Steht der Klimahype vor dem Ende? – Ein Kommentar

4. April 2009 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Kommentare, Politik

jackGroße Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Die aktuelle Finanzkrise konnte, wer sehen wollte, schon spätestens 2003 erahnen. Auch das Platzen der Dot-Com Blase wurde von vielen schon lange vor dem damaligen Zusammenbruch der Aktienmärkte vorausgesagt.Doch schon damals wollten die eigentlich Beteiligten von alldem nichts hören. Business as usual war angesagt. Das Fortführen des einmal eingeschlagenen Weges erschien den Meisten als die einzig brauchbare Option. Ein Umschwenken hätte auch das Eingeständnis erfordert, dass die Verantwortlichen sich auf einem falschen Kurs befinden. Aber gerade diese Art von Eingeständnis fällt Entscheidungsträgern bekanntermaßen äußerst schwer. Würde doch das Zugeben eines Fehlers gleichzeitig auch das Eingeständnis bedeuten, dass immense Mittel aufgrund von Fehleinschätzungen falsch verwendet, oder anders ausgedrückt, vergeudet wurden.

Klimawandel als Thema in der Politik schwindet

Ein vergleichbarer Trend ist zur Zeit bei der Diskussion um den Klimawandel zu beobachten. Die Zahl der Kritiker an der zugrunde liegenden Wissenschaft und der aktuell von vielen Verantwortlichen betriebenen Politik wächst zunehmend. Und selbst die verantwortlichen Politiker distanzieren sich vermehrt von der von ihnen noch vor kurzem vertretenen Linie. Oder zumindest wird die bis dato vertretene Linie nur noch äußerst inkonsequent fortgefahren. Von unserer, bislang von vielen Seiten gelobten, “Klimakanzlerin” ist zu diesem Thema jedenfalls kaum noch



Kommt bald das Verbot für Glühbirnen? Ein Kommentar

9. Dezember 2008 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Kommentare, Politik

rzsgtfradsDer 08. 12. 2008 könnte ein historisches Datum werden. Denn an genau diesem Tage hat die Europäische Union zum Wohle ihrer Bürger entschieden, dass zukünftig nur noch so genannte Energiesparlampen die Wohnstuben der Europäer beleuchten sollen.

In einem mehrstufigen Prozess sollen demnach ab September 2009 zunächst einmal die 100 Watt Glühbirnen verschwinden. Schon Anfang 2010 folgen dann sämtliche Modelle mit einem Verbrauch größer 40 Watt. Das bedeutet dann faktisch den Tod für die Glühbirne, wie wir sie kennen. Ab 2012 soll dann auch der Handel mit Glühbirnen von 40 Watt und darunter komplett verboten werden.

Klimawandel als Rechtfertigung

Als Begründung für das Verbot gilt ein sich beschleunigender Klimawandel. Dass dieser mehr in der Politik und in den den Medien als in der Realität stattfindet, tut dabei offensichtlich nichts zur Sache. Einzig der durchaus sinnvolle Grundgedanke der Energieeinsparung erscheint unter rationellen Aspekten gerechtfertigt.

Wenn man allerdings weiß, dass durch das Konsequente Verbot von konventionellen Glühlampen lediglich eine Gesamteinsparung von weniger als 1% bezogen auf den privaten Gesamtenergieverbrauch möglich ist, eröffnet sich die geringe Wirkungsfähigkeit dieser Maßnahme. Erschwerend kommt hinzu, dass Energiesparlampen kaum die angegeben Lebensdauer erreichen und nur selten zu den versprochenen Einsparungen führen, wie zum Beispiel die Zeitschrift Ökotest in



Die Hessen-SPD und ihr Energieprogramm bis 2025

2. September 2008 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Energieerzeugung, Politik

Die hessische SPD ist besonders mit ihrem Energieprogramm, das bis 2025 komplett mit erneuerbaren Energien (EE) auskommen soll, in den Medien aufgefallen. Besonders Herr Scheer, alternativer Nobelpreisträger und Solarpapst, ist in dieser Hinsicht besonders oft erwähnt worden, hat doch sein Verein “Eurosolar” eine Studie vorgelegt, die einen Beweis der Machbarkeit erbringen soll. Diese Studie wiederum hat mich ganz besonders interessiert. Ich wollte wissen, wie das Ganze funktionieren soll, und ob man das Prinzip im Kleinen auch für ganz Deutschland oder sogar für Europa nutzen kann.

Link zur Studie:

http://www.eurosolar.de/de/images/stories/pdf/Hessen_Vision_2025_Eurosolar.pdf-

Um vorab einschätzen zu können, inwieweit diese Studie Relevanz und Qualität besitzt, habe ich mir erstmal die Autoren näher betrachtet.
Bei den Recherchen nach den Autoren ist mir ein besonders pikantes Detail aufgefallen. Die juwi GmbH hatte eine Studie für Rheinland Pfalz erarbeitet, die der Hessen-Studie unheimlich ähnlich sieht. Die Auffälligkeit zeigt alleine schon die erste Seite, aber sehen sie selbst:

http://www.grenzen-durchbrechen.de/download/Vision2030Langfassung.pdf

Ich hätte Ihnen gerne eine bildliche Gegenüberstellung beider Studien ermöglicht, aber die restriktiven Copyright- Regeln haben das verhindert.

AUTOREN

Fabio Longo SPD, Rechtsanwalt und Vorstandsmitglied der Eurosolar Deutschland e.V.
http://spdnet.sozi.info/hessen/mrbied/longo/index.php?mod=content&menu=9&page_id=1404

Diplom-Physiker Matthias Willenbacher:
Vorstand der juwi GmbH, führendes Unternehmen im Bereich Erneuerbaren Energien.



Deutsche Energiepolitik – die wahre Katastrophe? Teil 3

21. August 2008 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Energieerzeugung, Politik

 

 

Im heutigen Teil möchte ich mich allein dem vielfältigen Lobbyismus widmen, der auf unsere Politik einwirkt. Der wohl prominenteste Fall in der jüngeren Vergangenheit war der Fall “Schröder”. Während seiner Amtszeit wurde das Projekt der Ostsee-Pipeline zusammen mit dem russischen Präsidenten Putin verstärkt vorangetrieben. Nachdem er nach Ende seiner Amtszeit auch sein Bundestagsmandat abgegeben hatte ist er schnurstracks an die Spitze des Aufsichtsrates der deusch-russichen Gesellschaft für Bau und Betrieb der Ostsee-Gaspipeline (NEGP, heute Nord Stream AG, einem Beteiligungsunternehmen von Gasprom, BASF und E.on) gewechselt.

Der Aufschrei der Medien und vieler Politiker ist auch heute nicht verhallt. Die unabhängige Organisation “Lobbycontrol” hat eine Studie erstellt, wo die 63 Minister und Staatssekretäre nach Ende ihrer Amtszeit abgeblieben sind. Die markantesten Fälle will ich hier nur kurz anschneiden, den Rest entnehmen Sie bitte dem Link ab Seite 15. Andere Erläuterungen habe ich dem Wikipedia entnommen, inklusive  den passenden Links.

Werner Müller

Er ist derzeit Vorstandsvorsitzender der Evonik Industries AG. Außerdem ist er Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Bahn AG (DB) sowie der Evonik Degussa GmbH. Müller war von 1998 bis 2002 Bundesminister für Wirtschaft und Technologie. In die Schlagzeilen geriet Müller, als er das vom Bundeskartellamt ausgesprochene Verbot der Übernahme



Deutsche Energiepolitik – die wahre Katastrophe? Teil 2

10. August 2008 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Energieerzeugung, Politik
Bereits 2012 wird es zu ersten Engpässen in der Stromversorgung kommen. Photo: Kurt F. Domnik via Pixelio

Bereits 2012 wird es zu ersten Engpässen in der Stromversorgung kommen. Photo: Kurt F. Domnik via Pixelio

Eigentlich wollte ich mein Köpfchen noch eine Weile über den Tellerrand halten, aber bei der Diskussion zu meinem Artikel ist mir aufgefallen, dass eine längere Vorbemerkung nicht erwünscht ist. Trotzdem sei mir noch ein letzter Punkt gestattet, eine Analyse der französischen Besonderheiten und warum diese Nation so auf Atomkraft setzt.

Atomkraft – Ja, bitte!

Der unbeschwerte Umgang Frankreichs mit der Kernenergie

“Frankreich verfügt weltweit über den größten Park an Kernkraftwerken und 52 Prozent der Franzosen befürworten Kernkraft als Energiequelle. Die Gründe dafür, weshalb sich im Nachbarland keine breite Protestbewegung gegen Atomkraft etablieren konnte, sind gesellschaftliche Zusammenhänge aber auch kulturelle Faktoren….”

Sehr interessanter Artikel und auch jedem Kernkraftgegner zu empfehlen. Da es hier um die deutsche Energiepolitik geht, werde ich mich ab sofort nur noch auf Deutschland konzentrieren.

Zu Beginn sehen wir uns mal in der deutschen Parteienlandschaft um und deren Programme der zukünftigen Energieversorgung in unserem Land.

CDU
Im Prinzip soll die Kernenergie weiter laufen, damit bis zur Einführung neuer Technologien die Stromversorgung in Deutschland gesichert ist. Weiterhin sollen bis 2020 wenigsten 20 Prozent des Gesamtenergieverbrauches durch Erneuerbare Energien gedeckt werden. Die CDU